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Der Ortsverband Vulkaneifel im Jahr 2015


20. Dezember 2015 - Gedanken zu Weihnachten 2015 und zum Jahreswechsel


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Die diesjährigen Gedanken zu Weihnachten und zum bevorstehenden Jahreswechsel möchte ich mit einer kleinen Geschichte beginnen.

Ein besonderer Funkamateur träumt von der Gelegenheit, einen in seiner Sammlung noch fehlenden Gipfelpunkt zu aktivieren. Der erscheint ihm unerreichbar, weil dieser nicht ohne weiteres zugänglich … offenbar ein unmögliches Unterfangen. Durch die Bemerkung eines anderen Funkamateurs: "Fahre einfach hin und mache es! Umgebracht wirst Du nicht!" bestärkt fährt der Aktivierer hin und schafft das bislang Unmögliche …!

Im übertragenen Sinne heißt das doch für uns alle, dass ein Zusammenschluss von vielen gleichgesinnten und teils hochausgebildeten Spezialisten so ziemlich alles erreichen kann - wenn wir unvoreingenommen und unabhängig zusammenhalten. Unser großer Vorteil als Funkamateure ist die Unabhängigkeit, mit der wir Kommunikation weltweit betreiben können und dürfen. Und - wir begeistern uns immer wieder beim Kombinieren aller verfügbaren Wissensgebiete und unterschiedlichster Menschen. Das verbindet uns gerade in den Ortsverbänden. Für das Jahr 2016 stehen einige interessante Aktivitäten an und wir werden die Gelegenheit haben, unser Hobby nach außen zu präsentieren. Viele andere Ortsverbände haben solche Möglichkeiten leider nicht. Im Sinne des angestoßenen Aktivierers: einfach probieren!

Im Namen des Vorstandes wünsche ich allen Mitgliedern des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) und ihren Familien sowie allen Funkamateuren weltweit eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Start in unser 2016!


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05. Dezember 2015 - Letzte Amateurfunkveranstaltung des Jahres 2015


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Wie in jedem Jahr, so endet das „Amateurfunkjahr“ mittlerweile mit dem Besuch des Dortmunder Amateurfunkmarktes, der heuer zum 35. Male auf dem Messegelände der Dortmunder Westfalenhallen stattfand. Einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) lassen sich diesen Termin trotz vorherigem OV-Abend nicht entgehen, und reisen so zu frühmorgendlichen Zeiten mit unterschiedlichen Transportmitteln (Auto oder Bahn) an. Wir bevorzugten erneut das Auto, um nicht wieder den halben Tag Gast der Deutschen Bahn zu sein. So trafen sich gegen 06:45 Uhr Jürgen (DK6WJ), Volker (DL1WH) und Peter (DL2RPS) in Gerolstein, um von dort aus die knapp 180km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Die Fahrt verlief problemlos, sodass wir unterwegs sogar noch Zeit hatten, an einem Rastplatz einen Kaffee zu trinken. Pünktlich zur Eröffnung gegen 09:00 Uhr waren wir dann auch bei den Westfalenhallen angekommen. Nach Entrichtung der (etwas überzogenen) Parkgebühren von 7,- Euro sowie dem fälligen Eintritt von 8,- Euro erkundeten wir das Angebot in der neuen Halle, die gegenüber der alten augenfällig kleiner ist. Dementsprechend sind die Angebotsflächen auch etwas geringer, was der Sache jedoch keinen Abbruch tut. Da allgemein der Zulauf zu solchen Veranstaltungen immer noch leicht rückläufig ist (bestenfalls stagniert), fiel dies aufgrund der kleineren Halle (aber auch engeren Gänge) nicht großartig ins Gewicht. Alles, was man gegen Jahresende noch gebrauchen kann (oder glaubt zu brauchen), konnte man käuflich erwerben. Das komplette Angebot an Neuware war vor Ort, die Flohmarktstände vervollständigten das Bild. Der Markt war ständig gut besucht, die Stimmung gut, das Gedränge an den Ständen bis zu unserer Abreise gegen 13:00 Uhr vorhanden. Vom Ortsverband Vulkaneifel waren weiter vor Ort: Joe (DA1KW), Jürgen (DD8PB) und Hagen (DG4PB). Mit ein paar Kleinigkeiten „bepackt“ machten wir uns dann wieder auf die Heimreise, die ebenfalls gut verlief, sodass wir gegen 15:00 Uhr wieder in Gerolstein waren. Die 36. Ausgabe des Dortmunder Amateurfunkmarktes im Jahre 2016 steht schon jetzt wieder bei uns in der Planung.


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04. Dezember 2015 - Letzter Ortsverbandsabend im Jahr 2015


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Auch im Jahre 2015 wurde der letzte OV-Abend des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) besonders ausgestaltet. Nachdem sich 22 Mitglieder und Familienangehörige im „Peters Restaurant“ eingefunden hatten, nahm man erst einmal ein gemeinsames Abendessen ein. Dabei entstanden rege Gespräche über dies und das - und die Zeit verging wie im Flug. Im Anschluss reflektierte unser OVV Stefan Dick (DL7SDI) noch einmal das zurückliegende Jahr und gab einen kurzen Ausblick auf 2016. Dann folgte der eigentliche Höhepunkt des Abends: die traditionelle „Wichtel-Tombola“, bei der mitgebrachte Geschenke einen neuen Besitzer finden sollten - wie immer war dies ein großer Spaß für alle Teilnehmer. Nachdem alle Geschenke ausgepackt waren, klang der Abend zu fortgeschrittener Stunde bei ein paar Getränken aus.


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22. November 2015 - Jahresabschlussveranstaltung des OV Vulkaneifel (K34)


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Kommt es einem nicht so vor, als wären wir erst vor ein paar Wochen im „Nostalgikum“ in Uersfeld gewesen?!? Nein - seitdem sind genau 364 Tage vergangen, und somit neigt sich so langsam schon wieder ein ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen. Ein Blick in den Terminkalender des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) bestätigte dies: am 3. Sonntag im Monat November sollte die diesjährige Jahresabschlussveranstaltung stattfinden. Auf dem Plan stand heuer der Besuch des ehemaligen „Regierungsbunkers“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Genauer gesagt war es der „Ausweichsitz der Verfassungsorgane“, einstmals das „geheimste Bauwerk“ in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Dass das so nicht ganz stimmte, stellte sich aber erst viel später heraus, denn die „Gegenseite“ war von Anfang an bestens in die Pläne und das Vorhaben mit eingeweiht …

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Der dankenswerterweise durch unseren OVV Stefan Dick (DL7SDI) organisierte Ausflug sah einen exakten Zeitplan vor, und so fanden sich alle 31 Teilnehmer rechtzeitig gegen 15:00Uhr an der Dokumentationsstätte „Regierungsbunker“ in der Nähe von Ahrweiler ein. Die Adresse „Am Silberberg 0“, die bis heute kein Navigationsgerät kennt, beheimatet in unmittelbarer Nähe einen geräumigen Parkplatz, sodass die Wege von den Automobilen zum Eingangsbereich kurz waren. Nachdem alle in den Bunker „eingeschleust“ waren, wurden wir durch Herrn Bick, einem ehemaligen Mitarbeiter der Dienststelle, der heute als lokaler Führer dort arbeitet, herzlich begrüßt. Zuerst einmal stellte er uns anhand eines Lageplanes die gesamte Anlage im Überblick vor. Ausgestattet mit allen „technischen Daten und Baugruppen“, ging er im Anschluss auf die Geschichte des Bauwerks ein. Neben vielem Wissenswerten konnte er auch mit der ein- oder anderen Anekdote aufwarten, schließlich verbrachte er viel (Arbeits-) Zeit seines Lebens in diesem Bunker.

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Von der ursprünglich knapp 17,3 km großen Bunkeranlage mit Gängen, sowie 936 Schlaf- bzw. 897 Büroräumen, sind nach dem vollständigen Rückbau zwischen 2001 und 2006 heutzutage noch 203 Meter als Dokumentationsstätte erhalten und zu besichtigen. Dort ist es gelungen, dem interessierten Besucher einen Gesamteinblick in die frühere, streng geheime Anlage näher zu bringen. Eine umfangreiche Dokumentation und Originalgegenstände am Originalschauplatz informieren über dieses Kapitel deutscher Geschichte, das Teil eines weltweiten Drohszenarios der Supermächte in Ost und West war. Nachdem jeder mit einem gewissen „Grundstock“ an Wissen ausgestattet war, ging es immer tiefer in die Anlage hinein. Bei frischen 12 Grad tat Bewegung gut, und so konnten wir viele Details des Bunkers kennenlernen. Ob Schlaf- oder Arbeitsräume, Anlagen zur Dekontamination, einen Dispatcher-Raum, eine Küche, Friseursalon, die Fernschreibstelle, der Raum des Bundeskanzlers usw. - viele interessante Dinge waren zu entdecken und wurden fachkundig von Herrn Bick erklärt. Auf dem insgesamt knapp 2-stündigen Rundgang verging die Zeit wie im Fluge, sodass wir gegen 17:00 Uhr wieder das „Tageslicht“ zu sehen und ungefilterte Luft zu atmen bekamen.

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Überraschenderweise war das Wetter umgeschlagen, und dichter Schneeregen begleitete uns auf dem Weg zum letzten Programmpunkt des Tages. Das Ziel war das „Neuenahrer Brauhaus“ inmitten von Bad Neuenahr, das in wenigen Minuten erreicht war. In herrlicher Brauhaus-Atmosphäre mit leckeren Biersorten und wirklich gutem Essen fand der ereignisreiche Nachmittag seinen Abschluss. Für viele Teilnehmer begann im Anschluss daran noch ein kleines Abenteuer, denn die Heimreise stellte sich anders dar als gewünscht … aus dem dichten Schneeregen wurde über der Ahr- und Osteifel z.T. heftiger Schneefall, was in Verbindung mit dem stets spät-sonntäglichen, hohen Verkehrsaufkommen auf der A61/A48 zu einem mehr oder minder großen Verkehrschaos führte. Schneebedeckte Fahrbahnen, Autos sowie LKW’s mit Sommerbereifung (was machen Letztere eigentlich zu dieser Uhrzeit schon auf den Straßen), sowie übervorsichtige und unsichere Fahrweise anderer Verkehrsteilnehmer, sorgten für querstehende Fahrzeuge und zahlreiche Unfälle, die zu langen Wartezeiten führten. Letztendlich kamen dann aber doch alle wieder wohlbehalten zuhause an, wenn auch viel später als gedacht.

An dieser Stelle noch einmal Dank an den Organisator Stefan Dick (DL7SDI), unseren Gästen, die dem Ortsverband stets willkommen sind, dem Heimatverein „Alt-Ahrweiler“, speziell dem lokalen Führer Herr Bick für den gelungenen Rundgang, sowie dem Personal des „Neuenahrer Brauhauses“, dass uns zuvorkommend und sehr professionell bewirtet hat.

Einige Impressionen haben wir in der Galerie zusammen gefasst.


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09.-13. November 2015 - Sonderrufzeichen DJ9ØIARU sendet auch aus der Eifel


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Nachdem einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) in den vergangenen Monaten schon die beiden Sonderrufzeichen DK65DARC und DL65DARC aus Anlass des 65-jährigen Bestehens des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) aktiviert hatten, blieb für das Jahr 2015 noch ein weiteres Rufzeichen für Funkaktivitäten übrig. Anlässlich „90 Jahre International Amateur Radio Union“ (IARU) betreibt das DARC-Referat für DX- und HF-Funksport das ganze Jahr 2015 über die Sonderstation DJ9ØIARU. Sie kann von jedem Funkamateur tageweise „gebucht“ werden, um damit Funkbetrieb auf allen Amateurfunkbändern und in allen Betriebsarten zu machen. Der Autor des Artikels hatte aufgrund eines günstigen, beruflichen Dienstplanes ein paar zusammenhängende Tage Zeit, und reservierte so kurzentschlossen über den Distriktvorsitzenden des Distriktes „K“, Hartmut Schäffner (DF3UX), das Rufzeichen für den Zeitraum 09.-13. November 2015. Innerhalb einer Stunde war dies samt Rückmeldung erledigt (Danke nochmals an Hartmut!).

Eigentlich gab es keine großen Hoffnungen dahingehend, einen flotten Funkbetrieb mit größeren „Pile-up’s“ zu erleben. Schließlich kursiert dieses Rufzeichen schon über 10 Monate durch die gesamte Bundesrepublik Deutschland und ist somit in aller Regel durch den massenhaften Gebrauch „verbrannt“ - d.h. es besteht hinsichtlich der Amateurfunkgemeinde kein großer Bedarf mehr an einem Kontakt. Man konnte feststellen, dass dies für die Frequenzbänder 80m / 40m sowie allgemein für die Betriebsart Sprechfunk-Einseitenband (SSB) auch zutrifft. In Morsetelegrafie (CW) besteht jedoch immer noch ein ziemlich großer Bedarf! Somit war ich dann auch primär in dieser Betriebsart sendebereit (QRV) und es entstanden zum Teil große Pile-up’s, die nur im Split-Betrieb abzuarbeiten waren. Vielleicht war aber auch der Aktivitätszeitraum gerade jetzt richtig gewählt, denn im Moment arbeiten aus vielen Ländern der Welt IARU-Sonderstationen, die man zur Erlangung eines ansprechenden Diploms benötigt. Letztendlich standen nach insgesamt 15 Stunden Funkbetrieb 1.154 Funkverbindungen (QSO’s) mit 53 DXCC-Ländern im Logbuch. Dabei war der CW-Anteil mit fast 93% dem Bedarf angepasst. Da jedoch nur mit einer Windomantenne sowie 100 W Sendeleistung gearbeitet wurde, ist dies unter dem Strich ein nettes Ergebnis, bei dem man sehr viel Spaß hatte. Noch bis zum Jahresende besteht die Möglichkeit, über die jeweiligen Distriktvorsitzenden das Rufzeichen zu reservieren und zu aktivieren.


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19. Oktober 2015 - Artikel über Clubstation „DFØDA“ in CQDL 11-2015


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Im Jahre 2015 besteht die Amateurfunkgruppe der Bundeswehr am Standort Daun (AfuGrpBW StO Daun) seit 50 Jahren. Grund genug, die zurückliegende und ereignisreiche Zeit einmal schriftlich festzuhalten und in Form eines Artikels für die Allgemeinheit der interessierten Funkamateure bereitzustellen. Auf Basis einer vor vielen Jahren erstellten Anfangsdokumentation von Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) schrieb der Autor dieses Beitrags die Geschichte der letzten 25 Jahre mit allen wichtigen Ereignissen fort. In komprimierter Form herausgekommen ist ein knapp 3 Seiten langer Artikel in der „CQDL“, dem Amateurfunkmagazin des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.), der unter der Rubrik „Funkbetrieb“ ab Seite 37 nachzulesen ist. Ein sinngleicher Artikel wurde ebenfalls in der Jubiläumsfestschrift „50 Jahre Standort Daun“ abgedruckt - dort findet man ihn ab Seite 53. Für Interessenten sind Restexemplare dieser Festschrift noch über den Autor zu erhalten.


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17.-18. Oktober 2015 - Erneute Teilnahme am WAG-Contest


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Zum 3. Mal nahm eine Gruppe des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) am populären 24-Stunden-Funkwettbewerb „Worked All Germany Contest“ (WAG) teil. Da der Ort des Geschehens wegen der guten HF-Lage traditionsgemäß bei Siegfried Schüller (DF9WB) in Dockweiler sein sollte, galt es im Vorfeld die Antennenanlage zu checken und eventuell auftretende Probleme zu beheben. Dies geschah in der Woche vor dem Wettbewerbsbeginn. Dabei wurde Siegfried durch Rolf Haferkamp (DK9WI) nach Kräften unterstützt, und nach kurzer Zeit waren die 2el-3-Band-Quad-Antenne für 10m, 15m und 20m, sowie die diversen Drahtantennen für die anderen Frequenzbänder überprüft und einsatzbereit. Zu guter Letzt wurde die Funkstation am Freitag aufgebaut und getestet.

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Verstärkt wurde das Team wie immer durch Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), erstmals in diesem Jahr mit dabei war Gerd Lahode (DL8UE). Pünktlich um 15:00 UTC begann das „bunte Treiben“ auf der Kurzwelle - allerdings ohne uns - denn wir hatten plötzlich Schwierigkeiten, die Antennen ordnungsgemäß anzupassen. Nachdem wir den kompletten Mast der Antennenanlage runtergekurbelt, die Antennen durchgemessen, alle Anschlüsse überprüft bzw. teilweise ausgetauscht und den Mast wieder hochgekurbelt hatten, ging es für uns mit ca. eineinhalb Stunden Verspätung auch los. Zwei Funkamateure bildeten immer ein Team an der Station: einer führte die Funkverbindungen durch, der andere loggte die QSO’s im Logbuchprogramm. Da beide Operator die Funkverbindung und damit das Rufzeichen der Gegenstation mithörten, wurde somit die Fehlerquote minimiert. Die Ausbreitungsbedingungen waren tagsüber gerade auf den höheren Bändern sehr gut. Auf dem 10m-Band konnte man z.B. problemlos Nordamerika und die Karibik erreichen. Allerdings ging das 15m- und 20m-Band am Abend relativ früh „zu“, sodass die Bänder 80m und 40m für die Nacht ausgewählt wurden.

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Am Sonntag kamen dann noch etliche Einträge in das Logbuch, bevor man um 15:00 Uhr mit einem vorläufigen Endergebnis von 936 QSO’s in den Betriebsarten Morsetelegrafie (CW) und Einseitenbandsprechfunk (SSB) schloss. Mit den damit erreichten 466.947 Punkten liegen wir leider sehr deutlich hinter den Vorjahresergebnissen zurück. Nach Aussage aller Beteiligten hat es trotz der anfänglichen Schwierigkeiten „wieder einmal richtig Spaß gemacht“! Großen Dank wie immer an dieser Stelle an Siegfried, der abermals uneigennützig sein Funkshack samt Antennenanlage zur Verfügung stellte und die Crew kulinarisch verwöhnte. Ebenfalls Dank an Rolf, der wieder seine Gerätschaften zur Verfügung stellte.


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03. Oktober 2015 - RLP-Aktivitätsabend 2015 (Teil 4)


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Genau wie im letzten Jahr, so fand auch am diesjährigen Tag der Deutschen Einheit der letzte Teil des Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabends des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) - Distrikt K - statt. Der anfänglich von vielen Teilnehmern als zu früh empfundene Beginn der Aktivität um 17:00 Uhr Ortszeit (15:00 UTC), mit einhergehenden Befürchtungen wegen der noch vorherrschenden Tagesdämpfung auf dem 80m-Band, haben sich im Nachhinein als unbegründet herausgestellt. Die Erreichbarkeit teilnehmender Stationen in ganz Rheinland-Pfalz und in den benachbarten Bundesländern war von Anfang an gegeben, sodass sich die Logbücher bei den Aktivisten schnell füllten. Wie immer war die vorherrschende Betriebsart der Sprechfunk im Einseitenband (SSB), jedoch war auch im Telegrafiebereich Betriebsamkeit zu vernehmen. Ein Ausflug dorthin lohnte sich stets, denn dabei erreichte man auch die Mitstreiter, die ausschließlich in Morsetelegrafie arbeiteten. Allerdings war dort die Zahl der Teilnehmer aus RLP sehr übersichtlich. Allgemein war die Beteiligung ungefähr so hoch wie im vergangenen Jahr. Schmerzlich vermisst wurden (wie so oft) die Distrikt-Sonderstationen, deren Aktivität in diesem Jahr nahezu gegen Null tendierte … schade, denn sie sind eigentlich „das Salz in der Suppe“, die für einen Ausgleich zu den immer fehlenden Ortsverbänden aus Rheinland Pfalz sorgen könnten. Und bevor jetzt jemand auf den Gedanken kommt und sagt: „Dann aktiviert sie doch!“ Wir vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) haben in den vergangenen Jahren häufig diese Rufzeichen zu den Wettbewerben „in die Luft“ gebracht, leider fanden sich im Distrikt bis dato kaum Nachahmer …

Schlussendlich war man dann aber nach zweistündiger Betriebsamkeit mit dem Ergebnis zufrieden. „Es hätte können mehr sein“ - aber das glaubt man wohl nach jedem Wettbewerb. Aus dem Ortsverband Vulkaneifel wurden folgende Mitglieder gehört: Christian (DF4WO), Siegfried (DF9WB), Hagen (DG4PB / DKØMWR), Michael (DHØMB), Dieter (DK5PZ), Rolf (DK9WI), Volker (DL1WH) und Peter (DL2RPS). Allen Aktiven sei an dieser Stelle noch einmal gedankt. Ob die Bemühungen im Jahre 2015 Früchte getragen haben, werden wir in ein paar Wochen erfahren. Auf jeden Fall wird es auch im nächsten Jahr wieder Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende geben, an denen man teilnehmen kann.


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12. September 2015 - Abschließende Wartungsarbeiten auf dem Eselsberg


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Nachdem vor knapp drei Monaten (06. Juni 2015 - siehe Bericht) umfangreiche Rostschutzmaßnahmen - mit einem einhergehenden neuen Außenanstrich des Antennenträgers (Untergestell) - an unserem Antennenmast auf dem Eselsberg durchgeführt wurden, und diese Arbeiten wegen nicht ausreichend vorhandener Farbe eingestellt werden mussten, traf man sich am Samstag, dem 12.09.2015, gegen 11:00 Uhr an gleicher Stelle, um die noch ausstehenden restlichen Arbeiten zu erledigen. Der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB), Rolf Haferkamp (DK9WI) sowie Peter Segieth (DL2RPS) waren diejenigen, die dem vorausgegangenen Aufruf seitens des Vorstandes gefolgt waren. Bei teils sonnigem Wetter mit absolut angenehmen Temperaturen galt es, den Teleskopmast zu entrosten und zu streichen. Dazu musste er zuerst runtergekurbelt werden, um ihn dann sukzessive nach den erfolgten Arbeiten wieder nach oben zu kurbeln. Eine Arbeit, die körperlich sehr anstrengend und deshalb unter den Mitgliedern als „sehr beliebt“ angesehen ist. Und das zu Recht, denn schließlich sind wir alle keine 30 mehr …

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Siggi stand gut gesichert auf der oberen kleinen Plattform und erledigte die Malerarbeiten, während Peter die kraftraubende Arbeit am Boden übernehmen musste. Derweil kümmerte sich Rolf um restliche Anstricharbeiten auf der unteren Plattform. Nach eineinhalb Stunden gesellte sich noch der Autor dieses Beitrages an den Platz des Geschehens. Er konnte sich krankheitsbedingt nur im geringen Umfang an den Arbeiten beteiligen, wollte aber als moralische Unterstützung fungieren und brachte für die angedachte Pause frisches Ölgebäck mit. Außerdem mussten Informationen für diese Zeilen gesammelt und die Arbeiten fotografisch festgehalten werden. Nachdem der Mast dann abschnittsweise im frischen Grün erstrahlte, und er dementsprechend mit vereinten (letzten) Kräften wieder nach oben gekurbelt wurde, reifte unter den Beteiligten der Entschluss, diese Tätigkeit zukünftig einem Elektromotor zu überlassen. Genaueres soll in Planung gehen. Nach der Pause musste uns Peter verlassen, der Autor fuhr ebenfalls nach kurzer Zeit wieder nach Hause. Siggi und Rolf machten im Anschluss mit den Arbeiten weiter und verbrachten noch einige Stunden an dem Mast. Am Ende mussten sie feststellen, dass die Farbe immer noch nicht ganz reichte, um die große Oberfläche des Mastes vollends mit einem neuen Anstrich zu versehen. Also muss noch einmal ein kleiner Termin anberaumt werden, um die Renovierung des Funkmastes endgültig abzuschließen. DANKE allen Beteiligten, die wieder einmal ihre Freizeit zugunsten des Gemeinwohls geopfert haben.


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05. September 2015 - Jubiläumsausstellungsbetrieb mit DFØDA


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Im Jahre 2015 begeht die Stadt Daun ein ganz besonderes Jubiläum: seit nunmehr 50 Jahren ist sie Garnisonsstadt und beheimatet in der Heinrich-Hertz-Kaserne treffenderweise u.a. eine Fernmeldeeinheit der Bundeswehr. Aus diesem Anlass wurde, wie zu solchen Jubiläen üblich, ein Tag der offenen Tür für die interessierte Bevölkerung eingerichtet. Als ausstellende Einheit beteiligte sich auch die örtliche Amateurfunkgruppe der Bundeswehr (AfuGrpBW StO Daun) an dieser Veranstaltung, deren Aktiven allesamt Mitglieder im Ortsverband Vulkaneifel (K34) sind. Sie ist die älteste ihrer Art innerhalb der Bundeswehr und begeht auch das gleiche Jubiläum, da von Anfang an amateurfunk-interessierte Soldaten in Daun stationiert waren. Aus einem lockeren Zusammenschluss entwickelte sich im Laufe der Zeit eine etablierte Gruppe, die fortan als Betreuungseinrichtung innerhalb der Liegenschaft fungierte.

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Da wir mit unserem Gebäude genau am Anfang der Ausstellungsmeile lagen, sollte dieses - mitsamt dem Vorgelände - sowie den Räumlichkeiten der Clubstation von DFØDA ohne großen Aufwand mit eingebunden werden. Als Themenschwerpunkt wählten wir hierbei das Aufzeigen von Möglichkeiten des Notfunks mit Amateurfunk-Feststationen sowie mobilen- bzw. erweiterten portablen Komponenten. Am Vortage konnte Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) nachmittags noch einen Außenaufbau von diversen Antennen für schnell verlastbare Funkstellen vorbereiten, sodass am Ausstellungstag selbst ganztätig die Außenanlage vor DFØDA auf der Wiese zum Blickfang der mit Pendelbussen an- und abreisenden Besucher wurde. Leider war der Ausstellungsbetrieb an der Clubstation selbst durch eine unabwendbare Dienstsituation bzw. Krankheitsfälle an diesem Tage teilweise sehr stark eingeschränkt. Zeitweise war hier René Weland (DL7WR) der einzige Ansprechpartner. Dennoch wollten zahlreiche Besucher auch zu vorgerückter Stunde einen Blick in die Räumlichkeiten hineinwerfen, sodass DK5PZ bis zum Schluss beide „Bühnen“ bedienen musste.

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Einigermaßen überrascht konnte man sein, dass sich viele Besucher recht gut mit dem Thema „Funk“ im Allgemeinen und „Amateurfunk“ im Speziellen auskannten; und das waren nicht nur „Ehemalige“ und somit fachlich vorbelastete Menschen … gegen späten Nachmittag fielen dann doch noch - aus dem ganztägig überwiegend grauen Himmel - erste Regentropfen, sodass der Abbau wie so oft im Regen stattfinden musste. Dabei half dann wieder DL7WR, und schlussendlich war das gesamte Equipment wieder ordnungsgemäß verstaut. An dieser Stelle nochmals DANKE an alle aktiv Beteiligten!


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29. August 2015 - Sommer-Event des OV Vulkaneifel (K34) in Bad Münstereifel


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Der diesjährige Sommer-Event (Ersatz für das traditionelle Sommerfest) des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) führte die Mitglieder samt Familienangehörigen bei schönem Sommerwetter in das mittelalterliche Städtchen Bad Münstereifel im Landkreis Euskirchen im südlichen Nordrhein-Westfalen. Der rund 6.000 Einwohner zählende Ort liegt ca. 30km südwestlich der ehemaligen Hauptstadt Bonn und wird von einem Abschnitt des Flusses Erft durchflossen. Die nahezu vollständig erhaltene historische Stadtmauer umschließt den mittelalterlich geprägten Ort, der sich in den letzten Jahren zu einer unglaublich belebten Geschäftsmeile gewandelt hat. Das neuartige Konzept des sogenannten "Outlet-Center" in einer Innenstadt - und nicht wie üblich außerhalb oder am Rand einer Ortschaft - spült täglich tausende von kaufwilligen Besuchern in den Ortskern, die die über 60 Geschäfte und das dementsprechend große gastronomische Angebot in Anspruch nehmen wollen. Dennoch hat das Ortsbild an Charme nicht verloren. Die zahlreichen historischen Gebäude wie z. B die Burg Münstereifel, die romanische Stiftskirche St. Chrysanthus und Daria, das Rote Rathaus, das St. Michael-Gymnasium, die schon angesprochene Stadtmauer mit ihren vier Toren oder die zahlreichen Fachwerkhäuser und sonstigen Gebäude sind nicht nur für Fotografen eine Augenweide.

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Der vom OVV Stefan Dick (DL7SDI) organisierte Ausflug sah nach der eigenen, individuellen Anreise um 13:00 Uhr einen ersten Treff im Café "T" in der Nähe des Werther Tores an der alten Stadtmauer vor. Wie immer war auch hier die Terminangabe nur "ein grober Anhalt", sodass sich letztlich alle 15 Teilnehmer gegen 13:30 Uhr eingefunden hatten. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen stimmte man sich auf das folgende Programm ein. Zudem gab es vom QSL-Manager die ersehnte "Monatsausbeute" - nach Wissen des Autors war es die erste QSL-Ausgabe in einem benachbarten Bundesland ... Kurz nach 14:00 Uhr war dann für einen großen Teil der Gruppe der Aufbruch angesagt, denn als fachlichen Anteil des Ausflugs stand der Besuch des nahegelegenen Radioteleskops in Effelsberg auf dem Programm. Die mitgereisten Familienmitglieder zogen dem allerdings einen Besuch der geschäftigen Innenstadt vor.

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Nachdem die Besucher des Radioteleskopes selbiges mit wenigen Privat-PKW recht schnell erreicht hatten, ging es per Pedes vom Parkplatz der Anlage aus über den knapp 800m langen Planetenweg in Richtung Besucherpavillon. Von dort aus konnte man schon einmal einen tollen Blick auf das ehemals weltgrößte, vollbewegliche Radioteleskop werfen, mit dessen Bau Ende der 60er-Jahre begonnen wurde. Nach nur 4-jähriger Bauzeit wurde es dann 1972 eröffnet. Meiner Meinung nach wäre man heutzutage - bei allem technischen Fortschritt - zumindest in Deutschland nicht mehr zu einer solchen Leistung in der Lage. Die technischen Parameter sind gewaltig ... mit einem Durchmesser von 100 Metern und einer Spiegeloberfläche von 9090 m² ist es bis dato immer noch das zweitgrößte seiner Art in Welt. Der Spiegel an sich besteht aus 2.352 einzelnen Paneelen, die mit einer Genauigkeit kleiner als 0,5mm montiert wurden! Das 3.200 Tonnen schwere Teleskop kann mit Hilfe eines Schienenkranzes, der einen Durchmesser von 64m hat, auf eine Genauigkeit von 0,3mm eigestellt werden! Das Teleskop hat einen horizontalen Drehbereich (Azimut) von 480° und einen vertikalen Kippbereich (Elevation) von 7° bis 94°. Eine komplette Drehung dauert knapp 11min und 15sek., eine komplette Elevation knapp 5min und 30sek. Diese und viele weitere Details rund um das Teleskop bzw. um die Arbeit mit dem Teleskop erfuhren die Teilnehmer in einem knapp einstündigen Vortrag im Besucherpavillon. Im Anschluss wurde extra für die Besucher das Teleskop in Bewegung gesetzt, und somit konnten noch viele interessante Fotos geschossen werden. Nach Ende des Besuchs fuhr man dann wieder nach Bad Münstereifel zurück.

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Dort angekommen warteten die Zurückgebliebenen schon mit gut gefüllten Einkaufstaschen auf die Heimkehrer, um gemeinsam den letzten Punkt des Tagesausflugs zu begehen: dem gemeinsamen Abendessen im "Wohnzimmer" des Café "T". In dem urig eingerichteten Gastraum, der einer Wohnstube aus den 50er- und 60er-Jahren nachempfunden ist, passten geradeso alle Teilnehmer an den großen Esstisch. Dort ließ man sich die schmackhaften Gerichte munden und den Tag wohltuend ausklingen. Gegen 19:30 Uhr löste sich dann die Gruppe auf und alle traten wieder die Heimreise an. Obwohl die Teilnehmerzahl nicht so groß war wie in den vergangenen Jahren, so war es doch für alle, die den Weg in das hübsche Städtchen Bad Münstereifel fanden, ein schöner Tag.

Ein paar Bilder vom Sommer-Event haben wir in einer kleinen Galerie zusammen gefasst.


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26. Juli 2015 - 10. Vulkaneifel-Fieldday in Ulmen


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Die 10. Auflage des Vulkaneifel-Fielddays des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) startete am Sonntag, dem 26.07.2015, gegen 10:00 Uhr. Bei durchaus sommerlichem Wetter mit angenehmen Temperaturen, jedoch überwiegend bewölktem und grauem Himmel, fanden sich zahlreiche Mitglieder mit einigen Familienangehörigen auf dem Veranstaltungsgelände rund um die Rothenbusch-Schutzhütte bei Ulmen ein. Dank hervorragender Ausschilderung gelang dies auch einigen Gästen aus dem näheren und etwas entfernteren Umland. Wie in jedem Jahr, so stand auch heuer der Aufbau von portablen Funkstationen Bildnebst Antennen im Vordergrund. Dazu ist wie immer alles Willkommen: kommerzielle Systeme, Amateurfunk-Equipment, militärische Gerätschaften oder Selbstbauprojekte - Hauptsache es funkt(ioniert)! Dabei treten immer wieder gute Ideen zutage, die man als Anregung für eigene Projekte und Vorhaben übernehmen und möglicherweise gewinnbringend ausbauen kann. Ob portabel auf der Holzbank im Wald oder mobil aus dem Fahrzeug auf einer Lichtung, funken kann man mit der richtigen Ausstattung immer und überall. So gab es auch einiges zu sehen und auszuprobieren, wobei die Gespräche nicht zu kurz kamen. Bei den mitangereisten Familienangehörigen kam ebenfalls keine Langeweile auf, sodass dieser Tag am späten Nachmittag einen harmonischen Abschluss fand.

Ein paar Eindrücke vom 10. Vulkaneifel-Fieldday in Ulmen sehen Sie auch hier in unserer Galerie.


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17. Juli 2015 - RLP-Aktivitätsabend 2015 (Teil 3)


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Am Freitag, dem 17. Juli 2015, fand der 3. Teil des diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabends statt. Tagsüber war es mit 34 Grad im Schatten wieder „recht warm“ und sehr schwül - mit zunehmender Zeit kühlte es dann am Abend aber auf etwa 27 Grad bis zum Beginn der Aktivität herunter. Mein Mobilstandort am „Dronketurm“ auf dem Mäuseberg war gut gewählt. Der Turm warf den Schatten der untergehenden Sonne genau in die Aufbaurichtung meines 10m-Dipols, und ich stand somit weitgehend in kühler Umgebung; ein Hauch von Wind brachte zudem weitere Erfrischung.

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„Was man nicht im Kopf hat, hat man im Tank!“ Ich hatte fast alles dabei - bis auf eine bereitgestellte Kiste mit unverzichtbarem Funkmaterial … also war die Rückfahrt nach Daun angesagt. Zum späteren Zeitpunkt am „Dronketurm“ zwischen den Eifelmaaren wieder angekommen, begann ich sofort mit dem Aufbau der Antenne. Den Dipol zog ich über ein Umlenkseil am Ende des Treppengeländers nach oben. Dieser Kniff ersparte mir später, selbige Wendeltreppe beim Abbau im Dunkeln erneut erklimmen zu müssen. Wie dafür gemacht, befindet sich im Mauerwerk rechts neben dem Turmeingang ein fest eingearbeiteter Metallknauf, ein sogenannter „Trigonometrischer Punkt“ - ideal geeignet für das Befestigen des Abspannseils. Das andere Ende des Dipols wurde mittels eines acht Meter langen Schiebemasts, der in einer Rad-Auffahrhalterung ruhte, in die Höhe gebracht. Die restliche Funktechnik war schon zuhause im Fahrzeug vorinstalliert worden, sodass ich von da an betriebsbereit war. Als „Backup“ fungierte eine 10m-Vertikalantenne mit Magnetfuß auf dem Autodach. Es ist immer gut, eine Vergleichsantenne dabei zu haben - das sollte sich etwas später wieder bewahrheiten …

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Das 10m-Band war an diesem Abend offen, europäische Funkstationen waren mit deutlichen Signalen um die S9 und stärker zu hören - dabei gab es keine auffälligen Vorzugsrichtungen. Rheinland-Pfälzische Stationen kamen aufgrund der eingeschränkten Bodenwelle im Nahfeld bis ca. 50 km mit gutem Signal an, Entfernungen darüber hinaus schwanden bis zur Unhörbarkeit. An meinem Standort wurden keine Stationen aus dem Gebiet der Pfalz gehört, jedoch gelangen mir Verbindungen aus der geografischen Mitte von RLP. Insgesamt war die Beteiligung der rheinland-pfälzischen Ortsverbände (K) nicht berauschend, obwohl es doch „UNSER“ Aktivitätsabend ist. Wie schon so oft, fehlten auch dieses Mal wieder viele Distrikt-Clubstationen aus „K“ … von den momentan aktiven Clubstationen mit einem Sonder-DOK innerhalb von RLP waren auch nur einige Wenige präsent. Hier im Norden des Bundeslandes sollen wohl nur knapp 15 verschiedene Multis zu arbeiten gewesen sein - einen Großteil davon fanden den Weg in mein Logbuch. „CQ RLP-AA“-Rufe haben sich nicht sonderlich gelohnt, da hätte ich mir trotz „CQ-Papagei“ wieder einen „Wolf“ gerufen. Was zu arbeiten war, hatte ich weitgehend in den zwei Stunden erreicht. Einige Stationen waren ständig auf der „Wanderschaft“ und so fast nicht kontaktierbar. Besser waren alle hörbaren europäischen Stationen zu arbeiten, um die wertbaren QSO´s damit in die Höhe zu treiben. Interessant war, dass ich die meisten Funkverbindungen über die vertikale Dachantenne abwickeln konnte. Der Dipol hatte kein so gutes SWR-Verhältnis - dieser müsste wohl noch einmal feinabgestimmt werden.

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Der Abbau war gerade noch so ohne zusätzliche Lichtquelle zu meistern; nach 26 Minuten war wieder alles im Fahrzeug verstaut. In Anbetracht eines leicht verspäteten Beginns sowie einer 15-minütigen Fotopause, hatte ich schlussendlich 25 QSO´s - davon 24 verwertbare mit 14 Multiplikatoren - im Logbuch. Das ergibt eine Gesamtsumme von 336 Punkten. Vielleicht nicht berauschend, aber das Bereitstellen von Material, das Testen vorhandener Technik sowie der Spaß daran sind mir persönlich wichtiger - der olympische Gedanke steht bei mir immer im Vordergrund.


[dk5pz]



04. - 05. Juli 2015 - UKW-Contest auf dem Eselsberg


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Früher war es fast eine Selbstverständlichkeit: die Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fanden sich am ersten Juli-Wochenende mit familiärem Anhang am Funkmast auf dem Eselsberg ein, um auf den hochfrequenten Bändern ab 144MHz aufwärts am Sommercontest des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) teilzunehmen. Es war sozusagen ein „gesellschaftliches Ereignis“ mit Übernachtung im Zelt oder Wohnwagen und allem drum herum. Nun, die Aktiven sind etwas in die Jahre gekommen, die Kinder wurden erwachsen und so schliefen die Contest-Aktivitäten ein. Dazu kam die Reform der Amateurfunk-Lizenzklassen, so dass viele ehemaligen „C-Lizenzler“, die vorher nur auf den UKW-Frequenzbändern funken durften, sich jetzt auch auf den Kurzwellenbändern betätigten, und der VHF-/UHF-Bereich in der breiten Masse der Funkamateure weniger Beachtung fand und bis zum heutigen Tag findet.

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Kurz und gut: Nach sechs Jahren Pause beschloss der Ortsverband, mal wieder an einem derartigen Contest auf 144 MHz teilzunehmen. Der Funkmast auf dem Eselsberg mit seinen gestockten 2m- und 70 cm-Yagi-Antennen wurde auch in den letzten Jahren regelmäßig der jährlichen Wartung unterzogen. So wurde im vergangenen Jahr der Rotor gründlich überholt und die Antennenkabel zu den einzelnen Antennen ausgetauscht. Der Antennencheck in diesem Frühsommer zeigte, dass die gesamte Antennenanlage an dem exponierten Standort auf 637m über NN die Winter- und Frühjahrsstürme gut überstanden hatte. So wurde lediglich der Schwerpunkt auf den Rostschutz und einen neuen Farbanstrich gelegt. Die Messungen an den Antennen ergaben ein sehr gutes Stehwellenverhältnis, sodass die Antennenanlage für den im Juli geplanten VHF-/UHF-/SHF-Contest gut vorbereitet war.

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Nach dem sich an den beiden OV-Abenden vor dem geplanten Contest eine kleine Gruppe von Mitgliedern zusammengefunden hatte, wurden die konkreten Planungen aufgenommen. Auf Grund der geringen Anzahl an Operatoren für den Funkbetrieb verständigte man sich darauf, lediglich den 144MHz-Teil mitzumachen. Rolf Haferkamp (DK9WI) hatte angeboten, seinen Amateurfunk-Transceiver samt 750 W-Endstufe mit Vorverstärker zur Verfügung zu stellen. Die Stromversorgung der Funkstation wurde durch ein von Michael Schneider (DHØMB) mitgebrachtes Stromaggregat sichergestellt. Mit einem zweiten, etwas kleineren Aggregat wurde ein Kühlschrank zur Lagerhaltung der Getränke und Lebensmittel betrieben. Im Vorfeld hatte der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) bei der Holzhandlung HBV-Müller unterhalb des Eselsbergs einen komfortablen Bauwagen mit fest eingebautem Tisch und zwei Sitzbänken organisiert, der als „Funkshack“ dienen sollte.

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Bereits am Vortag des Contest wurde der Bauwagen vom OVV Stefan Dick (DL7SDI) und einigen OV-Mitgliedern mit dem PKW auf den Berg gezogen und neben dem Funkmast aufgestellt. Somit mussten vor dem Contest am Samstag nur noch das „Funkshack“ mit den erforderlichen Gerätschaften bestückt und in Betrieb genommen, sowie restliche Arbeiten ausgeführt werden. Hierzu trafen sich die Contest-Aktivisten Erwin Gerhards (DF3WI), Rolf Haferkamp (DK9WI), Peter Segieth (DL2RPS), OVV Stefan Dick (DL7SDI) und stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) am Samstagmorgen bereits um 10:00 Uhr am Conteststandort. Mit vereinten Kräften wurde das 3 mal 6 Meter große OV-Zelt aufgebaut und mit Tischen und Bänken als Aufenthaltszelt sowie zum Sonnenschutz eingerichtet. Für das Wochenende waren Temperaturen von bis zu 35° Celsius vorhergesagt. Erwin Gerhards hatte bereits einige Tage zuvor den in die Tage gekommenen Gasgrill des Ortsverbandes umgebaut und modernisiert. Somit stand dem Grillvergnügen mit dem mitgebrachten eigenen Grillgut und gekühlten Getränken aus dem Kühlschrank nichts mehr entgegen. Der restliche Aufbau funktionierte reibungslos, sodass bereits zwei Stunden vor Contestbeginn alles betriebsbereit war.

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Für den Funkbetrieb standen folgende Geräte und Antennen zur Verfügung: Transceiver Kenwood TS-2000 mit zugehörigem Mikrofon sowie CW-Taste je nach aktivem Operator. Endstufenverstärker BEKO HLV-1000 (Betrieb mit nur 500W, da der TS-2000 nur in 5W-Schritten geregelt werden kann und bei 15W Eingangsleistung die Ausgangsleistung bereits den zulässigen Wert überschritt). Dazu kam für den Empfang ein Vorverstärker mit 20dB Gewinn. Als Antenne wurde die auf dem Funkmast vorhandene gestockte Antennenanlage bestehend aus 4x11-Element Yagi-Antennen genutzt. Die Logbuchführung erfolgte per Computer mit dem Auswertungsprogramm RCK-Log, das den modernen Anforderungen eines Contestes voll entsprach. Als Operatoren fungierten Siggi (DF9WB), Stefan (DL7SDI), Rolf (DK9WI), Peter (DL2RPS) und Dieter (DK5PZ) - die beiden letzteren übernahmen die Nachtschicht. Pünktlich um 14:00 Uhr UTC (16:00 Uhr MESZ) am Samstag starteten Siggi und Stefan den Contest, nach 2 Stunden wurden immer wieder die Operatoren abgelöst, bzw. es wechselte der 1. Operator mit dem 2. Operator. Der Beginn war recht vielversprechend (28 QSO‘s/Std), dann aber wurde der Funkbetrieb zunehmend „zäher“. So wurden z.B. am Sonntagmorgen in der an sich günstigen Zeit zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr MESZ nur noch 11 Stationen erreicht. Daher entschloss man sich, um 12:00 Uhr MESZ den Contest zu beenden und alles abzubauen. Außerdem waren für den Nachmittag Hitzegewitter vorhergesagt. Bis dahin standen 235 gültige Funkverbindungen im Logbuch, und es wurden insgesamt 72.407 km per Funk überbrückt. Daraus ergab sich gemäß der endgültigen offiziellen Auswertung des DARC ein 19. Platz (von 84) in der Mehrmann-Kategorie im 2m-Band. Die weiteste Funkverbindung kam ausgerechnet mit Stefan Heck(LAØBY) zustande, unserem OV-Mitglied in Norwegen. Der Abbau ging (wie der Aufbau) schnell und reibungslos über die Bühne - eine Stunde später stand der Bauwagen wieder in Dockweiler und die am OV-Event Beteiligten machten sich auf den Heimweg. Als Gäste konnten wir am Samstag unsere ehemaligen OV-Mitglieder Robert Müllers (DJ3KJ) mit seiner XYL Rosi (DO1OO) begrüßen.

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Abschließend ist zu bemerken, dass es allen Beteiligten recht viel Spaß gemacht hat, wieder einmal einen UKW-Contest vom Eselsberg aus zu betreiben. Neben dem Wettbewerbsgedanken durch den portablen Contestbetrieb sollte aber auch an dem Wochenende das gesellige Zusammensein der OV-Mitglieder nicht zu kurz kommen. So wurden die funkfreien Zeiten dazu genutzt, bei einem Stück Gegrilltem und einem Kaltgetränk miteinander etwas zu fachsimpeln oder sich auszuruhen. Ansonsten hätten ruhig ein paar mehr OV-Mitglieder den Weg auf den Eselsberg - zumindest zeitweise - finden dürfen. Der nächste Contest kommt bestimmt. Hierzu sind alle OV-Mitglieder und Gäste immer willkommen.


[dk9wi / df9wb]



26. - 28. Juni 2015 - Besuch der 40. HAM-Radio in Friedrichshafen


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Auch zur Jubiläumsausgabe - der 40. HAM-Radio in Friedrichshafen - machten sich in diesem Jahr wieder viele Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) mit Anhang auf dem Weg an den Bodensee. Gesehen wurden: DF4WA, DF9WB, DG4PB, DH8JD, DH8JZ, DK5PZ, DL1WH, DL2RPS und DL8UE. Bei durchschnittlich gutem Wetter verbrachten sie dort ein paar unbeschwerte Tage im Umfeld der größten Amateurfunkmesse Europas, die heuer mit der nahezu gleichen Besucherzahl von 17.080 wie im Jahr zuvor mit 17.100 aufwartete. Die meisten K34er reisten schon tags zuvor oder noch früher an, um nicht nur die Messehallen zu sehen, sondern auch noch etwas von der schönen Zeppelinstadt Friedrichshafen bzw. der Bodenseeregion zu genießen.

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Der erste Messetag am Freitag war in diesem Jahr von einem besonders großen Besucherandrang geprägt, sodass sich schon unmittelbar nach Eröffnung um 09:00 Uhr die Messehallen schnell füllten. Wie in jedem Jahr war auch dieses Mal die Halle A1 die Ausstellungsfläche für Verbände, Organisationen, Clubs, Arbeitsgemeinschaften und kommerzielle Anbieter. Sie war gut gefüllt und an beiden Haupttagen eigentlich auch immer gut besucht. Über das ausgestellte Angebot bzw. die Neuerungen auf dem Markt soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden; man kann sich ausführlich in den einschlägigen Publikationen darüber informieren. Der Flohmarktbereich in den Hallen A3 und A4 „schrumpft“ von Jahr zu Jahr. Waren es vor einigen Jahren noch drei ganze Hallen, so gab es heuer noch knapp eineinhalb Hallen mit allem Möglichen (und Unmöglichen), was einen Funkflohmarkt ausmacht. Diese Tendenz ist in der heutigen Zeit wohl nicht mehr zu stoppen, den großen Internetplattformen der Auktionshäuser wie z.B. der „Elektronischen Bucht“ sei Dank … Das Vortrags- und Rahmenangebot für die Besucher, die nicht nur durch die Messehallen laufen wollen, war wieder reichhaltig und z.T. von hochgradiger Qualität. Daneben waren die Treffen von den verschiedensten Clubs und Organisationen erneut gut besucht - alles in allem eine „runde Sache“.

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Der zweite Messetag lief besuchermäßig etwas „zäher“ an, gefühlsmäßig war das Gelände aber um die Mittagszeit gut frequentiert. Die meisten Besucher hatten den Eindruck, dass in diesem Jahr der Freitag der Hauptbesuchertag war - sonst war es immer umgekehrt. Es war genügend Zeit, sich noch einmal über das gesamte Angebot zu informieren und es auch zu nutzen. Natürlich kamen persönliche Gespräche nicht zu kurz, sodass für viele der 2. Messetag mit einem positiven Gefühl zu Ende ging. Naturgemäß nutzen die meisten Besucher den Sonntag zur Abreise und kommen nicht mehr - oder nur noch ganz kurz - aufs Messegelände. Dementsprechend war an diesem letzten Tag auch nicht mehr sonderlich viel auf der Messe los.

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Die seit vergangenem Jahr parallel stattfindende „Maker World“ (Samstag und Sonntag) hatte erneut in der Halle A5 ihre Ausstellungsfläche, die aber leider nur zu knapp 3/4 gefüllt war. Wie in 2014 bereicherte sie das Geschehen mit ihrem Angebot rund ums Machen, Tüfteln und Gestalten die eigentliche HAM-Radio dahingehend, dass man neben dem ganzen „Funkkram“ auch noch etwas anderes zu sehen bekommt. Kritiker sehen dies allerdings nach wie vor als „Fremdkörper“ an und können sich für das Angebot nicht erwärmen. Inhaltlich findet man jedoch auch genügend Schnittpunkte zu unserem Hobby, ganz besonders zur Fraktion der Tüftler, Bastler und technisch wie handwerklich interessierten Menschen. Besonders Jugendliche und Junggebliebene waren mit ihren Projekten anzutreffen, die teils Erstaunen und Bewunderung hervorriefen.

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Der negative Besuchertrend der vergangenen Jahre scheint momentan gestoppt zu sein. Nachdem vor wenigen Tagen bekannt gegeben wurde, dass die traditionsreiche INTERRADIO in Hannover in diesem Jahr zum letzten Mal stattfinden wird, darf man auch gespannt sein, wie die Zukunft der HAM-Radio in Friedrichshafen aussehen wird … neben der UKW-Tagung in Weinheim (September) und dem Dortmunder Amateurfunkflohmarkt (Dezember) ist die HAM-Radio im Juni die letzte verbliebene große Amateurfunkmesse in Deutschland. Viele regionale Flohmärkte, Verkaufsveranstaltungen und Treffen sind in den vergangenen Jahren weggefallen. Es lag nicht immer an den schwindenden Besucherzahlen, sondern auch häufig an mangelnder Unterstützung bei den Machern und Organisatoren bzw. an nicht mehr zur Verfügung stehenden Veranstaltungsgeländen. Zumindest wird es im kommenden Jahr wieder eine HAM-Radio in Friedrichshafen am Bodensee geben: der Termin ist wie immer das letzte vollständige Wochenende im Juni, also dieses Mal vom 24.06. - 26.06.2016.


[dl1wh]



22. - 28. Juni 2015 - DL65DARC auch aus der Vulkaneifel aktiv …


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Nachdem im Januar dieses Jahres das Sonderrufzeichen DK65DARC u.a. auch innerhalb des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) aktiviert wurde (siehe Bericht), kam nun auch das zweite Sonderrufzeichen auf seiner Tournee durch alle Distrikte des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) in den Distrikt Rheinland-Pfalz (K). So galt es, das Call DL65DARC für eine Woche lang von möglichst vielen Funkamateuren aus RLP auf möglichst vielen Amateurfunkfrequenzen und in möglichst vielen Amateurfunkmodes zu aktivieren. Dem Aufruf des Distriktvorsitzenden hierzu folgten mehrere Funkamateure, u.a. auch der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) und Volker Schnitzius (DL1WH) aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34). Sie erklärten sich bereit, in ihrer knapp bemessenen Freizeit das Rufzeichen tageweise nach ihren Möglichkeiten zu aktivieren. Die Erwartungen der Operator waren allerdings von Anfang an nicht so euphorisch wie im Januar, denn immerhin kursiert das Sonderrufzeichen schon seit knapp sechs Monaten durch die Bundesrepublik und ist fast täglich auf den Frequenzbändern präsent. Ein mehrfaches Arbeiten des Calls macht eigentlich nur Sinn, wenn man versucht, das begleitende Diplom zu erarbeite. Zudem gab es zwei weitere Indikatoren, die nicht gerade eine hohe QSO-Rate versprachen: ein beruflich ungünstiger Dienstplan sowie die bevorstehende HAM-Radio in Friedrichshafen, die beide Akteure besuchen wollten; während dieser Zeit konnte man natürlich nicht auf den Bändern aktiv sein. So oder so ähnlich erging es einigen anderen Mitstreitern wohl auch. Erschwerend kam hinzu, dass zu Beginn der Woche ein geomagnetischer Sturm - ausgelöst durch erhebliche Sonnenaktivitäten - über den Globus hinweg zog und somit viele Funkbänder fast „unbrauchbar“ machte. Schlussendlich konnten aber dennoch insgesamt ca. 2.800 Funkverbindungen für den Distrikt Rheinland-Pfalz verbucht werden, zu dem auch die beiden Funkamateure aus dem Ortsverband Vulkaneifel ihren Anteil beisteuerten. Die Aktion wird per anno - unter dem Strich - einer großer Erfolg für diejenigen sein, die mit beiden Sonderrufzeichen deutschlandweit wohl jeweils weit über 100.000 Funkverbindungen gemacht haben werden. Mitte Oktober (DL65DARC) und Ende November / Anfang Dezember (DK65DARC) stehen Funkamateuren aus dem Distrikt Rheinland-Pfalz noch einmal beide Rufzeichen zur Verfügung.

[dl1wh]



06. Juni 2015 - Mastrenovierung auf dem Eselsberg


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In Vorbereitung der Terminplanung für das Jahr 2015, wurde bereits Anfang des Jahres eine Renovierung unseres Antennenmastes mit den dazugehörigen UKW-Antennen am Standort „Eselsberg“ bei Dockweiler für Ende April vorgesehen. Der genaue Termin für die Arbeiten sollte bei ausreichend guter Witterung und angenehmen Temperaturen durch Siegfried Schüller (DF9WB) kurzfristig festgelegt werden, damit die Antennenanlage noch vor den ersten Funkaktivitäten anlässlich der RLP-Aktivitätsabende auf 144 MHz bzw. 432 MHz Anfang Mai überprüft und gewartet werden konnte.

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Per Rundmail wurden die Ortsverbandsmitglieder für Samstag, den 25. April 2015, um 10:00 Uhr zum Arbeitseinsatz auf dem Eselsberg eingeladen. Nachdem der Autor bereits vorher mit dem von Rolf Haferkamp (DK9WI) zur Verfügung gestellten Antennenanalyzer alle Antennen durchgemessen hatte, und dabei ordnungsgemäße Messwerte des Stehwellenverhältnisses (SWR) und der Resonanzfrequenz feststellen konnte, sollte in diesem Jahr der Schwerpunkt der Mastrenovierung auf die Fettschmierung der beweglichen Teile, sowie die Rostschutzmaßnahmen mit einhergehendem neuen Außenanstrich des gesamten 3,6 t schweren Antennenträgers gelegt werden. Leider hatte sich die gute Wetterlage entgegen der Langzeitwettervorhersage kurzfristig in ein Regentief umgewandelt, sodass der Termin im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel und der Arbeitseinsatz eineinhalb Stunden vorher noch kurzfristig abgesagt werden musste.

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Bei dem neu angesetzten Termin am Samstag, den 06. Juni 2015, fanden neben dem Ortsverbandsvorstand, bestehend aus dem OVV Stefan Dick (DL7SDI), dem stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) und dem Kassenwart Erwin Gerhards (DF3WI), noch Peter Segieth (DL2RPS) und etwas später Hagen Barschdorf (DG4PB) den Weg auf den Eselsberg. Um bei der Mastrenovierung nicht immer durch das hohe Gras laufen zu müssen, wurde zuerst einmal großflächig die Wiese um den Mast gemäht. Mit Elektroschleifern und Drahtbürsten ging es dann anschließend mit vereinten Kräften dem Rost an den Kragen. Nachdem alle korrodierten Stellen abgeschliffen und grundiert waren, wurde erst einmal eine kurze Mittagspause eingelegt. Eine externe Stromversorgung per Aggregat ist nicht nur dazu gut, um Stahlbürsten und Schleifmaschinen anzutreiben, sondern damit kann man auch hervorragend einen kleinen ZweiplattenherdBild zum Kochen betreiben. OVV Stefan (DL7SDI) hatte - wie bereits bei der Einladung angekündigt - Brötchen und Siedewürstchen für die Mittagspause mitgebracht, die jetzt im Kochtopf heiß gemacht und anschließend verzehrt wurden. Zum Nachtisch gab es dann noch frische Erdbeeren und ein kleines „Bit“ zum Nachspülen. Gut gestärkt ging es im Anschluss an den eigentlichen Anstrich. Das gesamte Mastuntergestell mit seinen vier Auslegerbeinen wurde mit einem grasgrünen Farbanstrich versehen. Aufgrund des erheblichen Farbverbrauchs auf dem doch stark verwitterten Altanstrich, mussten gegen 15:00 Uhr die Arbeiten mangels zur Neige gehender Farbe eingestellt werden. Vielen Dank an alle, die bei der Mastrenovierung mitgemacht haben!

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Zwischenzeitlich wurde wieder eine ausreichende Menge Farbe nachgeordert, sodass auch das 3-teilige vertikale Maststück bis hoch zum Antennenträger mit einem schützenden Farbanstrich versehen werden kann, um den Wetterunbilden in dieser exponierten HF-Lage für die nächsten Jahre widerstehen zu können. Der Arbeitseinsatz für den restlichen Anstrich ist für Juli / August vorgesehen. Hierzu sind erneut alle OV-Mitglieder aufgerufen, sich rege zu beteiligen. Die Einladung dazu erfolgt rechtzeitig per OV-Rundmail.


[df9wb]



22. Mai 2015 - RLP-Aktivitätsabend 2015 (Teil 2)


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Der zweite Teil der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende fand am Freitag, den 22. Mai 2015, auf dem 70cm-Band statt. Wiederum war der Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit einigen Stationen präsent: Peter Segieth (DL2RPS) war erneut vom Eselsberg aus zu hören, die „Mittwochsrunde“ (DKØMWR) war durch Jürgen Bach (DD8PB) wie immer vom Hochkelberg aus vertreten, Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) abermals von der Aarley bei Üdersdorf aktiv. Christian Reinecke (DF4WO) nahm dieses Mal „nur“ als SWL mit einer HB9CV-Antenne vom Dronkehof in der Nähe von Daun aus teil.

In diesem Jahr gab es eine entscheidende Neuerung in den Ausschreibungsbedingungen: erstmals ging der 70cm-Teil nur über eine Stunde! Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigten, dass in der zweiten Stunde regelmäßig nur noch ganz wenige Stationen den Weg ins Logbuch fanden und somit diese von den Teilnehmern als „überflüssig“ empfunden wurde. In diesem Jahr bestätigte sich das “Aufkommen“ an anrufenden Stationen im Vergleich zu den Vorjahren. DL2RPS hatte beispielsweise am Ende der Aktivität 33 Stationen im Logbuch, beim Team DF9WB und DK9WI waren es 35 Stationen. Die Ausbreitungsbedingungen waren durch starkes QRN (atmosphärische Störungen) und dementsprechende, nicht „besonders starke Signale“ auf der Empfangsseite geprägt.

[dl1wh]



17. Mai 2015 - Frühjahrswanderung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34)


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Die Frühjahrswanderung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) führte uns in diesem Jahr durch die Wachholderheide zwischen Niederehe und Stroheich. Trotz Urlaub und Terminüberschneidungen trafen sich am Sonntag, dem 17. Mai 2015, um 14:00 Uhr zwölf OV-Mitglieder und Gäste am vereinbarten Treffpunkt am Landgasthof Schröder direkt neben der Kirche mit dem ehemaligen Kloster in Niederehe.

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[df9wb]



13. Mai 2015 - RLP-Aktivitätsabend 2015 (Teil 1)


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Am 13.05.2015 hieß es zum ersten Mal in diesem Jahr: „CQ Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend“. Einige Funkamateure aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) machten sich bei mehr oder weniger schönem Wetter mit z.T. strahlendem Sonnenschein auf den Weg, um von exponierten Stellen in der Vulkaneifel aus an dem Wettbewerb auf dem 2m-Band teilzunehmen. Das Duo Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) waren von der Aarley bei Üdersdorf, das Team der „Mittwochsrunde“ (DKØMWR) mit u.a. Jürgen Bach (DD8PB), Werner Hiester (DF4WA), Hagen Barschdorf (DG4PB) und als Gast unser OVV Stefan Dick (DL7SDI) traditionell vom Hochkelberg bei Ulmen sowie Peter Segieth (DL2RPS) vom Eselsberg nahe Dockweiler aus zu hören. Außerdem waren Christian Reinecke (DF4WO) vom Dronkehof bei Daun sowie Karl-Heinz Schäfer (DO9CHA) von seiner Heimstation aus mit von der Partie. Bei ausgesprochen guten Bedingungen waren bereits in der ersten Stunde ca. 80 % der getätigten Funkverbindungen im Logbuch. Die zweite Stunde zog sich sprichwörtlich „wie Gummi“, wobei da nur noch etwa 10-15 neue QSO‘s den Weg ins Log fanden. Nachdem hoffentlich alle Teilnehmer aus unserem Ortsverband ihr Logbuch beim zuständigen Auswerter einreichen werden, bleibt abzuwarten, wie sich der erste Teil unserer RLP-Aktivitätsabende in der Gesamtwertung des Distriktes Rheinland-Pfalz (K) niederschlagen wird.

[dl2rps]



04. April 2015 - 1. „Memorial-Aktivitätstag“ des OV-K34


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Am Samstag, dem 04. April 2015, veranstalteten die Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) ihren 1. „Memorial-Aktivitätstag“. Genau an diesem Tag vor einem Jahr verstarb unser bekanntes Mitglied Hans-Peter Fuchs (DG6PY), der sich in seinem Funkerleben besonders durch eine hohe Präsenz auf den Funkbändern auszeichnete und dadurch u.a. auch den OV Vulkaneifel über alle Grenzen hinweg bekannt machte.

Das Datum fiel heuer auf den Ostersamstag, was der Beteiligung seitens der OV-Mitglieder eigentlich keinen Abbruch tun sollte. Leider kamen aber (mal wieder) gleich zwei große Conteste auf die Funkbänder, sodass man praktisch nur am Vormittag relativ ungestört funken konnte. Ab der Mittagszeit war es dann aber damit vorbei, sodass nur noch ein Ausweichen auf die sogenannten „WARC-Bänder“ übrig blieb. Viele hatten aber erst für den Nachmittag Funkbetrieb eingeplant, sodass sie beim Einschalten der Funkgeräte von dem nervigen „CQ Contest-Gebrülle“ überrollt wurden und z.T. keine annähernd störungsfreien Frequenzen mehr fanden. Bekanntermaßen verschlimmert sich die Situation in den Abendstunden, sodass viele entnervt abschalteten. Trotzdem gelangen denjenigen, die am Vormittag „on air“ waren, einige Hundert Funkverbindungen mit dem In- und Ausland.

Wir wollen den 04. April eines jeden Jahres fortan zum Anlass nehmen, allen leider viel zu früh verstorbenen „K34‘ern“ zu gedenken, und dies durch eine vermehrte Funkaktivität auf allen Frequenzbändern zum Ausdruck bringen.

[dl1wh]



01. März 2015 - Sonderstation DL1965WH für ein Jahr lang qrv


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Die Amateurfunkgruppe der Bundeswehr am Standort Daun (AfuGrpBWStO Daun) begeht in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum! Sie ist damit nachweislich die älteste Einrichtung ihrer Art innerhalb der Streitkräfte! Obwohl der Grundstein schon im Jahre 1961 beim damaligen FmBtl 51 in Bergisch-Gladbach gelegt wurde, gründete sich die Gruppe erst nachhaltig in Folge der Verlegung des Bataillons im Jahre 1965 in Daun/Vulkaneifel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mussten sich viele Dinge im Laufe der Jahre erst „erkämpft“ werden, denn der Amateurfunk war (und ist) innerhalb der Bundeswehr eine Betreuungseinrichtung der besonderen Art. Diese aufrecht zu erhalten bedarf großer Anstrengungen und einem langen Durchhaltewillen, denn wie überall lässt der Support für solche Einrichtungen aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten stark nach. Aber auch die personelle Unterstützung ist ein wichtiger Faktor - wer kennt das nicht von jeder „normalen“ Clubstation … oft ist die Schließung solcher Einrichtungen mit den dazugehörigen Gruppen die zwangsläufige Folge. Über den langen Zeitraum haben Generationen von Wehrpflichtigen, die in der Heinrich-Hertz-Kaserne in Daun ihren z.T. bis 15-monatigen Wehrdienst abgeleistet haben und im Besitz einer Amateurfunklizenz waren, ihre knappe und unregelmäßige Freizeit infolge des Wechselschichtdienstes in der Amateurfunkgruppe verbracht. Aber auch Zeit- und Berufssoldaten sowie zivile Mitarbeiter bzw. Lehrgangsteilnehmer fanden hier eine Heimstatt für ihr faszinierendes Hobby. Nach einigen notwendigen Umzügen innerhalb der Liegenschaft, vielen zig-tausend Funkkontakten, zwei erfolgreich durchgeführten Amateurfunklehrgängen, mehreren Ausstellungsbetrieben, interessanten Funk-Expeditionen nach Morokulien und zweimal zum Europarat nach Strasbourg, dem Betreiben der Sonderstationen „50 Jahre Bundeswehr - DR5ØBUND“ und „60 Jahre NATO - DR6ØNATO“, Besuch von vielen Amateurfunkausstellungen, Messen und Treffen und summa sumarum unzähligen Arbeitsstunden, blicken wir auf erfolgreiche 50 Jahre zurück.

Nachdem Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) als jahrzehntelanger Leiter und Macher der Einrichtung im Jahr 2014 in den verdienten Ruhestand gegangen ist und das QRL somit verlassen hat, übernahm der langjährige stellv. Leiter Volker Schnitzius (DL1WH) dieses Amt. Er wird versuchen, es im besten Sinne für den Amateurfunk weiterzuführen. Da auch er im Jahre 2015 das gleiche Jubiläum begehen wird wie die AfuGrpBWStO Daun, wurde aus diesem Anlass bei der Bundesnetzagentur in Dortmund das Sonderrufzeichen DL1965WH beantragt und genehmigt. Ab dem 01. März 2015 wird dieses ungewöhnliche Rufzeichen für ein Jahr lang auf den Funkbändern erscheinen und in den Betriebsarten Sprechfunk-Einseitenband (SSB) sowie Telegrafie (CW) auf das „Doppel-Jubiläum“ hinweisen. QSL-Karten werden erst nach Ablauf der Rufzeichenzuteilung im Jahre 2016 versendet! Dieser Austausch erfolgt wie immer zuverlässig über das QSL-Büro des DARC. Direktanfragen bitte nur in Ausnahmefällen, die Beantwortung erfolgt in Ermangelung von QSL-Karten in 2015 ebenfalls erst im Jahre 2016!


[dl1wh]



21. Februar 2015 - Jahreshauptversammlung Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am Samstag, dem 21.02.2015, unter enormer Beteiligung seitens der Mitglieder im Clublokal „Peters Bistro“ in Ulmen statt. Ein Grund dafür war sicherlich u.a. auch die Neuwahl des Vorstandes, nachdem der alte vorab „durchblicken“ ließ, dass er für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stehen würde. So eröffnete OVV Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) um 14:50 Uhr die Versammlung und konnte von den aktuell 35 Mitgliedern 21 im Raum begrüßen (exakt 60%!!!) Diese Quote wurde im Verlauf sogar noch etwas gesteigert, nachdem sich ein weiterer Nachzügler einfand (nahezu 63%). Peter hielt ein paar einführende Worte und begann anschließend mit dem Bericht des Vorstandes. Danach gaben alle weiteren Beauftragten ihre Rechenschaftsberichte ab, die schlussendlich mit dem der Kassenprüfer endeten. Nach der Entlastung des Vorstandes übergab DL2RPS an den Wahlvorstand, der fortan die Versammlung weiterführte.

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Dieses Amt wurde heuer durch Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) bekleidet, der schon vorab den Wahlvorgang ausführlich vorgestellt hatte, sodass die eigentliche Neuwahl recht zügig „über die Bühne“ ging. Da der alte Vorstand nicht mehr kandidierte, fanden sich dankenswerterweise im Vorfeld drei Mitglieder, die den neuen Vorstand bilden wollten. Schlussendlich wurden auch alle drei Vorschläge von der Versammlung einstimmig angenommen, sodass der Ortsverband Vulkaneifel fortan durch folgende Funkamateure repräsentiert und geführt wird: neuer OVV ist Stefan Dick (DL7SDI), sein Stellvertreter Siegfried Schüller (DF9WB) und der neue Kassenwart Erwin Gerhards (DF3WI). Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Glück, eine gute Fügung, Spaß und Freude an der Arbeit sowie die nötige Unterstützung aller Mitglieder bei den anstehenden Aufgaben und Vorhaben!

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Nach einer Unterbrechung übernahm der neue OVV Stefan Dick (DL7SDI) die Versammlung und stellte den Anwesenden Gedanken und Ideen vor, die das OV-Leben aus Sicht des neuen Vorstandes in Zukunft bereichern und beleben sollen. Im Anschluss wurde der alte QSL-Manager Volker Schnitzius (DL1WH) in seiner Tätigkeit für weitere zwei Jahre bestätigt sowie die einzelnen Referenten für die jeweiligen Fachgebiete in Absprache benannt. Abschließend wurden diverse Punkte besprochen, die u.a. die Terminplanungen des laufenden Jahres betreffen. Den Abschluss fand die Versammlung am späten Nachmittag bei einem Abendessen, an dem leider nicht mehr alle Teilnehmer aufgrund anderer Verpflichtungen teilhaben konnten.

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01. Februar 2015 - Clubstation „DKØMWR“ funkt mit Sonder-DOK „35MWR“


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Die „Mittwochsrunde“ im Ortsverband Vulkaneifel (K34) besteht 2015 genau 35 Jahre. Aus diesem Anlass vergeben die Mitglieder der Mittwochsrunde mit ihrer Clubstation „DKØMWR“ vom 01.02.2015 bis zum 31.01.2016 den Sonder-DOK „35MWR“.


[dl1wh]



05. – 11. Januar 2015 - Mitglieder aktivieren die Sonderstation DK65DARC


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Aus Anlass des 65. Geburtstages des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC), sind das ganze Jahr 2015 über die beiden Sonderstationen DL65DARC und DK65DARC auf den Amateurfunk-Frequenzbändern QRV. Die Aktivierung erfolgt wochenweise u.a. durch die Distrikte, dabei sind beide Stationen obligatorisch für das Sonderdiplom „65 Jahre DARC“ (DARC65) zu arbeiten. Dem Distrikt Rheinland-Pfalz (K) stand laut Plan das Rufzeichen DK65DARC direkt in der ersten Woche des neuen Jahres zur Verfügung. Im Vorhinein forderte der Distriktvorstand seine Mitglieder in RLP auf, das Rufzeichen für einen bestimmten Zeitraum auf bestimmten Frequenzbändern und/oder Betriebsarten innerhalb der sieben Tage zu aktivieren. Dem Aufruf folgten wider Erwarten jetzt nicht gerade „sehr viele Aktivisten“ … der Autor des Artikels bot sich daher wohlweißlich schon sehr früh für die Betriebsart Morsetelegrafie auf Kurzwelle an, da dort die Besetzung mit guten „CWisten“ erfahrungsgemäß immer schwierig ist. Die Koordinierung aller Aktiven lief über den DVK Hartmut Schäffner (DF3UX), sodass es letztendlich mit geringstem Aufwand zu keinerlei Reibungspunkten kam. Aktiv waren: Hartmut Schäffner (DF3UX), Werner Hiester (DF4WA), Thorsten Meirich (DJ7ZZ), Arno Herz (DL1PBC), Volker Schnitzius (DL1WH), Jörg Will (DL5IAH) und Jörg Pellenz (DO1DJJ).

Aus meiner Sicht war es eine sehr erfolgreiche Aktivität. Man merkte sofort, dass das Rufzeichen noch recht frisch auf der Kurzwelle war … kurz nach Erscheinen auf einer Frequenz entstanden immer Pile up’s, die zum Teil so heftig waren, dass zumindest in Telegrafie ein Splitbetrieb notwendig wurde, um die große Anzahl von Anrufern flott zu bewältigen. Dies trug dazu bei, dass teilweise eine QSO-Rate von mehr als 180 Verbindungen pro Stunde entstand! Das machte natürlich richtig Laune und erinnerte einen an zurückliegende Funkaktivitäten unter DLØDAU, DLØFFF, DR5ØBUND, DR6ØNATO, TP2CE, TP8CE oder LG5LG … auch dort waren häufig mächtige Pile-ups’s zu bewältigen, aus denen man viel gelernt hat und einem heute keine Bange mehr vor „Anrufstakkatos“ machen. Trotzdem ich über den gesamten Zeitraum beruflich eingespannt war, und somit nur wenige Stunden am Tag Zeit hatte, standen aufgrund der hohen Anruferzahl und der daraus resultierenden schnellen Betriebsweise am Ende der sieben Tage 2.457 Funkverbindungen mit 52 DXCC-Ländern in meinem Logbuch. Neben dem „gebuchten“ Morsetelegrafie- Betrieb (CW) machte ich auch noch etwas Einseitenband-Sprechfunk (SSB) zu Zeiten, wo sonst niemand dafür im Aktivierungsplan stand. Natürlich war der CW-Betrieb mit 78% gegenüber dem SSB-Betrieb (22%) klar favorisiert. Interessant zu beobachten war, dass recht viele Anrufer einen über die verschiedenen Frequenzbänder „verfolgten“, und sie so z.T. bis zu 8 Bandslots erreichten! Beeindruckend war auch der große Zuspruch osteuropäischer Funkamateure.

Die Rufzeichen können in diesem Jahr noch zu folgenden Terminen - wie oben beschrieben - von rheinland-pfälzischen Funkamateuren über den Distriktvorstand „gebucht“ werden: DK65DARC vom 30.11.2015 bis zum 06.12.2015, DL65DARC vom 22.06.2015 bis zum 28.06.2015 und vom 19.10.2015 bis zum 25.10.2015.


[dl1wh]



01.-07. Januar 2015 - RLP-Aktivitätswoche mit Beteiligung aus dem OV K34


Der Distrikt Rheinland-Pfalz (K) im Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. (DARC), veranstaltete vom 01.01.2015 bis zum 07.01.2015 wieder seine traditionelle Langzeitaktivität in Form der Rheinland-Pfalz-Aktivitätswoche. Während dieser Zeit sollten so viel wie möglich Stationen des Distriktes (alle K-DOK‘s, sowie die VFDB-BV’s Z11, Z22, Z74 und Z77) und dessen Sonder-Rufzeichen besonders aktiv sein. Unser Ortsverband Vulkaneifel (K34) wurde in diesem Jahr von Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) und Michael Schneider (DHØMB) vertreten. Beide nahmen in der neu aufgestellten Teilnahmeklasse „H“ teil. Neu an dieser Sektion war, dass erstmals alle Amateurfunkbänder von 1,8Mhz bis 30Mhz genutzt werden konnten. DL2RPS erreichte mit 40 QSO und 29 Multiplikatoren insgesamt 1.160 Punkte, erreichte damit den 21. Platz in dieser Wertungsgruppe und steuerte somit 36 Punkte zur OV-Wertung bei. DHØMB hatte in dieser Woche Urlaub und sich vorgenommen, 400 QSO‘s zu tätigen. Die Sache machte ihm jedoch so viel Spaß, das innerhalb von 6 Tagen (der erste wurde sogar noch „verpasst“) 610 QSO‘s mit 149 Multis und somit 90.443 Punkte „eingefahren“ werden konnten. Mit 10.300 Punkten Vorsprung zum zweiten Platz wurde somit das oberste Treppchen auf dem Podest erreicht. Gleichzeitig zählte dies 100 Punkte für die OV-Wertung. Trotzdem lag unser OV schlussendlich mit 136 Punkten nur auf dem 19. Platz. Der Sieger erhält einen Wanderpokal, der im nächsten Jahr verteidigt werden soll. Die besten 10 Teilnehmer erhalten je eine Urkunde.

Es wäre schön wenn sich insgesamt mehr YL‘s/OM‘s aus dem Distrikt, aber auch aus dem eigenen Ortsverband an solchen Aktivitäten beteiligen würden, um somit den OV K34 noch mehr nach außen zu vertreten. Als Beispiel sei hier nur der Nachbar-Ortsverband „Obere Kyll“ (K36) genannt, der insgesamt 26(!) Logs einreichte.


[dhØmb]



01. Januar 2015 - Neue Mitglieder im Ortsverband Vulkaneifel (K34)


Zum Jahresbeginn hat der Ortsverband Vulkaneifel (K34) wieder personellen Zuwachs bekommen … wir begrüßen recht herzlich die SWL’s Uschi Barschdorf und Dirk Barschdorf in unseren Reihen. Beide sind uns als Familienangehörige unseres langjährigen Mitgliedes Hagen Barschdorf (DG4PB) bereits bestens bekannt. Wir wünschen beiden, dass sie sich bei uns wohlfühlen und eine Heimstatt für das gemeinsame Hobby finden.


[dl2rps]



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