News


04. Dezember 2020

OV-Abend
19.30 Uhr

auf DBØDAU



OV-K34

Wenn Sie Interesse an regelmäßigen Informationen über, oder Fragen an den Ortsverband Vulkaneifel (K34) haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit Betreff an:

MailMail zum Ortsverband


Ansprechpartner:


OVV
Christian Reineke, DF4WO
Mobil: 0157 7781 4884
Mail: DF4WO

stellv. OVV
Volker Weiß, DB6YC
Mobil: 0163 2537465
Mail: DB6YC



OV-Abend

Jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr.

Sollte dies ein Feiertag sein, dann eine Woche später.

OV-QRG

145,250   MHz
438,8125 MHz

3,750 MHz - So. 11:00 Uhr

Portabel-Standort
"Eselsberg"

bei Dockweiler
50°14'30''N-06°47'08''E
Loc: JO3ØJF






70cm Relais DBØDAU

Ausgabe: 438,8125 MHz
Eingabe:  431,2125 MHz

Echolink-Node: 503175

Loc: JO3ØKE






DMR-Relais DBØEIF

Ausgabe: 438,500 MHz
Eingabe:  430,900 MHz

Loc: JO3ØJG




Nummer 257 vergeben an:

DL2VA , Helmut


Nummer 258 vergeben an:

DO1UKR , Uwe


Nummer 259 vergeben an:

DL2YBG , Klaus-Peter


Nummer 260 vergeben an:

DK5KN , Rudolf


Nummer 261 vergeben an:

DD6NT , Georg


Nummer 262 vergeben an:

DL3WS , Hermann-Josef


Wetter




Letztes Update

Neues aus dem Ortsverband Vulkaneifel


13. November 2020 - DK7ØDARC erstmals aus der Vulkaneifel QRV


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Nachdem wenige Tage zuvor noch das Rufzeichen „DF7ØDARC“ erneut aktiviert werden konnte, kam es am Freitag, den 13. November 2020 zu einer kleinen Premiere. Im Rahmen der Sonderaktion „70 Jahre DARC e.V.“ wurde erstmals auch das dritte Rufzeichen „DK7ØDARC“ von der Vulkaneifel aus aktiv. Der Autor des Beitrags machte damit vier Stunden Funkbetrieb und brachte somit zahlreichen Funkamateuren ein neues Sonderrufzeichen oder einen weiteren begehrten Punkt für ein Kurzzeit-Diplom in ihr Logbuch. In den folgenden Tagen (16.11.-19.11.2020) wurde noch mehr Aktivität in vorwiegend Morsetelegrafie (CW) und Sprechfunk-Einseitenband (SSB) getätigt, wobei der „neue“ Transceiver TS-570D an der Clubstation in der Heinrich-Hertz-Kaserne einen tadellosen Dienst verrichtete. „DK7ØDARC“ kann nur von Mitgliedern des im Sommer 2020 gegründeten „DARC Team SES“ aktiviert werden.


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November 2020 - Präventiver Notfunk am Beispiel zweier Mitglieder


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Das Thema „Notfunk“ ist schon viele Jahre ein Thema im Bereich des Amateurfunks. Zum einen ist die „Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen“ im Amateurfunkgesetz als ein zentraler Bereich der Tätigkeit von Funkamateuren festgeschrieben, zum anderen hat der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) diese „Notfunk-Verpflichtung“ in seiner Satzung ebenfalls manifestiert. Nachfolgend wollen wir hier ein Beispiel aufzeigen, wie zwei Mitglieder unseres Ortsverbandes sich diesem Thema näherten, und was bis zum heutigen Tag daraus geworden ist. Anca und Norbert Lehmann (DH9JZ, DL1EEN) haben im Jahre 2000 ein Haus in Weidenbach (Kreis Vulkaneifel) gebaut. Ziel war es von Anfang an, alternative Energien zu nutzen und das Haus bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Bildauf autarke Stromversorgung umzurüsten. Zwischen den Jahren 2003 und 2009 wurden dazu drei Solaranlagen mit Netzeinspeisung und einer Gesamtleistung von 10 KWp errichtet. 2014 wurde eine Solarthermie-Anlage zur Warmwasserversorgung geschaffen. Von Anfang an erzeugt eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung aus 2 KW/h Strominput 8 KW/h Heizleistung. Im Hinblick auf die angesprochene autarke Stromversorgung erfolgte ebenfalls in 2014 die Anschaffung eines Diesel-Notstromgenerators (4,4 KW) sowie die Errichtung der dazugehörigen Infrastruktur, um das komplette Haus zu speisen.

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Im Jahr 2018 wurde ein ICOM-Transceiver IC-7300, mit dem auf Kurzwelle u.a. auch Datenfunk möglich ist (Winlink), im Jahr 2019 ein ICOM IC-9700 für UKW angeschafft. Gleichzeitig wurde eine Satellitenfunkanlage zum Betrieb über den QO-100 eingerichtet. Im selben Jahr machten beide eine Analyse, was bei einem sogenannten „Blackout“ alles passieren oder eben auch nicht mehr passieren kann / wird.(Literatur-Sachbuch: „Bedrohung Blackout“ – T.C.A. Greilich, Kopp-Verlag: ISBN 978-3-86445-597-1/-Roman: „Blackout“, Marc Elsberg, ISBN 978-3-442-38029-9). Das bewirkte, dem Weidenbacher Ortsbürgermeister, die Nutzung der Amateurfunkstelle als Notfunkstelle im Rahmen eines noch zu erstellenden, allgemeinen Notfall-Vorsorge-Konzeptes anzubieten. Die „ruhige Coronazeit“ wurde genutzt, um eine funktionierende, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) mit alternativen Energien zu bauen und als Insellösung in Betrieb zu nehmen. Dazu erfolgte im März/April 2020 die Planung und Beschaffung der Komponenten: 5 SolarmoduleBild à 160 Wp, 6 Blei-Gel-Akkus à 220 Ah, 1 Victron-Smart Solar-Regler 150 V/70 A, 1 Victron Multiplus 12/3000/120-16 (12 V Ladegerät 120 A, 230 V Wechselrichter einphasig 16 A - 3 KW Leistung). Von Mai bis September 2020 erfolgte dann die Inbetriebnahme sowie Testphase. Ziel war die Versorgung von allen systemrelevanten Verbrauchern unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Dies gelang und abschließend wurde im November 2020 eine Micro-Windanlage mit 400 Wp errichtet, deren Einbindung in die USV bis Januar/Februar 2021 geplant ist.

Ab 2023 soll nach und nach die Umstellung der Einspeise PV-Anlagen aus 2003-2009 auf Eigenverbrauch mittels Batteriespeicher umgesetzt werden. Mit Erweiterung von Solar-Modulen soll ggf. das Ziel erreicht werden, das ganze Gebäude autark vom öffentlichen Stromnetz zu betreiben! Dann gäbe es ggf. auch keinen Hausstromzähler mehr … eine spannende Geschichte, die technisch Interessierte in der folgenden PDF-Datei ausführlicher nachlesen können.





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03. - 06. November 2020 - DF7ØDARC erneut aus der Vulkaneifel QRV


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So langsam geht die Sonderaktion „70 Jahre DARC e.V.“ auf den Amateurfunkbändern auf die Zielgerade. Seit Jahresanfang 2020 werden die Sonderrufzeichen „DF7ØDARC“ und „DP7ØDARC“ durch DARC-Mitglieder in allen Distrikten nach einem festen Plan auf den Amateurfunkbändern aktiviert. Seit dem 01. September kam mit „DK7ØDARC“ eine weitere Station hinzu. Die beiden ersten Rufzeichen wurden im Laufe des Jahres schon durch Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) aktiviert. Volker Schnitzius (DL1WH) sowie Kaus-Peter Segieth (DL2RPS) machten diesbezüglich im Frühjahr und Sommer fleißig Betrieb. Zum Abschluss machte der Autor des Beitrags jetzt noch einmal etwas Funkbetrieb mit „DF7ØDARC“ auf den Kurzwellenbändern. Im Rahmen dessen konnte er mit DM2CNE - Jürgen Hahn aus Schwedt an der Oder - am 03.11.2020 um 15:20 UTC sein persönlich 100.000 QSO in 30 Jahren Amateurfunk ins Logbuch eintragen.


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08. - 11. Oktober 2020 - Aktivitäten anlässlich Formel 1 auf dem Nürburgring


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Letztmals gastierte die Formel 1 am ersten Juli-Wochenende 2013 auf dem Nürburgring. Seinerzeit siegte Sebastian Vettel im Red Bull-Boliden mit Renault-Motor auf der Grand-Prix-Strecke. In den Jahren danach fand der „Große Preis von Deutschland“ bis 2019 noch viermal auf dem Hockenheimring statt. Ab dann sollte eigentlich kein Formel 1 Rennen mehr in Deutschland abgehalten werden, weil der „Zirkus“ - aufgrund nicht ganz nachvollziehbarer Gründe - die Traditionsstrecken in Europa zugunsten steriler Reißbrettstrecken in Mittel- und Fernost immer mehr vernachlässigte. Doch 2020 erinnerte man sich plötzlich wieder an die von Fahrern und Fans gleichermaßen beliebten alten Rennstrecken, weil die Covid-19-Pandemie viele Reiseeinschränkungen mit sich brachten, auch für die Formel 1. Somit kam auch der Nürburgring nach 7 Jahren wieder in den Terminkalender - der „Große Preis der Eifel“ sollte am zweiten Wochenende im Oktober über die Bühne gehen. Wie zum „24 Std-Rennen“ zwei Wochen zuvor, wurde die Veranstaltung im Bereich des Amateurfunks durch Aktivitäten von „DLØNBR“ begleitet. Erneut machten Siegfried Schüller (DF9WB) in der Betriebsart Einseitenband-Sprechfunk (SSB) und Volker Schnitzius (DL1WH) in der Betriebsart Morsetelegrafie (CW) fleißig auf der Kurzwelle Betrieb, sodass einige Hundert Funkverbindungen von Donnerstag bis einschließlich Sonntagabend ins Logbuch kamen. Auch hier werden alle QSO’s mit der begehrten QSL-Karte über das Büro des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) bestätigt. Vielleicht gastiert im kommenden Jahr die Formel 1 erneut auf dem Nürburgring - wir würden die Veranstaltung dann wieder mit dem Rufzeichen „DLØNBR“ begleiten.


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03. Oktober 2020 - RLP-Aktivitätsabend auf 3,6 MHz (Teil 4)


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Der abschließende Rheinland-Pfalz Aktivitätsabend auf dem 80m-Band fand wie immer am Tag der Deutschen Einheit statt. Trotz der absolut unbefriedigten Situation hinsichtlich der Auswertung der ersten drei Teile fanden sich dennoch wieder einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zusammen, um daran aktiv teilzunehmen - gehört wurden: OVV Christian Reineke (DF4WO), Horst Faas (DF9PX), Siegfried Schüller (DF9WB), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI) und Volker Schnitzius (DL1WH), der einfach nur so zum Spaß mit 3 Watt QRP und Unterdach-Langdrahtantenne ein paar Punkte in Telegrafie verteilte. Allgemein ist zu erwähnen, dass sowohl im Bereich Sprechfunk-Einseitenband (SSB), als auch im Bereich Morsetelegrafie (CW) sehr viel Wettbewerbsaktivität zu verzeichnen war. Naturgemäß war die Frequenzbelegung im SSB-Bereich so stark, dass über den gesamten Aktivitätszeitraum kaum ein „freier Kanal“ zu finden war! Im CW-Bereich waren in der ersten Stunde sehr viele Teilnehmer am aktiven „Contestgeschehen“ beteiligt, in der zweiten Stunde ließ der Andrang dann aber nach. Beim „Drüberdrehen“ über das Band war häufig die mangelhafte Auswertung der vergangenen Abende auf dem 2m-, 70cm- und 10m-Band ein Gesprächsthema. Alle Beteiligten brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass sich dies hoffentlich bald ändern wird.


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02. Oktober 2020 - OV-Abend mit interessantem Vortrag


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Nach längerer Zeit fand wieder einmal ein OV-Abend des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) mit einem fachlich ausgerichteten Vortrag statt. Volker Schnitzius (DL1WH) referierte über die bekannte Verschlüsslungsmaschine „ENIGMA“, die vorwiegend im Zweiten Weltkrieg zur Verschlüsselung der Nachrichtenkommunikation der Wehrmacht und anderer Institutionen zum Einsatz kam. Hierbei wurde die Geschichte der maschinellen Verschlüsselung sowie speziell die Historie der „ENIGMA“ beleuchtet. Dabei wurde dem Publikum das Prinzip sowie der Aufbau und die Funktion der Maschine erklärt. Außerdem gab es einen Überblick über alle entwickelten Modelle sowie das weniger bekannte Zubehör. Besonderen Wert wurde auf die kryptografischen Stärken und Schwächen der Maschine gelegt. Manch einer war erstaunt darüber, dass die „ENIGMA“ schon zu dieser Zeit einen solch großen Schlüsselraum besaß, sodass sie bei korrekter Anwendung weder damals, noch heute „knackbar“ gewesen wäre. Nach ca. 80 Minuten endete der multimediale Vortrag mit einer kurzen Betrachtung hinsichtlich der Bedeutung der Maschine in der Jetztzeit.


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24. - 27. September 2020 - Aktivitäten anlässlich 24 Std-Rennen auf dem Nürburgring


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Alljährlich wird im Frühjahr - auf der Traditionsrennstrecke „Nordschleife“ des Nürburgrings - ein 24 Std-Rennen für Motorsportboliden ausgetragen. Die 48. Ausgabe war ursprünglich auf den 21. - 24. Mai 2020 terminiert, wurde jedoch aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt. Im Laufe des Jahres wurde schließlich doch noch ein Termin gefunden und das Rennen auf den 24. - 27. September 2020 angesetzt. Das 24 Std-Rennen zieht jährlich rund 100.000 Besucher an. Nicht so in 2020: ursprünglich sollte es ohne Zuschauer stattfinden, kurzfristig wurde jedoch noch vom Landkreis Ahrweiler ein Publikum mit 5.000 Personen zugelassen. Wie in den letzten Jahren auch, so wurde die Veranstaltung im Bereich des Amateurfunks durch Aktivitäten von „DLØNBR“ begleitet. Siegfried Schüller (DF9WB) und Volker Schnitzius (DL1WH) aktivierten die Sonderstation auf der Kurzwelle in den Betriebsarten Einseitenband-Sprechfunk (SSB) sowie Morsetelegrafie (CW). Dabei wurden viele interessante Kontakte geknüpft, die alle mit der begehrten QSL-Karte über das Büro des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) bestätigt werden. Die nächste Aktivität von „DLØNBR“ findet anlässlich der Rückkehr der Formel 1 auf den Nürburgring vom 09. - 11. Oktober 2020 statt. Wir freuen uns über zahlreiche Anrufe.


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29. August 2020 - Vergnüglicher Nachmittag mit großer Resonanz


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Das Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr. Die meisten Veranstaltungen fallen bekanntermaßen der Covid-19-Pandemie zum Opfer. So auch das traditionelle Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34). Auch wenn Möglichkeiten bestanden hätten es durchzuführen, hielt sich die Begeisterung seitens der Mitglieder im Vorhinein in Grenzen. Um den Sommer nicht ganz ohne Freiluftveranstaltung verstreichen zu lassen, kam dem Autor beim Besuch eines OV-Kollegen eine Idee. René Weland (DL7WR) ist Mitpächter der Minigolfanlage mit dazugehöriger Gastronomie in Gillenfeld/Vulkaneifel. Das Areal bietet ausreichend Platz, um zum einen die momentan gültigen Vorschriften bezüglich Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, zum anderen aber auch trotz allem für eine gemütliche Atmosphäre zu sorgen. Die Abfrage hinsichtlich des Interesses traf auf eine unerwartet hohe Resonanz. Somit gab es nur noch die Wettersituation zu beobachten … diese verschlechterte sich nämlich bis zum geplanten Termin schleichend und kontinuierlich. Von der ersten Idee an bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelten sich die äußeren Bedingungen bis zu frühherbstlichen, zweistelligen Gradzahlen mit viel dunkler Bewölkung und leichtem Niederschlag. Während der Veranstaltung blieb es allerdings trocken, und hier und da blinzelte auch einmal die Sonne durch den verhangenen Himmel.

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Knapp 30 Mitglieder samt Familienangehörigen und Bekannten fanden ab 15:00 Uhr den Weg zur Minigolfanlage in der Pulvermaar-Gemeinde Gillenfeld. Ein zusätzlich errichtetes, nach allen Seiten hin offenes und großes Pavillonzelt sorgte für Gemütlichkeit und evtl. Regenschutz. Die Tische standen in ausreichend großem Abstand zueinander und waren hübsch dekoriert. Zu Anfang konnten sich die Besucher mit herrlichen Kaffeespezialitäten und einer Auswahl aus fünf selbstgebackenen Kuchen verpflegen. Das Angebot an diversen Kaltgetränken ließ ebenfalls keine Wünsche offen, sodass für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Zahlreiche Besucher nutzen die Gelegenheit, auf der geräumigen 18-Loch-Minigolfanlage ihre Platzreife zu erwerben bzw. das Handicap zu verringern, was hier und da wohl auch gelang … der Rest vertrieb sich die Zeit mit angeregten Gesprächen über dies und das. Unser Mitglied Norbert BildLehmann (DL1EEN) baute derweil im Eingangsbereich seine portable QO-100-Funkanlage auf, um den Interessierten den praktischen Funkbetrieb über den QO-100-Satelliten zu demonstrieren. Beeindruckend dabei war, mit welch - im Vergleich - geringem Aufwand man als Funkamateur den größten Teil der Erde funktechnisch jederzeit erreichen kann. Die Zeit verging sehr rasch, und schon vernahm man den Geruch von brennendem Holz … die Feuerstelle für den Schwenkgrill wurde angelegt, denn am Abend sollte es Steaks und Würstchen für die hungrigen Besucher geben. Die in ausreichender Anzahl vorhandenen, absolut wohlschmeckenden Fleischstücke mit Baguette als Beilage gingen weg wie die sprichwörtlichen „warmen Semmel“! Gesättigt und zufrieden verließen am frühen Abend die ersten Gäste wieder die Veranstaltung, gegen 21:00 Uhr traten dann auch die letzten Mitglieder den Heimweg an.

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Eine Bildergalerie zur Veranstaltung findet man hier.

Vielen Dank an dieser Stelle allen Besuchern für ihr Kommen sowie der Familie Weland für die Ausrichtung dieses gemütlichen Nachmittags im „Golfstübchen“ in Gillenfeld ! Es hat allen sehr gut gefallen, eine erneute Veranstaltung dieser Art ist nicht nur wahrscheinlich sondern eher sicher!


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22. August 2020 - RLP-Aktivitätsabend auf 28 MHz (Teil 3)


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Nach der Teilnahme an den bereits vorangegangen RLP-Aktivitätsabenden auf dem 2m- bzw. 70cm-Band folgte am heutigen Samstag von 16:00 bis18:00 Uhr UTC der 3.Teil auf dem 10m-Band. Die Beteiligung seitens der Mitglieder aus den Ortsverband Vulkaneifel (K34) war nicht nur aus den bekannten Covid-19-Umständen „überschaubar“. Lediglich OVV Christian Reineke (DF4WO), der sich erst recht kurzfristig zur Teilnahme vom Aussichtspunkt „Schloscheid“ (unweit vom Afelskreuz bei Gefell / Katzwinkel) entschloss, sowie Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) vom Portabelstandort Eselsberg bei Dockweiler nahmen aktiv daran teil. Zwei weitere Mitglieder - Erwin Gerhards (DF3WI) und Jürgen Bruhn (DK6WJ) - wurden ebenfalls gehört, diese haben aber wohl nur mal kurz „reingeschaut“ … Die allgemeine Beteiligung war dem Vernehmen nach aber auch nicht sonderlich hoch. Wie in jedem Jahr, so stellten die Aktiven auch in 2020 fest, dass die wenigsten Funkamateure ihre Antennen zu uns in den Nordwesten von Rheinland-Pfalz gedreht hatten. Somit besteht kaum die Möglichkeit, auf diesem Frequenzband und bei diesen Ausbreitungsbedingungen Funkkontakte in die von Funkamateuren dicht besiedelte Pfalz oder nach Rhein-Hessen zu tätigen. Von außerhalb des Distriktes Rheinland-Pfalz (K) war gar nur eine Station aus dem Distrikt Baden (A) zu erreichen. Das Interesse an dieser Veranstaltung scheint auch hier deutlich verloren gegangen zu sein. Woran das wohl liegt …

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Man musste aber auch mal wieder mit technischen Problemen kämpfen … wie so oft treten diese urplötzlich auf und lassen sich meist während des Wettbewerbes nicht mehr abstellen. Auf dem Eselsberg funktionierte die Endstufe nicht, sodass mit etwas Verspätung und mit nur der reinen Transceiver-Leistung des Kenwood-Transceiver TS-480S (100W) der Funkbetrieb an der 4-Element Richtantenne aufgenommen werden konnte. Als Resultat standen dann nach zwei Stunden auch nur etwas mehr als 20 Funkverbindungen im Logbuch - ein mageres Ergebnis. Unserem OVV Christian Reineke (DF4WO) auf dem Aussichtspunkt „Schloscheid“ erging es noch schlechter, hier sein ernüchternder Bericht:

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„Zuerst zur eingesetzten Technik: ich brauchte einen kleinen Portabelmast, der mindestens 5 Meter (1/2 Wellenlänge) hoch ist, sonst gibt es nur Steilstrahlung und das ist für den Wettbewerb äußerst ungeeignet. Meinen bisher verwendeten, endgespeisten Vertikal-Dipol mochte ich nicht mehr einsetzen, da er einfach nicht richtig funktionierte. Dieses Mal sollte es eine horizontal polarisierte Antenne sein. Zunächst ging der Gedanke in Richtung Faltdipol mit Speisung über eine 1/2-Lamba-Umwegleitung. Die Kürze der Zeit reichte aber nicht aus, um das auf die Schnelle zu bauen. Da noch ein 1:1 Balun in der Bastelkiste rum lag, wurde es dann ein „normaler“ Dipol aus Kupferlitze. Also - Station, Batterie und Antennenmaterial ins Auto gepackt und los ging‘s. Ganz so einfach war die Anfahrt nicht. Die stürmischen Regenschauer der letzten Tage hatten den Weg ausgespült und zahlreiche Äste abgeknickt, die nun die Zufahrt blockierten. Natürlich hatte ich wieder Einiges vergessen und so musste beim Aufbau improvisiert werden - mit fatalen Folgen. Der Empfang war zwar brauchbar, aber es hörte mich kaum jemand. Immer wieder melden die Gegenstationen "DF4?? - leider zu schwach - kann nichts aufnehmen". Das Stehwellenverhältnis war fürchterlich schlecht. Selbst mit dem bewährten Antennentuner (MFJ-901B) war es nicht unter 2:1 zu bringen. So ein Tuner gaukelt dem Transceiver zwar einen vernünftigen Abschlusswiderstand vor, an der Fehlanpassung am Speisepunkt ändert er jedoch nichts. Nach einer Stunde und 12 Funkverbindungen habe ich dann entnervt aufgegeben. Das war mein schlechtestes Ergebnis seit drei Jahren - weniger QSO‘s als auf dem 70cm-Band. Die schlechte Antenne ärgerte mich dann doch so sehr, dass ich sie am Sonntag nochmals aufgebaute, um den Fehler zu finden. Eine erste Messung mit dem Dip-Meter (Messbereich 25-60 MHz) zeigt keine Resonanz. Nach längerem Suchen fand sich dann die Ursache … ein selten dämlicher Anfängerfehler, so peinlich, dass ich öffentlich dazu nichts sagen möchte!“

Vielleicht klappt es wieder besser am letzten Teil der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende … der Wettbewerb auf dem 80m-Band findet wie immer am Tag der Deutschen Einheit (03. Oktober 2020) statt. Spätestens danach wird sich rausstellen, ob sich die Mühen über das gesamte Jahr hinweg gesehen gelohnt haben.


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11. - 13. August 2020 - Perseiden-144 MHz-Meteorscatter-Aktivität vom Eselsberg


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Die Perseiden sind einer der bekanntesten Meteoritenschauern und bei Funkamateuren weltweit sehr beliebt, um über deren Meteorscatter (MS) auf dem 6m-, 2m- und sogar auf dem 70cm-Band Funkverbindungen (QSO‘s) durchzuführen. Beim Meteorscatter-Betrieb werden die Reflexionen an den Ionisation-Trails - die durch den Eintritt von Meteoriten in die Erdatmosphäre entstehen - genutzt, um QSO Daten - einer strikten Prozedur folgend - auszutauschen. Bedingt durch die Höhe der Ionisationspuren und der Geometrie, können die Stationen bis ungefähr maximal 2.300 km voneinander entfernt sein. Während des Maximums der Perseiden-Schauer wird ein sogenannter „MS-Sprint-Contest“ über einen Zeitraum von 48 Stunden veranstaltet. Damit sind während des Wettbewerbs noch mehr Stationen als potentielle QSO Partner aktiv. In den letzten Jahren haben sich „MSK144“ und „FSK441“ als digitale MS-Betriebsarten etabliert, wobei „FSK441“ auch kürzere Reflexionen nutzen kann. Während des Perseiden-Maximums ist es sogar möglich, durch längere verfügbare Reflexionen Funkverbindungen im Einseitenband-Sprechfunk (SSB) durchzuführen (das QSO mit unserem Ortsverbandsmitglied Stefan Heck (LAØBY) über 1.112km erfolgte in SSB - danke Stefan für die Geduld).

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Nach einigen Versuchen mit Meteorscatter als SWL und einigen wenigen MS-Verbindungen von zuhause aus, wollte ich zum ersten Mal an diesen Contest vom exponierten Standort auf dem Eselsberg bei Dockweiler aus teilnehmen. Es war wirklich imposant, wie viele verschiedene Stationen während des Wettbewerbs zu hören waren; aber eine Zweiwegeverbindung abzuschließen ist eine weitere Herausforderung. In Mitteleuropa ist speziell die MSK-Anruffrequenz bei 144.360 MHz sehr belegt. QSO‘s dort erfolgreich zu beenden ist wegen Störungen (QRM) nicht immer möglich. Manche Stationen, speziell mit FT8-Erfahrung, nutzen immer wieder die falsche Anrufperiode oder antworten auf dem troposphärischen Weg, was unnötiges QRM für andere Stationen zur Folge hat. Eine Verabredung (Sked) oder ein Frequenzwechsel (QSY) auf eine andere Frequenz als 144.360 MHz führt dann öfter zum Erfolg.

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Insgesamt habe ich bestimmt über 100 verschiedene Stationen über MS gehört (einige auch über 2.000km Entfernung), 26 Verbindungen erfolgreich abgeschlossen und dabei 17 verschiedene DXCC-Länder erreicht (Portugal [CT], Spanien [EA], Estland [ES], Belarus [EU], Italien [I], Norwegen [LA], Litauen [LY], Bulgarien [LZ], Finnland [OH], Russische Föderation [RA], Schweden [SM], Griechenland [SV], Slowenien [S5], Ukraine [UR], Lettland [YL], Rumänien [YO] und Serbien [YU]). Die Durchschnittsentfernung lag bei 1.430 km pro QSO. Über die Funkverbindung mit der weitesten Entfernung (ODX) über 2.255km mit der russischen Station „RK2P“ bin ich ganz besonders stolz, da dies bestätigt, dass Standort und Station für MS-Betrieb sehr gut geeignet sind. Besonders muss ich zwei Verbindungen mit russischen QRP Stationen erwähnen, die sich über eine Stunde hinzogen, aber am Ende konnten alle Informationen erfolgreich ausgetauscht werden. Leider konnte die Verbindung mit dem Ukrainer Alex Shynkarenko (UT7KF) erst nach Contestende abgeschlossen werden.

Mit Rolf Haferkamp (DK9WI) fand in der Nacht zum 12. August ein weiterer EME-Versuch statt, endlich einmal Neuseeland(ZL) über Erde-Mond-Erde-Reflektion zu erreichen. Aufgrund zu hoher Streckendämpfung scheiterte dieser Versuch mit einem potentiellen QSO-Partner erneut. Vielen Dank für die Nutzung des Portabel-Standorts und seiner Antennenanlage, sowie an alle Interessierten, die mich auf dem Eselsberg während dieser Zeit besucht haben.


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01. August 2020 - Neues Mitglied im Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) - Ortsverband Vulkaneifel (K34) - begrüßt seit dem heutigen Tag ein neues Mitglied in seinen Reihen. Nach dem Besuch des letzten OV-Abends in Weidenbach trat der aus Gillenfeld stammende Helmut Münch, Rufzeichen DO6HHM, dem Ortsverband bei. Helmut legte erst im Juli des Jahres seine Prüfung bei der Bundesnetzagentur (BNA) in Dortmund für die Klasse E ab. Im Moment baut er sich zuhause seine Station für den Kurzwellenbetrieb auf. Wir wünschen DO6HHM alles Gute und viel Freude beim Start in dieses faszinierende Hobby. Gleichzeitig hoffen wir, dass er sich in unserem Ortsverband wohlfühlt und eine Heimstatt für die gemeinsame Freizeitgestaltung finden wird. Herzlich Willkommen!


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04. - 05. Juli 2020 - Aktivitäten auf dem Eselsberg


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Das erste Juli-Wochenende ist im Ortsverband Vulkaneifel (K34) traditionsgemäß durch den DARC VHF-, UHF- Mikrowellen-Wettbewerb (144 MHz bis > 300 GHz) geprägt. Viele Jahre lang fanden sich die Mitglieder auf unserem Portabel-Standort Eselsberg ein, um an diesem Contest mit dem Rufzeichen „DFØDA“ in der Multi-OP-Klasse aktiv mitzuwirken. Nicht so im Jahre 2020, denn auch hier zeigten sich die Auswirkungen rund um Covid-19. Eine Umfrage vorab ergab, dass viele Mitglieder keinen Sinn darin sahen, den Wettbewerb aktiv mitzumachen. Dennoch war an beiden Tagen ein ständiges Kommen und Gehen rund um den „Fuchsbau“ zu verzeichnen. Horst Faas (DF9PX) funkte in der Single-OP-Klasse alleine im Contest mit, allerdings ausschließlich auf dem 2m-Band (144 MHz). Der Aufbau dazu begann um die Mittagszeit - die Antennengruppe für das 2m-Band war vorab schon von Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) getestet worden und somit „ready-for-use“! Vor Contest-Beginn kam dann Rolf auch noch mit dazu, um einige Vorbereitungen hinsichtlich eines Tests am späten Abend zu treffen. Mit seiner EME-Station (Earth-Moon-Earth) am Heimat-QTH Oberstadtfeld ist DK9WI sehr gut ausgestattet, jedoch gelingen ihm wegen der Tallage keine Verbindungen Richtung Neuseeland. Darum wollte er vom Eselsberg aus einen Versuch wagen. Dazu wurde die Software „WSJT-10“ für die EME Betriebsart JT65b installiert und konfiguriert. Nach einigen Iterationen waren alle Parameter gesetzt, sodass das charakteristische Modulationssignal zu hören war. Jetzt musste nur noch der Mondaufgang gegen 21:30 Uhr abgewartet werden, doch dazu später mehr.

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In sicherer Entfernung zum UKW-Geschehen baute am Samstagnachmittag Stefan Dick (DL7SDI) eine solargepufferte QRP-Kurzwellenanlage auf. Zusammen mit Volker Schnitzius (DL1WH) führten beide Versuche mit verschiedenen Portabelantennen durch. Auf dem 20m-Band waren die Bedingungen ganz brauchbar, und der kleine YAESU FT-817 konnte mittels einer HF-P1 Vertikalantenne sogar Signale aus Indonesien (YBØ) mit einer Signalstärke von S7 aufnehmen. Interessant waren in diesem Zusammenhang die Vergleiche mit einer aufgesetzten Mini-Loop-Antenne. Mit einem „NanoVNA“ (tragbarer Handheld-Vektor-Netzwerkanalysator) konnten speziell bei der HF-P1 interessante Erkenntnisse bezüglich der manuellen Abstimmung und den damit einhergehenden Stehwellenverhältnissen gewonnen werden. Die Wetterbedingungen waren sehr wechselhaft … durch einen meist vollständig bedeckten Himmel - mit teils bedrohlich dunklen Wolken - blinzelte auch hin und wieder einmal die Sonne durch, meistens erinnerte es aber auch temperaturmäßig an frühherbstliche Tage. Immer wieder kamen vereinzelt Mitglieder (DF3WI, DK5PZ, DK6WJ) auf den Eselsberg, um sich über das Geschehen zu informieren.

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Am späten Samstagabend war es dann soweit: DK9WI konnte seinen Versuch starten, mittels der Betriebsart JT65b eine Verbindung via EME Richtung Neuseeland aufzubauen. Dazu fanden sich wieder einige Besucher ein, die trotz ihrer erneuten Anreise leider nicht belohnt wurden. Noch am Abend zuvor war der Mond um diese Uhrzeit hell und strahlend in einem ansprechenden Winkel oberhalb des Horizonts in (fast) voller Pracht zu beobachten. Heute jedoch war aufgrund der Bewölkung keine Sicht zum Erdtrabanten möglich. Dennoch konnten mittels ausgelesener Daten aus dem Internet die Antennen hinsichtlich Azimut und Elevation auf die Mondoberfläche ausgerichtet werden. Zusätzliche Hilfe leisteten einige Handy-Apps, die den Sternenhimmel nebst Planeten visuell im Display darstellten. Die ausgesendeten JT65b-Signale erreichten aber wohl offensichtlich nicht ihr Ziel. Die Streckendämpfungswerte waren genau am heutigen Tag die schlechtesten, die man sich vorstellen konnte. Selbst ein Echo des eigenen Signals war nicht zu registrieren. Von daher wurde der Versuch frühzeitig abgebrochen. Die Station ist fortan „EME-zertifiziert“, und somit werden wir bei der nächstbesten Gelegenheit den Versuch wiederholen, mittels Reflektion der ausgesendeten Signale auf der Mondoberfläche doch einmal Neuseeland zu erreichen. Nach dieser kleinen Pause nahm DF9PX noch etwas am Contest-Geschehen teil, bevor er den Betrieb an der Station in der Nacht unterbrach.

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Am Sonntagvormittag waren die Ausbreitungsbedingungen deutlich verbessert und es konnten noch einige Weitverbindungen geloggt werden. Zum Ende des Wettbewerbs standen 372 QSO’s mit einen Gesamtpunktestand von mehr als 100.000 Punkten im Logbuch. Insgesamt wurden 15 DXCC‘s und 66 QTH-Felder erreicht. Das ODX (größte Entfernung) war eine Verbindung mit der Station „SF6F“ in über 942km Entfernung. Des Weiteren wurden drei Verbindungen zwischen 800-900km sowie 11 Verbindungen zwischen 700-800km geloggt - ein neuer persönlicher Rekord! Damit sich Horst nicht ganz so alleine fühlte, waren auch an diesem Vormittag wieder einige Besucher auf den Eselsberg (DF9WB, DO4APM). Für die moralische Unterstützung durch diese zahlreichen Besuche bedankt sich DF9PX ausdrücklich noch einmal an dieser Stelle.


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19. - 21. Juni 2020 - Teilnahme am IARU-Region-1-Contest auf dem 6m-Band


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Zunächst eines vorneweg: es war nicht ganz so einfach und auch nicht ganz so gut wie eingangs gedacht - aber es hätte auch können schlechter sein! Das lag wohl unter anderem auch daran, dass die Antenne nur etwa zwei Meter über Grund aufgebaut war. Aber der Reihe nach … zunächst einmal vielen Dank an alle, die beim Auf- und Abbau der Antenne an unserem Portabel-Standort auf dem Eselsberg geholfen - Christian Reineke (DF4WO), Siegfried Schüller (DF9WB), Peter Segieth (DL2RPS) und Hermann-Josef Weber (DO5HWU) - und mich bei der Einrichtung der Funkstation beraten haben (Stefan Dick, DL7SDI). Als Antenne kam eine sogenannte 6-Element LFA-Antenne zum Einsatz. LFA steht für „Loop-Fed-Array“. Der Erreger ist kein traditioneller Dipol, sondern eine rechteckige Schleife (Loop) mit ca. 1 Lambda Umfang. Diese liegt Bildflach auf dem Boom in der gleichen Ebene wie die parasitären Elemente. Eine quadratische Schleife (Quad) hat bei Speisung in der Mitte einer Seite ca. 110 Ohm Impedanz. Bei Verformung zu einen Rechteck steigt oder sinkt die Impedanz je nachdem, ob die Einspeisung an der langen oder an der kurzen Seite des Rechtecks erfolgt. Von ihrer geometrischen Form her müsste die Speiseschleife der LFA-Antenne für sich alleine ca. 180 Ohm Impedanz haben. Durch Einbau in die Yagi-Struktur (Array) sinkt die Impedanz wegen der Wechselwirkung mit den parasitären Elementen auf „koaxialkabelfreundliche“ 50 Ohm.

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Erfunden hat diese Antennenform vor gut 10 Jahren Justin Johnson (GØKSC). Nach seinen Angaben haben sie deutlich reduzierte Nebenzipfel, weniger Rauschen und ein besseres Vor- Rückverhältnis als dipolgespeiste Yagi-Antennen. Durch den Einsatz eines “Antenna-Analyzers“ konnten wir die 50 Ohm Impedanz prüfen und die Resonanzfrequenz versuchsweise durch Veränderung der Speiseschleife (Loop) auf unsere Bedürfnisse (CW-, SSB- oder FT8-Bereich) anpassen. Da hatte der ambitionierte Antennenbastler so richtig Spaß! Schließlich haben wir sie auf den CW-Bereich bei 50,100 MHz abgestimmt. Da wir als Transceiver einen Kenwood TS-480 mit einem eingebauten, automatischen Antennentuner einsetzten, war der Sendebetrieb in Sekundenbruchteilen möglich. Am Freitagabend testeten wir die Funkstation, stellten Bildaber schnell fest, dass im CW-Bereich (50,080 MHz bis 50.110 MHz) kaum Traffic wahrnehmbar war. Im SSB-Bereich (50,120 MHz bis 50,270 MHz) waren gar keine Signale zu hören. Im FT8-Bereich bei 50,313 MHz waren mit dem Programm WSJT-X zwar viele Signale zu sehen und zu hören, diese konnten jedoch nicht dekodiert werden. Der Grund: die Zeitdifferenz wich um mehr als zwei Sekunden von der UTC ab. Eine Internetanbindung - und damit ein Zeitabgleich - war mit dem vorhandenen Laptop so auf dem Portabel-Standort Eselsberg nicht möglich. Damit war die Hausaufgabe für den nächsten Tag klar. Ein Googeln im Internet brachte die Lösung: im vorhandenen Handy Bluetooth und Tethering einschalten, den Laptop damit anbinden und dann auf dem Laptop Bluetooth einschalten. Ein Test (zuhause) mit ausgeschalteter Vodafone-Box verlief positiv.

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Am nächsten Morgen waren dann auf dem Eselsberg auch die FT8-Signale sichtbar und Peter Segieth konnte mit 35 Watt unter seinem eigenen Rufzeichen FT8-Verbindungen tätigen. Um 14:00 UTC ging dann der Funkwettbewerb pünktlich los. Zunächst begann DL2RPS in der Betriebsart SSB, später übernahm DF9WB den praktischen Funkbetrieb in diesem Bereich. Leider waren an diesem Tag nur einige deutsche Stationen hörbar und zu arbeiten. Da es außerdem kalt und regnerisch war, beendeten wir frühzeitig die Aktion und verabredeten uns für den kommenden Tag in der Hoffnung, mehr Glück zu haben. Wir sollten nicht enttäuscht werden - am Sonntag zeigte sich das „Magic-Band“ von seiner besten Seite! Die Sonne strahlte von einem blauen Himmel und nach einem Blick ins DX-Cluster schien ganz Europa auf dem 6m-Band aktiv zu sein, speziell der Mittelmeerraum bis hin zum Schwarzen Meer war stark vertreten. Das bedeutete, dass Stationen von Spanien, Südfrankreich über Italien und den Balkanraum bis hin zur BildUkraine gearbeitet werden konnten. Auch unser Funkfreund aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34), der schon seit vielen Jahren in Norwegen ansässig ist, wurde im DX-Cluster gemeldet. Leider konnten wir trotz Verabredung die Signale von Stefan Heck (LAØBY) hier nicht aufnehmen - sein Skip ging über Deutschland hinweg in den Balkanraum. Die 6-Element-Antenne erwies sich als ungeeignet für „spektakuläre Funkverbindungen“ - das lag einfach an der zu geringen Aufbauhöhe. Dennoch erfüllte sie als Demonstrationsobjekt ihren Zweck für „normale“ Verbindungen, um Unbedarften die Faszination „50 MHz“ einmal näher zu bringen. Leider zeigte sich aber auch, dass sie mechanisch nicht die aller stabilste war … die Aluminiumkonstruktion war sehr leicht zu verbiegen. Letztlich konnten auch Schwierigkeiten beim Abbau durch zu festgedrehte Schrauben das Ergebnis nicht trüben. Mit Hilfe einer Flex und dem inzwischen reichlich vorhandenen Reservematerial konnte die Antenne zuhause repariert werden, so dass einem erneuten Aufbau zukünftig nichts im Wege steht.


[dk9wi]



05. Juni 2020 - Erster OV-Abend nach dem „Lockdown“ anlässlich Covid-19


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Nach zwei „virtuellen OV-Abenden“ auf den Funkwellen war der Wunsch nach einem richtigen OV-Abend von Angesicht zu Angesicht (und mit Schnitzel und Bier … hi) bei vielen Mitgliedern doch wieder recht groß … vorab lagen mittels „Doodle-Umfrage“ genau 15 Anmeldungen vor. Da die Küche um 19:45 Uhr schließen musste, war das Treffen auf 19:00 Uhr vorverlegt worden. Vor dem Betreten des großen Raumes musste man ein Anmeldeformular ausfüllen und durfte den angelegten Mundschutz dann erst am Tisch ablegen. Um 19:15 Uhr war der große Raum schon gut gefüllt - an vier Tischen hatten bereits acht Personen platzgenommen. Gespräche von Tisch zu Tisch waren ohne Probleme möglich. Besonderes Interesse fanden natürlich die selbstgenähten Atemschutzmasken. Die Anzahl der offiziellen Punkte auf der Tagesordnung waren recht übersichtlich: nachträgliche Geburtstagsglückwünsche, ein kurzer Rückblick auf die beiden Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende auf dem 2m- und 70cm-Band, die zahlreichen Terminabsagen sowie eine Einladung zur Teilnahme am virtuellen „Funkertag“ am 13.06.2020. Siegfried Schüller (DF9WB) fragte nach Planungen bezüglich des UKW-Contests im Juli sowie eines evtl. stattfindenden Sommerfestes im August. Angesichts der immer noch vorhandenen Einschränkungen wegen Covid-19 wurden dazu keine Beschlüsse gefasst.

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Zum Schluss übergab Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) an Norbert Lehmann (DL1EEN) noch eine Abschlussarbeit zum Thema „1000 Jahre Weidenbach“. Die im Jahre 2016 stattgefundene Jubiläumsveranstaltung der Gemeinde Weidenbach hatte durch das Engagement von Anca (DH9JZ) und Norbert Lehmann auch einen Bezug zum Amateurfunk (siehe Beitrag im Archiv 2016). Norbert nutzte seinerzeit schon im Vorfeld das Clubrufzeichen DFØDA auf den Amateurfunkbändern, um auf dieses Ereignis aufmerksam zu machen. Während den offiziellen Feierlichkeiten vom 25.06. - 26.06.2016 präsentierten sie dann unter ihrem Carport eine große Ausstellung rund um das Thema Amateurfunk mit u.a. Live-Funkbetrieb auf der Kurzwelle. Der Zuspruch und das Interesse der Besucher waren groß, und so entstand damals schon die Idee, eine Art Collage zu erstellen, die u.a. auch Motive von eingegangenen QSL-Karten zu dieser Aktion zeigt. Mittlerweile waren die Arbeiten dazu abgeschlossen, das große Bild wird einen schönen Platz im Gemeindehaus von Weidenbach erhalten.

Um 22:30 Uhr war dann Zapfenstreich. Die meisten machten sich schon etwas früher auf den Heimweg. Da mit weiteren Lockerungen der Kontaktsperre gerechnet werden muss, wurde der Raum im Hotel Pappelhof in Weidenbach für den kommenden OV-Abend am 03. Juli 2020 reserviert.


[df4wo]



30. Mai 2020 - RLP-Aktivitätsabend auf 432 MHz (Teil 2)


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Genau zehn Tage nach dem ersten Teil der RLP-Aktivitätsabende in 2020, fand an diesem Samstag der - für unsere Region schwierigere Part - auf dem 70cm-Band statt. Die äußeren Bedingungen waren ähnlich wie beim ersten Teil: schönstes, vorsommerliches, sonniges und trockenes Wetter. Mit Ausnahme von DL2RPS waren wohl wieder die gleichen Mitglieder vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) aktiv. Ansonsten war die Teilnahme von anderen Funkamateuren, zumindest von unserer Seite im nördlichen Rheinland-Pfalz aus, als eher „überschaubar“ zu bezeichnen … in der Pfalz scheint sich das möglicherweise etwas anders dargestellt zu haben. Etwas abgefedert wurde diese Tatsache, dass man laut Bild Regularien jede Station ab der zweiten Wettbewerbsstunde noch einmal arbeiten durfte. Dennoch: von hier aus waren kaum Stationen aus benachbarten Distrikten, geschweige denn vom angrenzenden Ausland (ON, LX oder F) zu hören. Auch Teilnehmer aus dem Rhein-Main-Gebiet bzw. dem nördlichen Schwarzwald waren hier trotz exponierter Lage nicht oder kaum zu vernehmen. Alles in allem sind wir hier klar benachteiligt und müssen wie immer versuchen, diese Diskrepanz bei den anderen Teilen durch höhere QSO-Zahlen auszugleichen.


[dl1wh]



20. Mai 2020 - RLP-Aktivitätsabend auf 144 MHz (Teil 1)


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Trotz der vielen Ungereimtheiten und dem damit einhergehenden Ärger, den es in Verbindung mit den RLP-Aktivitätsabenden der letzten Jahre gegeben hatte, fanden sich dennoch wieder einige Funkamateure des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zusammen, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen - wenn auch lange nicht mehr in so großer Anzahl wie in der Vergangenheit! Eine weitere Herausforderung waren die im Moment gültigen Vorschriften rund um das Thema „Covid-19“ … dabei zogen es die meisten Teilnehmer vor, als „Einzelkämpfer“ von zuhause oder exponierter Lage im Portabelbetrieb aus aktiv zu sein. Nur eine kleine Gruppe von drei Mann waren vom Eselsberg aus QRV, weil hier der nötige Sicherheitsabstand und alle anderen Vorkehrungen gut einzuhalten waren, wenn auch mit Nachteilen verbunden … hierzu ein kleiner Bericht von Rolf Haferkamp (DK9WI):

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„Das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite, allerdings mit dem Nachteil, dass die Anhöhe mit ihren 637m über N.N. zu dieser Jahreszeit immer noch mit einem kühlen Wind überraschen kann … trotzdem überwiegte die Freude über blauen Himmel und Sonnenschein. Ebenso nahm man mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die zweimal 11-Element-Yagiantennennanlage in 18 Metern Höhe über Grund die Winterstürme schadlos überstanden hatte. Der Rotor war einwandfrei zu bedienen und die Antennen damit 360° drehbar. Auch das mitgebrachte Aggregat mit 2-kVA Leistung arbeitete ohne Probleme. Der sehr frühe Beginn des Wettbewerbs um 16:00 UTC brachte es mit sich, dass Siegfried Schüller (DF9WB) als noch im Berufsleben stehendes Mitglied erst eine halbe Stunde vorher vor Ort sein konnte. Zudem passte das PTT-Anschlusskabel für die von DK9WI zur Verfügung gestellten Endstufe nicht. So musste der Wettbewerb ausschließlich mit der Transceiver-Leistung bestritten werden. Die schon oben angesprochenen Einschränkungen hinsichtlich der Abstandsregeln der Teilnehmer führten dazu, dass DK9WI nicht im „Fuchsbau“ sondern praktisch im Freien sitzen musste … dank der mitgebrachten warmen Jacke war dies jetzt nicht unbedingt ein Problem, die nötige Mikrofonübergabe war jedoch äußerst kompliziert und dauerte etwas länger als gewohnt. Komplettiert wurde das Team durch Klaus-Peter Segieth (DL2RPS).

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Im Wettbewerb selbst wurden die üblichen Stationen gearbeitet, erfreulicherweise waren dieses Mal auch mehrere Distrikt-Sonderstationen sowie der Distriktvorsitzende Hartmut Schäffner (DF3UX) selbst aktiv. Wie gewohnt lief das QSO-Geschehen am Anfang recht zügig, wurde dann in der zweiten Stunde deutlich zäher und zog gegen Ende hin wieder etwas an. Im Prinzip waren die beteiligten Stationen unter den gegebenen Bedingungen ganz zufrieden. Eventuelle Überreichweiten konnten ohne Endstufe leider nicht genutzt werden. So lernt man nie aus und wird beim nächsten Mal das PTT-Steuerkabel der Endstufe im Vorhinein ausprobieren. Vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) wurden noch der OVV Christian Reineke (DF4WO), Horst Faas (DF9PX), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) sowie Andreas Petersen (DO4APM) gehört.“

Schlussendlich bleibt nur noch anzumerken, dass der Zeitpunkt des Contest-Beginns mit 16:00 UTC „recht sportlich gewählt“ ist, da der im Berufsleben stehende Teil der Funkamateure - wenn überhaupt - nur unter großer Anstrengung von Anfang an mit dabei sein kann … der über Jahrzehnte angestammte 18:00 UTC-Termin war hinsichtlich des Abbaus im Dunkeln manchmal knapp - somit wäre eine Vorverlegung um eine Stunde auf 19:00 UTC ein guter Kompromiss gewesen. Bleibt zu hoffen, dass die Auswertung der einzelnen Teile in diesem Jahr zeitnah und transparent erfolgen wird.


[dl1wh]



04. April 2020 - „Memorial-Day K34“


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Auch in diesem Jahr waren einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) anlässlich des „Memorial-Day K34“ vermehrt auf den Funkbändern von zuhause aus, oder auch portabel aktiv. Beispielsweise fand der „DARC UKW Frühlingswettbewerb“ statt, an dem unser OVV Christian Reineke (DF4WO) vom 665m hohen Raßberg in Sichtweite der Hohen Acht teilnahm. Am gleichen Wettbewerb beteiligten sich Horst Faas (DF9PX) aus Hersel nordwestlich von Bonn sowie Siegfried Schüller (DF9WB) vom Eselsberg aus. Zum sechsten Mal seit 2015 gedachten sie somit ihren leider viel zu früh verstorbenen Club- und Funkkollegen aus dem Ortsverband. Bedauerlicherweise mussten wir im vergangen Jahr wieder zwei hochgeschätzte Mitglieder auf die immer länger werdende Liste verzeichnen, die das Mikrophon für immer aus der Hand gelegt haben. Umso wichtiger ist es für uns alle, ihrer zu gedenken und sie durch eine solche Aktion in guter Erinnerung zu behalten. Auch im kommenden Jahr wird es den „Memorial-Day“ am gleichen Datum wieder geben.


[dl1wh]



03. April 2020 - 1. OV-Abend „ON THE AIR“ ein voller Erfolg


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Wegen der Einschränkungen, die wir alle im Moment zur Verhinderung einer weiteren, schnellen Ausbreitung des COVID-19-Virus zu beachten haben, fand der OV-Abend des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) für den Monat April 2020 erstmals nicht in der Form als persönliches Treffen, sondern „ON THE AIR“ statt. Getreu der Maxime: „Der OV Abend fällt (eigentlich) nie aus“, setzten wir die Idee von Volker Schnitzius (DL1WH) um und riefen den ersten OV-Abend auf Funk aus. Volker und OV-Mitglied Siegfried Schüller (DF9WB) rührten die Werbetrommel auf allen zur Verfügung stehenden Medien, damit auch jeder Bescheid wusste. Wir alle waren gespannt, ob der Aufruf Beachtung finden würde und ob unser - mit ziemlich neu aufgebauter Hardware ausgestattetes Relais „DBØDAU“ auf 438,812.5 MHz - den Anforderungen gewachsen wäre. Um es vorweg zu nehmen: die Hardware hat bestens funktioniert - sowohl der EchoLink-Node, als auch die UKW-Technik! Unser aller Dank dafür geht an Jürgen Bruhn (DK6WJ) und Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), die dieses High-End-Gerät auf die Beine gestellt haben. Wir durften uns über die Teilnahme von 18 Stationen freuen, davon waren sechs per EchoLink mit eingebunden. Das entspricht etwa der normalen Teilnehmerzahl unserer gewöhnlichen Ortsverbandsabende, übertrifft sie vielleicht sogar etwas. Besonders freuten wir uns über die Teilnahme unseres OV-Mitgliedes Stefan Heck (LAØ0BY) aus der Nähe von Oslo/Norwegen, was sonst nicht so leicht möglich gewesen wäre. Ebenso war Carlo (DL/LX1EC) mit dabei, den wir immer wieder gern bei unserer sonntäglichen Runde auf dem 80m-Band begrüßen dürfen.

Ein ganz besonderer Dank gebührt DL1WH als dem Leiter der Runde, der seine ganze Erfahrung und viel Gespür für Moderation und guter Unterhaltung mit eingebracht hat, um diesen Abend zu dem zu machen, was er war. Nämlich zu einer kurzweiligen Runde, in der alle Spaß hatten, alle zu Wort gekommen sind und in der eine großartige Funkdisziplin geherrscht hat. Wir haben uns prima unterhalten und den sprichwörtlichen „Ham Spirit“ live erlebt. Wir hoffen alle, dass diese ganzen Einschränkungen bald enden, das Virus sich nicht mehr so stark ausbreitet, und wir uns wieder bei „Schnitzel und Bier“ zum OV-Abend treffen können. Aber wir haben erleben dürfen, dass uns die gemeinsame Leidenschaft für elektromagnetische Wellen zusammenhält. Wir haben die Technik, die es möglich macht, uns auf sicherer Distanz nahe zu sein. Also bleibt es dabei: „Der OV Abend fällt (eigentlich) nie aus“ ... bleibt zuhause, geht auf die Funkbänder und bleibt gesund!


[db6yc]



25. März 2020 - Vorankündigung zum OV-Abend April 2020


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Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich der weltweiten Covid-19-Pandemie werden die traditionellen OV-Abende des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) bis auf weiteres ausgesetzt. Ein persönliches Treffen der Mitglieder ist nicht nur aufgrund des bundesweiten Versammlungsverbotes in den nächsten Wochen, möglicherweise auch in den darauffolgenden Monaten, leider nicht möglich. Dennoch sind gerade wir Funkamateure in der Lage, mittels Medium Funk drahtlos und damit unkompliziert und sicher in Verbindung zu treten. Aus diesem Grunde findet am Freitag, dem 03. April 2020, ab 19:00 Uhr auf unserem Relais „DBØDAU“ der 1. Funk-OV-Abend des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) statt. Alle Mitglieder und Gäste sind recht herzlich eingeladen, sich auf der Frequenz 438.812,5 MHz ein Stelldichein zu geben! Funkamateure, die das Relais nicht auf dem direkten Wege erreichen, können dennoch über EchoLink (Node-Nummer 503175) an dem Funktreffen teilnehmen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns auf eine bessere Zeit - bleiben Sie alle gesund!


[dl1wh]



29. Februar 2020 - JHV beim Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Das offizielle Clubleben des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) startet wie in jedem Jahr mit der vorgeschriebenen Jahreshauptversammlung (JHV). Dazu trafen sich am Samstag, dem 29. Februar 2020, gegen 14:30 Uhr dreizehn (13) Mitglieder und zwei Gäste im Hotel-Restaurant Pappelhof in Weidenbach. Nach etwas Verzögerung konnte OVV Christian Reineke (DF4WO) gegen 14:50 Uhr die JHV eröffnen und alle Anwesenden recht herzlich begrüßen. Nach der raschen Wahl des Protokollführers - Andreas Petersen (DO4APM) - und dem Gedenken an unsere leider viel zu früh verstorbenen Mitglieder, begann der OVV mit seinem sehr ausführlichen Bericht des Vorstandes. Dabei reflektierte er noch einmal alle Aktivitäten des Ortsverbandes innerhalb des Zeitraums nach der letzten Jahreshauptversammlung (siehe auch Homepage „Archiv“). Es folgte der Bericht des Kassenwartes sowie die Tätigkeitsberichte der zahlreichen Referenten bzw. Beauftragten, die teilweise nicht anwesend waren und in Vertretung mündlich gehalten bzw. schriftlich verlesen wurden. Final wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Da in diesem Jahr turnusgemäß keine Wahlen auf dem Programm standen, kam man recht schnell zum letzten Punkt der Tagesordnung „Verschiedenes/Aussprache“. Offensichtlich bestand wenig Redebedarf, so konnte die JHV gegen 17:20 Uhr geschlossen werden.


[dl1wh]



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