News


07. August 2020

OV-Abend
19.30 Uhr

Pappelhof in Weidenbach



OV-K34

Wenn Sie Interesse an regelmäßigen Informationen über, oder Fragen an den Ortsverband Vulkaneifel (K34) haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit Betreff an:

MailMail zum Ortsverband


Ansprechpartner:


OVV
Christian Reineke, DF4WO
Mobil: 0157 7781 4884
Mail: DF4WO

stellv. OVV
Volker Weiß, DB6YC
Mobil: 0163 2537465
Mail: DB6YC



OV-Abend

Jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr.

Sollte dies ein Feiertag sein, dann eine Woche später.

OV-QRG

145,250   MHz
438,8125 MHz

3,750 MHz - So. 11:00 Uhr

Portabel-Standort
"Eselsberg"

bei Dockweiler
50°14'30''N-06°47'08''E
Loc: JO3ØJF






70cm Relais DBØDAU

Ausgabe: 438,8125 MHz
Eingabe:  431,2125 MHz

Echolink-Node: 503175

Loc: JO3ØKE






DMR-Relais DBØEIF

Ausgabe: 438,500 MHz
Eingabe:  430,900 MHz

Loc: JO3ØJG




Nummer 256 vergeben an:

DL1SWB , Dieter


Nummer 257 vergeben an:

DL2VA , Helmut


Nummer 258 vergeben an:

DO1UKR , Uwe


Nummer 259 vergeben an:

DL2YBG , Klaus-Peter


Nummer 260 vergeben an:

DK5KN , Rudolf


Nummer 261 vergeben an:

DD6NT , Georg


Wetter




Letztes Update

Neues aus dem Ortsverband Vulkaneifel


04. - 05. Juli 2020 - Aktivitäten auf dem Eselsberg


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Das erste Juli-Wochenende ist im Ortsverband Vulkaneifel (K34) traditionsgemäß durch den DARC VHF-, UHF- Mikrowellen-Wettbewerb (144 MHz bis > 300 GHz) geprägt. Viele Jahre lang fanden sich die Mitglieder auf unserem Portabel-Standort Eselsberg ein, um an diesem Contest mit dem Rufzeichen „DFØDA“ in der Multi-OP-Klasse aktiv mitzuwirken. Nicht so im Jahre 2020, denn auch hier zeigten sich die Auswirkungen rund um Covid-19. Eine Umfrage vorab ergab, dass viele Mitglieder keinen Sinn darin sahen, den Wettbewerb aktiv mitzumachen. Dennoch war an beiden Tagen ein ständiges Kommen und Gehen rund um den „Fuchsbau“ zu verzeichnen. Horst Faas (DF9PX) funkte in der Single-OP-Klasse alleine im Contest mit, allerdings ausschließlich auf dem 2m-Band (144 MHz). Der Aufbau dazu begann um die Mittagszeit - die Antennengruppe für das 2m-Band war vorab schon von Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) getestet worden und somit „ready-for-use“! Vor Contest-Beginn kam dann Rolf auch noch mit dazu, um einige Vorbereitungen hinsichtlich eines Tests am späten Abend zu treffen. Mit seiner EME-Station (Earth-Moon-Earth) am Heimat-QTH Oberstadtfeld ist DK9WI sehr gut ausgestattet, jedoch gelingen ihm wegen der Tallage keine Verbindungen Richtung Neuseeland. Darum wollte er vom Eselsberg aus einen Versuch wagen. Dazu wurde die Software „WSJT-10“ für die EME Betriebsart JT65b installiert und konfiguriert. Nach einigen Iterationen waren alle Parameter gesetzt, sodass das charakteristische Modulationssignal zu hören war. Jetzt musste nur noch der Mondaufgang gegen 21:30 Uhr abgewartet werden, doch dazu später mehr.

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In sicherer Entfernung zum UKW-Geschehen baute am Samstagnachmittag Stefan Dick (DL7SDI) eine solargepufferte QRP-Kurzwellenanlage auf. Zusammen mit Volker Schnitzius (DL1WH) führten beide Versuche mit verschiedenen Portabelantennen durch. Auf dem 20m-Band waren die Bedingungen ganz brauchbar, und der kleine YAESU FT-817 konnte mittels einer HF-P1 Vertikalantenne sogar Signale aus Indonesien (YBØ) mit einer Signalstärke von S7 aufnehmen. Interessant waren in diesem Zusammenhang die Vergleiche mit einer aufgesetzten Mini-Loop-Antenne. Mit einem „NanoVNA“ (tragbarer Handheld-Vektor-Netzwerkanalysator) konnten speziell bei der HF-P1 interessante Erkenntnisse bezüglich der manuellen Abstimmung und den damit einhergehenden Stehwellenverhältnissen gewonnen werden. Die Wetterbedingungen waren sehr wechselhaft … durch einen meist vollständig bedeckten Himmel - mit teils bedrohlich dunklen Wolken - blinzelte auch hin und wieder einmal die Sonne durch, meistens erinnerte es aber auch temperaturmäßig an frühherbstliche Tage. Immer wieder kamen vereinzelt Mitglieder (DF3WI, DK5PZ, DK6WJ) auf den Eselsberg, um sich über das Geschehen zu informieren.

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Am späten Samstagabend war es dann soweit: DK9WI konnte seinen Versuch starten, mittels der Betriebsart JT65b eine Verbindung via EME Richtung Neuseeland aufzubauen. Dazu fanden sich wieder einige Besucher ein, die trotz ihrer erneuten Anreise leider nicht belohnt wurden. Noch am Abend zuvor war der Mond um diese Uhrzeit hell und strahlend in einem ansprechenden Winkel oberhalb des Horizonts in (fast) voller Pracht zu beobachten. Heute jedoch war aufgrund der Bewölkung keine Sicht zum Erdtrabanten möglich. Dennoch konnten mittels ausgelesener Daten aus dem Internet die Antennen hinsichtlich Azimut und Elevation auf die Mondoberfläche ausgerichtet werden. Zusätzliche Hilfe leisteten einige Handy-Apps, die den Sternenhimmel nebst Planeten visuell im Display darstellten. Die ausgesendeten JT65b-Signale erreichten aber wohl offensichtlich nicht ihr Ziel. Die Streckendämpfungswerte waren genau am heutigen Tag die schlechtesten, die man sich vorstellen konnte. Selbst ein Echo des eigenen Signals war nicht zu registrieren. Von daher wurde der Versuch frühzeitig abgebrochen. Die Station ist fortan „EME-zertifiziert“, und somit werden wir bei der nächstbesten Gelegenheit den Versuch wiederholen, mittels Reflektion der ausgesendeten Signale auf der Mondoberfläche doch einmal Neuseeland zu erreichen. Nach dieser kleinen Pause nahm DF9PX noch etwas am Contest-Geschehen teil, bevor er den Betrieb an der Station in der Nacht unterbrach.

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Am Sonntagvormittag waren die Ausbreitungsbedingungen deutlich verbessert und es konnten noch einige Weitverbindungen geloggt werden. Zum Ende des Wettbewerbs standen 372 QSO’s mit einen Gesamtpunktestand von mehr als 100.000 Punkten im Logbuch. Insgesamt wurden 15 DXCC‘s und 66 QTH-Felder erreicht. Das ODX (größte Entfernung) war eine Verbindung mit der Station „SF6F“ in über 942km Entfernung. Des Weiteren wurden drei Verbindungen zwischen 800-900km sowie 11 Verbindungen zwischen 700-800km geloggt - ein neuer persönlicher Rekord! Damit sich Horst nicht ganz so alleine fühlte, waren auch an diesem Vormittag wieder einige Besucher auf den Eselsberg (DF9WB, DO4APM). Für die moralische Unterstützung durch diese zahlreichen Besuche bedankt sich DF9PX ausdrücklich noch einmal an dieser Stelle.


[dl1wh]



19. - 21. Juni 2020 - Teilnahme am IARU-Region-1-Contest auf dem 6m-Band


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Zunächst eines vorneweg: es war nicht ganz so einfach und auch nicht ganz so gut wie eingangs gedacht - aber es hätte auch können schlechter sein! Das lag wohl unter anderem auch daran, dass die Antenne nur etwa zwei Meter über Grund aufgebaut war. Aber der Reihe nach … zunächst einmal vielen Dank an alle, die beim Auf- und Abbau der Antenne an unserem Portabel-Standort auf dem Eselsberg geholfen - Christian Reineke (DF4WO), Siegfried Schüller (DF9WB), Peter Segieth (DL2RPS) und Hermann-Josef Weber (DO5HWU) - und mich bei der Einrichtung der Funkstation beraten haben (Stefan Dick, DL7SDI). Als Antenne kam eine sogenannte 6-Element LFA-Antenne zum Einsatz. LFA steht für „Loop-Fed-Array“. Der Erreger ist kein traditioneller Dipol, sondern eine rechteckige Schleife (Loop) mit ca. 1 Lambda Umfang. Diese liegt Bildflach auf dem Boom in der gleichen Ebene wie die parasitären Elemente. Eine quadratische Schleife (Quad) hat bei Speisung in der Mitte einer Seite ca. 110 Ohm Impedanz. Bei Verformung zu einen Rechteck steigt oder sinkt die Impedanz je nachdem, ob die Einspeisung an der langen oder an der kurzen Seite des Rechtecks erfolgt. Von ihrer geometrischen Form her müsste die Speiseschleife der LFA-Antenne für sich alleine ca. 180 Ohm Impedanz haben. Durch Einbau in die Yagi-Struktur (Array) sinkt die Impedanz wegen der Wechselwirkung mit den parasitären Elementen auf „koaxialkabelfreundliche“ 50 Ohm.

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Erfunden hat diese Antennenform vor gut 10 Jahren Justin Johnson (GØKSC). Nach seinen Angaben haben sie deutlich reduzierte Nebenzipfel, weniger Rauschen und ein besseres Vor- Rückverhältnis als dipolgespeiste Yagi-Antennen. Durch den Einsatz eines “Antenna-Analyzers“ konnten wir die 50 Ohm Impedanz prüfen und die Resonanzfrequenz versuchsweise durch Veränderung der Speiseschleife (Loop) auf unsere Bedürfnisse (CW-, SSB- oder FT8-Bereich) anpassen. Da hatte der ambitionierte Antennenbastler so richtig Spaß! Schließlich haben wir sie auf den CW-Bereich bei 50,100 MHz abgestimmt. Da wir als Transceiver einen Kenwood TS-480 mit einem eingebauten, automatischen Antennentuner einsetzten, war der Sendebetrieb in Sekundenbruchteilen möglich. Am Freitagabend testeten wir die Funkstation, stellten Bildaber schnell fest, dass im CW-Bereich (50,080 MHz bis 50.110 MHz) kaum Traffic wahrnehmbar war. Im SSB-Bereich (50,120 MHz bis 50,270 MHz) waren gar keine Signale zu hören. Im FT8-Bereich bei 50,313 MHz waren mit dem Programm WSJT-X zwar viele Signale zu sehen und zu hören, diese konnten jedoch nicht dekodiert werden. Der Grund: die Zeitdifferenz wich um mehr als zwei Sekunden von der UTC ab. Eine Internetanbindung - und damit ein Zeitabgleich - war mit dem vorhandenen Laptop so auf dem Portabel-Standort Eselsberg nicht möglich. Damit war die Hausaufgabe für den nächsten Tag klar. Ein Googeln im Internet brachte die Lösung: im vorhandenen Handy Bluetooth und Tethering einschalten, den Laptop damit anbinden und dann auf dem Laptop Bluetooth einschalten. Ein Test (zuhause) mit ausgeschalteter Vodafone-Box verlief positiv.

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Am nächsten Morgen waren dann auf dem Eselsberg auch die FT8-Signale sichtbar und Peter Segieth konnte mit 35 Watt unter seinem eigenen Rufzeichen FT8-Verbindungen tätigen. Um 14:00 UTC ging dann der Funkwettbewerb pünktlich los. Zunächst begann DL2RPS in der Betriebsart SSB, später übernahm DF9WB den praktischen Funkbetrieb in diesem Bereich. Leider waren an diesem Tag nur einige deutsche Stationen hörbar und zu arbeiten. Da es außerdem kalt und regnerisch war, beendeten wir frühzeitig die Aktion und verabredeten uns für den kommenden Tag in der Hoffnung, mehr Glück zu haben. Wir sollten nicht enttäuscht werden - am Sonntag zeigte sich das „Magic-Band“ von seiner besten Seite! Die Sonne strahlte von einem blauen Himmel und nach einem Blick ins DX-Cluster schien ganz Europa auf dem 6m-Band aktiv zu sein, speziell der Mittelmeerraum bis hin zum Schwarzen Meer war stark vertreten. Das bedeutete, dass Stationen von Spanien, Südfrankreich über Italien und den Balkanraum bis hin zur BildUkraine gearbeitet werden konnten. Auch unser Funkfreund aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34), der schon seit vielen Jahren in Norwegen ansässig ist, wurde im DX-Cluster gemeldet. Leider konnten wir trotz Verabredung die Signale von Stefan Heck (LAØBY) hier nicht aufnehmen - sein Skip ging über Deutschland hinweg in den Balkanraum. Die 6-Element-Antenne erwies sich als ungeeignet für „spektakuläre Funkverbindungen“ - das lag einfach an der zu geringen Aufbauhöhe. Dennoch erfüllte sie als Demonstrationsobjekt ihren Zweck für „normale“ Verbindungen, um Unbedarften die Faszination „50 MHz“ einmal näher zu bringen. Leider zeigte sich aber auch, dass sie mechanisch nicht die aller stabilste war … die Aluminiumkonstruktion war sehr leicht zu verbiegen. Letztlich konnten auch Schwierigkeiten beim Abbau durch zu festgedrehte Schrauben das Ergebnis nicht trüben. Mit Hilfe einer Flex und dem inzwischen reichlich vorhandenen Reservematerial konnte die Antenne zuhause repariert werden, so dass einem erneuten Aufbau zukünftig nichts im Wege steht.


[dk9wi]



05. Juni 2020 - Erster OV-Abend nach dem „Lockdown“ anlässlich Covid-19


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Nach zwei „virtuellen OV-Abenden“ auf den Funkwellen war der Wunsch nach einem richtigen OV-Abend von Angesicht zu Angesicht (und mit Schnitzel und Bier … hi) bei vielen Mitgliedern doch wieder recht groß … vorab lagen mittels „Doodle-Umfrage“ genau 15 Anmeldungen vor. Da die Küche um 19:45 Uhr schließen musste, war das Treffen auf 19:00 Uhr vorverlegt worden. Vor dem Betreten des großen Raumes musste man ein Anmeldeformular ausfüllen und durfte den angelegten Mundschutz dann erst am Tisch ablegen. Um 19:15 Uhr war der große Raum schon gut gefüllt - an vier Tischen hatten bereits acht Personen platzgenommen. Gespräche von Tisch zu Tisch waren ohne Probleme möglich. Besonderes Interesse fanden natürlich die selbstgenähten Atemschutzmasken. Die Anzahl der offiziellen Punkte auf der Tagesordnung waren recht übersichtlich: nachträgliche Geburtstagsglückwünsche, ein kurzer Rückblick auf die beiden Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende auf dem 2m- und 70cm-Band, die zahlreichen Terminabsagen sowie eine Einladung zur Teilnahme am virtuellen „Funkertag“ am 13.06.2020. Siegfried Schüller (DF9WB) fragte nach Planungen bezüglich des UKW-Contests im Juli sowie eines evtl. stattfindenden Sommerfestes im August. Angesichts der immer noch vorhandenen Einschränkungen wegen Covid-19 wurden dazu keine Beschlüsse gefasst.

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Zum Schluss übergab Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) an Norbert Lehmann (DL1EEN) noch eine Abschlussarbeit zum Thema „1000 Jahre Weidenbach“. Die im Jahre 2016 stattgefundene Jubiläumsveranstaltung der Gemeinde Weidenbach hatte durch das Engagement von Anca (DH9JZ) und Norbert Lehmann auch einen Bezug zum Amateurfunk (siehe Beitrag im Archiv 2016). Norbert nutzte seinerzeit schon im Vorfeld das Clubrufzeichen DFØDA auf den Amateurfunkbändern, um auf dieses Ereignis aufmerksam zu machen. Während den offiziellen Feierlichkeiten vom 25.06. - 26.06.2016 präsentierten sie dann unter ihrem Carport eine große Ausstellung rund um das Thema Amateurfunk mit u.a. Live-Funkbetrieb auf der Kurzwelle. Der Zuspruch und das Interesse der Besucher waren groß, und so entstand damals schon die Idee, eine Art Collage zu erstellen, die u.a. auch Motive von eingegangenen QSL-Karten zu dieser Aktion zeigt. Mittlerweile waren die Arbeiten dazu abgeschlossen, das große Bild wird einen schönen Platz im Gemeindehaus von Weidenbach erhalten.

Um 22:30 Uhr war dann Zapfenstreich. Die meisten machten sich schon etwas früher auf den Heimweg. Da mit weiteren Lockerungen der Kontaktsperre gerechnet werden muss, wurde der Raum im Hotel Pappelhof in Weidenbach für den kommenden OV-Abend am 03. Juli 2020 reserviert.


[df4wo]



30. Mai 2020 - RLP-Aktivitätsabend auf 432 MHz (Teil 2)


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Genau zehn Tage nach dem ersten Teil der RLP-Aktivitätsabende in 2020, fand an diesem Samstag der - für unsere Region schwierigere Part - auf dem 70cm-Band statt. Die äußeren Bedingungen waren ähnlich wie beim ersten Teil: schönstes, vorsommerliches, sonniges und trockenes Wetter. Mit Ausnahme von DL2RPS waren wohl wieder die gleichen Mitglieder vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) aktiv. Ansonsten war die Teilnahme von anderen Funkamateuren, zumindest von unserer Seite im nördlichen Rheinland-Pfalz aus, als eher „überschaubar“ zu bezeichnen … in der Pfalz scheint sich das möglicherweise etwas anders dargestellt zu haben. Etwas abgefedert wurde diese Tatsache, dass man laut Bild Regularien jede Station ab der zweiten Wettbewerbsstunde noch einmal arbeiten durfte. Dennoch: von hier aus waren kaum Stationen aus benachbarten Distrikten, geschweige denn vom angrenzenden Ausland (ON, LX oder F) zu hören. Auch Teilnehmer aus dem Rhein-Main-Gebiet bzw. dem nördlichen Schwarzwald waren hier trotz exponierter Lage nicht oder kaum zu vernehmen. Alles in allem sind wir hier klar benachteiligt und müssen wie immer versuchen, diese Diskrepanz bei den anderen Teilen durch höhere QSO-Zahlen auszugleichen.


[dl1wh]



20. Mai 2020 - RLP-Aktivitätsabend auf 144 MHz (Teil 1)


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Trotz der vielen Ungereimtheiten und dem damit einhergehenden Ärger, den es in Verbindung mit den RLP-Aktivitätsabenden der letzten Jahre gegeben hatte, fanden sich dennoch wieder einige Funkamateure des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zusammen, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen - wenn auch lange nicht mehr in so großer Anzahl wie in der Vergangenheit! Eine weitere Herausforderung waren die im Moment gültigen Vorschriften rund um das Thema „Covid-19“ … dabei zogen es die meisten Teilnehmer vor, als „Einzelkämpfer“ von zuhause oder exponierter Lage im Portabelbetrieb aus aktiv zu sein. Nur eine kleine Gruppe von drei Mann waren vom Eselsberg aus QRV, weil hier der nötige Sicherheitsabstand und alle anderen Vorkehrungen gut einzuhalten waren, wenn auch mit Nachteilen verbunden … hierzu ein kleiner Bericht von Rolf Haferkamp (DK9WI):

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„Das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite, allerdings mit dem Nachteil, dass die Anhöhe mit ihren 637m über N.N. zu dieser Jahreszeit immer noch mit einem kühlen Wind überraschen kann … trotzdem überwiegte die Freude über blauen Himmel und Sonnenschein. Ebenso nahm man mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die zweimal 11-Element-Yagiantennennanlage in 18 Metern Höhe über Grund die Winterstürme schadlos überstanden hatte. Der Rotor war einwandfrei zu bedienen und die Antennen damit 360° drehbar. Auch das mitgebrachte Aggregat mit 2-kVA Leistung arbeitete ohne Probleme. Der sehr frühe Beginn des Wettbewerbs um 16:00 UTC brachte es mit sich, dass Siegfried Schüller (DF9WB) als noch im Berufsleben stehendes Mitglied erst eine halbe Stunde vorher vor Ort sein konnte. Zudem passte das PTT-Anschlusskabel für die von DK9WI zur Verfügung gestellten Endstufe nicht. So musste der Wettbewerb ausschließlich mit der Transceiver-Leistung bestritten werden. Die schon oben angesprochenen Einschränkungen hinsichtlich der Abstandsregeln der Teilnehmer führten dazu, dass DK9WI nicht im „Fuchsbau“ sondern praktisch im Freien sitzen musste … dank der mitgebrachten warmen Jacke war dies jetzt nicht unbedingt ein Problem, die nötige Mikrofonübergabe war jedoch äußerst kompliziert und dauerte etwas länger als gewohnt. Komplettiert wurde das Team durch Klaus-Peter Segieth (DL2RPS).

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Im Wettbewerb selbst wurden die üblichen Stationen gearbeitet, erfreulicherweise waren dieses Mal auch mehrere Distrikt-Sonderstationen sowie der Distriktvorsitzende Hartmut Schäffner (DF3UX) selbst aktiv. Wie gewohnt lief das QSO-Geschehen am Anfang recht zügig, wurde dann in der zweiten Stunde deutlich zäher und zog gegen Ende hin wieder etwas an. Im Prinzip waren die beteiligten Stationen unter den gegebenen Bedingungen ganz zufrieden. Eventuelle Überreichweiten konnten ohne Endstufe leider nicht genutzt werden. So lernt man nie aus und wird beim nächsten Mal das PTT-Steuerkabel der Endstufe im Vorhinein ausprobieren. Vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) wurden noch der OVV Christian Reineke (DF4WO), Horst Faas (DF9PX), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) sowie Andreas Petersen (DO4APM) gehört.“

Schlussendlich bleibt nur noch anzumerken, dass der Zeitpunkt des Contest-Beginns mit 16:00 UTC „recht sportlich gewählt“ ist, da der im Berufsleben stehende Teil der Funkamateure - wenn überhaupt - nur unter großer Anstrengung von Anfang an mit dabei sein kann … der über Jahrzehnte angestammte 18:00 UTC-Termin war hinsichtlich des Abbaus im Dunkeln manchmal knapp - somit wäre eine Vorverlegung um eine Stunde auf 19:00 UTC ein guter Kompromiss gewesen. Bleibt zu hoffen, dass die Auswertung der einzelnen Teile in diesem Jahr zeitnah und transparent erfolgen wird.


[dl1wh]



04. April 2020 - „Memorial-Day K34“


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Auch in diesem Jahr waren einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) anlässlich des „Memorial-Day K34“ vermehrt auf den Funkbändern von zuhause aus, oder auch portabel aktiv. Beispielsweise fand der „DARC UKW Frühlingswettbewerb“ statt, an dem unser OVV Christian Reineke (DF4WO) vom 665m hohen Raßberg in Sichtweite der Hohen Acht teilnahm. Am gleichen Wettbewerb beteiligten sich Horst Faas (DF9PX) aus Hersel nordwestlich von Bonn sowie Siegfried Schüller (DF9WB) vom Eselsberg aus. Zum sechsten Mal seit 2015 gedachten sie somit ihren leider viel zu früh verstorbenen Club- und Funkkollegen aus dem Ortsverband. Bedauerlicherweise mussten wir im vergangen Jahr wieder zwei hochgeschätzte Mitglieder auf die immer länger werdende Liste verzeichnen, die das Mikrophon für immer aus der Hand gelegt haben. Umso wichtiger ist es für uns alle, ihrer zu gedenken und sie durch eine solche Aktion in guter Erinnerung zu behalten. Auch im kommenden Jahr wird es den „Memorial-Day“ am gleichen Datum wieder geben.


[dl1wh]



03. April 2020 - 1. OV-Abend „ON THE AIR“ ein voller Erfolg


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Wegen der Einschränkungen, die wir alle im Moment zur Verhinderung einer weiteren, schnellen Ausbreitung des COVID-19-Virus zu beachten haben, fand der OV-Abend des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) für den Monat April 2020 erstmals nicht in der Form als persönliches Treffen, sondern „ON THE AIR“ statt. Getreu der Maxime: „Der OV Abend fällt (eigentlich) nie aus“, setzten wir die Idee von Volker Schnitzius (DL1WH) um und riefen den ersten OV-Abend auf Funk aus. Volker und OV-Mitglied Siegfried Schüller (DF9WB) rührten die Werbetrommel auf allen zur Verfügung stehenden Medien, damit auch jeder Bescheid wusste. Wir alle waren gespannt, ob der Aufruf Beachtung finden würde und ob unser - mit ziemlich neu aufgebauter Hardware ausgestattetes Relais „DBØDAU“ auf 438,812.5 MHz - den Anforderungen gewachsen wäre. Um es vorweg zu nehmen: die Hardware hat bestens funktioniert - sowohl der EchoLink-Node, als auch die UKW-Technik! Unser aller Dank dafür geht an Jürgen Bruhn (DK6WJ) und Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), die dieses High-End-Gerät auf die Beine gestellt haben. Wir durften uns über die Teilnahme von 18 Stationen freuen, davon waren sechs per EchoLink mit eingebunden. Das entspricht etwa der normalen Teilnehmerzahl unserer gewöhnlichen Ortsverbandsabende, übertrifft sie vielleicht sogar etwas. Besonders freuten wir uns über die Teilnahme unseres OV-Mitgliedes Stefan Heck (LAØ0BY) aus der Nähe von Oslo/Norwegen, was sonst nicht so leicht möglich gewesen wäre. Ebenso war Carlo (DL/LX1EC) mit dabei, den wir immer wieder gern bei unserer sonntäglichen Runde auf dem 80m-Band begrüßen dürfen.

Ein ganz besonderer Dank gebührt DL1WH als dem Leiter der Runde, der seine ganze Erfahrung und viel Gespür für Moderation und guter Unterhaltung mit eingebracht hat, um diesen Abend zu dem zu machen, was er war. Nämlich zu einer kurzweiligen Runde, in der alle Spaß hatten, alle zu Wort gekommen sind und in der eine großartige Funkdisziplin geherrscht hat. Wir haben uns prima unterhalten und den sprichwörtlichen „Ham Spirit“ live erlebt. Wir hoffen alle, dass diese ganzen Einschränkungen bald enden, das Virus sich nicht mehr so stark ausbreitet, und wir uns wieder bei „Schnitzel und Bier“ zum OV-Abend treffen können. Aber wir haben erleben dürfen, dass uns die gemeinsame Leidenschaft für elektromagnetische Wellen zusammenhält. Wir haben die Technik, die es möglich macht, uns auf sicherer Distanz nahe zu sein. Also bleibt es dabei: „Der OV Abend fällt (eigentlich) nie aus“ ... bleibt zuhause, geht auf die Funkbänder und bleibt gesund!


[db6yc]



25. März 2020 - Vorankündigung zum OV-Abend April 2020


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Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich der weltweiten Covid-19-Pandemie werden die traditionellen OV-Abende des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) bis auf weiteres ausgesetzt. Ein persönliches Treffen der Mitglieder ist nicht nur aufgrund des bundesweiten Versammlungsverbotes in den nächsten Wochen, möglicherweise auch in den darauffolgenden Monaten, leider nicht möglich. Dennoch sind gerade wir Funkamateure in der Lage, mittels Medium Funk drahtlos und damit unkompliziert und sicher in Verbindung zu treten. Aus diesem Grunde findet am Freitag, dem 03. April 2020, ab 19:00 Uhr auf unserem Relais „DBØDAU“ der 1. Funk-OV-Abend des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) statt. Alle Mitglieder und Gäste sind recht herzlich eingeladen, sich auf der Frequenz 438.812,5 MHz ein Stelldichein zu geben! Funkamateure, die das Relais nicht auf dem direkten Wege erreichen, können dennoch über EchoLink (Node-Nummer 503175) an dem Funktreffen teilnehmen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns auf eine bessere Zeit - bleiben Sie alle gesund!


[dl1wh]



29. Februar 2020 - JHV beim Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Das offizielle Clubleben des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) startet wie in jedem Jahr mit der vorgeschriebenen Jahreshauptversammlung (JHV). Dazu trafen sich am Samstag, dem 29. Februar 2020, gegen 14:30 Uhr dreizehn (13) Mitglieder und zwei Gäste im Hotel-Restaurant Pappelhof in Weidenbach. Nach etwas Verzögerung konnte OVV Christian Reineke (DF4WO) gegen 14:50 Uhr die JHV eröffnen und alle Anwesenden recht herzlich begrüßen. Nach der raschen Wahl des Protokollführers - Andreas Petersen (DO4APM) - und dem Gedenken an unsere leider viel zu früh verstorbenen Mitglieder, begann der OVV mit seinem sehr ausführlichen Bericht des Vorstandes. Dabei reflektierte er noch einmal alle Aktivitäten des Ortsverbandes innerhalb des Zeitraums nach der letzten Jahreshauptversammlung (siehe auch Homepage „Archiv“). Es folgte der Bericht des Kassenwartes sowie die Tätigkeitsberichte der zahlreichen Referenten bzw. Beauftragten, die teilweise nicht anwesend waren und in Vertretung mündlich gehalten bzw. schriftlich verlesen wurden. Final wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Da in diesem Jahr turnusgemäß keine Wahlen auf dem Programm standen, kam man recht schnell zum letzten Punkt der Tagesordnung „Verschiedenes/Aussprache“. Offensichtlich bestand wenig Redebedarf, so konnte die JHV gegen 17:20 Uhr geschlossen werden.


[dl1wh]



Dezember 2019 - Ebenfalls wieder EchoLink-Anbindung bei „DBØDAU“ vorhanden


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Nach ersten Tests im Dezember 2016 ist unser 70cm-FM-Relais „DBØDAU“ seit dem 08. Januar 2017 permanent an das weltweite EchoLink-System angebunden. Die Anbindung des Relais erfolgt auf dem HF-Weg in Duplex auf 144 MHz bzw. 438 MHz. Als Hardware kommt ein 2m/70cm-Transceiver BaoJie „BJ-218“, eine 4-Element-Yagiantenne, ein ACER-Netbook mit externer, serieller COM-Schnittstelle, eine externe PTT-Transistor-Schaltstufe sowie zwei NF-Potentialtrennstufen zum Einsatz. Nachdem sich diese Konfiguration in den letzten beiden Jahren als zuverlässig und störungsfrei erwiesen hat, ist nun auch das neue Relais auf diese Weise mit dem EchoLink-System verbunden. Die Adaption ist nach erforderlichen Pegelanpassungen abgeschlossen.

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„DBØDAU“ kann nicht nur über das EchoLink-System aus dem Internet erreicht werden, es ist auch möglich, von der Funkseite aus über den Repeater selbst in das System einzusteigen. Somit können auch die bei EchoLink nicht registrierten YL´s und OM´s Funktionen von EchoLink nutzen. Siehe hierzu auch in das Handbuch. Der Einstieg in EchoLink auf direktem Funkweg erfolgt über 438.812,5 MHz mit der üblichen Ablage. Die Kommandos sind als DTMF Steuersignale zu senden und werden vom Client ausgewertet. Folgende Funktionen sind für DBØDAU freigegeben:

*     = Info Status EchoLink ausgeben
**   = Info Connectet mit DBØDAU ausgeben
001 = Connect DBØDTR (Kurzwahl Repeater Schweich/Trier)
002 = Connect DBØSON (Kurzwahl Repeater Sonneberg)
003 = Connect DBØDIN (Kurzwahl Repeater Dinslaken)
#    = Disconnect beendet eine Verbindung zu einem entfernten Repeater (nicht vergessen!)
##  = Disconnect beendet alle bestehenden EchoLink-Verbindungen bei DBØDAU

Entfernte Relais können über die Direkteingabe ihrer Node-Nummer - ohne einen Präfix - verbunden werden. DBØDAU selbst wird mit seiner Node-Number 503175 über alle weltweiten an EchoLink angeschlossenen Relais erreicht.

EchoLink mit dem PC / System-Manual:

Ein recht gut gemachtes Handbuch für EchoLink ist zum Download bereitgestellt. Hier wird nicht nur das System als solches sehr ausführlich beschrieben, sondern auch wie man sich als neuer Nutzer anmeldet und wie die Installation sowie die Grundeinstellungen des eigenen PC`s erfolgt. Das Manual in Deutsch findet ihr unter dem Link.

EchoLink mit dem Smartphone:

Sehr Interessant ist die Nutzung von EchoLink mit einem Smartphone. Die App hierfür kann aus den entsprechenden Stores heruntergeladen werden. Die Einstellungen der App im Smartphone sind einfach und werden in den „Settings“ bewerkstelligt.


[dk6wj]



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