News


01. Februar 2019

OV-Abend
19.30 Uhr

Peters Restaurant in Ulmen


16. Februar 2019

JHV OV-K34
14.00 Uhr

Peters Restaurant in Ulmen



OV-K34

Wenn Sie Interesse an regelmäßigen Informationen über, oder Fragen an den Ortsverband Vulkaneifel (K34) haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit Betreff an:

MailMail zum Ortsverband


Ansprechpartner:


OVV
Christian Reineke, DF4WO
Mobil: 0157 7781 4884
Mail: 
christian.reineke@nexgo.de

stellv. OVV
Siegfried Schüller, DF9WB
Mobil: 0160 8202690
Mail: 
siegfried-schueller@t-online.de



OV-Abend

Jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr.

Sollte dies ein Feiertag sein, dann eine Woche später.

OV-QRG

145,250   MHz
438,8125 MHz

3,750 MHz - So. 11:00 Uhr

Portabel-Standort
"Eselsberg"

bei Dockweiler
50°14'30''N-06°47'08''E
Loc: JO3ØJF






70cm Relais DBØDAU

Ausgabe: 438,8125 MHz
Eingabe:  431,2125 MHz

Echolink-Node: 503175

Loc: JO3ØKE






DMR-Relais DBØEIF

Ausgabe: 438,500 MHz
Eingabe:  430,900 MHz

Loc: JO3ØJG




Nummer 248 vergeben an:

RW7M , Oleg


Nummer 249 vergeben an:

DE3WBH , Winfried


Nummer 250 vergeben an:

DO4APM , Andreas


Nummer 251 vergeben an:

PA7DN , Dirk


Nummer 252 vergeben an:

DG8KAD , Alexander


Nummer 253 vergeben an:

DF1UWE , Uwe


Wetter


Letztes Update

Neues aus dem Ortsverband Vulkaneifel


31. Dezember 2018 - Sonderstation „DK2ØØMARX“ beendet Funkbetrieb


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Nach genau einem Jahr beendete die Sonderstation des Karl-Marx-Jahres 2018 - „DK2ØØMARX“ - den Funkbetrieb und schließt mit einem mehr als respektablen Ergebnis endgültig das Logbuch. Was einst in der Silvesternacht 2017/2018 begann, endete nach 365 Tagen ebenfalls in der Silvesternacht mit einem „großen Abfunken“ des Rufzeichens, bei dem noch einmal einige Hundert Funkverbindungen (QSO‘s) auf den unteren Bändern gelangen. Insgesamt wurde „DK2ØØMARX“ im Jahre 2018 an 238 Tagen durch acht Funkamateure des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) aktiviert. Am Ende stehen 17.219 QSO‘s mit 127 DXCC-Entities zu Buche, die größtenteils auf der Kurzwelle geführt wurden. Der Löwenanteil entfiel dabei auf die Betriebsart Telegrafie (Morse) mit rund 68%, gefolgt von Sprechfunk-Einseitenband (SSB) mit ca. 20% sowie den digitalen Betriebsarten mit 10%. Gerade hier wurde darauf Wert gelegt, viele unterschiedliche Modes zu bedienen, was auch eindrucksvoll gelang.

Was bleibt übrig? Nun, zuerst einmal viel Licht - soll heißen: den Hauptbeteiligten hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Sonderrufzeichen „in die Luft zu bringen“ und es vor allen Dingen ausdauernd dort zu halten! Die vielen Kontakte gingen oft über ein schnelles „59“ hinaus, und es konnten z.T. auch tiefgründige Verbindungen hergestellt werden. Mit Sicherheit hat die große Anzahl der QSO‘s auch zur stetigen Bandbelebung beigetragen. Schließlich wurden im Schnitt pro Aktivitätstag 72 Verbindungen aufgebaut - das schaffen die meisten Funkamateure nicht in einem Jahr … Wir konnten so vielen Interessierten zu einem neuen Präfix sowie dem Sonder-DOK „2ØØKM“ verhelfen. Es gab aber auch etwas Schatten … z.B. die Erkenntnis, dass man auf „Absichtserklärungen“ und „feste Zusagen“ heutzutage nicht mehr allzu viel geben sollte, auch und gerade von Funkamateuren. Das jedoch dürfte eine Zeiterscheinung sein, die man mittlerweile auch auf andere Bereiche deckungsgleich übertragen kann. Auch schienen einige nicht so ganz den Sinn der Aktion verstanden zu haben … Karl Marx steht eben nicht nur für den Marxismus oder besser gesagt das, was Menschen aus seinen theoretischen Vorstellungen in der Praxis gemacht haben. Er war einer der großen deutschen Philosophen, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft - und aus diesem Grunde wurde die Sonderstation zu seinem 200. Geburtstag initiiert.

An dieser Stelle Dank sagen muss man letztendlich drei Funkamateuren, die knapp 99% aller Funkverbindungen über das Jahr gesehen abgewickelt haben. Allen voran Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), der insgesamt 64,55% aller QSO’s machte! Gefolgt von Volker Schnitzius (DL1WH) mit 28,10% und Siegfried Schüller (DF9WB) mit 6,32%. Zudem arbeitete der Rufzeicheninhaber Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) die bis jetzt eingegangenen Direkt-QSL-Karten bzw. SWL-Berichte ab. Abschließende Arbeiten werden nun zeitnah erledigt. Dabei werden alle Logbücher final bei Clublog, EQSL sowie ins DCL hochgeladen, einige Statistiken sowie Aktualisierungen auf QRZ.com erstellt und alle QSL-Karten für den Büro-Versand vorbereitet und fertiggestellt. Einen genauen Bericht zur Aktivität finden Sie hier.


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10. November 2018 - Jahresabschlussveranstaltung des OV Vulkaneifel (K34)


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Die diesjährige Jahresabschlussveranstaltung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am heutigen Samstag, dem 10. November 2018, ab 14:30 Uhr in Cochem an der Mosel statt. Sie führte uns wegen des Hauptpro grammpunktes wieder einmal für eine gewisse Zeit „unter Tage“. Ziel war der ehemalige Bundesbankbunker - offiziell „Lagerstätte Cochem-Cond“ genannt, der zwischen 1962 und 1964 gebaut wurde und bis 1988 im aktiven Dienst stand. Diese - seinerzeit streng geheime Untertageanlage - diente der Deutschen Bundesbank zur Aufbewahrung einer sogenannten Notstandswährung. Offiziell war es ein Schulungsheim für Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank, in dem man in den 1960er- und 70er-Jahren zuerst die Ausbildung der Beamten des mittleren und gehobenen Dienstes durchführte. Nachdem jedoch diese Ausbildung an anderer Stelle zentralisiert wurde, änderte man die Funktion der beiden Gebäude in ein Erholungsheim um. Fortan konnten hier Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank mit ihren Familien entspannte Urlaubstage verbringen. Das alles diente jedoch nur einem Zweck - der perfekten Tarnung für die eigentliche Aufgabe dieser Anlage: die Lagerung von bis zu 15 Milliarden Mark! Selbst in der unmittelbaren Nachbarschaft war dies völlig unbekannt.

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Da wir eine Führung gebucht hatten, war pünktliches Erscheinen oberstes Gebot. Somit trafen die meisten der 15 Mitglieder mit samt Familienangehörigen pünktlich ein, um in gespannter Erwartung der Besichtigung entgegen zu sehen. Am Eingang wurden wir dann durch Herrn Tischer herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einführung in die Materie betraten wir das Bauwerk über einen der beiden Haupteingänge. Der Bunker mit einer Gesamtfläche von 1.500m² liegt zum Teil bis zu 30m unter der Erde. Zutritt hatten seinerzeit eingeschränkt nur der „Leiter des Schulungsheims“ sowie im vollem Umfang einige wenige Mitarbeiter der Bundesbank Frankfurt, die dort über das Jahr gesehen routinemäßig alle drei Monate stichprobenartige Kontrollen durchführten. Einen Schlüssel zum Betreten des eigentlichen Bunkers war niemals vor Ort, sodass auch sonst niemand Fremdes in die Anlage gelangen konnte. Sie war durch zahlreiche Sensoren abgesichert. Selbst im Alarmfall war nur eine eingeschränkte Kontrolle möglich. Im Krisen- und Verteidigungsfall wäre der Bunker Zufluchtsort für ca. 80-100 Zivilisten gewesen, die dort ungefähr zwei Wochen hätten ausharren können.

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Der Grund für die Lagerung einer Notstandswährung in dieser hohen Geldsumme war die begründete Angst davor, eine während des Kalten Krieges von außen - sprich durch den damaligen Ostblock - herbeigeführte Hyperinflation (Geldentwertung) durch das in Umlaufbringen großer Mengen von Falschgeld - und der damit einhergehenden massiven landesweiten Wirtschaftskrise - zu verhindern. Beim Erkennen solcher Indizien wäre die bestehende D-Mark wohl unmittelbar außer Kraft gesetzt und die Notstandswährung - die sogenannte „BBk II“ - u.a. von Cochem aus in Umlauf gebracht worden. Damit wäre die D-Mark, aber auch das Falschgeld, wertlos gewesen. Dies war eine Schutzmaßnahme zur Vermeidung einer wirtschaftlichen Krise. Denn schon damals wusste man, dass man damit Staaten „aus den Angeln heben“ kann. Diese Furcht scheint es bei dem Euro nicht mehr zu geben … außerdem drohen heutzutage bei einem weltweiten Wirtschaftssystem die Gefahren aus ganz anderen Richtungen, sodass das Bevorraten einer Notstandswährung nicht mehr sinnvoll ist.

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Noch vor dem Fall der Mauer - und dem nachfolgenden Zusammenbruch des Warschauer Paktes - wurde die Notstandswährung 1988, bis auf einige wenige Restexemplare, gewissenhaft und mit deutscher Gründlichkeit vernichtet. Im Anschluss stand der Bunker leer. 1994 verkaufte die Deutsche Bundesbank das Areal an die Volksbank Cochem. Diese errichtete in einem kleinen Teilbereich hochwassersichere Schließfächer für ihre Kunden, beließ den größten Teil der Anlage jedoch unangetastet. Das 8.700m² große Areal mit zwei oberirdischen - sogenannten „Tarn-Wohnhäusern“ - und der gesamten Bunkeranlage wurde schließlich im Jahre 2014 von einem Unternehmer-Ehepaar aus dem nahegelegenen Treis-Karden für eine Summe von unter einer halben Million Euro gekauft. Sie renovierten die beiden Gebäude und bauten sie geschichtsbewusst und denkmalgeschützt zu einem Hotel Garni mit 17 Zimmern um. Die Bunkeranlage wurde mit viel Liebe zum Detail instandgesetzt und in ein privates Museum umgewandelt. Seit 2016 ist es nun eine offizielle Dokumentationsstätte, die den Besuchern die Möglichkeit bietet, für eine gewisse Zeit in eine surreale Welt einzutauchen.

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Auch wir waren von der Stimmung gefangen und fühlten uns recht schnell in die Zeit des Kalten Krieges zurückversetzt. Mit dazu beigetragen haben die ausführlichen Erklärungen des Guide. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Herrn Tischer für die lebhafte Führung durch das Objekt. Nachdem wir nach ca. 90 Minuten wieder das Tageslicht erblicken durften, ging es anschließend zum ganz in der Nähe gelegenen Moselromantik-Hotel Thul, um bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen zu lassen. Gesprächsstoff waren dann immer noch die frischen Eindrücke dieser doch recht faszinierenden Welt des „Unterirdischen“, die wir in 2015 schon beim Besuch des ehemaligen Regierungsbunkers (Ausweichsitz der Verfassungsorgane) in Ahrweiler erfahren durften. Gegen 18:30 Uhr löste sich die Gruppe dann endgültig auf und alle machten sich wieder auf den Nachhauseweg. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an unseren stellv. Ortverbandsvorsitzenden Siegfried Schüller (DF9WB), der den Ausflug im Vorfeld organisierte.

Weitere Informationen über das Bauwerk gibt es hier, weitere Impressionen der Veranstaltung finden Sie in der Galerie.


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03. Oktober 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 (Teil 4)


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Immer wenn der vierte und letzte Teil der Rheinland-Pfalz Aktivitätsabende ansteht, dann brechen auch gleichzeitig die letzten drei Monate des jeweiligen Jahres an … es geht also in die dunkle Jahreszeit und es gilt, das bis jetzt Erreichte zu festigen oder gar noch auszubauen. Somit fanden an diesem Feiertag viele Funkamateure aus Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus den Weg auf das 80m-Amateurfunkband, um pünktlich um 16:00 UTC bei guten Ausbreitungsbedingungen mit dem Wettbewerb zu beginnen. Auch vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) waren zahlreiche Stationen aktiv, um sich gemeinsam in der OV-Wertung möglicherweise noch einen Platz nach vorne zu kämpfen. Vor dem letzten Teil führte der Ortsverband Donnersberg (K54) fast uneinholbar mit 740 Punkten, gefolgt vom Ortsverband Mainz (KØ7) mit 677 Punkten sowie dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit 648 Punkten, der in diesem Jahr allerdings mit „angezogener Handbremse“ agierte. Die Lücke von 29 Pünktchen galt es vielleicht aber doch noch zu schließen, wenn nicht gar zu unseren Gunsten zu übertreffen. Doch die Mainzer machten es uns an diesem Abend sehr schwer, waren doch sehr viele Stationen mit den DOK KØ7 aktiv. Allgemein war die Beteiligung - auch von Funkamateuren außerhalb des Distriktes Rheinland-Pfalz (K) - augenscheinlich recht gut. Der Bereich für Sprechfunk-Einseitenband (SSB) zwischen 3700 kHz und ca. 3770 kHz war dicht an dicht belegt. Aber auch im Bandsegment der Morsetelegrafie riefen zahlreiche Stationen gezielt nach diesem Wettbewerb. Von daher kam keine Langweile auf und die zwei Stunden vergingen wie im Fluge. Ob sich das Engagement aller Beteiligten ausgezahlt hat, wird sich nach der Auswertung zeigen. Vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) wurden gehört: Werner Hiester (DF4WA), Christian Reineke (DF4WO/p), Horst Faas (DF9PX), Siegfried Schüller (DF9WB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Volker Schnitzius (DK2ØØMARX) sowie Norbert Lehmann (DL1EEN).


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