News


03. Februar 2023

OV-Abend
19.00 Uhr

Pappelhof in Weidenbach



OV-K34

Wenn Sie Interesse an regelmäßigen Informationen über, oder Fragen an den Ortsverband Vulkaneifel (K34) haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit Betreff an:

MailMail zum Ortsverband


Ansprechpartner:


OVV
Christian Reineke, DF4WO
Mobil: 0157 7781 4884
Mail: DF4WO

stellv. OVV
Volker Weiß, DB6YC
Mobil: 0163 2537465
Mail: DB6YC



OV-Abend

Jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr.

Sollte dies ein Feiertag sein, dann eine Woche später.

OV-QRG

145,250   MHz
438,8125 MHz

3,750 MHz - So. 10:00 Uhr

Portabel-Standort
"Eselsberg"

bei Dockweiler
50°14'30''N-06°47'08''E
Loc: JO3ØJF


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70cm Relais DBØDAU

Ausgabe: 438,8125 MHz
Eingabe:  431,2125 MHz

Echolink-Node: 503175

Loc: JO3ØKE


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DMR-Relais DBØEIF

Ausgabe: 438,500 MHz
Eingabe:  430,900 MHz

Loc: JO3ØJG



Vulkaneifel-Trophy


Nummer 266 vergeben an:

DG4KAL , Dieter


Nummer 267 vergeben an:

OZ9VO , Palle


Nummer 268 vergeben an:

PA2TMS , Tom


Nummer 269 vergeben an:

DK9MOS , Maren


Nummer 270 vergeben an:

DJ2KUA , Rolf


Nummer 271 vergeben an:

F9LM , Maurice




Letztes Update

Neues aus dem Ortsverband Vulkaneifel


10. Dezember 2022 - Kurzes Stelldichein zum Jahresende beim OV Vulkaneifel (K34)


Im vergangenen Jahr trafen sich zum ersten Mal Mitglieder und Familienangehörige des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) kurz vor Weihnachten zu einem „frostigen Stelldichein“ unter freiem Himmel. Am Samstag des zweiten Adventswochenendes fand man sich am Portabel- und Contest-Standort auf dem „Eselsberg“ ein, um bei etwas Glühwein und einer heißen Bockwurst das Jahr ausklingen zu lassen. Das sollte in diesem Jahr wiederholt werden, allerdings deuteten die Meldungen der Wettervorhersage zu Beginn der Woche auf Dauerfrost und Schneefall hin, sodass die Location „Eselsberg“ von den Organisatoren in Frage gestellt werden musste. Die Anfahrt auf den Berg bei Eis und Schnee ist schwierig - und ein stundenlanger Aufenthalt bei Temperaturen von deutlich unter 0 Grad Celsius unter freiem Himmel für Menschen im gehobenen Amateurfunkalter nicht empfehlenswert. Siegfried Schüller (DF9WB) organisierte auf dem kurzen Dienstweg ein Ausweichquartier, welches vielen Mitgliedern als Veranstaltungsort diverser Sommerfeste der Vergangenheit noch wohl bekannt sein dürfte: die Freizeitanlage mit Grillhütte am Ortseingang von Kirchweiler. Eine Wahl, die sich im Nachhinein als goldrichtig heraus stellten sollte …

Gegen 12:30 Uhr erreichte der Autor dieses Berichts als erster die Hütte, um mit den Aufbauarbeiten zu beginnen. Kurze Zeit später traf auch DF9WB ein, der u.a. das Holz für die Feuerstelle mit sich führte. Nach wenigen Minuten brannte das Feuer und die Eiseskälte wich nach und nach aus dem offenen Grillraum, sodass man sich einigermaßen gut aufhalten konnte. Auf dem mitgebrachten Zweiplattenherd wurde zum einen ein frisch zubereiteter Glühwein nach moselländischem Rezept auf Flamme gehalten, zum anderen ein Topf mit Bockwürsten erwärmt, sodass für warme Verpflegung gesorgt war. Des Weiteren wurden einige weihnachtliche Gebäcke für Zwischendurch bereitgestellt. Der Aufbau war damit beendet, das Warten auf die im Vorhinein angemeldeten Gäste hatte begonnen. Bei blauem Himmel und Sonne sowie Minustemperaturen trafen die ersten nach 14 Uhr ein. Eine halbe Stunde später waren dann alle soweit vor Ort - der gemütliche Teil konnte somit beginnen. In dem windgeschützten Raum war man vor allzu großer Kälte gut geschützt, was alle 11 Anwesenden wohlwollend registrierten.

Der Glühwein und die Würstchen mundeten allen, die Gespräche über Dies und Das ließen die Zeit schnell vergehen, und nach zwei Stunden machten sich die ersten Besucher wieder auf den Heimweg. Gegen 17 Uhr war die Hütte besenrein und alle Gerätschaften und Reste wieder in den Wagen verstaut. Das Feuerchen ließen wir kontrolliert abbrennen, sodass bei Aufbruch der letzten Teilnehmer nur noch eine kleine Flamme vor sich hin flackerte …


[dl1wh]



19. November 2022 - Jahresabschlussveranstaltung Ortsverband Vulkaneifel (K34)


Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten beiden Jahren keine traditionelle Jahresabschlussveranstaltung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) stattfinden konnte, waren die Bemühungen in 2022 umso größer, für alle potentiellen Teilnehmer ein lohnendes Ziel in der Umgebung zu finden. Bei einem „Brain-Storming“ an einem der letzten OV-Abende kamen dann auch ein paar Vorschläge auf den Tisch, denen ernsthaft nachgegangen werden sollte. Nachdem schlussendlich die OV-Mitglieder aus zwei Vorschlägen online wählen konnten, übernahm Siegfried Schüller (DF9WB) in diesem Jahr die Organisation für diesen Tag. Auf dem Plan stand als erstes die Besichtigung der hochinteressanten Bertradaburg in Mürlenbach / Vulkaneifel, im Anschluss sollte der Tag im Hotel-Restaurant „Zur Krone“ in Birresborn ausklingen.

Ab 14:30 Uhr trudelten die ersten Gäste vor der Burg ein. Der Brite würde sagen: „It was raining cats and dogs!” Das Wetter war ziemlich mies, aber der Jahreszeit angemessen … bedeckter Himmel, leichter bis mittelstarker Regen und knapp 5 Grad Celsius waren nicht gerade einladend, aber nicht zu ändern. Gegen 15:00 Uhr waren dann alle 18 angekündigten Teilnehmer vor Ort, eine für die Organisatoren zufriedenstellende Anzahl. Begrüßt wurden wir vom Knappen Wolibert, der uns kompetent durch das Gemäuer führte und uns mit reichlichen Informationen versorgte. Viele davon findet man auch im Internet, beispielgebend hier ein kleiner, verkürzter Auszug aus Wikipedia: „Die Burg ist die Ruine einer Höhenburg auf einem 348m ü. NN hohen Felssporn, die erstmals im 13. Jahrhundert Erwähnung fand, und in der nach örtlicher Überlieferung Bertrada, die Mutter Karls des Großen, gelebt haben soll. Nachdem 1794 bis 1802 das Kloster Prüm durch die französischen Revolutionstruppen besetzt und beschädigt worden war, kam die Burg Mürlenbach durch die Säkularisation in Privatbesitz und wurde versteigert. Ende des 20. Jahrhunderts wurden die noch erhaltenen Burgmauern und Gebäude restauriert und vor allem das in staatlichem Besitz stehende 30 Meter hohe ruinöse Doppelturmtor durch staatliche Mittel wiederhergestellt. 2009 wurden durch die neuen Eigentümer – ebenfalls mit Hilfe staatlicher Mittel - umfangreiche Instandsetzungen durchgeführt.“

Wir umkreisten die Burg, erklommen viele schmale Treppen und besichtigten zahlreiche Stockwerke des Doppelturms. Nach einer Stunde waren wir mit reichlich Informationen und Eindrücken versorgt, und Knappe Wolibert verabschiedete sich unter Applaus von den Teilnehmern. Im Anschluss setzte sich eine kleine Fahrzeugkolonne entlang der Kyll in Richtung Nachbarort Birresborn in Bewegung, den wir wenige Minuten später erreichten. Ziel war das oben angesprochene Hotel-Restaurant „Zur Krone“, in dem uns Anca Lehmann (DH9JZ) mit frisch zubereiteten Waffeln überraschte (DANKE dafür!). Bis zum Abendessen entstanden viele interessante Gespräche, die nach dem Servieren der leckeren Speisen und Getränke abrupt verstummten … doch auch nach dem Essen verweilten die Teilnehmer noch eine ganze Zeitlang, bis sie sich - bei immer noch widrigen Wetterbedingungen - wieder auf den Heimweg machten. Dank an dieser Stelle nochmals beim Knappen Wolibert für die schöne Führung, dem Team vom Hotel-Restaurant „Zur Krone“ für die erstklassige Bewirtung, Siegfried Schüller (DF9WB) für die Organisation und allen Teilnehmern für ihr Kommen. Eine kleine Auswahl von Fotos entnehmen Sie bitte der Galerie, ausführliches Bildmaterial findet man hier.


[dl1wh]



05. - 06. November 2022 - Teilnahme am IARU-R1 Marconi VHF CW Contest


Für die Teilnahme am IARU-Region 1 Marconi VHF CW Contest hatte es bisher nie gereicht. Familiäre Verpflichtungen, widriges Wetter und die mangelhaften Morsetelegrafie-Kenntnisse waren die Gründe. Doch dieses Jahr passte alles, zudem wollte ich unbedingt Punkte für die Clubmeisterschaft erringen. Bedeckter Himmel aber kein Niederschlag, Windstille und Temperaturen um die 8°C erlaubten eine Frischluftaktivität. Zum Einsatz kam die bewährte Technik mit dem 40 Watt-VHF-Transceiver und der 10-Element-Yagi-Antenne - wie immer am Aussichtspunkt “Auf Schloscheid" bei Gefell. Im CW-Contest-Einsatz erwies sich der Kenwood TM-255 als unvorteilhaft. Die ZF-Bandbreite dieses All-Mode-Mobiltransceivers ist mit 2,4 kHz für CW so breit, dass man häufig mehrere Stationen gleichzeitig, jedoch mit unterschiedlicher Tonhöhe hört. Außerdem gibt es keine Möglichkeit zum Schwebungsnullabgleich (Zero-Beating). Hier ist das absolute Gehör gefordert, um die Tonhöhe der Gegenstation auf exakt 800 Hz abzustimmen. Immerhin gelangen 40 QSOs, die zu einer Summe von 12.000 Punkten führten. Die Vorhersage der Ausbreitungsbedingungen, der Hepburn-Tropo-Index, zeigte angehobene Bedingungen Richtung Genfer See, in den Raum Dresden und in Richtung München und Umgebung. Die geografische Verteilung der erreichten Stationen ist in guter Übereinstimmung damit.


[df4wo]



04. November 2022 - OV-Abend mit kleinem Vortrag


Nach längerer Zeit wurde wieder einmal ein OV-Abend des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) mit einem kleinen Vortrag bereichert. Volker Schnitzius (DL1WH) berichtete über die „7 Perlen der Nordsee“, ein Reisebericht, der ihn über viele Jahre hinweg mehrfach und teils zu unterschiedlichen Jahreszeiten auf die ostfriesischen Inseln brachte. Im Laufe der letzten 20 Jahre hat DL1WH alle deutschen Inseln von Nord- und Ostsee, auf denen man mindestens halbwegs komfortabel übernachten kann, im Rahmen seiner Freizeit besucht und meist auch davon aus Amateurfunkbetrieb gemacht. Besonders haben es ihm aber die ostfriesischen Inseln angetan, die wie an einer Perlenschnur entlang der niedersächsischen Küste aufgereiht sind: von West nach Ost gesehen sind das Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Bei allen Gemeinsamkeiten unterscheiden sie sich jedoch hinsichtlich von Strukturen, Eigenheiten und Lebensart … mal mondän und quirlig, mal ursprünglich und ruhig, oft gelassen, naturverbunden und dennoch zukunftsorientiert. Vieles davon erlebt man in einer gesunden Mischung, jedoch haben eines alle gemeinsam: einen großen Erholungsfaktor für den menschlichen Körper und die Seele. Sobald man die Fähre verlassen hat, stellt sich das „Inselgefühl“ ein, und die Uhrzeit sowie Tagespläne rücken in den Hintergrund - man ist angekommen! Dieses Gefühl sollte im Rahmen des knapp einstündigen, multimedialen Vortrags den Zuhörern vermittelt werden. Dabei lernten sie auch ganz nebenbei, in welcher Reihenfolge die Inseln von Ost nach West angeordnet sind … der Merksatz „Welcher Seemann Liegt Bei Nacht Im Bett?“ hilft einem dabei: Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum. Also - wann besuchen Sie einmal eine der „7 Perlen der Nordsee“?


[dl1wh]



01. November 2022 - Teilnahme am „Holzhammer-Contest 2022“


Wie in jedem Jahr, so fand auch heuer wieder der traditionelle „Holzhammer-Contest“ an Allerheiligen auf den drei Amateurfunk-Bändern (80m, 2m und 70cm) statt. Dazu muss man sich an dem Feiertag schon relativ früh an die Funkstation begeben, denn der Beginn der Trilogie ist schon um 08:00 Uhr Ortszeit (07:00 UTC). Aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) beteiligten sich dieses Mal drei Mitglieder an der zweistündigen Aktivität in der Sektion 1 (80m-Band). Aus Dockweiler war Siegfried Schüller (DF9WB) mit der Holzhammer-Nummer (HH-Nr.) 887 „in der Luft“, zusätzlich aktivierte er die OV-eigene Clubstation DLØFFF (HH-Nr. 1526). An der Clubstation der Bundeswehr in Daun unter DFØDA (HH-Nr. 1305) saßen Volker Schnitzius (DL1WH - HH-Nr. 2147) und René Weland (DL7WR - HH-Nr. 2724). Die Tatsache, dass man mit einem Anruf gleich drei HH-Nr. ins Log schreiben konnte, animierte viele Anrufer und so entstanden bei DFØDA regelrecht kleine Pile-ups auf der Frequenz. In der ersten Stunde blieben wir auch ausschließlich auf dieser Welle am Bandanfang, sodass keine Langeweile aufkam. In der zweiten Stunde wanderten wir etwas über den 80m-Frequenzbereich und konnten so noch viele Stationen erreichen. Insgesamt war die Beteiligung recht hoch … nicht mehr so wie in den glorreichen 80er- und 90er-Jahren bzw. zu Beginn des neuen Jahrtausends, aber dennoch waren viele Stationen mit Begeisterung dabei. Ansprechend war auch die hohe Anzahl von Besitzern des „Großen Holzhammers“, die immerhin jedes Mal drei Multiplikator-Punkte einbrachten. Mitglieder des veranstaltenden Ortsverbandes Gemünd (G22) waren auch in ausreichender Anzahl vertreten, sie brachten immerhin zwei Multiplikator-Punkte ein. Nach den zwei Stunden war das Logbuch gut gefüllt - das Ergebnis der Mühen werden wir in ein paar Wochen sehen, wenn die Endabrechnungen veröffentlicht werden.


[dl1wh]



Oktober 2022 - Auf dem Weg zum Sonnenfleckenmaximum …


Seit einiger Zeit sind die Bedingungen auf den oberen Amateurfunkbändern exzellent. Fast den ganzen Tag öffnet sich das 10m-, 12m- als auch 15m-Band für uns Funkamateure. Zitat aus dem Deutschland-Rundspruch des DARC e.V. vom 03.11.2022: „Die für 3000 km Sprungentfernung geltende Grenzfrequenz der F2-Schicht erreicht um 07:00 UTC bereits 30 MHz, liegt mittags bei 35 MHz und bei Sonnenuntergang immer noch über 30 MHz. Nutzen wir diese vorteilhaften Randbedingungen für unser Hobby!“ Schon am 23.10.2022 konnte der stellv. Ortsverbandsvorsitzende des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) - Volker Weiß (DB6YC) - vom Raßberg bei Arft in der Vordereifel (JO30MJ, 665 m üNN) mit nur 20 Watt PEP und einer in den Baum geworfenen Endfed-Antenne u.a. Curacao (PJ2), Brasilien (PY), den Libanon (OD) und sogar Bali (YB) mit einer Entfernung von ca. 12.000 km in Sprechfunk-Einseitenband (SSB) erreichen. Am Wochenende darauf (29.10. - 30.10.2022) lief der weltgrößte Amateurfunk-Wettbewerb, der „CQWW DX-Contest“ in SSB. Dieselbe Ausgangsleistung mit derselben Antenne - dieses Mal auf dem Eselsberg bei Dockweiler (JO30JF) - mit einem Fiberglas-Schiebemast an einem Bauzaun als Vertical konfiguriert, brachte am 30.10.2022 innerhalb etwas mehr als einer Stunde 18 DX-Verbindungen ins Logbuch. Darunter die Cap Verden (D4), Cayman Islands (ZF2), Costa Rica (TI) und eine Menge Stationen in den USA. Im Bild zu sehen ist das Setup von DB6YC auf dem Eselsberg am Abend des 30.10.2022: lediglich 10m Draht an einem acht Meter langen Fiberglasmast sowie ein 1:49 Impedanz-Transformator (im grauen Gehäuse frei hängend). Auf dem Armaturenbrett des Wagens sichtbar der 6 Ah LiFePO4 Akku und der Transceiver Xiegu G90. Es war ein echtes Vergnügen, die Bedingungen waren und sind großartig. Insbesondere auch die Lizenzinhaber der DO-Klasse können jetzt auf ihre Kosten kommen und reichlich DX loggen. Also macht Betrieb!


[db6yc]

Anm.: Gleiches stellte übrigens auch Volker Schnitzius (DL1WH) bei seinem zweiwöchigen Aufenthalt auf der Insel Sylt fest … die Bedingungen auf dem 10m-Band waren exzellent und wurden so schon seit vielen Jahren nicht mehr beobachtet! Mit einem einfachen Mehrband-Dipol in acht Meter Höhe abgespannt, konnte man tagelang nachmittags ohne große Probleme und mit geringer Sendeleistung quasi den gesamten Bereich Nord-, Mittel- und Südamerikas sowie die karibischen Inseln mit z.T. äußerst kräftigen Feldstärken von weit über S9 arbeiten.

03. Oktober 2022 - Teilnahme am RLP-Aktivitätsabend 2022 (Teil 4)


Traditionell fand der Abschluss der diesjährigen RLP-Aktivitätsabende wieder am Tag der Deutschen Einheit zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr MESZ statt. Schon vorher war das 80m-Amateurfunkband gut belegt, sodass es gar nicht so einfach war, in den SSB-Contest-Bereichen eine freie Frequenz zu finden. Im Telegrafie-Bereich war allerdings genügend Freiraum, um pünktlich mit dem „CQ-Rufen“ zu beginnen. Eingangs des Wettbewerbs dominierte doch noch etwas die Tagesdämpfung, in der zweiten Stunde wurden die Signale jedoch lauter. Allgemein kann man sagen, dass die Beteiligung recht anständig war und z.T. an „alte Zeiten“ erinnerte, nur mit der Ausnahme, dass mittlerweile deutlich weniger rheinland-pfälzische Stationen und dementsprechend auch weniger K-DOK’s an dem Wettbewerb teilnehmen als früher … eigentlich schade, ist es doch DER Funk-Wettbewerb für Rheinland-Pfälzer. Die vielen Aktiven früherer Zeiten, die aus verschiedensten Gründen leider nicht mehr QRV sind, können durch die wenigen neu Hinzugekommenen nicht ganz ersetzt werden - eine Tendenz, die überall zu beobachten ist. Gott sei Dank zeigen aber immerhin noch viele Funkamateure anderer DARC-Distrikte Interesse an dem Wettbewerb.

Sei es drum - diejenigen, die sich an diesem Abend beteiligten, hatten sichtlich Spaß an der Aktivität! Aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) waren folgende Mitglieder zu hören: der Ortsverbandsvorsitzende Christian Reineke (DF4WO), Siegfried Schüller (DF9WB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI) sowie Volker Schnitzius (DL1WH), der primär die Sonderstation „DB5ØAFZ“ für „50 Jahre Amateurfunkzentrum“ des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) in Baunatal mit dem Sonder-DOK „5ØAFZ“ aktivierte, und so vielen Interessierten die Möglichkeit gab, das Rufzeichen in Sprechfunk-Einseitenband (SSB) sowie Morsetelegraphie (CW) für dieses Quartal in ihr Logbuch zu bekommen. Von den zahlreich vorhandenen Distrikt-Sonderstationen waren dieses Mal immerhin vier in der Vulkaneifel gut aufzunehmen (DKØRLP, DLØK, DLØYLK und DL75RLP). Die Contest-Abrechnung, die dank des neuen Auswerters nun zügig und richtig erfolgt, wird in ein paar Tagen oder Wochen zeigen, ob sich die Mühen der einzelnen Akteure hinsichtlich einer guten Platzierung gelohnt haben.


[dl1wh]



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