News


07. Dezember 2018

OV-Abend
19.30 Uhr

Peters Restaurant in Ulmen



OV-K34

Wenn Sie Interesse an regelmäßigen Informationen über, oder Fragen an den Ortsverband Vulkaneifel (K34) haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit Betreff an:

MailMail zum Ortsverband


Ansprechpartner:


OVV
Christian Reineke, DF4WO
Mobil: 0157 7781 4884
Mail: 
christian.reineke@nexgo.de

stellv. OVV
Siegfried Schüller, DF9WB
Mobil: 0160 8202690
Mail: 
siegfried-schueller@t-online.de



OV-Abend

Jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr.

Sollte dies ein Feiertag sein, dann eine Woche später.

OV-QRG

145,250   MHz
438,8125 MHz

3,750 MHz - So. 11:00 Uhr

Portabel-Standort
"Eselsberg"

bei Dockweiler
50°14'30''N-06°47'08''E
Loc: JO3ØJF






70cm Relais DBØDAU

Ausgabe: 438,8125 MHz
Eingabe:  431,2125 MHz

Echolink-Node: 503175

Loc: JO3ØKE






DMR-Relais DBØEIF

Ausgabe: 438,500 MHz
Eingabe:  430,900 MHz

Loc: JO3ØJG




Nummer 248 vergeben an:

RW7M , Oleg


Nummer 249 vergeben an:

DE3WBH , Winfried


Nummer 250 vergeben an:

DO4APM , Andreas


Nummer 251 vergeben an:

PA7DN , Dirk


Nummer 252 vergeben an:

DG8KAD , Alexander


Nummer 253 vergeben an:

DF1UWE , Uwe


Wetter


Letztes Update

Neues aus dem Ortsverband Vulkaneifel


10. November 2018 - Jahresabschlussveranstaltung des OV Vulkaneifel (K34)


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Die diesjährige Jahresabschlussveranstaltung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am heutigen Samstag, dem 10. November 2018, ab 14:30 Uhr in Cochem an der Mosel statt. Sie führte uns wegen des Hauptprogrammpunktes wieder einmal für eine gewisse Zeit „unter Tage“. Ziel war der ehemalige Bundesbankbunker - offiziell „Lagerstätte Cochem-Cond“ genannt, der zwischen 1962 und 1964 gebaut wurde und bis 1988 im aktiven Dienst stand. Diese - seinerzeit streng geheime Untertageanlage - diente der Deutschen Bundesbank zur Aufbewahrung einer sogenannten Notstandswährung. Offiziell war es ein Schulungsheim für Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank, in dem man in den 1960er- und 70er-Jahren zuerst die Ausbildung der Beamten des mittleren und gehobenen Dienstes durchführte. Nachdem jedoch diese Ausbildung an anderer Stelle zentralisiert wurde, änderte man die Funktion der beiden Gebäude in ein Erholungsheim um. Fortan konnten hier Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank mit ihren Familien entspannte Urlaubstage verbringen. Das alles diente jedoch nur einem Zweck - der perfekten Tarnung für die eigentliche Aufgabe dieser Anlage: die Lagerung von bis zu 15 Milliarden Mark! Selbst in der unmittelbaren Nachbarschaft war dies völlig unbekannt.

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Da wir eine Führung gebucht hatten, war pünktliches Erscheinen oberstes Gebot. Somit trafen die meisten der 15 Mitglieder mit samt Familienangehörigen pünktlich ein, um in gespannter Erwartung der Besichtigung entgegen zu sehen. Am Eingang wurden wir dann durch Herrn Tischer herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einführung in die Materie betraten wir das Bauwerk über einen der beiden Haupteingänge. Der Bunker mit einer Gesamtfläche von 1.500m² liegt zum Teil bis zu 30m unter der Erde. Zutritt hatten seinerzeit eingeschränkt nur der „Leiter des Schulungsheims“ sowie im vollem Umfang einige wenige Mitarbeiter der Bundesbank Frankfurt, die dort über das Jahr gesehen routinemäßig alle drei Monate stichprobenartige Kontrollen durchführten. Einen Schlüssel zum Betreten des eigentlichen Bunkers war niemals vor Ort, sodass auch sonst niemand Fremdes in die Anlage gelangen konnte. Sie war durch zahlreiche Sensoren abgesichert. Selbst im Alarmfall war nur eine eingeschränkte Kontrolle möglich. Im Krisen- und Verteidigungsfall wäre der Bunker Zufluchtsort für ca. 80-100 Zivilisten gewesen, die dort ungefähr zwei Wochen hätten ausharren können.

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Der Grund für die Lagerung einer Notstandswährung in dieser hohen Geldsumme war die begründete Angst davor, eine während des Kalten Krieges von außen - sprich durch den damaligen Ostblock - herbeigeführte Hyperinflation (Geldentwertung) durch das in Umlaufbringen großer Mengen von Falschgeld - und der damit einhergehenden massiven landesweiten Wirtschaftskrise - zu verhindern. Beim Erkennen solcher Indizien wäre die bestehende D-Mark wohl unmittelbar außer Kraft gesetzt und die Notstandswährung - die sogenannte „BBk II“ - u.a. von Cochem aus in Umlauf gebracht worden. Damit wäre die D-Mark, aber auch das Falschgeld, wertlos gewesen. Dies war eine Schutzmaßnahme zur Vermeidung einer wirtschaftlichen Krise. Denn schon damals wusste man, dass man damit Staaten „aus den Angeln heben“ kann. Diese Furcht scheint es bei dem Euro nicht mehr zu geben … außerdem drohen heutzutage bei einem weltweiten Wirtschaftssystem die Gefahren aus ganz anderen Richtungen, sodass das Bevorraten einer Notstandswährung nicht mehr sinnvoll ist.

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Noch vor dem Fall der Mauer - und dem nachfolgenden Zusammenbruch des Warschauer Paktes - wurde die Notstandswährung 1988, bis auf einige wenige Restexemplare, gewissenhaft und mit deutscher Gründlichkeit vernichtet. Im Anschluss stand der Bunker leer. 1994 verkaufte die Deutsche Bundesbank das Areal an die Volksbank Cochem. Diese errichtete in einem kleinen Teilbereich hochwassersichere Schließfächer für ihre Kunden, beließ den größten Teil der Anlage jedoch unangetastet. Das 8.700m² große Areal mit zwei oberirdischen - sogenannten „Tarn-Wohnhäusern“ - und der gesamten Bunkeranlage wurde schließlich im Jahre 2014 von einem Unternehmer-Ehepaar aus dem nahegelegenen Treis-Karden für eine Summe von unter einer halben Million Euro gekauft. Sie renovierten die beiden Gebäude und bauten sie geschichtsbewusst und denkmalgeschützt zu einem Hotel Garni mit 17 Zimmern um. Die Bunkeranlage wurde mit viel Liebe zum Detail instandgesetzt und in ein privates Museum umgewandelt. Seit 2016 ist es nun eine offizielle Dokumentationsstätte, die den Besuchern die Möglichkeit bietet, für eine gewisse Zeit in eine surreale Welt einzutauchen.

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Auch wir waren von der Stimmung gefangen und fühlten uns recht schnell in die Zeit des Kalten Krieges zurückversetzt. Mit dazu beigetragen haben die ausführlichen Erklärungen des Guide. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Herrn Tischer für die lebhafte Führung durch das Objekt. Nachdem wir nach ca. 90 Minuten wieder das Tageslicht erblicken durften, ging es anschließend zum ganz in der Nähe gelegenen Moselromantik-Hotel Thul, um bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen zu lassen. Gesprächsstoff waren dann immer noch die frischen Eindrücke dieser doch recht faszinierenden Welt des „Unterirdischen“, die wir in 2015 schon beim Besuch des ehemaligen Regierungsbunkers (Ausweichsitz der Verfassungsorgane) in Ahrweiler erfahren durften. Gegen 18:30 Uhr löste sich die Gruppe dann endgültig auf und alle machten sich wieder auf den Nachhauseweg. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an unseren stellv. Ortverbandsvorsitzenden Siegfried Schüller (DF9WB), der den Ausflug im Vorfeld organisierte.

Weitere Informationen über das Bauwerk gibt es hier, weitere Impressionen der Veranstaltung finden Sie in der Galerie.


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03. Oktober 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 (Teil 4)


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Immer wenn der vierte und letzte Teil der Rheinland-Pfalz Aktivitätsabende ansteht, dann brechen auch gleichzeitig die letzten drei Monate des jeweiligen Jahres an … es geht also in die dunkle Jahreszeit und es gilt, das bis jetzt Erreichte zu festigen oder gar noch auszubauen. Somit fanden an diesem Feiertag viele Funkamateure aus Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus den Weg auf das 80m-Amateurfunkband, um pünktlich um 16:00 UTC bei guten Ausbreitungsbedingungen mit dem Wettbewerb zu beginnen. Auch vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) waren zahlreiche Stationen aktiv, um sich gemeinsam in der OV-Wertung möglicherweise noch einen Platz nach vorne zu kämpfen. Vor dem letzten Teil führte der Ortsverband Donnersberg (K54) fast uneinholbar mit 740 Punkten, gefolgt vom Ortsverband Mainz (KØ7) mit 677 Punkten sowie dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit 648 Punkten, der in diesem Jahr allerdings mit „angezogener Handbremse“ agierte. Die Lücke von 29 Pünktchen galt es vielleicht aber doch noch zu schließen, wenn nicht gar zu unseren Gunsten zu übertreffen. Doch die Mainzer machten es uns an diesem Abend sehr schwer, waren doch sehr viele Stationen mit den DOK KØ7 aktiv. Allgemein war die Beteiligung - auch von Funkamateuren außerhalb des Distriktes Rheinland-Pfalz (K) - augenscheinlich recht gut. Der Bereich für Sprechfunk-Einseitenband (SSB) zwischen 3700 kHz und ca. 3770 kHz war dicht an dicht belegt. Aber auch im Bandsegment der Morsetelegrafie riefen zahlreiche Stationen gezielt nach diesem Wettbewerb. Von daher kam keine Langweile auf und die zwei Stunden vergingen wie im Fluge. Ob sich das Engagement aller Beteiligten ausgezahlt hat, wird sich nach der Auswertung zeigen. Vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) wurden gehört: Werner Hiester (DF4WA), Christian Reineke (DF4WO/p), Horst Faas (DF9PX), Siegfried Schüller (DF9WB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Volker Schnitzius (DK2ØØMARX) sowie Norbert Lehmann (DL1EEN).


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15. September 2018 - Sommerabschluss-Funkertreffen beim OV Konz (K25)


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Das Vereinsziel des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) ist unter anderem auch die Pflege der Freundschaften zwischen den Funkamateuren des In- und Auslandes. Dazu folgte der Vorsitzende des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34), Christian Reineke (DF4WO), der Einladung des Ortsverbandes Konz (K25) zum Sommerabschluss-Funkertreffen in Greimerath (Hochwald), zu dem auch Funkamateure aus dem benachbarten Luxemburg erwartet wurden. Schon am Freitag, dem 14.09.2018, hatten die Gastgeber einige Antennen auf dem Veranstaltungsgelände aufgebaut. Am folgenden Tag waren die Gäste dann gefordert, ihre Vergleichsstationen zu errichten. Auf dem 70cm-Amateurfunkband wurde u.a. auch mit ca. 10 Watt an einer logarithmisch-periodischen Antenne in rund fünf Meter Höhe über das Relais DBØDAU gearbeitet.

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Zunächst bildeten sich kleine Gruppen um die Stationen. Dabei blieb man unter sich - streng getrennt nach Deutschen und Luxemburgern. Erst am späten Nachmittag war das Eis gebrochen. Nun stand nicht mehr die Technik im Mittelpunkt des Geschehens, sondern das persönliche Kennenlernen. Die Stimmung war dabei sehr ausgelassen. Mit dabei waren Arsène Schröder (LX1RA) von der RL (Radio-Amateurs du Luxembourg) und Patrick Rendulic (LX3X) mit einer größeren Gruppe von sehr jungen Funkamateuren der LARU (Luxembourg Amateur Radio Union). Vielen Dank an dieser Stelle an die stellv. OVV des Ortsverbandes Konz (K25) sowie YL-Referentin des DARC-Distriktes Rheinland-Pfalz (K), Michelle Steffen (DL5MST), und ihren Ehemann und OVV Raoul Steffen (DL7RST) - sowie ihren Helfern vor Ort - die ihre Gäste auch mit Kaffee, Kuchen, heißen Würstchen und Salaten verwöhnten.


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07. - 09. September 2018 - Besuch der 63. UKW-Tagung in Weinheim


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Die Weinheimer UKW-Tagung versteht sich in ihrer Tradition als Treffpunkt für all diejenigen, die sich für Funktechnik und Elektronik interessieren. Sie findet jährlich seit 1956 statt. Funkamateure aus ganz Europa referieren auf diesem Forum über ihre Erfahrungen. Sie informieren über innovative Entwicklungen und teilen dabei ihr Know-How. Daneben gibt es einen Flohmarkt und verschiedene Stände. Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) ist durch einen gemeinsamen Stand der Distrikte Rheinland-Pfalz (K) und Baden (A) vertreten. Obwohl seit vielen Jahren auch im „Pflichtprogramm“ vom Ortsverband Vulkaneifel (K34), so wurden heuer nur drei Mitglieder gesichtet. Das lag wohl auch an der zeitgleich einberufenen Mitgliederversammlung, die viele nicht versäumen wollten. Zum Abschluss gab es einen unterhaltsamen Multi-Media Bericht von Emil Bergmann (DL8JJ) über die C8T-DXpedition des „Belgian Lions DX-Team“ vom 02.-15.05.2018 nach Mosambik. Dabei wurde die Erkenntnis gewonnen, dass sich der Digi-Mode FT8 mehr und mehr durchsetzt und dabei die klassischen Betriebsarten CW und SSB momentan etwas verdrängt. Zur Erheiterung der Zuhörer zeigte Emil ein Bild des vergleichsweise gemütlich arbeitenden FT8-Operators.


[df4wo]



18. - 19. August 2018 - Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34)


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Das diesjährige Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am Wochenende 18./19. August 2018 in den Räumlichkeiten des Ruder-Club Traben-Trarbach 1881 e.V. (RCTT) - dem sogenannten „Bootshaus“ - in Traben-Trarbach an der Mosel statt. Unsere beiden Mitglieder Anca (DH9JZ) und Norbert Lehmann (DL1EEN) hatten schon vor längerer Zeit die Idee dazu, da sie beide auch in diesem Club Mitglieder sind und die Location für geeignet hielten. Da sie freundlicherweise sowohl den Kontakt herstellten, als auch die Vorbereitungen und z.T. die Durchführung übernahmen, trugen sie damit entscheidend zum Gelingen des Sommerfestes bei, wofür ihnen an dieser Stelle schon einmal recht herzlich gedankt sei! Zusätzlich vorausgegangen war zwei Wochen vorher ein kleiner „Lokaltermin“ ... dabei trafen der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) und einige Mitglieder letzte Absprachen vor Ort, sodass final die formelle Einladung zum Sommerfest versandt werden konnte.

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Am Samstag, dem 18. August 2018, startete dann das Vergnügen ab 11:00 Uhr Ortszeit. Bei schönstem Sommerwetter präsentierte sich die Mosellandschaft von ihrer besten Seite. Gott sei Dank war es nicht mehr so heiß wie in den Wochen zuvor, aber dennoch heizte die Sonne - gerade auf der Terrasse - mächtig ein. Apropos Einheizen: Johannes Herschbach (DB3WU) hatte seine umfangreiche Musikanlage aufgebaut und sorgte mit seinem Akkordeon für die notwendige musikalische Untermalung. Aufgrund seines riesigen Repertoires waren Titel von J.S. Bach bis zu den Beatles zu hören. Recht schnell füllte sich das Areal mit zahlreichen Mitgliedern sowie deren Angehörigen. Da wir kulinarisch gesehen bei solchen Veranstaltungen seit einigen Jahren auf „Selbstverpflegung“ setzen, konnte auf dem OV-eigenen Grill das mitgebrachte Grillgut zubereitet werden. Aufgrund diverser Salatspenden mangelte es auch nicht an den nötigen Beilagen.Bild Am Nachmittag gab es zusätzlich noch Kaffee und Kuchen sowie frisch zubereitete Waffeln, danke Anca! Auch Siegfried hatte es sich nicht nehmen lassen, mit den ersten Pflaumen aus dem eigenen Garten einen Kuchen zu backen und diesen zu servieren. Die verbleibende Zeit konnte durch Fahrten auf der Mosel kurzweilig gestaltet werden. Norbert Lehmann stellte sein Motorboot „Skorpion“ zur Verfügung, und mit ihm am Steuer waren so immer vier Gäste zwischen Trarbacher Brücke und Enkircher Staustufe auf „kleiner Kreuzfahrt“ unterwegs - auch hierfür noch einmal besten Dank! Während den Fahrten war ausgiebiger Funkbetrieb möglich, der auch dankend angenommen wurde.

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Einige Gäste konnten aufgrund weiterer Verpflichtungen nur eine gewisse Zeit anwesend sein, andere blieben noch bis spät in den Abend bzw. übernachteten auf dem Gelände oder in nahegelegenen Herbergen. Der harte Kern fand mal wieder erst weit nach Mitternacht um ca. 02:30 Uhr den Weg in den Schlafsack. Am nächsten Morgen gab es - für die bis dahin immer noch vor Ort weilenden ca. 12 Mitglieder - ein zünftiges Frühstück u.a. mit Rührei und Speck. Sie ließen den Tag ruhig angehen und sorgten zu einem späteren Zeitpunkt dafür, dass das „Bootshaus“ wieder so verlassen wurde wie man es tags zuvor vorfand, nämlich in einem sauberen und aufgeräumten Zustand. Gegen 12:00 Uhr war dann das Sommerfest 2018 Geschichte und alle traten wieder den Heimweg in die nahegelegene Vulkaneifel an. Bedanken Bildmöchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich beim Ruder-Club Traben-Trarbach 1881 e.V. für das kurzzeitige Überlassen ihrer Heimstätte, bei Anca und Norbert Lehmann für die Organisation im Vorfeld, sowie bei den Vorstandsmitgliedern Erwin Gerhards (DF3WI) in der Funktion als Kassenwart und stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) für die Abwicklung des Sommerfestes vor Ort! Der Dank geht auch noch einmal an Johannes Herschbach für die musikalische Begleitung sowie an alle Mitglieder und Gäste, die den Weg an die Mittelmosel gefunden haben, um somit für eine rundum gelungene Veranstaltung zu sorgen.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


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03. August 2018 - Außerordentliche Mitgliederversammlung 2018


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Ereignisse der letzten Wochen und Monate haben es nötig werden lassen, dass in der über 40-jährigen Geschichte des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) aufgrund eines Minderheitenvotums die erste Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden musste. Der rechtzeitig ergangenen Einladung durch den Vorstand folgten an diesem Abend 18 Mitglieder. Außerdem waren vor Ort der Geschäftsführer des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.), Herr Jens Hergert (DK7JH), sowie der Distriktvorsitzende des Distriktes Rheinland Pfalz (K), Herr Hartmut Schäffner (DF3UX). Nachdem der stellv. Ortsverbandsvorsitzende Siegfried Schüller (DF9WB) kurz nach 19:30 Uhr die Außerordentliche Mitgliederversammlung eröffnet und alle Anwesenden begrüßt hatte, reflektierte der Ortsverbandsvorsitzende Christian Reineke (DF4WO) die Geschehnisse der letzten Monate bis hin zum aktuellen Sachstand. Die im Anschluss überwiegend sachlich geführte Diskussion, bei der aus verständlichen Gründen zuweilen auch recht emotional agiert wurde, Bildführte im Laufe des Abends - auch dank der erläuternden Einlassungen durch Herrn Hergert - zumindest beim Hauptthema zu einem für alle Anwesenden vorerst befriedigenden Ergebnis. Weitere Punkte der Tagesordnung konnten recht zügig abgearbeitet werden, sodass die Außerordentliche Mitgliederversammlung nach ca. zwei Stunden beendet werden konnte. Der Dank der Mitglieder geht an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich an den GF Herrn Jens Hergert (DK7JH) sowie den DV Hartmut Schäffner (DF3UX), die sich an dem klimatisch heißen Abend auf den langen Weg in die Vulkaneifel begeben hatten.


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21. Juli 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 - Teil 3


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Wie in all den vergangenen Jahren, so war auch heuer der Rheinland-Pfalz Aktivitätsabend auf dem 10m-Band von den Ausbreitungsbedingungen her in unserer Region sehr schwierig. Während die Stationen in der relativ dicht besiedelten Pfalz aufgrund der Bodenwellenausbreitung stark begünstigt sind, sitzen teilnehmende Stationen im Norden des Landes wegen dieses fehlenden Effektes sozusagen „auf dem Trockenen“. Im Zuge des weiter abnehmenden Sonnenfleckenzykluses Nr. 24 verstärkt sich diese Tatsache von Jahr zu Jahr. Sporadische Ausbreitungsanhebungen sind für einen so kurzen 2-Stundenzeitraum so gut wie ausgeschlossen. Da hilft auch kein großer Stationsaufwand … Norbert Lehmann (DL1EEN) bastelte sich am Nachmittag noch extra eine zusätzliche Antenne für die vertikale Polarisationsebene, Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf BildHaferkamp (DK9WI) arbeiteten portabel vom Eselsberg mit einer 4-Element-Monobander für 28MHz. Beide Stationen klagten über extrem hohes Rauschen und nur sehr leise zu hörende Teilnehmer, die zudem noch mit Prasseln durch niedergehende Gewitter in der Ferne überdeckt wurden. Des Weiteren nahm vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) noch Andreas Petersen (DO4APM), Christian Reinecke (DF4WO) sowie für 10 Minuten Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) an der Aktivität teil. Dem Vernehmen nach füllten sich die Logbücher nur sehr zäh, wobei am Ende der zweistündigen Veranstaltung selbst bei den gut ausgestatteten Stationen nicht mehr als 30 Rufzeichen zu finden waren. Vielleicht sollte man diesen Teil des Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabends ab dem kommenden Jahr aussetzen, bis der nächste Anstieg im Sonnenfleckenzyklus Nr. 25 deutlich zu erkennen ist.


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14. - 15. Juli 2018 - Teilnahme am WRTC 2018


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Die Weltmeisterschaft der Funkamateure, bekannt als „World Radiosport Team Championship“ (WRTC), fand heuer zum ersten Mal in Deutschland statt. Nach vier Jahren intensiver Vorbereitungen trafen sich vom 12. - 16. Juli 2018 genau 63 Funkteams sowie mehrere Hundert Helfer, Schiedsrichter, Auswerter und weitere Unterstützer aus 40 Nationen in der Lutherstadt Wittenberg sowie dem nahegelegenen Jessen. Die WRTC findet seit 1990 alle vier Jahre in einem anderen Land statt. Begonnen wurde seinerzeit in Seattle, Washington (USA), danach folgten in 1996 San Francisco, California (USA), 2000 in Ljubljana (SLO), 2002 in Helsinki (FIN), 2006 in Florianópolis (BRA), 2010 in Moscow-Domodedovo (RUS) und schließlich 2014 in New England (USA). Dabei kämpfen Funkamateure in 2er-Teams bei absolut gleichen Voraussetzungen feldmäßig um möglichst viele Punkte, die durch die Anzahl der Funkverbindungen und einem Berechnungsschlüssel zustande kommen.

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Der eigentliche Funkwettbewerb lief über 24 Stunden parallel zum Contest „IARU HF Championship“ und garantierte so für volle Funkbänder. Zusätzlich sorgte am Vorabend des Wettbewerbs die Bekanntgabe der Rufzeichenzuteilung für die internationalen Funkteams für eine sensationelle Überraschung … wegen der besonderen Bedeutung der WRTC 2018 für den Amateurfunk in Deutschland war es dem Veranstalter in Verbindung mit der Bundesnetzagentur tatsächlich gelungen, Rufzeichen aus dem altbekannten Rufzeichenblock „Y2-Y9“ zugeteilt zu bekommen! Dieser Block war früher der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) vorbehalten und fiel mit der Wiedervereinigung an die Bundesrepublik Deutschland. Seit nunmehr 28 Jahren wurden jedoch aus diesem Block keine Rufzeichen mehr ausgegeben. Die 63 Clubrufzeichen der Klasse A beginnen alle mit „Y8“ und sind vierstellig. Sie wurden - genauso wie die Funkstandorte - den Teams öffentlich zugelost. Am Ende des Wettbewerbs standen 262.746 Funkverbindungen in den Logbüchern der 63 Teams - eine stolze Leistung!

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Mit dazu beigetragen haben einige Funkamateure des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34), die zwischen Samstag, dem 14.07. - 12:00 UTC und Sonntag, dem 15.07. - 11:59 UTC fleißig Punkte vergaben. Dabei hat Volker Schnitzius (DL1WH) alle 63 Stationen im Laufe von nur wenigen Stunden von Daun aus via Kurzwellenfunk in der Betriebsart Morsetelegraphie und Sprechfunk-Einseitenband erreicht. „Die Sprungentfernung von hier aus in den Bereich der „neuen Bundesländer“ ist „historisch bedingt“ halt immer bestens … die Signale waren auf dem 80m-, 40m- sowie 20m-Band unglaublich kräftig und laut zu hören, sodass auch mit bescheidenen Bedingungen auf unserer Seite meist nur ein Anruf Bildgenügte, um gehört zu werden!“ Zudem war ein weiteres Mitglied des Ortsverbandes Vulkaneifel in Wittenberg vor Ort. Dieter Traxel (DK5PZ) hatte in enger Zusammenarbeit mit Christian Janßen (DL1MGB), dem Präsidenten der WRTC 2018 e.V., die WRTC-Siegerpreise vorbereitet und zeitnah zur Siegerehrung am 16. Juli 2018 in Wittenberg personifiziert zur Verfügung gestellt. Gewonnen hat übrigens das Team aus Litauen, Gedas Lucinskas (LY9A) und Mindis Jukna (LY4L). Platz 2 ging an die deutsche Mannschaft mit Manfred Wolf (DJ5MW) und Stefan von Baltz (DL1IAO) aus Baden-Württemberg. Die Drittplatzierten kommen aus den USA - Chris Hurlbut (KL9A) und Daniel Craig (N6MJ) - sie waren bis zu diesem Tag die aktuellen Weltmeister und konnten somit ihren Titel nicht verteidigen.


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07. - 08. Juli 2018 - VHF/UHF-Contest auf dem Eselsberg


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Nachdem im Vorfeld sowohl die Antennenanlage, als auch der Funk-Container (neuer Spanplattenboden sowie PVC-Belag) fit für die Sommersaison gemacht wurden, stand als erstes Highlight die Teilnahme am VHF-/UHF-Contest an. Allerdings war es in diesem Jahr etwas schwierig, aus verschiedensten Gründen ausreichend aktive Teilnehmer für die Veranstaltung zu gewinnen. Als stellv. OVV hatte Siegfried Schüller (DF9WB) in den Wochen zuvor mehrere Einladungen per Email mit der Bitte um Rückmeldung losgeschickt. Letztendlich fanden sich dann aber dennoch einige wenige „Motivierte“, die der Veranstaltung ihren Stempel aufdrücken wollten.

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Der Ablaufplan sah das Treffen der Aktiven ca. drei Stunden vor Contestbeginn an bekannter Stelle auf dem Eselsberg bei Dockweiler vor, damit genügend Zeit blieb, das OV-Zelt als trockenen und windgeschützten Aufenthaltsort - sowie im Anschluss die UKW-Station im Funkcontainer aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Gegen 15:30 Uhr fand die Einteilung der Funkcrews für den geplanten 2-Stundentakt vor, denn es sollte 24 Stunden rund um die Uhr an der Station gearbeitet werden. Eine halbe Stunde später begann dann auch schon der Contest bei schönem sommerlichem Wetter. Erfrischender Wind, der zum Teil stürmische Böen annahm, erleichterten die Bedingungen vor Ort.

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Trotz „stinknormalen Ausbreitungsbedingungen" ohne besonders auffallende Höhen oder Tiefen, kamen vom rund 630 Höhenmetern gelegenen Eselsberg recht gute Funkreichweiten auf 144 MHz zustande … Stationen aus Skandinavien, Großbritannien, Italien, Korsika, jede Menge aus Frankreich, Tschechien, der Slowakei und Slowenien fanden den Weg ins Logbuch, um nur einige Länder zu nennen. Die weiteste Verbindung von ca. 1.130 Kilometern kam am frühen Sonntagmorgen mit unserem OV-Mitglied Stefan Heck (LAØBY), der von seinem Hausberg - dem "Holmenkollen" oberhalb von Oslo - aus QRV war, zustande.

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Nachts war der Funkbetrieb wie gewohnt etwas „zähflüssig“, trotzdem waren Überraschungen bei den Funkverbindungen möglich. Am Sonntag war dann wie gewohnt um 16:00 Uhr Schluss. Direkt danach wurde alles wieder abgebaut und verpackt. Da an beiden Tagen Selbstverpflegung angesagt war, bestand der logistische Aufwand lediglich in OV-Zelt, Stromversorgung, Kühlschrank und OV-Grill. Durchschnittlich 390km pro UKW-Funkkontakt bei knapp 330 wertbaren QSO’s sind ein mehr als guter Durchschnitt. Ein optimal eingespieltes Operatorteam beim Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit Volleinbindung von Contest-Neueinsteigern sichert vielleicht unsere Wettbewerbs-Aktivitäten in der Zukunft.

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Die Contest-Arbeit ist nun Geschichte. Der Spaß am gemeinsamen Tun stand wie immer im Vordergrund. Das Wetter unterstützte bei einem fast wolkenfreien und sonnigen Himmel sowie optimalen Temperaturen die gute Laune aller Mitwirkenden. Die Endplatzierung steht dabei nicht im Vordergrund. „Hauptsache nicht Letzter“, naja ein Platz im Mittelfeld wäre schon schön, damit sich der Einsatz von Mensch und Material gelohnt hat. Unser Dank geht an Siegfried Schüller (DF9WB) für die gute Vorbereitungs- und Steuerarbeit, dem gesamten Team vor Ort sowie dem Contest-Nachauswerter. Nachfolgend noch ein paar Fotos vom Geschehen in unserer Galerie


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Juni 2018 - Funkcontainer „Fuchsbau“ erhält neue Fußboden


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Nachdem durch einem gemeinsamen Arbeitseinsatz am Antennenträger auf dem Eselsberg die Antennen für den - Anfang Juli 2018 anstehenden VHF-/UHF-Contest - fit gemacht wurden, war jetzt nur noch eine Baustelle an unserem Portabelstandort offen. Als wir genau vor einem Jahr im Juli 2017 den ehemaligen Metallcontainer, der über 50 Jahre zur Unterbringung der Technik für den Südwestfunk-Füllsender oberhalb von Dockweiler gedient hatte, übernommen und neben unserem Funkmast aufgebaut hatten, wurde bereits festgestellt, dass der alte PVC-Belag des Fußbodens sich vom Untergrund gelöst hatte und erneuerungsbedürftig war. Außerdem war im Türbereich ein Teil des Spanplattenbodens durchgefault und eingebrochen. Hier wurde kurzerhand provisorisch ein Stück Spanplatte draufgelegt und festgeschraubt. Somit war uns schon einmal fürs Erste geholfen, und der Juli-Contest sowie die ersten Funkaktivitäten konnten durchgeführt werden. Dieter Traxel (DK5PZ) hatte seinerzeit zur Erstausstattung des Funkraumes einen fast neuen, gepolsterten Drehstuhl (Chefsessel) spendiert. Diesen hatten über den frostigen Winter jedoch die Mäuse durch Annagen und Aushöhlen der Sitzpolster zum warmen Winterquartier umfunktioniert. Hierzu hatten sich die kleinen Nager an einer Stelle durch den geschädigten Boden Zugang verschafft um ihr neues Zuhause zu beziehen. Aber wie das mit Mietnomaden so ist, sie verschwinden wieder, ohne sich um den Schaden und den Dreck zu kümmern, den sie verursacht haben …

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Also waren die Funkamateure als Hausherren wieder gefragt. Stefan Dick (DL7SDI) hatte bereits im vergangenen Herbst zur Neuverlegung des Fußbodens drei Stück OSB-Spanplatten d=24 mm, die bei ihm nicht mehr benötigt wurden, zur Verfügung gestellt und zum „OV-Lager“ in die Garage bei Siegfried Schüller (DF9WB) geschafft. Nachdem der kalte Winter vorüber, die Temperaturen auf dem Eselsberg angenehmer und an unserer Antennenanlage schon wieder einige Funkaktivitäten in 2018 stattgefunden hatten, war es jetzt an der Zeit, die Bodensanierung durchzuführen. Die erforderlichen Materialien waren zwischenzeitlich für den Ortsverband Vulkaneifel (K34) kostenneutral „organisiert“ worden und lagen zur Verarbeitung bereit. In vier Arbeitseinsätzen im Juni (09.06. / 23.06. / 24.06. / 30.06.) sowie am 02. Juli 2018 ,wurde durch Siegfried Schüller (DF9WB) nach Feierabend der Teil des defekten Plattenbodens herausgetrennt, durch ein neues Teilstück ersetzt, und dann noch einmal die gesamte Bodenfläche mit einer Spanplattenlage überdeckt, bevor der neue Oberbelag aus zwei schmalen PVC-Bahnen zugeschnitten, flächig verklebt und verlegt wurde. Mit dem Anpassen der Fuß- und Eckleisten waren die Arbeiten final abgeschlossen.

Der „Fuchsbau“ hat jetzt wieder einen neuen Fußboden, der nun bei möglichst vielen Aktivitäten betreten und strapaziert werden darf. Es kann gefunkt werden. Den dazu notwendigen Schlüssel erhält man ebenfalls bei DF9WB. Nachfolgend einige Fotos vom Schadensbild und der Neuverlegung des Fußbodens.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


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16. Juni 2018 - Arbeitseinsatz auf dem Eselsberg


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Rolf Haferkamp (DK9WI) hatte bei der letzten Funkaktivität auf dem Eselsberg (RLP-Aktivitätsabend am 09. Mai 2018) an der gestockten 2m-Yagiantenne ein Stehwellenverhältnis (SWR) von nur 1:1,7 gemessen. Das ist nicht gerade optimal für den Funkbetrieb mit nachgeschalteter Endstufe, denn diese kann dann durch die Fehlanpassung abschalten. Zudem schwankte das gemessene Signal durch Windeinwirkung auf die Antennen, was auf Kontaktprobleme der Steckverbindungen an den Antennenkabeln hindeutete. Um die Antennenanlage für den geplanten VHF-Contest am 07.-08. Juli 2018 fit zu machen, war für den heutigen Samstag ein Arbeitseinsatz geplant. Dieser hat sich gelohnt und wurde mit Erfolg abgeschlossen. Das Stehwellenverhältnis der beiden gestockten Antennen für 144 MHz konnte von 1:1,7 auf 1:1,2 verbessert werden.

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Bereits eine Stunde vor dem eigentlichen Arbeitseinsatz um 11:00 Uhr hatte Jürgen Bruhn (DK6WJ) das kniehohe Gras im Arbeitsbereich der Antennenanlage und des nebenstehenden Funk-Containers mit seiner Motorsense abgemäht. Nachdem der gesamte Antennenmast heruntergekurbelt und umgelegt war, konnte der Fehler rasch an einer Steckverbindung direkt an der oberen Antenne lokalisiert werden. Durch neues Anlöten des N-Steckers an das Flex10-Antennenkabel wurde das Kontaktproblem schnell behoben. Da der Antennenmast schon mal umgelegt war, wurden sämtliche Stecker und Kabelbefestigungen nochmals überprüft und neu abgedichtet bzw. am Antennenrohr neu befestigt. Weiterhin wurden die durch den Wind leicht zueinander verdrehten Antennen neu ausgerichtet. Um ca. 15:00 Uhr war der Mast mit vereinten Kräften wieder komplett hochgekurbelt und ist jetzt für die geplante Teilnahme am VHF-Contest im Juli betriebsbereit.

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Als kleine Belohnung nach getaner Arbeit - und als Erfrischung gegen den Durst - hatte Siegfried Schüller (DF9WB) noch ein paar „Braunsche Röhren“ mitgebracht, die mit großem Wohlwollen entgegengenommen wurden. Da die Mittagpause zwangsläufig ausgefallen war, verabredete man sich im Anschluss noch zu einem verspäteten Imbiss in „Müller`s Grillstuw“ am Ortseingang von Dockweiler. Zu dem gemütlichen Beisammensein stieß rein zufällig auch unser ältestes OV-Mitglied - Paul Simon (DG6VS) - hinzu. Paul bedauerte sehr, seine früher gewohnten Aktivbeiträge aus Altersgründen nicht mehr erbringen zu können. Vielen Dank den Mitstreitern Erwin Gerhards (DF3WI), Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Norbert Lehmann (DL1EEN) und Andreas Peterson (DO4APM) für ihr Engagement und den geleisteten Arbeitseinsatz zu Gunsten einer leistungsfähigen Antennenanlage für unsere Funkwettbewerbe an einem exponierten Standort. Bitte den Termin für den VHF-Contest am 07.-08. Juli 2018 vormerken. Es werden noch aktive Contester für den 24h-Wettbewerb gesucht.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


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01. - 03. Juni 2018 - HAM-Radio in Friedrichshafen


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Zu einem erneut ungewöhnlichen Termin fand in diesem Jahr die 43. Internationale Amateurfunk-Ausstellung „HAM-Radio“ in Friedrichshafen am Bodensee statt. Normalerweise am letzten vollständigen Wochenende des Monats Juni gelegen, war der Termin in 2018 ganze vier Wochen früher. Das ließ im Vorfeld keine guten Erwartungen bezüglich der Besucherzahl aufkommen, obwohl es aufgrund des Feiertages Fronleichnam ein verlängertes Wochenende darstellte. Genau aus dem Grund reisten einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) recht früh, z.T. schon am Mittwochmorgen an, um dem drohenden Verkehrschaos auf Deutschlands Autobahnen aus dem Weg zu gehen. Wiederum verbrachten andere Mitglieder schon die ganze Woche vorher am Bodensee, der Rest machte sich individuell am Feiertag auf den Weg zur Messe. Insgesamt wurden gesichtet (z.T. mit familiärem Anhang): Joe (DA1KW), Jürgen (DD8PB), Werner (DF4WA), Siegfried (DF9WB), Hagen (DG4PB), Anca (DH9JZ), Dieter (DK5PZ), Rolf (DK9WI), Norbert (DL1EEN), Volker (DL1WH), Peter (DL2RPS) und Gerd (DL8UE). Das sind 30% aller OV-Mitglieder!

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Zur Messe selbst kann man sagen: es wird alles in allem weniger! Die Anzahl der kommerziellen Anbieter schrumpft von Jahr zu Jahr, dementsprechend kommen auch immer weniger Besucher - eine Spirale, die sich im Moment zwar noch langsam dreht, aber unaufhörlich und jedes Jahr für das Auge deutlich sichtbar. Die Gänge werden breiter, nicht 100%zig fachliche Aussteller so langsam mehr, in diesem Jahr erstmals sogar eine kleine Getränkebar mit vielen Tischen und Stühlen direkt in der Halle 1. Es fehlte halt der größte Aussteller WiMo, und diese Fläche ist nicht so einfach aufzufüllen. Es wurde viel Neues gezeigt, ein bunter Mix, der eigentlich keine Langeweile aufkommen ließ. Zudem gab es ja noch die vielen Verbände, Vereine und Interessengruppen, die mit ihren Ständen für Abwechslung sorgten. Der Flohmarkt - vor ein paar Jahren noch zweieinhalb Hallen groß - erreichte in diesem Jahr noch knapp eineinhalb Hallen, das Angebot war im Rahmen der letzten Jahre. Das umfangreiche, z.T. hochkarätige Vortragsprogramm rundete die Messe HAM-Radio ab.

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Parallel fand in einer kompletten Halle ab Samstag noch die seit 2014 neu aufgestellte „Maker Faire“ statt, die Messe der Bastler und Tüftler jeden Alters. Bauen, Basteln, Erfinden, Experimentieren und vor allem der Spaß am Selbermachen stehen hier im Mittelpunkt. Zahlreiche Aussteller präsentierten ihre Ideen, im Mittelpunkt stand dabei die stetig wachsende „Steam-Punk“-Szene mit ihren spektakulären Objekten. Die in den vergangenen Jahren so zahlreichen Aussteller der 3D-Drucktechnik fehlten dieses Mal fast gänzlich. Dennoch konnte ein Füllhorn interessanter Ideen bestaunt werden, die zahlreiche Besucher auch aus dem Bereich des Amateurfunks anzogen. Aufgrund der hochsommerlichen Wetterlage war der Außenbereich rund um die Gastronomien stetig gut besucht. Die Preise werden hier allerdings so langsam abenteuerlich … wo wir gerade dabei sind: auch die Eintrittspreise, vor allen Dingen die Gebühr fürs Parken, kennen seit Jahren nur eine Richtung - nach oben. Hier ist nach Meinung vieler Besucher die Grenze des Anständigen mittlerweile überschritten.

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Die Abende wurden in der Regel im Kreise bekannter und neu kennengelernter Funkamateure in gemütlicher und harmonischer Art und Weise verbracht. Bei leckeren regionalen Köstlichkeiten und ein paar Getränken fanden diese aufgrund der Wettersituation meist draußen statt. Das ist mithin ein Grund, warum viele zur Messe nach Friedrichshafen reisen. Funkamateure, die man in der Regel nur von der Stimme her über den Funk kennt, trifft man hier an Ort und Stelle. Es bleibt Zeit für Fachgespräche und sämtliche Themen, die ansonsten meist zu kurz kommen. Dabei steht der Erfahrungsaustausch an erster Stelle. So verflog die Zeit recht schnell und die Abende klangen nach den anstrengenden Messetagen aufgrund der allseitigen Müdigkeit auch nicht zu spät aus. Es war mal wieder eine gelungene Veranstaltung. Am Ende teilte die Messegesellschaft eine offizielle Besucherzahl von 15.460 mit. Im kommenden Jahr wird die HAM-Radio vom 21. - 23. Juni 2019 stattfinden. Das ist fast der alte angestammte Platz, den die Messe über zig Jahre hin belegte. Es bleibt abzuwarten, ob dies wieder ein paar Besucher mehr anlocken wird. Wir sehen uns in 2019.


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19. Mai 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 - Teil 2


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UHF bedeutet kurze Reichweiten ... ich hatte das Distriktrufzeichen DFØRLP beantragt, um auch den Funkamateuren im Nordwesten von Rheinland-Pfalz die Möglichkeit zu geben, eventuell einen zusätzlichen Multiplikator zu erreichen. Von unseren sechs direkten Nachbar-Ortsverbänden konnte ich von meinem Standort - nahe dem Nürburgring aus - nur einen einzigen erreichen. Aus dem eigenen OV waren es drei Stationen und drei weitere kamen aus dem Distrikt Köln-Aachen (G). Dazu eine Handvoll QSOs mit Stationen im Westerwald, Taunus und Rheinhessen. Insgesamt gesehen war die Beteiligung sehr schwach. Die Möglichkeit, in der zweiten Stunde alle Stationen nochmals arbeiten zu dürfen scheiterte bei mir an der nachlassenden Batteriespannung. Mit reduzierter Leistung gelangen dann nur noch wenige Verbindungen. Gegen 21:30 Uhr war endgültig Schluss. Der Transceiver stellte mangels Energieversorgung den Betrieb gänzlich ein. Positives Randerlebnis: Einige Begleiterinnen der Rennsportfans am Nürburgring versammelten sich um meine Station und zeigten Interesse an unserem Hobby.


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09. Mai 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 - Teil 1


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Auch heuer nahmen wieder Stationen aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) am Auftakt der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende teil; aus bestimmten Gründen jedoch nicht so viele wie in den vergangenen Jahren. Bei schönem Frühlingswetter mit angenehmen Temperaturen bauten einige Teams und Einzelkämpfer am frühen Abend ihre Stationen auf den Anhöhen der Vulkaneifel auf, um ab 18:00 UTC rechtzeitig den zweistündigen (Funk-) Wettkampf starten zu können. Die Ausbreitungsbedingungen waren recht gut, die Zahl der teilnehmenden Stationen im Rahmen dessen, was sonst die Jahre so üblich war. Dabei ist es immer wieder schön zu beobachten, dass sich auch Funkamateure außerhalb des DARC-Distriktes Rheinland-Pfalz (K) an dieser Aktivität mit großer Freude beteiligen. Abschließend bleibt nur noch die Hoffnung zu äußern, dass alle Teilnehmer nach den gültigen Ausschreibungsbedingungen ihre Logbücher einreichen werden, sodass am Ende ein faires Ergebnis zustande kommen wird!


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05. Mai 2018 - DK2ØØMARX - Aktivität und Zwischenstand


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Am heutigen 200. Geburtstag von Karl Marx war die Sonderstation „DK2ØØMARX“ sowohl auf Kurzwelle, als auch auf dem UKW-Band aktiv. Erstmals gesellte sich der Rufzeichenverantwortliche Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) zum „Kreis der Aktiven“ und funkte aus seinem Fahrzeug vom 561m hohen, oberhalb des Gemündener Maares gelegenen Mäuseberg. Direkt neben dem bekannten „Dronketurm“, der als Denkmal für Adolf Dronke - dem Gründungsvater und Vorsitzenden des 1888 gegründeten Eifelvereins - erbaut wurde, entfaltete er seine Funkstation. Neben etwas Funkbetrieb auf dem 2m-Band im stattfindenden Contest galt es, die zahlreichen Fragen der anwesenden Besucher erschöpfend zu beantworten.

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Den ganzen Nachmittag war das Rufzeichen aber auch auf der kurzen Welle aktiv. Volker Schnitzius (DL1WH) funkte an diesem Tag ausnahmsweise einmal fast ausschließlich in der Betriebsart Sprechfunk-Einseitenband und beglückte somit zahlreiche Funkamateure europaweit, die auf den Tag genau eine Funkverbindung mit diesem Rufzeichen haben wollten. Der Zwischenstand nach vier Monaten Funkbetrieb kann sich durchaus sehen lassen: knappe 8.800 QSO’s mit 111 DXCC-Entities! Dabei entfällt der größte Anteil auf Verbindungen in Telegrafie (67%), gefolgt von Sprechfunk (knapp 24%) und den digitalen Betriebsarten (9%). Bis dato waren sieben Funkamateure mit dem Sonderrufzeichen aktiv, wobei Peter Segieth (DL2RPS) mit großem Abstand (57%) die meisten Logeinträge machte, gefolgt von Volker Schnitzius (DL1WH) mit knapp 36%. Siegfried Schüller (DF9WB) trug bis jetzt immerhin rund 6% aller Funkverbindungen bei. Wir hoffen auf weitere rege Aktivitäten, damit das Sondercall stetig „on air“ ist.


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04. Mai 2018 - 250. Vulkaneifel-Trophy ausgegeben


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Ein Jubiläum ganz besonderer Art konnte in diesem Monat begangen werden: die „Vulkaneifel-Trophy“ mit der Nummer *250* wurde an OM Andreas Petersen (DO4APM) vergeben. Das man einmal zu einem solch tollen Ergebnis gelangen würde, daran haben die beiden Macher Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) sowie Volker Schnitzius (DL1WH) vor knapp 18 Jahren noch nicht einmal im Traum gedacht … Seinerzeit lautete die Maxime: „Wenn wir irgendwann einmal 100 Trophy-Anträge positiv beschieden haben werden, dann ist unser Ziel erreicht!“ Im Jahr der Volljährigkeit dieser schönen Amateurfunkauszeichnung kann man dann aber doch mit Stolz auf die zweieinhalbfache Menge und somit der unglaublich positiven Gesamtentwicklung der „Vulkaneifel-Trophy“ zurückblicken!

Was im Jahre 2000 in einer ruhigen Minute einer gemeinsamen Nachtschicht ersonnen wurde, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der erfolgreichsten deutschen Amateurfunk-Trophy’s entwickelt, die mittlerweile in 19 verschiedenen Ländern dieser Erde zuhause ist: Portugal. Spanien, England, Schweiz, Österreich, Finnland, Belgien, Dänemark, Niederlande, Polen, Griechenland, Slowenien, Russland, Ukraine, Lettland, Südafrika, Israel, Kroatien und natürlich Deutschland. Insgesamt 39 der 250 „Vulkaneifel-Trophy’s“ gingen somit über die Jahre gesehen ins Ausland, was einer Quote von 15,6 Prozent entspricht. In Deutschland kamen aus 23 von 25 Distrikten des DARC sowie des VFDB Anträge zur Erlangung der Auszeichnung. Leider konnten bis zum heutigen Tag keine Trophy‘s in die Distrikte Ruhrgebiet (L) und Oberbayern (C) vergeben werden … vielleicht lässt sich aber noch diese Lücke in der Statistik innerhalb der nächsten Jahren schließen. Mit diesem kurzen Rückblick richten wir aber wieder unser Augenmerk gen Zukunft … man könnte jetzt sagen: „Auf die nächsten 250!“ Aber dazu haben wir leider nicht mehr genug Olivine, die diese schöne Amateurfunk-Auszeichnungen zentral schmücken … aber eine überschaubare Menge ist noch vorhanden - wer bekommt also die Nummer 251 …?!?


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15. April 2018 - DL2RPS legt Amt als Referent „Wettbewerbe und Diplome“ nieder


Mit sofortiger Wirkung hat unser Ortsverbandsmitglied Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) am heutigen Tag auf der Distriktversammlung des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) - Distrikt Rheinland-Pfalz (K) - in Hütschenhausen / OT Spesbach sein Amt als Referent für „Wettbewerbe und Diplome“ niedergelegt. DL2RPS war erst seit dem 14.10.2017 in dieser Funktion tätig. Von diesem Zeitpunkt an hatte er sich um die Aufarbeitung zahlreicher Aufgaben, speziell im Bereich „Diplome“, mit viel Arbeitseinsatz und Fleiß gekümmert, sodass zumindest ein aktueller Stand in Ansätzen erreicht werden konnte. Des Weiteren widmete er sich mit hohem Zeitaufwand der Auswertung der Rheinland-Pfalz-Aktivitätswoche 2018 sowie der Neugestaltung der Ausschreibungsbedingungen des Wettbewerbs „Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018“. Bestimmte Umstände, die an dieser Stelle nicht näher beleuchtet werden sollen, führten letztendlich zum heutigen Schritt der sofortigen Amtsniederlegung. Zumindest an dieser Stelle geht der Dank an Klaus-Peter Segieth für seine bis dahin geleistete Arbeit!

Aus aktuellen Anlass bittet DL2RPS darauf zu achten, dass ab sofort von Anfragen im Rahmen seiner bisherigen Aufgaben abzusehen ist bzw. die bis jetzt gültigen Email-Adressen - gerade auch für Logbuch-Einreichungen der bekannten RLP-Wettbewerbe - nicht mehr verwendet werden können!


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12. März 2018 - Neues Mitglied im Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) begrüßt recht herzlich Horst Faas (DF9PX) als ein weiteres neues Mitglied in seinen Reihen! Horst ist für viele von uns ein alter Bekannter, war er doch schon einmal vor gut 30 Jahren Mitglied in diesem Ortsverband. Durch die Amateurfunk-AG am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Daun kam er in den 80er-Jahren zum Amateurfunkdienst. Zunächst als DD4PX (alte Klasse C), dann als DH2PAB (alte Klasse A) und schließlich unter seinem jetzigen Rufzeichen DF9PX war er in der Vergangenheit mehr oder minder aktiv auf den - bevorzugt - höheren Amateurfunkbändern (VHF/UHF/SHF) anzutreffen. Beruflich bedingt hat es ihn dann nach Bayern verschlagen, wo er jahrelang Mitglied bei OV München-Nord (C12) war. Dennoch riss die Verbindung in die alte Heimat Vulkaneifel nie ganz ab. So gehörte er zuletzt 2016 als Operator beim UKW-Contest auf dem Eselsberg mit zum erfolgreichen Team von „K34“. Da es ihn beruflich wieder weiter in den Norden getrieben hat, wechselte er nun die Ortsverbandszugehörigkeit und hat sich dabei für den alten OV Vulkaneifel entschieden. Lieber Horst - nochmals Herzlich Willkommen - wir hoffen das Du hier wieder eine schöne „Amateurfunk-Heimat“ finden wirst!


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03. März 2018 - Erfolgreiche Aufstockung des Amateurfunkzeugnisses


Nicholas Weiß (DO6NIC), jüngstes Mitglied im Ortsverband Vulkaneifel (K34), legte am 03. März 2018 bei der Prüfungs-Außenstelle der Bundesnetzagentur in Dortmund nach gebührender Vorbereitung erfolgreich die Prüfung für die Amateurfunk-Zeugnisklasse A ab. Fortan übt er das schöne Hobby unter den Rufzeichen DL6NIC aus. Der Ortsverband Vulkaneifel beglückwünscht Nicholas recht herzlich zu diesem Ereignis, wünscht ihm weiterhin viel Glück im Amateurfunkdienst und viel Spaß mit dem neuen Rufzeichen auf den Funkbändern!


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17. Februar 2018 - JHV beim Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Die alljährliche Jahreshauptversammlung (JHV) des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am Samstag, dem 17. Februar 2018, in unserem OV-Lokal „Peters Restaurant“ in Ulmen statt. Pünktlich um 14:30 Uhr begrüßte OVV Christian Reineke (DF4WO) vierzehn (14) Mitglieder und einen Gast im Veranstaltungsraum. In diesem Jahr standen turnusgemäß keine Wahlen auf dem Programm. Somit stand einem schnellen und reibungslosen Verlauf der Veranstaltung durch die Tagesordnung nichts entgegen, zumal zu erkennen war, dass einige Referenten nicht vor Ort waren und somit ihren Aktivitätsbericht nicht abgeben konnten. Nachdem sich unser OV-Mitglied Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) dankenswerterweise bereiterklärte, an diesem Nachmittag das Amt des Protokollführers zu übernehmen, konnte es direkt mit dem Tagesordnungspunkt (TOP) 1 losgehen. Die Liste der viel zu früh verstorbenen Mitglieder wird leider immer länger … eine Gedenkminute ließ uns alle in Erinnerung an die ehemaligen OV-Kollegen innehalten.

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Im Anschluss reflektierte der 1. Vorsitzende sehr ausführlich die Aktivitäten des Ortsverbandes aus dem Jahre 2017 (siehe Homepage „Archiv“). Dabei wurde jedem Anwesenden wieder vor Augen geführt, dass so ein „OV-Jahr“ reich an Aktivitäten jeglicher Couleur ist. Das Aktionsspektrum war - wie in den vergangenen Jahren auch - breit gefächert. Dies betonte auch der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) in seinem kurzen Bericht. Kassenwart Erwin Gerhards (DF3WI) konnte in seinem Report auf ein „ruhiges Geschäftsjahr“ zurückblicken. Danach gaben die anwesenden Referenten ihre Tätigkeitsberichte ab. Schlussendlich konnte der Vorstand für das vergangene Jahr 2017 einstimmig entlastet werden. Die Jahresplanung 2018 war schon im Vorfeld soweit abgeschlossen. Einige wenige Termine mussten noch eingepflegt, nicht alle konnten jedoch final genau bestimmt werden (z.B. der Vulkaneifel-Fieldday oder das Sommerfest). Die noch ausstehenden exakten Termine werden dann so schnell wie möglich kommuniziert. Da unter dem Punkt „Verschiedenes/Aussprache“ offensichtlich kein Redebedarf bestand, wurde die JHV gegen 16:30 Uhr geschlossen.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an das Team von „Peters Restaurant“ für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten außerhalb der regulären Öffnungszeiten, sowie das Bereitstellen der leckeren Kuchen!


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04. Februar 2018 - Teilnahme am UKW-Winter-Fieldday mit DK2ØØMARX


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Am ersten Wochenende im Februar findet traditionell der UKW-Winter-Fieldday statt. Das ist der erste UKW-Amateurfunk-Wettbewerb des Jahres und damit - je nach Wetterlage - eine ganz besondere Veranstaltung. So war es auch am Sonntag, dem 04.02.2018. Schon die Anfahrt zum Fieldday-Platz des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) auf dem Eselsberg in der Nähe von Dockweiler, war bei einer ca. 10-15 cm hohen Schneedecke, einer Temperatur von minus 5 Grad Celsius sowie windigem Wetter eine Herausforderung. Nach dem Siegfried Schüller (DF9WB) dieses gemeistert und das eingefrorene Türschloss zum Funkshack „Fuchsbau“ an der Antennenanlage aufgetaut hatte, wurde die Funkstation,Bild bestehend aus einem ICOM IC-910H, Schaltnetzteil und Notebook zur Logbuchführung aufgebaut. Die Sender-Ausgangsleistung war auf 15 Watt begrenzt und die Stromversorgung musste netzunabhängig erfolgen. Es können also bereits mit kleiner Ausrüstung große Erfolge erzielt werden. Deshalb reichte als Stromversorgung auch die Autobatterie vom Fahrzeug von DF9WB, an die ein Wechselrichter angeschlossen wurde, um alle Verbraucher (Funkgerät / Notebook / Rotorsteuerung) zu betreiben. Dem alleinigen Ziel, das Sonderrufzeichen DK2ØØMARX beim UKW-Winter-Fieldday in die Luft zu bringen, stand nun nichts mehr im Wege.

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Norbert Lehmann (DL1EEN) erschien mit seinem „Funkmobil“-Pickup, der zwar mit einer mobilen Kurzwellen- und UKW-Funkanlage ausgerüstet, die aber für den Wettbewerb nicht geeignet ist. So wurde er „Second Operator“ und es wurde fleißig auf dem 2m-Band in Sprechfunk-Einseitenband (SSB) gefunkt. Damit Licht in den „Fuchsbau“ gelangen konnte, ließen wir die Tür offenstehen. Somit war die Innentemperatur gleich der Außentemperatur. Der Funktisch war von einer gefrorenen Wasserfläche bedeckt … aber DK2ØØMARX war für zwei Stunden „on the air“. Das Sonderrufzeichen in alle Himmelsrichtungen und an Stationen aus Nah und Fern verteilt, da waren die äußerlichen Rahmenbedingungen fast vergessen.

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Die Kälte wurde zwischendurch mit heißem Tee bekämpft, auch eine britische Funkstation meldete sich zur verfrühten „Tea-Time“. Neben den üblichen Rapporten war in einigen Fällen auch Zeit für die Beantwortung von Fragen und vereinzelt auch Erklärungen zu unserem Sonderrufzeichen. Somit erreichten wir zwar keine besonders hohe Wertung im Wettbewerb, sondern einzig und allein das selbst gesteckte Ziel, auch im Winter-Fieldday an den Geburtstag von Karl Marx vor 200 Jahren zu erinnern. Am Ende der zweistündigen Aktivität standen immerhin 35 Funkverbindungen im Logbuch.

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Die meisten Gegenstationen machten unter ähnlichen Bedingungen Funkbetrieb wie wir … bei kalten Temperaturen mit Wind, Schnee und Eis … die es aber nicht vermochten, die Begeisterung für den Amateurfunk einzufrieren. Besucher gab es auch zu verzeichnen: Andreas Petersen (DO4APM) erschien während der Aktivität mit seiner Lebensgefährtin und zwei offensichtlich wintertüchtigen Hunden, und brach von dort mit diesen nach einem „Eyeball-QSO“ zu einer Wanderung in der näheren Umgebung auf. Er war für uns über ein Handfunkgerät für den Fall benötigter Unterstützung jederzeit erreichbar.


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01. Januar 2018 - Sonderrufzeichen anlässlich „200 Jahre Karl Marx“


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Das „Karl Marx-Jahr 2018“ wird - zentral ausgehend von der Stadt Trier und dem Bundesland Rheinland-Pfalz - mit zahlreichen Feierlichkeiten und weiteren Veranstaltungen bedacht. Anlass ist der 200. Geburtstag des „größten Sohnes“ der Stadt Trier. Als weltbekannter Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion, war er zusammen mit Friedrich Engels einer der einflussreichsten Theoretiker des Sozialismus und Wegbereiter einer weltumspannenden neuen Gesellschaftsordnung. Das Karl Marx-Jahr 2018 steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier.

Geplant ist die gesteuerte Aktivierung des Sonderrufzeichens „DK2ØØMARX“ in Verbindung mit dem Sonder-DOK „2ØØKM“über das ganze Jahr 2018. Das Rufzeichen wird ausschließlich durch Mitglieder des DARC e.V. und deren Ortsverbände im Raum Trier, der mittleren und westlichen Eifel und dem westl. Hunsrück, sowie dem OV Bad Kreuznach/Nahe aktiviert. Dieses waren die Wirkungsstätten des Karl Marx in Rheinland-Pfalz. Öffentlichkeitswirksame Außenauftritte in den benannten Regionen sowie verschiedenen Beteiligungen an Veranstaltungen werden die gesellschaftliche Einbindung der Funkamateure zum Thema unterstreichen. Besonderen Zuspruch erwarten wir aus den ehemaligen sozialistischen Staaten und Chinas in allen Funkbetriebsarten.

Seit Mitternacht ist das Sonderrufzeichen „DK2ØØMARX“ auf den Amateurfunkbändern aktiv. Charles Morrison (N1RR) aus Seekonk im Bundesstaat Massachusetts fand um 00:03 Uhr Ortszeit auf dem 40m-Band als erster den Weg in das Logbuch. Viele weitere werden folgen und am Ende mit einer schönen QSL-Karte bedacht werden. Alle aktuellen Informationen rund um „DK2ØØMARX“ findet man unter QRZ.com.


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01. Januar 2018 - Worte zum neunen Jahr 2018


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All unseren OV-Mitgliederinnen und Mitgliedern sowie all Denjenigen, die sich um unsere Belange in der Vergangenheit mit Rat und Tat mehr oder auch weniger gekümmert haben, sei unser Dank gewiss! Mit eingeschlossen sind auch unsere Frauen sowie die standhaften oder gelegentlichen OV-Abend-Besucher, die unser Ortsverbandsleben immer wieder durch ihre Anwesenheit bereichern und zur Freude aller die teils speziellen Gemeinsamkeiten mit tragen. Nicht zu vergessen sind unsere Mitglieder außerhalb unseres lokalen Einzugsbereiches, sei es im Ausland oder sonst wo lebend, beruflich oder gesundheitlich verhindert sind oder waren - Letzteren gelten unsere Genesungswünsche im ganz Besonderen.

Trotz aller Unkenrufe ist der Amateurfunk nicht wirklich bedroht! Nach wie vor ist der Amateurfunkdienst - so wie niemals zuvor - reich an Betätigungsfeldern in allen Richtungen. Die Bedrohungen kommen von innen heraus, sie kommen von den Funkamateuren selbst. Die Gründe sind mannigfaltig und nach näherer Betrachtung meist so unsinnig wie ein „Kropf am Hals“, und schließlich von Gleichgültigkeit gesäumt. Amateurfunk lebt mit seinen Funkamateurinnen und Funkamateuren, die unsere traditionellen Daseinsberechtigungen mit verteidigen, argumentieren und mit persönlicher Hingabe mit Leben erfüllen und auch zeigen. Am besten können wir das gemeinsam an OV-Abenden angehen und hinaustragen! Deshalb ist es so wichtig, die Gemeinschaft (im speziellen unseres Ortsverbandes K34) weiterhin mit innovativen Ideen und Taten zu pflegen, voranzutreiben und den Mitgliederbestand auch für die Zukunft weitest gehend zu sichern. Ortsverbandsabende haben den Sinn, uns mit der Triebfeder gleicher Gesinnung „Aug in Aug“ zusammen zu führen und unseren Ideen Raum zu geben. Machen wir es 2018 einfach so!


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