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Der Ortsverband Vulkaneifel im Jahr 2012


31. Dezember 2012 - Das alte Jahr


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Das alte Jahr hat viel gebracht,
speziell warn‘s Turbolenzen.
Die Gier hat es so krank gemacht.
Jetzt spüren wir die Konsequenzen.

Ganz sachte, leider reichlich spät
erkennt man nun, was falsch, was richtig,
es wächst die Solidarität,
die grad in Notzeiten so wichtig.

Das nächste Jahr wird vieles ändern.
So manches ist zu korrigiern.
Nicht nur bei uns, in allen Ländern,
um diese Gier auszuradiern.

Vom Westen weht ein neuer Wind.
Die Hoffnung treibt er vor sich her,
dass sich die Menschen einig sind,
denn Einigkeit macht’s halb so schwer.

Die Wunschliste fürs nächste Jahr
wird noch für weitre Jahre reichen,
denn dort, wo mal Vertrauen war,
sind Defizite auszugleichen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt sagt man,
drum bleibt uns da noch alles offen,
mit einem Lächeln dann und wann,
das Allerbeste nun zu hoffen.

Es gab schon Zeiten, die viel schlimmer,
die kosteten viel Mut und Kraft,
ob Rezessionen, was auch immer,
da haben wir’s doch auch geschafft.

Die Welt ist trotzdem noch sehr schön.
Lasst euch das Leben nicht vermiesen.
Braucht nur die Felder anzusehn,
wenn dort die Blumen sprießen.

Und grade das wünsch ich uns allen,
dass wir das Lachen unterdessen,
anstatt ins Grübeln zu verfallen,
im nächsten Jahr nicht ganz vergessen.


Ruth-Ursula Westerop, 1927-2010


07. Dezember 2012 - Letzter OV-Abend vor dem Weltuntergang!


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Zum letzten Mal in 2012 - und vor allen Dingen vor dem am 21.12.2012 von den Mayas vorausgesagten Weltuntergang - trafen sich am Freitag, dem 07. Dezember 2012, noch einmal die Mitglieder und Gäste des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zum monatlichen Ortsverbandsabend im „Peters Bistro“ in Ulmen. Schon weit vor dem offiziellen Beginn des OV-Abends um 19:30 Uhr, füllte sich der - wie in jedem Jahr durch das Team von „Peters Bistro“ sehr schön vorweihnachtlich dekorierte und hergerichtete Raum - recht schnell mit Mitgliedern, Familienangehörigen und Gästen des Ortsverbandes. Auch Johannes Herschbach (DB3WU) war schon da, denn er wollte an diesem Abend wieder für die musikalische Untermalung sorgen; somit baute er frühzeitig seine komplette Musikanlage im seitlichen Eingangsbereich des Lokals auf.

Neben dem gemeinsamen Abendessen, der musikalischen Untermalung und dem „Offiziellen Teil“, stand auch in diesem Jahr wieder eine Tombola auf dem Programm. Jeder brachte eine (oder mehrere) Kleinigkeit(en) mit und so füllte sich der Gabentisch reichlich. Das gewohnte Team um OVV Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), Dieter Traxel (DK5PZ) sowie Kassenwart Renè Weland (DL7WR) wickelten die Verteilung der Lose, Ziehung der Preise sowie sichere Verteilung bzw. Zustellung der Gewinne in ruhiger Manier ab. Dabei war wie in jedem Jahr die Stimmung sehr gut und allen machte es sichtlich Spaß. Der Hauptpreis war wie immer ein „kleiner“ Briefumschlag mit tollem Inhalt - gestiftet von unserem Wirt Peter Lackes. Edelgart, die Begleitung von Roman Mattes (DH8RM), war dieses Mal die Glückliche - sie darf sich schon jetzt auf einen schönen Abend im „Peters Bistro“ freuen - herzlichen Glückwunsch! An dieser Stelle möchten wir noch Dank sagen: Peter - recht herzlichen Dank für die stets freundliche und gute Bewirtung in Deinem Haus sowie die alljährliche, großzügige Gabe für die Tombola - das sagen die Mitglieder und Freunde vom Ortsverband Vulkaneifel (K34). Man saß noch lange zusammen und leerte das ein- oder andere Glas. Ein wieder mal gelungener Abend im Kreise des Ortsverbandes ging zu Ende und alle freuen sich schon auf den nächsten OV-Abend. Der Vorstand des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) bedankt sich noch einmal ausdrücklich bei allen Gästen und Mitgliedern, die durch ihr zahlreiches Kommen die Verbundenheit mit dem OV zeigten. Ganz besonderer Dank gilt hier unserem Johannes, der durch die tolle musikalische Unterhaltung zum Gelingen des Abends beigetragen hat.

Sollten wir vom prophezeiten Weltuntergang verschont bleiben, dann wünschen wir all‘ unseren Lesern ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest sowie einen ruhigen Übergang in das neue Jahr 2013! Möge es ein gutes und gesundes Jahr für uns werden. Dann gibt es an dieser Stelle wieder Neues, Informatives, Kurioses, Lustiges und Interessantes zu berichten - hpe cuagn in 2013!


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01. Dezember 2012 - Stippvisite zum 42. Dortmunder Amateurfunkflohmarkt


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Nachdem am 15. November 2009 die letzte AMTEC-Saar in Saarbrücken stattfand, mussten wir uns geografisch neu orientieren, um am Ende des Jahres noch einmal eine Amateurfunkausstellung besuchen zu können. Seit einigen Jahren fahre ich deshalb am 1. Adventswochenende nach Dortmund, um den dortigen Amateurfunkflohmarkt in den Westfalenhallen zu besuchen. Als Beförderungsmittel wähle ich immer die Deutsche Bahn, weil es eigentlich von Gerolstein nach Dortmund eine recht gute Verbindung gibt … eigentlich … doch wie so oft ist der Fahrplan des Unternehmens nur ein „grober Anhalt“ - vor allem - wenn die Nächte kälter werden … So standen dieses Mal Volker Schnitzius (DL1WH), Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) und Hermann-Josef Weber (SWL) gegen 06:30 Uhr am Bahnhof von Gerolstein und mussten feststellen, dass ihr Zug, der planmäßig um 06:44 Uhr Richtung Köln fahren sollte, wegen „Signalproblemen“ 20min Verspätung hatte … damit war der Anschlusszug in Köln auch weg - super! Nachdem man dann über eine halbe Stunde bei eisiger Kälte am Bahnsteig gewartet hat (es gibt auch eine kuschelige Wartehalle - beleuchtet und windstill - die ist nur immer verschlossen … Kundenservice der Deutschen Bahn im 21. Jahrhundert! Jedes Jahr teurer - jedes Jahr weniger Service!), ging es dann auch zügig bis … Kall … dort gab es „Streckenprobleme“, der Zug kroch mit 20km/h durch die morgendliche Eifel - noch einmal 20min Verspätung drauf … naja - endlich in Köln angekommen, blieb eine knappe Stunde Zeit bis zum Anschlusszug nach Dortmund. Wir frühstückten erst einmal in einer Bäckerei, nahmen den nächsten Zug und kamen dann nach dem Umsteigen in Dortmund mittels S-Bahn gegen 11:50 Uhr an den Westfalenhallen an … 5 Stunden waren da schon vergangen! Da der Markt um 09:00 Uhr geöffnet wurde, kamen uns jetzt schon die ersten Besucher entgegen, die die Heimreise antraten.

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Nachdem wir die 7 Euro Eintritt bezahlt hatten, ging es dann endlich in die Halle … der Betrieb war zu dem Zeitpunkt schon recht übersichtlich und man konnte die Verkaufsstände ohne große Probleme begutachten. Von den „großen“ Händlern war lediglich DIFONA aus Offenbach da, dennoch war das Angebot an Neuware ausreichend. Neuheiten wurden hier natürlich nicht präsentiert, aber das erwartet man zu einem solch späten Zeitpunkt im Jahr auch nicht mehr. Der Schwerpunkt bildet natürlich der Flohmarkt mit seinen verschiedensten Händlern, aber auch Besuchern … nach Aussage einiger Händler war der Betrieb in diesem Jahr augenscheinlich etwas geringer als in 2011. Aufgrund unseres erst sehr späten Erscheinens kann man das weder bestätigen, noch dementieren. Apropos Besucher: vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) waren noch anwesend: Joe Heinen (DA1KW), Jürgen Bach (DD8PB) und Haagen Barschdorf (DG4PB). Gesehen wurden auch zwei ehemalige Mitglieder: Robert Müllers (DJ3KJ) und - was mich ganz besonders freute - Manfred Spiekermann (DF2PP) … Manfred hat den DARC e.V. und somit den Ortsverband vor ca. 10 Jahren verlassen. Seitdem war er aus verschiedenen Gründen in puncto Amateurfunk inaktiv. Durch einen Zufall kam er jetzt wieder mit dem Hobby etwas näher in Berührung, und seitdem „macht er wieder was“ … Manfred ist jetzt dem Ortsverband Mönchengladbach (R10) beigetreten - welcome back! Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Hobby einen nie so richtig los lässt …

Ansonsten verging die Zeit recht schnell und war aufgrund vieler netter Gespräche recht kurzweilig. Einige kleinere Einkäufe wurden auch noch getätigt, sodass wir uns um kurz nach 15:00 Uhr wieder auf den Heimweg machen konnten. Dieses Mal lief alles glatt - der Fahrplan wurde so einigermaßen eingehalten und alle Anschlusszüge wurden erreicht - sodass wir kurz nach 19:00 Uhr Gerolstein und gegen 19:30 Uhr wieder unser Zuhause erreichten.


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24. November 2012 - Jahresabschluss Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Traditionell findet Ende des Monats November immer die Jahresabschlussveranstaltung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) statt. Hierzu wird im Bereich der Vulkaneifel ein attraktives Besichtigungsziel ausgewählt, dem wir an diesem Tag einen kleinen Besuch abstatten. Umrahmt wird das ganze stets zu Beginn mit einer gemütlichen Kaffeetafel und zum Ausklang des Tages mit einem leckeren Abendessen. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das kleine Bad Bertrich. Der erstmals 1097 in der Besitzurkunde von Erzbischof Egilbert von Trier erwähnte Ort ist allerdings schon viel älter, denn unter Kaiser Valentinian und Gratian erbauten die Römer hier in „Bertriacum“ ein prächtiges Badegebäude mit einem Säulentempel. Das besonders in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts von Kurgästen stark frequentierte rheinland-pfälzische Staatsbad, ist nach einigen Gesundheitsreformen heutzutage ein eher beschaulicher und ruhiger Kurort, den aber nach wie vor noch immer recht viele Gäste wegen der Glaubersalztherme (Natrium-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Therme) ganzjährig besuchen. Das heute knapp 1.000 Einwohner zählende Bad Bertrich liegt im romantischen Ueßbachtal und ist wegen der schönen Lage und der teils mondänen Bäderarchitektur immer eine Stippvisite wert.

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Gegen 13:30 Uhr trafen wir uns bei eher untypischem Novemberwetter (leicht bewölkt, hin- und wieder sonnig bei Temperaturen von 13 Grad Celsius) auf dem Parkplatz Ost von Bad Bertrich, um von da aus gemeinsam zur ersten Station zu gehen. Ziel war das nur einen Steinwurf vom Parkplatz gelegene Hotel-Café-Restaurant „Schwanenweiher“ am gleichnamigen Gewässer. Dort gab es zur Stärkung erst einmal heißen Kaffee und leckere Kuchen- sowie Tortenspezialitäten. Gern genommen waren Schwanenkreationen mit Früchten und reichlich Sahne … die 20 anwesenden Mitglieder und Familienangehörige des Ortsverbandes stimmten sich so auf einen schönen Tag ein. Nach 75 beschwingten Minuten mussten wir dann alle aufbrechen, um rechtzeitig beim nächsten Programmpunkt - dem eigentlichen Highlight des Tages - einzutreffen. Nach einem kleinen Spaziergang gelangten wir zum ehemaligen Hotel Kurfürst, in dem heutzutage das Foto- und Filmmuseum Bad Bertrich untergebracht ist. Trotz Winterpause erwartete uns hier eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Fotografie sowie die ehemalige Welt der Fotografen und Filmemacher. Die Ausstellung, die sich im Privatbesitz der Familie Eischen befindet, ist mit über 2.500 Exponaten eine der größten ihrer Art in Deutschland. Drei Jahre lang stellte Familie Eischen ihre einzigartige Sammlung im „Musée Photo- et Cinématographie de Vianden“ in Luxembourg aus, bevor durch Schenkungen und Erwerbungen die Ausstellungsfläche dort definitiv zu klein wurde. Auf der Suche Bildnach geeigneten Räumlichkeiten für die umfangreiche Sammlung verging einige Zeit, bevor sie schließlich im November 2003 nach Bad Bertrich gelangte. Herr und Frau Eischen begrüßten uns recht herzlich am Eingang, und von da an kamen wir in den Genuss einer exklusiven Führung durch die mit Ausstellungsstücken überhäuften Räumlichkeiten auf zwei Etagen: Fotoapparate, Filmkameras, Lichtbildprojektoren, Film- und Kinoprojektoren, Optische Geräte, Lanterna Magicas, Fernseh- und Videogeräte, Fotos und Filmplakate, Blitzgeräte, Laborgeräte, Reparatur-Atelier, Fotolabor, Reprografie, Stereoskopie … die Themengebiete sind unglaublich vielfältig und die Anzahl der Exponate schier endlos! Die Mitglieder des Ortsverbandes staunten nicht schlecht und waren z.T. sprachlos über so viel hochwertiges Ausstellungsmaterial! Ob Canon, Kodak, Leica, Minolta, Minox, Nikon, Rollei oder Yashica - viele Modelle waren in ihren Unterarten teilweise mehrfach vorhanden. Alle Ausstellungsstücke befinden sich in einen teils sehr guten Zustand und stehen übersichtlich in Vitrinen oder auf den Freiflächen. Ein Querschnitt der Fotoapparategeschichte, der einen schier erschlägt - aber im positiven Sinne! Herr Eischen konnte detailliert über die Entwicklung der Foto- und Filmgeschichte Auskunft geben und wusste so manche Kleinigkeit mit Witz und Humor zu berichten. Ein Besuch, der uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird, ging nach knapp einer Stunde mit einer herzlichen Verabschiedung sowie der Übergabe eines Weinpräsentes als Zeichen unseres Dankes zu Ende. Wir danken nochmals der Familie Eischen, die trotz Winterpause des Museums und anderer privater Termine an diesem Samstag für uns Zeit hatten! Wir können dieses großartige Museum nur jedem technisch Interessierten empfehlen! Besuchen Sie in Bad Bertrich das Foto- und Filmmuseum - es ist von April bis Oktober täglich (außer montags) von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, über eine kleine Spende (auch Sachspende in Form von neuen Ausstellungsexponaten) freut man sich sehr.

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Da bis zum Abendessen noch eine gute Stunde „Freizeit“ eingeplant war, ging man grüppchenweise durch den Ort und erkundete entweder die Fußgängerzone mit ihren netten kleinen Geschäften, oder machte einen Spaziergang durch den neu gestalteten „Römerkessel“ - der als innerörtlicher Park seit Mai 2012 der erste landschaftstherapeutische Park Europas ist! Gegen 17:00 Uhr fanden sich dann alle wieder vor dem Eingang des „Kartoffelhauses“ ein, einem Teil des 4-Sterne Parkhotels „Am kurfürstlichen Schlösschen“ Bad Bertrich. Wir staunten alle nicht schlecht, als wir von außen durch die geschlossenen Fenster unser Mitglied Johannes Herschbach (DB3WU) beim Aufbau seiner Musikanlage sahen … Hans hatte zur Überraschung aller mit der Restauration abgeklärt, an diesem Abend für die musikalische Untermalung zu sorgen - und in seiner gewohnt professionellen und freundlichen Art und Weise spielte er den ganzen Abend schöne Melodien vergangener Tage. Hans - dafür ausdrücklich an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank - die Überraschung ist Dir gelungen! In dem vorweihnachtlich schön dekorierten Gästeraum fanden 18 Mitglieder und Familienangehörige Platz, um sich mit äußerst leckeren Spezialitäten des Hauses verwöhnen zu lassen. Ob frische Kartoffelsuppe, Ofenkartoffeln mit Kräuterschmand oder Pellkartoffeln - allen schmeckte es sichtlich gut! Wer aber dennoch auf tierisches Eiweiß nicht verzichten wollte, der konnte u.a. Schnitzel mit frischen Pfifferlingen genießen. Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an das Team des „Kartoffelhauses“, welches durch einen guten Service zum Gelingen des Abends beitrug. Bei netten Gesprächen und ein paar Getränken ging die Zeit schnell vorüber - gegen 20:00 Uhr löste sich dann die Gruppe auf und jeder trat wieder seinen Heimweg an. Ich bedanke mich im Namen des Vorstandes bei allen Teilnehmern der Veranstaltung. BildBesonders bei Patricia (DG2WR) & Dieter Scheu (DF4PZ), die den langen Weg aus der Nähe von Bad Ems auf sich genommen haben, um nach längerer Zeit wieder einmal bei einer OV-Veranstaltung mit dabei zu sein! Nochmals Danke an Johannes für die musikalische Untermalung des Abends. Vielleicht findet auch im kommenden Jahr wieder eine Jahresabschlussveranstaltung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) statt. Für Vorschläge seitens der Mitglieder in puncto Örtlichkeit und Organisation hat der Vorstand jederzeit ein offenes Ohr …


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28. Oktober 2012 - Ortsverband Vulkaneifel (K34) auf 2. Dauner Vereinsmesse präsent


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Am Sonntag, dem 28. Oktober 2012, ging die Dauner Vereinsmesse unter dem Motto „Verein(t) in der Heimat“ in die zweite Runde. Nach der gelungenen Premiere der Vereinsmesse im Oktober 2010, präsentierten sich in diesem Jahr ganze 28 Vereine aus der Region im Veranstaltungszentrum Forum in Daun. Ziel der Veranstaltung war es, den regionalen Vereinen und Verbänden eine Plattform zu bieten, auf der sie öffentlichkeitswirksam zeigen konnten, welche Angebote und Möglichkeiten sich in der Heimat bieten, die Freizeit aktiv zu gestalten. Vereine, Verbände, gemeinnützige Organisationen, Institutionen und Gruppen waren aufgerufen, ihren Ideenreichtum für sinnvolle Arbeit und Beschäftigung im Rahmen der Messe zu demonstrieren. Zudem wurden auf der Veranstaltungsbühne Auszüge des Wirkens und Könnens verschiedener Vereine in Form einiger Darbietungen präsentiert. Gleichzeitig fanden in einem Vortragsraum im ersten Untergeschoss des Forums Daun mehrere Fachvorträge statt, die aber weniger gut besucht waren. Ganz im Gegenteil zur Vereinsmesse selbst: von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr war durchgehend z.T. sehr dichtes Gedränge an den Ständen im Veranstaltungsraum zu verzeichnen. Dies war selbstverständlich dem gleichzeitig stattfindenden verkaufsoffenen Sonntag der Stadt Daun und den ausgezeichneten Wetterbedingungen geschuldet. Beide Faktoren waren ein Garant für eine große Besucherschar und eine damit verbundene erfolgreiche Vereinsmesse.

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Der Ausstellungsstand des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) wurde - wie alle anderen auch - am Tag zuvor zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr aufgebaut. Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Volker Schnitzius (DL1WH) und Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) erledigten diese Arbeit recht zügig, da mittlerweile auf einen recht großen Fundus an Ausstellungsaccessoires zurückgegriffen werden kann. Fahnen, selbsthergestellte Plakate, Flyer sowie vieles andere Nützliche sind reichlich vorhanden, sodass nur noch jeweils das Motto der Präsentation festgelegt werden muss. In diesem Jahr wollten wir - abweichend von 2010 - nicht das Thema Notfunk, sondern mehr den allgemeinen Amateurfunk mit seinen prominenten Mitstreitern, sowie den altbekannten Morsecode herausheben. Ein Konzept, was am darauffolgenden Tag voll aufgehen sollte …

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Am Sonntagmorgen fand sich dann das Standpersonal ab 10:30 Uhr ein und erledigte letzte Aufgaben. Siegfried Schüller (DF9WB), Hans-Dieter (DK5PZ), Volker (DL1WH), Klaus-Peter (DL2RPS) und René Weland (DL7WR) waren größtenteils den ganzen Tag anwesend, um die vielen Besucher zu betreuen. Dabei stellten wir fest, dass der aufgebaute Morseübungsplatz ein „Besuchermagnet“ wurde! Dort konnte man u.a. das „Kleine Morsediplom“ kostenlos erwerben. Dazu musste der eigene Vorname - und wenn dieser arg kurz war - auch der Zuname fehlerfrei mittels einer bereitgestellten, beeindruckenden alten Marinetaste gegeben werden. Eine vorhandene Codetabelle half beim Herausfinden der Punkt-Strichkombination, und - ob Jung oder Alt - alle waren mit großer Freude dabei. Insgesamt konnten weit über 20 Morsediplome ausgestellt werden. Die meisten Besucher wunderten sich, dass es die Morsetelegrafie auch in der heutigen Zeit noch gibt … bei den Erklärungen wurde dabei oft ein leichter Einstieg in die Materie Amateurfunk gefunden. Der Stand war eigentlich die gesamte Zeit über gut besucht, die bereitgestellten Kekse wurden auch sehr gerne angenommen. Vom Ortsverband Vulkaneifel fanden auch noch Hagen Barschdorf (DG4PB) und Paul Simon (DG6VS) den Weg als Besucher zu uns.

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Insgesamt konnte man den Eindruck gewinnen, dass die 2. Dauner Vereinsmesse besser besucht war als bei ihrer Premiere. Die Vorstellung des Veranstalters, dass die Aussteller dabei gleichzeitig die Möglichkeit nutzen können, neue Mitglieder und Nachwuchs für die Vereinsarbeit zu gewinnen, ist hierbei wohl eher zweitrangig zu betrachten. Primär ist es eine ideale Bühne, um den zahlreichen Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich über den Sinn und Zweck des Vereines oder der Gruppe zu informieren - und das kann man in diesem Rahmen prima machen! Wo bekommt man heute sonst noch die Möglichkeit, kostenlos an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen? Deshalb geht der Dank des Ortsverbandes Vulkaneifel auch in erster Linie an die Volksbank RheinAhrEifel, die einem diese Chance bietet! Ihr Motto „Wir sind Heimat“ ist für dieses Geldinstitut keine leere Worthülse. Mit der Ausrichtung der zweiten Vereinsmesse unterstreicht sie die Verantwortung für die Entwicklung unserer Heimat. Sie möchte die Rahmenbedingungen einer gesunden, sozialen Infrastruktur unserer Region stärken und zur Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in unserer Heimat beitragen. Der Ortsverband Vulkaneifel bedankt sich zudem bei allen Besuchern, die Interesse an unserem schönen Hobby gezeigt haben. Der Dank des Vorstandes geht zudem an Hans-Dieter (DK5PZ), der in diesem Rahmen viel für die Pressearbeit geleistet hat. Ebenfalls „Danke“ sagen wir der lokalen Presse, die ausführlich auch über unseren Ortsverband berichtet und damit zum weiteren Bekanntheitsgrad des Ortsverbandes beigetragen hat. Nicht zuletzt geht der Dank an die Aktiven, die sich für den Auf- bzw. Abbau sowie die Betreuung des Ausstellungsstandes zur Verfügung gestellt haben.


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26. Oktober 2012 - OV Vulkaneifel belegt erneut 1. Platz bei RLP-Aktivitätsabenden


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Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) setzt seine Erfolgsserie im Rahmen der Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende erneut fort! Nach 2006 (3. Platz), 2007 bis 2009 (1. Platz), 2010 (2. Platz) und 2011 (1. Platz) erreichten die Aktiven in diesem Jahr wieder den 1. Platz in der Ortsverbandswertung! Obwohl die Teilnehmerzahl aus dem Ortsverband an den einzelnen Abenden in 2012 aus verschiedenen Gründen nicht so hoch war wie in den vergangenen Jahren, reichte es mit 13.161 Punkten schlussendlich doch wieder für das oberste Treppchen in der Gesamtwertung. Mit einem Punktevorsprung von 2.050 Punkten lagen wir deutlich vor den Zweitplatzierten des Ortsverbandes Nierstein-Oppenheim (K33), die die schöne Punktzahl von 11.111 Punkten erreichten. Platz 3 ging an den Ortsverband Bodenheim (K56) mit 10.754 Punkten. Auf den weiteren Plätzen reihten sich die Ortsverbände Donnersberg (K54) und Mainz (K07) ein.

In diesem Jahr gab es erstmals kleine Veränderungen in den Ausschreibungsbedingungen, die u.a. die Attraktivität und damit die Teilnehmerzahl steigern sollten. Auch wir in unserem Ortsverband haben dazu lange und kontrovers diskutiert. Wir sind uns einig, dass Veränderungen in möglicherweise veralteten Wettbewerbsbedingungen diskussionswert sind. Jede Anpassung, die machhaltig höhere Teilnehmerzahlen mit sich bringt, ist zu begrüßen. Ob dies mit Uhrzeitverschiebung und zusätzlichem 40m-Band allerdings wirklich gelingen wird, bleibt abzuwarten. In 2012 ist die Teilnehmerzahl laut Auswerter weiter leicht zurückgegangen. Wir bedanken uns hier an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen aktiven Funkamateuren des Ortsverbandes Vulkaneifel, die zu diesem Erfolg erneut ihren Beitrag geleistet haben! Ebenso möchten wir uns bei allen Teilnehmern der drei RLP-Aktivitätsabenden bedanken, die durch ihre Anrufe uns viel Spaß und schlussendlich das schöne Ergebnis gebracht haben. Wir freuen uns aufs nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „CQ Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend, hier ist …“


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20. - 21. Oktober 2012 - Erfolgreiche Teilnahme am WAG-Contest


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Nachdem die „Contest-Crew“ des OV-Vulkaneifel (K34) in den Jahren 2007, 2009, 2010 und 2011 am weltweit größten und populärsten Contest - dem „CQWW DX SSB“ - teilgenommen und sich achtbar geschlagen hatte, galt es sich im Jahre 2012 neuen Herausforderungen zu stellen. Frühzeitig wurden die dazu notwendigen Vorbereitungen getroffen, um am diesjährigen „Worked All Germany Contest“ (WAG) teilzunehmen. Siegfried Schüller (DF9WB) stellte wieder uneigennützig sein Funk-Shack samt Antennenanlage zur Verfügung, Rolf Haferkamp (DK9WI) brachte seinen Kenwood-Transceiver TS-2000 samt Ameritron AL-811H-Endstufe sowie einem dementsprechenden Antennenanpassgerät von Palstar (AT2K) mit. Die Station wurde im Vorfeld überprüft und die Antennen modifiziert. Das Gelände hinter Siggi’s Haus bietet sich einfach dafür an, weil es weitläufig ist und zur Not auch einen kurzfristigen Aufbau großer Antennen zulässt. Verstärkt wurde das Team durch Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), der kurz nach dem Beginn des Contestes dazu stieß und ohne nennenswerte Pause bis zum Schluss mit dabei war. Volker Schnitzius (DL1WH) konnte dieses Jahr leider nicht teilnehmen, weil er an einer gleichzeitig stattfindenden IOTA-Aktivität auf der Nordseeinsel Wangerooge teilnahm.

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Pünktlich um 14:00 UTC begannen Siegfried und Rolf mit dem Contest, bis Peter etwas später dazu kam und in gewohnter Manier die „Nachtschicht“ übernahm. Am darauf folgenden Morgen gesellte sich dann wieder Siggi dazu, der mit Freude den Grundstock für eine erfolgreiche Teilnahme begutachtete: um 07:23 UTC waren bereits über 700 Funkverbindungen mit über 300.000 Punkten im Logbuch verzeichnet. Sechs Stunden und 37 Minuten später wurde der WAG pünktlich um 14:00 UTC mit einem beachtlichem Ergebnis beendet. In den vergangenen 24 Stunden gelangten 1.160 Funkverbindungen mit 75 DXCC-Ländern in den Betriebsarten Morsetelegrafie (CW) und Einseitenbandsprechfunk (SSB) ins Log. Die erreichte Gesamtpunktzahl lässt sich mit über 675.000 Punkten auch durchaus sehen. Zum Schluss wie immer besten Dank an Siggi, der die Crew kulinarisch verwöhnte. Ebenfalls großen Dank an Rolf, der im Nachhinein die Logbuchauswertung übernehmen wird und trotz gesundheitlicher Einschränkungen bis zum Schluss durchhielt!


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21. - 23. September 2012 - Teilnahme am Treffen der MRR-Runde


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Zum zweiten Mal nahmen Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) an einem Treffen der Interessengruppe Military-Radio-Runde (MRR) teil. Die MRR ist eine Plattform für Gleichgesinnte, die sich mit der Konversion ehemaliger Militärfunktechnik befassen und diese mittels Amateurfunk einer weiteren Nutzung und/oder musealer Präsentation zuführen. Nachdem sich die Gruppe im vergangenen Jahr in Nienburg an der Weser getroffen hatte, ging es in diesem Jahr in den Thüringer Wald, genauer gesagt zum Waldhotel „Rennsteighöhe“ in Frauenwald. Hans-Dieter (DK5PZ), Volker (DL1WH) und René (DL7WR) machten sich am Freitagmorgen gegen 09:45 Uhr auf die knapp 410km lange Strecke. Der Verkehr war nicht allzu dicht und dementsprechend die Anreise recht entspannt. Unterwegs bediente René die APRS-Station, sodass die Daheimgebliebenen stets auf dem aktuellen Stand des Reisefortschritts waren. Dabei musste man allerdings feststellen, dass die Zahl der Paket-Radio-Zugänge (Digipeater) immer geringer wird, und somit ein lückenloses Mitplotten nicht mehr möglich ist. Auch das eingebaute 10m-Funkgerät brachte Kurzweil, und mit dem auf dem Dach angebrachten Vertikalstrahler waren Stationen aus vielen Ländern der Erde mit z.T. super Signalen zu hören. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir das Ziel und checkten erst einmal im Hotel ein. Wir hatten frühzeitig einen der wenigen Bungalows gebucht, den wir im Anschluss bezogen. Danach erkundeten wir das Gelände und erkannten, dass schon viele Besucher des Treffens vor Ort waren. Nach einem gemütlichen Kaffeeplausch vertrieben wir uns noch einmal die Zeit auf dem weitläufigen Areal, auf dem sich auch ein Bunkermuseum befindet. Dieses sollte am kommenden Tag besichtigt werden. Schnell war Abendessenzeit, und bei einem deftigen Feuertopf und einigen Hopfengetränken stand der erste Abend im Zeichen des Kennenlernens mit vielen Gesprächen untereinander. Gerd Balg (DL7UMG), der Vorsitzende der Interessengruppe, begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und stellte den Programmablauf der nächsten beiden Tage vor. Ein gelungener erster Abend mit gemütlichem Beisammensein endete recht spät und danach ging es auch noch nicht gleich ins Bett … im Bungalow wurde noch geredet und diskutiert, und auch Gerd schaute noch mit seinem Hund vorbei.

BildAm nächsten Morgen war um 07:00 Uhr Aufstehen angesagt, denn es sollte eine halbe Stunde später schon zum Frühstück gehen. Nachdem dies gegen 08:00 eingenommen war, hielt Günter Fietsch (DL9WSM) einen knapp einstündigen Vortrag über die Einführung der ersten Nachrichtentechnik bei der Kasernierten Volkspolizei (KVP) sowie der Nationalen Volksarmee der DDR. Die sehr interessanten und fundierten Ausführungen wurden durch Exponate der damaligen Zeit unterstützt. Hierbei kam das ausgezeichnete Fachwissen des Vortragenden - speziell über die osteuropäische Nachrichtentechnik - wieder deutlich zum Ausdruck. Danke für diesen ausgezeichneten Beitrag lieber Günter! Im Anschluss stand ein Höhepunkt des Treffens an: der Besuch des sich auf dem Gelände befindlichen Bunkermuseum. Es handelt sich hierbei um die 3.600 m² große Ausweichführungsstelle und Befehlsbunkeranlage der ehemaligen Bezirkseinsatzleitung Suhl, die aber in „Friedenszeiten“ durch das Ministerium für Staatssicherheit verwaltet und betrieben wurde. Diese Anlage in Frauenwald ist etwas Besonderes, denn sie befindet sich größtenteils im Erhaltungszustand vom November 1989, nachdem das Bürgerkomitee die Anlage besetzte. Unser örtlicher Führer machte mit uns eine spannende Tour durch das Objekt. Er konnte viel Wissenswertes über die Geschichte des Bunkers sowie über die Zeit der Wende und danach berichten. Seine mit Fach-und Sachkenntnis gespickten Erzählungen, die z.T. mit Humor vorgetragen wurden, ließen den Rundgang zu einem echten Erlebnis werden! Nach etwas mehr als einer Stunde sahen wir dann wieder Tageslicht, das allerdings sehr grau und ungemütlich war. Wir gingen gemeinsam in Richtung der großen Halle oberhalb des Bunkers, wo ein Bildkleiner Kofferraumflohmarkt aufgebaut war. Günter Fietsch preiste einige Gerätschaften rund ums Hobby an. Wer wollte, konnte auch noch die Halle besichtigen. Sie ist eine sogenannte „Tarnhalle“, die einst zur Tarnung der beiden Treppenhäuser sowie des Bunkers errichtet wurde. Dadurch war die Versorgung des Bunkers nach außen hin getarnt gewährleistet. In dieser Tarnhalle befindet sich heutzutage eine Ausstellung historischer Militärfahrzeuge. Im Anschluss stand eine ausgedehnte 80m-Fuchsjagd auf dem Plan. Hierbei galt es, im weitläufigen Umfeld des Waldhotels drei versteckte Füchse zu finden. Damit die einzelnen Gruppen auch untereinander Verbindung halten konnten, wurden sie mit sogenannten „Manpacks“ ausgestattet, also mit militärischen Kleinfunkanlagen, die meist auf dem Rücken getragen werden. Da das Wetter zu diesem Zeitpunkt sehr nach Dauerregen aussah, entschieden sich der Verfasser und Hans-Dieter, nicht an dieser Fuchsjagd teilzunehmen. Stattdessen fuhren sie in das nahegelegene Ilmenau, um die Stadt zu besichtigen und der weithin bekannten Clubstation des Ilmenauer Contest Clubs (DAØHQ) einen Besuch abzustatten. Auf der Fahrt nach Ilmenau besserte sich das Wetter zusehends und hier und da kam sogar die Sonne zum Vorschein. Die Stadt lag in einer typischen Samstagnachmittag-Lethargie - soll heißen: in den Geschäftsstraßen war es sehr ruhig und man konnte ungestört die Innenstadt erkunden. Interessant war der Besuch der Stadtkirche „St. Jakobus“ der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde, in der wir überraschenderweise eine tolle Führung bekamen und viel Wissenswertes rund um das Bauwerk erhielten. Nachdem wir den Innenstadtbereich mit dem PKW wieder verlassen hatten, erblickten wir auf einer Anhöhe die mächtigen Antennenanlagen von „DAØHQ“, die wir uns dann auch von Nahem Bildanschauen wollten. Dort angekommen kamen wir aus dem Staunen kaum noch raus … für einen „normalen Funkamateur“ stellt sich dieses Contestgelände als „Paradies“ dar. Rund um das geräumige Funkshack befinden sich auf hohen Masten monströse Antennengebilde (Cubical-Quads und Beamantennen) für die KW-Bänder, dazwischen gespannt einige Drahtantennen sowie Richtfunkantennen für die UHF und VHF-Bänder. Das Wetter mit blauem Himmel und einigen Wolken regte zu ausgiebigen Fotoaufnahmen an. Im Anschluss fuhren wir über Oberhof wieder nach Frauenwald, wo sich die meisten „Fuchsjäger“ schon eingefunden hatten. Die verbliebene Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir in geselliger Runde auf der Außenterrasse, solange die Sonne noch am Himmel stand. Zum Abendessen fanden sich dann alle wieder in unserem großen Nebenraum ein. Frisches vom Grill mit leckerem Kartoffelsalat schmeckte allen sichtlich gut. Frisch gestärkt lauschten wir noch Rudolf Wittlich (DJ9LI), der es sich wie in jedem Jahr nicht nehmen ließ, seine neusten Erkenntnisse zum Thema „Anpassung von Zweidrahtantennen“ vorzutragen. Der Abend wurde zu vielen weiteren Gesprächen untereinander genutzt und endete nicht ganz so spät wie der zuvor.

BildAm Sonntagmorgen ging es wieder zeitig aus den Federn, denn das Frühstück war erneut für 07:30 Uhr angesetzt. Vorher wurde noch der Bungalow geräumt und das Fahrzeug gepackt. Nach dem Frühstück wurde vor dem Hotel das traditionelle Gruppenfoto gemacht, im Anschluss verabschiedeten sich die Teilnehmer des Treffens voneinander. Einige traten von hier aus gleich die Heimreise an, ein großer Teil jedoch nahm das Angebot wahr, das Waffen- bzw. auch noch das Fahrzeugmuseum im nahegelegenen Suhl zu besuchen. Um 10:00 Uhr waren alle Interessenten in Suhl, sodass die Besichtigungen in eigener Regie beginnen konnten. Das Waffenmuseum Suhl bietet seinen Besuchern auf drei Etagen einen einzigartigen Einblick in die fast 600-jährige Geschichte der Suhler Fertigung von Handfeuerwaffen. Hierbei gewann man interessante Einblicke in die Welt der Büchsenmacherei sowie der Sport-, Jagd- und Militärwaffen. Hunderte Exponate gab es hinter und unter Glasvitrinen zu besichtigen. Im Anschluss ging es in das einige Meter entfernt gelegene Fahrzeugmuseum Suhl. Dort konnte man unzählige Suhler Fahrräder, deutsche und internationale Zweiräder sowie speziell die gesamte Produktionspalette der Firma „Simson“ bestaunen. So wandelte jeder für Bildsich oder in kleinen Grüppchen durch den „Parcours Suhler Fahrzeuggeschichte“, und entdeckte dabei das ein- oder andere seltene Exponat bis hin zum wertvollen Einzelstück. Beide Museen lohnen für einen Besuch, zumal die Eintrittspreise als äußerst „human“ zu bezeichnen sind. Nach Verlassen des Museums gönnten wir uns eine kleine Pause in einem nahegelegenen Eiscafé, bevor wir Suhl gegen 13:20 Uhr verließen und uns auf den Heimweg machten. Nach einer sehr ruhigen Fahrt mit wenig Betrieb auf den Straßen erreichten wir am frühen Abend um 19:00 Uhr wieder Daun.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch einmal recht herzlich bei allen Organisatoren der Veranstaltung für ihre geleistete Arbeit bedanken! Es hat alles „gepasst“, und somit freuen wir uns auf ein zukünftiges Treffen, wo immer es auch stattfinden mag …


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21. September 2012 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend - 3. Teil auf 3,6 / 7 MHz


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Am 21.09.2012 war es wieder soweit: der letzte Teil der diesjährigen RLP-Aktivitätsabende stand an. Gemäß den geänderten Ausschreibungsbedingungen begann dieser nicht wie sonst üblich um 18:00 UTC, sondern schon eine Stunde früher um 17:00 UTC. Erstmals konnte man in diesem Jahr auch auf dem 40m-Band aktiv sein. Nachdem der Ortsverband Vulkaneifel (K34) in der Zwischenwertung der Ortsverbände im Distrikt Rheinland-Pfalz (K) auf dem 2. Platz lag - galt es - diese Platzierung mindestens zu halten, besser noch auszubauen. Die Terminverlegung von dem jahrzehntelang bewährten Mittwochabend auf einen Freitagabend war dieses Jahr zumindest innerhalb unseres Ortsverbandes nicht vorteilhaft … wegen einer Terminüberschneidung konnten Hans-Dieter (DK5PZ), Volker (DL1WH) und René (DL7WR) nicht teilnehmen. Ebenso war Gerd (DL8UE), der die Clubstation DFØDA aktivieren wollte, die Teilnahme aus beruflichen Gründen verwehrt. Dennoch waren mit von der Partie: Siegfried (DF9WB), Hans-Peter (DG6PY), Rolf (DK9WI) und Klaus-Peter (DL2RPS) mit der Clubstation DLØFFF. Die Mitglieder der Mittwochsrunde innerhalb des Ortsverbandes, die sonst ein Garant für gute Punktzahlen sind, hatten den Termin wohl scheinbar irgendwie verpasst … dennoch war zumindest Ulli (DK1PU) zu einem späteren Zeitpunkt zum Verteilen von Punkten mit vertreten.

Beim nachfolgenden OV-Abend im Oktober 2012 konnte jeder Teilnehmer seine Erfahrungen mitteilen, die er während des Aktivitätsabends auf dem 80- und 40m Band gemacht hat. Einhellig kamen wir dort zum Ergebnis, dass trotz der zusätzlichen Nutzung des 40m-Bandes nicht wirklich mehr Stationen in die Logbücher kamen. Teilnehmer, die nur in der Betriebsart SSB arbeiteten, berichteten für das 80m-Band von einer durchschnittlichen Aktivität, wobei die Teilnahme gerade rheinland-pfälzischer Stationen wie immer etwas zu wünschen übrig ließ. Auf dem 40m-Band waren so gut wie gar keine K-DOK’s und damit Multiplikatoren zu erreichen. Klaus-Peter (DL2RPS) hat die Aktivität auf dem 40m-Band in der Betriebsart CW begonnen - dabei kamen in fast eineinhalb Stunden ganze drei K-DOK’s ins Log. Um jetzt wenigstens noch einige Multiplikatoren auf dem 80m-Band in CW zu erreichen, wechselte er dorthin. Aber auch hier war so gut wie keine Aktivität, schlussendlich kamen noch ganze drei weitere K-DOK’s ins Log. Schlussfolgernd daraus kommen wir im Ortsverband zu dem Ergebnis, dass eine Erweiterung der Aktivität auf das 40m-Band nicht den Erfolg gebracht hat, den man sich offensichtlich davon versprochen hat. Das Verlegen des Beginns der Aktivität um eine Stunde nach vorne hat auch nicht wirklich etwas gebracht. Zudem sind neu aufgenommene Regelungen in der Ausschreibung irreführend, widersprüchlich und nicht gewinnbringend. Bleibt nur zu hoffen, dass man von Seiten des Distriktvorstandes eine entsprechende Lösung findet, wie man die Wettbewerbe attraktiver machen kann.

Der Vorstand des Ortsverbandes Vulkaneifel dankt all seinen Aktiven - und die Aktiven danken allen Funkamateuren aus Nah und Fern, die sich an den RLP-Aktivitätsabenden rege beteiligen und somit immer wieder für den nötigen Spaß an der Sache sorgen - wir hören uns in 2013 wieder!


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25. August 2012 - Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) erfolgreich


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Das traditionell stattfindende Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) ging in diesem Jahr mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl zu Ende. Auch wenn es anfangs nicht danach aussah, so entwickelte sich das Fest schlussendlich zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Selbst der Wettergott hatte dieses Mal ein Einsehen … so war der Himmel zwar anfangs oft mit dunklen Wolken verhangen, diese zogen jedoch schnell über die Vulkaneifel ab und wichen im Laufe des Tages teils blauem Himmel mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Wie in jedem Jahr, so fanden sich auch in 2012 schon einige Mitglieder am Freitagabend an der Schutzhütte in Kirchweiler ein, um mit den entsprechenden Vorbereitungen für den Aufbau zu beginnen. Schnell waren die Hütte und das Freigelände mit Tischen und Bänken hergerichtet, der Grill aufgebaut und angeschlossen sowie die Kühlschränke mit Getränken versorgt, sodass nahtlos zum gemütlichen Teil übergegangen werden konnte. Einige übernachteten auch schon vor Ort, damit das Gelände nicht unbewacht die Nacht überdauern musste. Am frühen Samstagmorgen trafen dann weitere Mitglieder ein, und der Tag wurde mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen. Das Gelände füllte sich am Vormittag zusehends mit Ortsverbandsmitgliedern, Familienangehörigen und einigen Gästen. Johannes Herschbach (DB3WU) traf ebenfalls ein und baute seinen im Vorfeld angekündigten Funkmessplatz auf, an dem man später mitgebrachte Gerätschaften vermessen lassen konnte. Hans-Peter Fuchs (DG6PY) traf letzte Vorbereitungen für den ersten Höhepunkt des Tages - den Mobilwettbewerb des Distriktes Rheinland-Pfalz. Diese Art von Wettbewerb wird in den letzten Jahren nicht mehr so häufig ausgetragen, dementsprechend erwarteten wir uns eine große Resonanz an teilnehmenden Stationen aus Nah und Fern … umso mehr waren wir überrascht, dass diese Erwartungen doch etwas enttäuscht wurden. Nur ein OM aus dem Distrikt kam als Gast so rechtzeitig, dass er an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Somit hatte derBild Durchführende Hans-Peter alle Hände voll zu tun, die mindestens 10 Mobilstationen zusammenzustellen, was aber letztendlich doch gelang. Schließlich konnten dann um 11:00 Uhr Ortszeit insgesamt 12 Mobilstationen auf den ca. 20km langen Rundkurs gehen. Dabei galt es, unterwegs nach einem Ablaufplan verschiedenste Fragen zu beantworten und ganz nebenbei noch so viel wie möglich zu funken … gar nicht immer so leicht, hier muss man sich eine gewisse Strategie vornehmen und wie immer auch ein bisschen Glück haben. Am besten machte das unser OVV Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), der vor Jörg Pellenz (DO1DJJ) und Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) die gestellten Aufgaben am besten erledigte und somit in den Besitz von schönen Siegerpreisen und Urkunden gelangte. In diesem Zusammenhang besonders zu erwähnen ist unser SWL Hermann-Josef Weber, der bei seinem ersten praktischen Funkeinsatz den beachtlichen 4. Platz belegte - Herzlichen Glückwunsch! Alle weiteren platzierten Teilnehmer erhielten ebenfalls eine schöne Urkunde. Im Anschluss an den Mobilwettbewerb lief der Grill auf Hochtouren, und immer mehr Gäste trafen an der Grillhütte ein. Auch sie verpflegten sich mit köstlichen Fleischspezialitäten, Salaten und Kuchen. Es entwickelten sich viele Gespräche rund um den Amateurfunk. Johannes hatte an seinem Messplatz gut zu tun, man sah in eigentlich nur noch hinter Messgeräten … gegen Nachmittag war der Höhepunkt der Besucherzahl erreicht: der Parkplatz war bis auf den letzten Platz gefüllt! Die Gäste mit der weitesten Anreise kamen aus dem Raum Aachen sowie Mainz - vielen Dank dafür! Gegen Abend machten sich dann auch viele wieder auf den Heimweg, sodass die fast komplett verbliebenen Teilnehmer vom Ortsverband Vulkaneifel gegen 19:00 Uhr mit dem Abbau bzw. dem Aufräumen und dem Saubermachen beginnen konnten. Vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal für die hohe Beteiligung bei dieser Arbeit - speziell auch an die Frauen - somit war alles recht schnell erledigt und um 20:00 Uhr das offizielle Ende der Veranstaltung erreicht. Zwei Mitglieder verblieben noch bis zum darauf folgenden Sonntag an der Grillhütte zur Feuerwache (ohne Feuer …)

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Zum Schluss gilt wie immer der Dank an alle Beteiligten: an erster Stelle den Gästen, die die Kosten und Mühen einer z. T. sehr weiten Anreise auf sich genommen haben, um mit uns den Tag gemeinsam zu verbringen! An zweiter Stelle den Mitgliedern und deren Familienangehörigen, die für den stimmungsvollen Gesamteindruck gesorgt haben. Hans-Peter für das Vorbereiten und Ausrichten des Mobilwettbewerbes, Johannes für das Betreiben des Messplatzes, allen Funktionern (Klaus-Peter für die Infra, René für die Kasse, Erwin und Hermann-Josef für den Grill und den Frauen für die mitgebrachten Kuchen- bzw. Salatspenden usw.) für ihr Engagement, ohne die eine solche Veranstaltung nie zu einer erfolgreichen werden kann. Danke im Namen des Vorstandes sowie der Mitglieder an alle, die zu einem gelungenen Sommerfest beigetragen haben!


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18. - 19. August 2012 - Ortsverband Vulkaneifel (K34) aktiv beim 15. ILLW


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Fünf Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) beteiligten sich in diesem Jahr aktiv am „International Lighthouse Lightship Weekend“ (ILLW) durch Aktivierung von zwei Feuerschiffen an der norddeutschen Küste. Volker Schnitzius (DL1WH) und René Weland (DL7WR) funkten dabei - wie auch schon in den beiden vergangenen Jahren - vom Museumsfeuerschiff „Amrumbank“ in Emden. Dieses von 1915 bis 1917 auf der - bis heute bekannten - Werft Jos. L. Meyer in Papenburg gebaute Feuerschiff, fungierte im Laufe seiner vielen Dienstjahre auf mehreren Positionen als „schwimmender Leuchtturm“. Nach einem anfänglich kurzfristigen Einsatz auf der Jade, lag das Schiff von 1919 bis 1939 auf der Position ’Amrumbank’ vor der Westküste von Schleswig-Holstein auf Station - bis 1945 verharrte es dort auch noch als Leuchtschiff. Nach dem 2. Weltkrieg war die „Amrumbank“ auf verschiedenen Positionen im Einsatz, u. a. als Reservefeuerschiff auf der Station ’Elbe 1’. Von 1969 bis 1983 versah das Schiff dann seinen Dienst auf der Position ’Deutsche Bucht’ westlich von Helgoland. Aus dieser Zeit stammt auch noch die aktuelle Bemalung: in großen weißen Lettern steht gut lesbar ’Deutsche Bucht’ auf den roten Bordwänden. 1984 kam dann das jähe Ende und das Schiff wurde außer Dienst gestellt. Seit einer aufwändigen Restaurierung (sowie teilweisem Umbau) liegt die „Amrumbank“ ganzjährig an der Georg-Breusing-Promenade im so genannten Ratsdelft der Seehafenstadt Emden in Ostfriesland. Das Feuerschiff befindet sich in einem ausgesprochen guten Zustand und ist ein schwimmendes Wahrzeichen der Stadt. Auf dem Schiff befinden sich ein sehenswertes, schifffahrtshistorisches Museum mit dem Schwerpunkt „Seezeichentechnik“, ein Schiffsrestaurant, ein Trauzimmer des Standesamtes der Stadt Emden und nicht zuletzt eine Amateurfunkclubstation mit dem Rufzeichen „DFØMF“ des DARC Ortsverbandes Emden (I06).

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Siegfried Schüller (DF9WB), OVV Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) und Gerd Lahode (DL8UE) besuchten dieses Jahr die Hansestadt Lübeck, um Funkbetrieb vom Feuerschiff „Fehmarnbelt“ aus zu machen. Dieses Feuerschiff ist ein paar Jahre älter als die „Amrumbank“ und wurde zwischen 1906 und 1908 auf der Werft G. H. Thyen in Brake gebaut. Als Feuerschiff „Ausseneider“ 1908 in Dienst gestellt, lag es auch bis Kriegsende 1945 auf dieser Position vor der Mündung der Eider in die Nordsee. Nach einem Umbau wurde es von 1956 bis 1965 als Reservefeuerschiff u. a. auf den Positionen ’Flensburg’, ’Kiel’ und ’Fehmarnbelt’ eingesetzt. Von 1965 an lag es auf letzterer Position bis zu seiner Außerdienststellung ebenfalls im Jahre 1984. Seit dieser Zeit fungiert die „Fehmarnbelt“ als Museums- und Traditionsschiff. Im Jahre 2002 wurde das Schiff erstmals von Volker und Peter innerhalb des Amateurfunkdienstes aktiviert. Seitdem nahm die „Fehmarnbelt“ dank Peter’s Engagement in den vergangenen Jahren schon an vielen ILLW mit dem Rufzeichen „DLØFFF“ teil. Seit 2008 befindet sich auch eine offizielle Dienststelle der Deutschen Schiffspost mit der Nr. 33 an Bord. Zu besonderen Anlässen öffnet dieses Postamt und man kann dort begehrte Stempelabdrucke erhalten bzw. ganz normale Postsendungen als Schiffspost aufgeben. Dies stellt heutzutage in der Philatelie eine Besonderheit dar. Das Feuerschiff „Fehmarnbelt“ befindet sich ebenfalls in einem guten Zustand und liegt am Behnkai vor den Mediadocks im Hansahafen von Lübeck.

Die örtlichen Gegebenheiten der beiden Feuerschiffe unterscheiden sich grundsätzlich, und somit entstanden auch ganz unterschiedliche Erlebnisse, die im Folgenden kurz zusammengefasst werden.

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Das Team der „Amrumbank“ machte sich - wie in den vergangenen Jahren auch - schon am frühen Donnerstagmorgen mit der Deutschen Bahn auf in Richtung Emden. Gegen 13:30 Uhr fahrplanmäßig angekommen, wurde nach einem gemütlichen Spaziergang vom Bahnhof in die Stadt auch gleich die Unterkunft bezogen. Anschließend blieb noch Zeit für einen Kaffee, bevor wir uns mit Helmut Frühauf (DJ6ZJ) vom Ortsverband Emden (I06) zur Schlüsselübergabe auf dem Feuerschiff trafen. Nach einem kurzen Gespräch begann dann auch sogleich der Aufbau der Funkstationen, und am gleichen Nachmittag wurden bereits die ersten Funkverbindungen unter dem Rufzeichen „DFØMF“ mit der internationalen Referenznummer FED-012 oder DE0059 durchgeführt. Bis in den frühen Abend kamen so schon einige Rufzeichen ins Logbuch, sodass wir beruhigt den Abend „an Land“ genießen konnten. Die kommenden dreieinhalb Tage standen ganz im Zeichen des Funkbetriebes, allerdings in diesem Jahr unter etwas erschwerten Bedingungen … Erstens spielte die Technik nicht immer ganz so mit, sodass mehrere Umbauten an beiden Funkstationen erforderlich waren. Ob unerklärliche Störungen beim parallelen Betrieb auf zwei Funkbändern, die sich trotz Entkoppelung nicht immer ganz beseitigen ließen (im vergangenen Jahr lief alles super!), ob Ausfall des NF-Empfangssignals an einem Transceiver, Wackelkontakte in verschiedenen Kabeln oder einfach nur unter schwierigen Bedingungen anzuschließende elektronische Morsetasten - irgendwie schien in diesem Jahr „der Wurm drin“ zu sein … Zweitens waren natürlich die klimatischen Bedingungen in 2012 eine Herausforderung! Mit Temperaturen von nahezu 40 Grad im Funkraum (ehemaliger Kartenraum hinter der Brücke) war es z. T. schwierig, bei so viel anrufenden Funkstationen einen kühlen Kopf zu bewahren! Der im letzten Moment in der Heimat eingepackte Ventilator war „goldwert(!)“ und brachte zumindest den Hauch einer Kühlung, auch wenn diese nie lange anhielt. Dennoch bewältigten wir die - uns selbst gestellte - Aufgabe recht gut und konnten unser letzt jährig erreichtes Ergebnis noch leicht steigern … am Ende standen 1.654 Funkverbindungen mit 55 DXCC-Entities im elektronischen Logbuch! Dabei wurden in der Betriebsart Telegrafie (CW) mit 859 QSO’s (52%) die meisten Verbindungen getätigt, gefolgt von Sprechfunk im Einseitenband (SSB) mit 621 QSO’s (37,5%). Die digitalen Modes (PSK31, PSK63 und PSK125) hatten mit 170 QSO’s (10%) in diesem Jahr einen recht hohen Anteil, wo hingegen Sprechfunk in Frequenzmodulation (FM) mit 4 Verbindungen (0,5%) über das 70cm-Relais DBØET das Schlusslicht bildet. Wir haben oft über den Umsetzer gerufen, doch selten waren die Anrufe von Erfolg gekrönt. Als Fazit wäre zu bemerken, dass wir unser selbst gestecktes Ziel mehr als erreicht haben! Wir haben vielen Amateurfunkstationen zu einem neuen Feuerschiff in ihren Logbüchern verholfen, aber auch vielen altbekannten Rufzeichen wieder einmal „Hallo“ sagen können. Wir konnten somit viele Punkte für das in 2011 neu geschaffene „Leuchtfeuer-Diplom“ des Ortsverbandes Emden verteilen und nicht zuletzt: wir hatten mal wieder viel Spaß bei der Aktivität von Bord eines so schönen Feuerschiffes! Vielen Dank noch einmal den Mitgliedern des Ortsverbandes Emden (I06) für ihre jetzt schon jahrelange Gastfreundschaft, für das Überlassen ihrer Clubstation und ihr stets freundliches Entgegenkommen! Ebenfalls möchten wir uns bei den Verantwortlichen und den Mitgliedern des Vereins „Museums-Feuerschiff Amrumbank/Deutsche Bucht e.V.“ für das freundliche Miteinander bedanken.

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Zum insgesamt siebten Mal - seit dem Jahr 2002 - wurde das Feuerschiff „Fehmarnbelt“ in der Zeit vom 17.08.2012 - 19.08.2012 durch Funkamateure des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) mit einer Amateurfunkstation ausgerüstet, um am Internationalen Leuchtturm- und Feuerschiffwochenende (ILLW) teilzunehmen. Nach ca. 9-stündiger Anreise traf das Team am späten Freitagnachmittag in Lübeck ein. Alsbald wurde das Feuerschiff mit den mitgebrachten Antennen aufgerüstet und die Funkausrüstung installiert. Nach den ersten Test-QSO’s auf allen Kurzwellenbändern machten wir für den ersten Tag gegen 20:30 Uhr Schluss. Die „richtigen“ Aktivitäten zum diesjährigen ILLW begannen dann am darauf folgenden Tag gegen 09:00 Uhr. Unter dem Sonder-DOK „ILLW12“ wurden in diesem Jahr 984 Funkverbindungen in alle Welt aufgebaut,davon 724 in CW, 250 in SSB und 10 in FM. Dabei wurden insgesamt 53 Länder, 84 Leuchttürme und 7 Feuerschiffe erreicht. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle bei der Crew des Feuerschiffes „Fehmarnbelt“, insbesondere beim Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins für die Erhaltung des letzten deutschen Ostsee-Feuerschiffes „Feuerschiff für Lübeck e.V.“ - Herrn Christoph Rüdiger, der uns diese Aktivität wieder ermöglicht. Des weiteren geht unser Dank an Rita und Ekki, die uns hervorragend betreut und versorgt haben.


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05. August 2012 - Sommerwanderung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34)


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Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am 05. August 2012 einige Mitglieder samt Familienangehörigen des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zur alljährlichen Sommerwanderung. Treffpunkt war um 14:00 Uhr der Parkplatz „Tonhügel“ an der Landstraße zwischen Lutzerath und Kennfus. Da die angekündigte Einweisung auf der OV-Frequenz 145,250 MHz zu der Zeit nicht aktiv war, fuhr OVV Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) erst einmal am Treffpunkt vorbei ... Das Anrufen auf der besagten Frequenz brachte zum Ergebnis, dass auch Siegfried Schüller (DF9WB) auf eine Einweisung hoffte. Peter fuhr die Strecke von Kennfus in Richtung Lutzerath noch einmal ab und entdeckte schließlich den Treffpunkt, der auf einer Anhöhe am Waldrand leicht versteckt gelegen war. Durch die dann erfolgte Einweisung fand auch Siegfried schließlich zum Ziel.

Die abwechslungs- und erlebnisreiche Wanderung begann etwas verspätet mit einem Abstieg ins Tal, bei dem sich ein wunderbarer Weitblick auf Lutzerath und die Umgebung bot. Herrliche Aussichten und Panoramen ins malerische Ueßbachtal und auf die Landschaft der Vulkaneifel ergänzten das Wandererlebnis. Auf dem höchsten Punkt der Wanderung - dem Eifelblick „Achterhöhe“ - lud eine Bank zum Verweilen ein, um den wundervollen Fernblick zu genießen.Bild Nach einer Stärkung ging es weiter durch den geheimnisvollen Niederwald, vorbei an mehreren Kolonien der roten Waldameise. Obwohl Haagen Barschdorf (DG4PB) uns mit Hilfe eines „faltbaren Navigationsgerätes“ auf dem rechten Weg führte, wurden die angekündigten sechs Wanderkilometer nicht erreicht, weil die Mehrheit der Teilnehmer aufgrund der warmen Temperaturen sich für einen kürzeren Weg entschieden. Nach ca. 2 Stunden trafen wir wieder am Ausgangspunkt ein. Anschließend fuhren wir nach Lutzerath, um den Tag bei Kaffee und Kuchen zu beschließen.

Unser besonderer Dank gilt dem gesamten Bergfunkteam des Ortsverbandes Vulkaneifel für die Vorbereitung und Durchführung. Alle Beteiligten hatten an verschiedenen Stellen sichtlich Spaß.


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25. August 2012 - Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) – Vorankündigung


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Wie in jedem Jahr, so veranstaltet der Ortsverband Vulkaneifel (K34) auch in 2012 gegen Ende August sein traditionelles Sommerfest an der Schutzhütte in Kirchweiler. In den vergangenen Jahren umfasste das Sommerfest immer einen zeitlichen Rahmen von zwei Tagen. Aufgrund von verschiedensten Gründen haben sich die Mitglieder darauf verständigt, in diesem Jahr diesen zeitlichen Rahmen etwas zu straffen - das Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel findet nur noch an einem Tag statt - und zwar am Samstag, dem 25. August 2012. Aufbau und letzte Vorbereitungen werden wie immer am Vorabend durch freiwillig anwesende Mitglieder erledigt. Am Samstag findet dann wieder einmal nach vielen Jahren ein Mobilwettbewerb statt. In der Zeit von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr kann man auf einer von Hans-Peter Fuchs (DG6PY) ausgearbeiteten Strecke einen Teil der Vulkaneifel erkunden, schöne Funkverbindungen führen und ganz nebenbei Punkte für die Vulkaneifel-Trophy erwerben und sammeln. Den ganzen Tag lang ist ein Funkmessplatz aufgebaut, der durch Johannes Herschbach (DB3WU) betreut wird. Hier kann jeder sein Funkgerät auf bestimmte Werte hin überprüfen und vermessen lassen. Johannes stellt dann im Anschluss ein Prüfprotokoll mit den ermittelten Messwerten aus. Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt: ob Kuchen, Fleisch- oder Wurstspezialitäten, Salate oder Getränke aller Art, da bleibt kein Wunsch offen. Wir hoffen, dass sich bei schönem Wetter viele Gäste und Mitglieder aus Nah- und Fern einfinden werden, um mit ihnen gemeinsam auf dem weitläufigen Gelände ein paar schöne Stunden verbringen zu können. Herzlich Willkommen beim Sommerfest 2012!


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25. Juli 2012 - Unterstützung des „Sommercamps“ der Bundeswehr


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Der in der Kreisstadt Daun gelegene Truppenteil der Bundeswehr, der Fernmeldeaufklärungsabschnitt 931, hat schon seit vielen Jahren ein signifikantes Fehl an qualifiziertem Personal, sowohl im Zivil-, gerade aber auch im Soldatenbereich. Zu den Aufgaben, die in diesem speziellen Bereich der Bundeswehr erfüllt werden, gehört u.a. das Aufspüren, Lokalisieren, Identifizieren, Dokumentieren und Auswerten sowie Melden von elektromagnetischen Ausstrahlungen im Hochfrequenzbereich. Da dies eine fundierte, technisch fordernde Berufsausbildung voraussetzt, betreibt der Arbeitgeber Bundeswehr schon seit längerer Zeit geeignete Maßnahmen zur konkreten Nachwuchswerbung, besonders im hiesigen lokalen Bereich. Die Amateurfunkgruppe der Bundeswehr am Standort (AfuGrpBWStO Daun) innerhalb des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) unterstützt diese Maßnahmen in ihrem beschränkten Rahmen, um den Interessenten das Medium Funk auf spielerische Art und Weise zu vermitteln.

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Vom 24. Juli bis zum 26. Juli 2012 fand das diesjährige „Sommercamp“ für interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Region Vulkaneifel zum Zweck der Nachwuchsgewinnung statt. Damit die Jugendlichen sich auch als „richtige Soldaten“ fühlen konnten, wurden sie in „Flecktarn“ eingekleidet, übernachteten in der Gemeinschaftsunterkunft und nahmen auch an der Gemeinschaftsverpflegung teil. Die drei Tage waren mit reichlich Programm gefüllt, wobei der Schutz und die Sicherheit jedes einzelnen Teilnehmers höchste Priorität genoss. Die AfuGrpBWStO Daun übernahm den kompletten zweiten Tag, um die vielfältigen Themengebiete rund um das Funkwesen spielerisch zu vermitteln. Dabei nahm Dieter Traxel (DK5PZ) schon am frühen Morgen beim gemeinsamen Frühstück teil, um anschließend den gesamten Vormittag mit der Theorie zu verbringen. Da das militärische Funkwesen z.T. sehr schwierig und für diese Altersgruppe meist unverständlich ist, wurde der Themenkomplex einfach und unkompliziert anhand des Amateurfunkdienstes aufgearbeitet. Dabei zeigten sich die jugendlichen Teilnehmer recht interessiert und stellten auch z.T. fordernde Fragen an den Unterrichtenden. Nach der Mittagspause war ursprünglich eine "Fuchsjagd zu Fuß“ geplant. Dabei sollte ein Peilsender im 80m-Band, der innerhalb des weitläufigen Kasernengeländes versteckt war, mittels Peilfunkempfängern gefunden werden. Trotz penibler Vorbereitungen musste dieses anvisierte „Highlight“ jedoch leider ausfallen, weil die Technik an dem Tag einfach nicht mitspielte. Der eine Sender stellte nach einer Bildgewissen Zeit regelmäßig seine Aussendungen ein, der andere brachte trotz einiger Resets und Einstellungen nicht die nötige Ausgangsleistung. Somit musste das Programm kurzfristig umgestellt werden. Volker Schnitzius (DL1WH) übernahm die Gruppe und erzählte ihnen etwas über Samuel F.B. Morse sowie das Morsen allgemein. Im Anschluss konnte jeder Teilnehmer noch das „Kleine Morsediplom“ erarbeiten. Dazu musste man seinen Vornamen auf ein Blatt Papier schreiben, zu jedem Buchstaben den dazugehörigen Morsecode aus einer Tabelle entnehmen und anschließend auf einer Junker-Taste den Namen fehlerfrei geben. Dafür hatte jeder so viele Versuche, wie er brauchte, um das Ziel zu erreichen. Zum Erstaunen der Durchführenden gelang dies in der Regel spätestens beim dritten Versuch fehlerfrei. Alle konnten das Ergebnis ihrer Gebeversuche auf dem Display eines Mobiltelefons ablesen. Für solche Anwendungen gibt es einige schöne Apps, die eine Visualisierung von Morsezeichen möglich machen. Die Teilnehmer hatten so viel Spaß daran, dass sie es gleich noch einmal an einer Squeezetaste mit Elektronik versuchten. Und hierbei war das Erstaunen noch größer: alle schafften es meist auf Anhieb! Am Ende waren sogar die Ausbilder und Begleiter der Gruppe noch mit Spaß bei der Sache, und alle konnten somit am kommenden Tag eine schöne Urkunde mit dem Antlitz von Samuel F.B. Morse sowie einen schön gestalteten Button in Empfang nehmen.

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Fazit: Leider waren nicht alle, zu dieser Veranstaltung angemeldeten Jugendlichen vor Ort, somit fand Alles in einem etwas kleineren Rahmen statt. Aus Sicht der AfuGrpBWStO Daun gab es einige technische Probleme, die aber immer eintreten können, es jedoch beim nächsten Mal zu vermeiden gilt. Der praktische Anteil des Programmes ist der Wichtigere, deshalb muss auch dies bei der nächsten Veranstaltung der Schwerpunkt sein. Alles in allem jedoch waren die Jugendlichen dem Thema gegenüber sehr offen eingestellt. Morsezeichen sind immer noch ein „Aufhänger“, um das Thema Funk gerade auch Jüngeren zu vermitteln. Das Erlebnis, seinen eigenen Vornamen einmal selbst mit einer Morsetaste richtig und fehlerfrei gegeben zu haben, werden sie wohl so schnell nicht vergessen oder gar ein Leben lang in Erinnerung behalten.


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22. Juli 2012 - 7. Vulkaneifel-Fieldday mit guter Beteiligung


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Nach anfänglich bewölktem Himmel - dann aber doch bei strahlendem Sonnenschein - fand am Sonntag, dem 22.07.2012, der 7. Vulkaneifel–Fieldday unter großer Beteiligung der Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) und deren Familienangehörigen an der Rothenbusch-Schutzhütte in Ulmen statt. Zahlreiche Gäste fanden auf Grund guter Ausschilderung ebenfalls den Weg zu uns. So wurden wir von August (DB9PF), Reimund (DG7VJ), Lothar (DL1PL) mit seiner XYL, Ralf-Dieter (DM5RS) nebst XYL, Jörg (DO1DJJ) und nicht zuletzt aus dem Nachbarland Luxembourg von Mill (LX1CC) und seiner YXL besucht. Jeder, der Lust und Laune hatte, baute portable oder mobile Funkstationen auf und konnte sich auf dem weitläufigen Gelände mit Antennenexperimenten beschäftigen.

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Wieder einmal war es Dieter (DK5PZ), der eine neue Antwort auf die ewige Frage „Wie bekomme ich eine Drahtantenne möglichst hoch über die Bäume aufgehängt?“ aus seinem Ideenreichtum parat hatte: mit einem etwas modifizierten „Hundefutterportionierer“ als verlängerter Wurfarm, einem Tennisball (der im Inneren beschwert war), und einer Schnur, die zum Abwickeln in einem 5 Liter-Plastikeimer verlegt wurde. Nach kurzer Erklärung, wie er darauf kam, wurde dies auch gleich ausprobiert, was sich allerdings als gar nicht so leicht rausstellte. Irgendwie hatte Dieter immer einen Rechtsdrall, sodass der beschwerte Ball am Baum vorbei flog und auch die Höhe des Baumes nicht erreichte. Nach mehreren vergeblichen Versuchen wurde dann der beschwerte Tennisball von Peter (DL2RPS) ohne die Wurfkelle und beim ersten Versuch über den Baum geworfen. Anschließend wurde die Antenne aufgehängt und angeschlossen - der Funkbetrieb konnte losgehen. Später wurde die Antenne noch durchgemessen, wobei diese auf allen KW-Bändern gute Messwerte aufzeigte.

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Alle Beteiligten hatten an verschiedenen Stellen sichtlich Spaß, sodass die Zeit am Nachmittag schnell verging. Die Frauen machten es sich in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen sowie sonstigen Leckereien bequem - auch hier kam keine Langeweile auf. Haagen (DG4PB) nahm dann noch die Preisverleihung für die vergangenen Bergwettbewerbe vor. Der Dank gilt an dieser Stelle in erster Linie den Gästen aus Nah und Fern, den zahlreich erschienen Mitgliedern sowie deren Angehörigen - und nicht zuletzt - den Organisatoren des Vulkaneifel-Fieldday, den Mitgliedern der „Mittwochsrunde“ im Ortsverband Vulkaneifel. Wir sehen dem nächsten, dann schon 8. Vulkaneifel-Fieldday in 2013, mit Freude entgegen.


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22. - 24. Juni 2012 - HAM-Radio mit deutlichem Besucherrückgang


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Zum nunmehr 37. Mal fand am letzten, kompletten Wochenende im Juni Europas größte Amateurfunkausstellung in Friedrichshafen am Bodensee statt. Dies ist das alljährliche Ziel vieler Funkamateure, Kurzwellenhörer, Radiosammler und weiteren, an diesem technischen Hobby interessierten Menschen aus der ganzen Welt. In diesem Jahr kamen nach Messeangaben 203 Aussteller aus 31 Ländern sowie - und das überrascht dann im Nachhinein schon sehr - "nur" 14.800 Besucher in die Zeppelinstadt. Warum "nur"? Objektiv betrachtet ging die Besucherzahl in den letzten Jahren kontinuierlich und z. T. für jeden deutlich sichtbar nach unten. In 2011 waren es zuletzt noch verkündete 16.300 Menschen, die den Weg zur dreitägigen Messe gefunden hatten. Doch in diesem Jahr schien der Trend gestoppt zu sein: schon am Freitag waren die kommerzielle Halle sowie die beiden Flohmarkthallen recht gut gefüllt. Das Gleiche war am Samstag zu beobachten - und auch das Freigelände mit den Restaurationen war z. T. sehr gut besucht. Die Vortragssäle waren meist bestens gefüllt, die Bühne sowie die Ausstellungsfläche im Foyer gut besucht. Anders als in den vergangenen Jahren, hielt "der Ansturm" auch bis kurz vor dem jeweiligen Messeschluss um 18:00 Uhr an. Die Parkplätze waren ebenfalls gut belegt, die Aussteller waren nach Verlautbarungen mit ihrem Geschäft zufrieden. Jeden, den man auf das Thema ansprach, war gleicher Meinung: dem Gefühl nach war mehr los als in den vergangenen Jahren! Und dann wird ein Besucherrückgang von Minus 9 % vermeldet? Nun ja, des Rätsels Lösung kann man nur vermuten, und das würde so einige Ungereimtheiten der letzten Jahre bezüglich der Besucherzahlen HAM-Radio Friedrichshafen auch erklären ... dramatisch ist die Entwicklung auf jeden Fall! Rechnet man nur bis 2010 zurück, kamen innerhalb von zwei Jahren 2.000 Besucher weniger - das sind dann mal schlanke MINUS 12 % - und da spricht der DARC von "etwas weniger Besucher"!

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Wie die meisten jedoch, so reiste auch ich schon am Donnerstag an, um den ersten Messetag ausgeruht begehen zu können. Der Kurzbesuch auf dem Camperfreigelände am späten Abend musste allerdings abrupt abgebrochen werden, denn eine durchziehende Gewitterfront mit Starkregen machte alle Aktivitäten im Freien zu Nichte! Das Unwetter war so stark, dass das geplante Stadtfest in den Uferanlagen von Friedrichshafen im Anschluss abgesagt werden musste, weil ein Großteil der Ausstellungs- und Verkaufsbuden zerstört waren. Genauso erging es den aufgestellten Sonnenschirmen in den diversen Lokalen am See - sie brachen durch den starken Wind und den extremen Regen wie Streichhölzer ... so etwas hatten wir schon einmal vor ein paar Jahren erlebt - einheimische Bürger sehen schon einen Zusammenhang zwischen den "Funkern" und den Wetterextremen ...

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Kommen wir aber nun zur Messe selbst: Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) hatte auch in diesem Jahr einen Stand in der Halle A1, der während der HAM-Radio wie immer als Anlauf- und Treffpunkt für alle angereisten Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fungierte. Vor Ort waren: Joe (DA1KW), Sigi (DF9WB), Haagen (DG4PB), Hans-Peter (DG6PY), Hans-Dieter (DK5PZ), Rolf (DK9WI), Volker (DL1WH) und Gerd (DL8UE). René (DL7WR) hatte auf der Anreise großes Pech und musste aufgrund eines Defektes an seinem Motorrad mit "dem Gelben Engel" wieder die Heimreise antreten. Die HAM-Radio stand dieses Jahr unter dem Motto "Digitaltechnik". Dazu passend waren im Foyer Informationsstände zu digitalen Betriebsarten wie z.B. D-Star oder das in aller Munde befindliche HamNet aufgebaut. Ebenfalls waren digitale Repeater im Einsatz, und ein Großteil des hochklassigen Vortragsprogramms beschäftigte sich mit der digitalen Welt im Amateurfunk. Selbst auf dem Flohmarkt, der in diesem Jahr zwei komplette Hallen füllte, war das Angebot an gebrauchter Digitaltechnik aus den Anfangs- bis zu den Jetztzeiten augenscheinlich größer als sonst. Apropos Flohmarkt: wie immer sehr viel Militaria aus dem ehemaligen Ostblock sowie westlicher Produktion, ein breites Angebot an alter Rundfunktechnik, die üblichen Kleinteilehändler sowie alles rund um alte Funktechnik. Die Preise waren wie immer teils viel zu hoch, aber das ist ja alles Verhandlungssache ... zudem gab es dieses Jahr auch Einiges aus der Welt der Kryptologie sowie der militärischen "Kleinstnachrichtentechnik" zu bestaunen - und natürlich auch zu kaufen. Die Preise waren jedoch nicht von dieser Welt ... trotz alledem hat sich der Weg gelohnt, denn man sieht immer wieder die ein- oder anderen Kleinigkeiten, bei denen Erinnerungen hochkommen.

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In der kommerziellen Halle A1 gab es in diesem Jahr viel Neues zu sehen: YAESU löste sich in der vergangenen Zeit vom Namen Vertex-Standard und präsentierte sich im "neuen Look". Das war zwar nicht unbedingt von Jedermann gleich zu erkennen, doch der neue FT-DX 3000 mit modernster DSP-Technologie und großem TFT-Monitor war nicht zu übersehen. Zudem gab's gleich noch ein neues Handfunkgerät zu bestaunen: das FT1D für den Digitalfunk mit APCO-25 Protokoll. Der große "Mitbewerber" Kenwood zeigte den neuen TS-990 noch hinter Plexiglas, ein mit zwei TFT's und mit zwei unabhängigen Empfängern ausgestatteter Transceiver, der werksseitig 200 Watt Sendeleistung an Bord hat. FlexRadio präsentierte die neuen FLEX-6500 und FLEX-6700 HF-Transceiver bzw. den neuen FLEX-6700R HF/VHF Receiver, die mit weiterentwickelter Technik der neuen Generation der Smart-SDR's angehören. Bei Bonito gab's den "High Performance IF-Receiver 1102S" zu sehen, die ideale Ergänzung zu der schon seit längerer Zeit erhältlichen Software RadioCom 6. WINRADIO hatte den WR-G31DDC "Excalibur" bzw. WR-G33DDC "Excalibur Pro" sowie den WR-G39DDC "Excelsior" am Start. Zudem gab es viele Neuheiten im Bereich der Zubehörlieferanten zu bestaunen - alles in allem also mehr als im letzten Jahr. Auch die großen Verlage wie Funkamateur, DARC- oder VTH-Verlag hatten reichlich viel neuen Lesestoff im Angebot.

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Am ersten Tag ging ein Gerücht um, dass es wohl die letzte HAM-Radio in Friedrichshafen wäre, wenn die Besucherzahl unter die magische 16.000er-Grenze fallen sollte ... weder vom DARC, noch von der Messeleitung gab es hierzu ein Statement zu hören, das dieses Gerede gestützt oder dementiert hätte. Allerdings lagen Postkarten aus, die den neuen Termin in 2013 auswiesen. Auch auf der aktuellen Seite der Messe Friedrichshafen wird trotz rückläufiger Besucherzahlen an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem DARC festgehalten und der Termin 28.- 30.06.2013 bestätigt - hoffen wir, dass es auch so bleibt! Es wäre sehr schade, wenn dieser Treffpunkt nicht mehr stattfinden würde! Der Verlust der HAM-Radio in Friedrichshafen wäre ein weiterer Rückschlag für den deutschen bzw. internationalen Amateurfunk, denn nirgends in Europa kommen so viele Gleichgesinnte zusammen, um über ihr einzigartiges Hobby zu fachsimpeln und ein paar schöne Stunden am Bodensee zu verbringen. Es gibt Traditionen, die dürfen nicht aussterben ... tun wir alle etwas dafür und reisen im kommenden Jahr nach Friedrichshafen, denn dort findet zum 38. Mal UNSERE HAM-Radio statt!


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26. Mai 2012 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend - 2. Teil auf 432 MHz


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Der zweite Teil des diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabends fand am Samstag, dem 26.05.2012, auf dem 70cm-Band statt. Bei ausnahmsweise besten äußeren Bedingungen - man könnte sogar schon von sommerlichen Verhältnissen sprechen - zogen wieder einige Mitglieder vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) auf die Anhöhen in der Region. Auf dem Eselsberg bei Dockweiler brachte Rolf (DK9WI) die Clubstation DFØDA „in die Luft“, im gleichen Fahrzeug saß Siggi (DF9WB), der ebenfalls aktiv teilnahm. Die „Mittwochsrunde“ war mit DKØMWR dabei, Hans-Peter (DG6PY) meldete sich erneut vom Feldberg/Taunus aus mit der Clubstation DLØVEK. Weiterhin waren einige Besucher, darunter Paul (DG6VS), Dieter (DK5PZ) und Volker (DL1WH) auf dem Eselsberg, die für die „notwendige moralische Unterstützung“ sorgten und sich ein Bild von der Lage vor Ort machten.

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Am Wetter kann es dieses Mal nicht gelegen haben (oder gerade vielleicht deswegen): das Verkehrsaufkommen auf dem 70cm-Band konnte man als „äußerst überschaubar“ bezeichnen! Wahrscheinlich zogen es viele vor, das Wochenende zu einem Kurzurlaub zu nutzen oder mit der Familie im Garten zu sitzen. Hierbei sollte allerdings als einziges, technisches Gerät an diesem Abend wohl nur der Grill aktiviert werden … Somit waren nach ca. einer Stunde soweit alle Funkkontakte getätigt, in der zweiten Stunde fanden nur noch hier und da einige neue Stationen den Weg ins Logbuch. Wie schon auf dem 2m-Band zehn Tage zuvor, so zeichnete sich auch hier eine etwas dünnere Beteiligung als im letzten Jahr ab. Vielleicht war sie aber auch ungefähr gleich, zumindest glänzten wieder viele rheinland-pfälzische Stationen und damit auch Ortsverbände durch Abwesenheit. Und wie in jedem Jahr drängt sich einem der Gedanke auf, dass gerade bei den beiden Teilen auf 144 MHz und 432 MHz unbedingt eine sinnvolle Veränderung in den Ausschreibungsbedingungen herbeigeführt werden müsste! Die äußeren Umstände sind halt nicht mehr die, die es vor 20 Jahren waren, als der Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend noch eine erfolgreiche Geschichte schrieb.


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18. - 19. August 2012 - Teilnahme am ILLW 2012 - Vorankündigung


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Am diesjährigen 15. International Lighthouse & Lightship Weekend (ILLW) werden sich wieder einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel aktiv beteiligen. So wie in den vergangenen Jahren auch, fahren Volker Schnitzius (DL1WH) und René Weland (DL7WR) nach Emden, um das Feuerschiff "Amrumbank" unter der internationalen Referenznummer DE0059 bzw. FED-012 in "die Luft" zu bringen. Die Anreise erfolgt am Donnerstag, dem 16. August 2012. Nach dem obligatorischen Aufbau wird schon am Nachmittag mit dem Funkbetrieb unter dem Rufzeichen DFØMF begonnen. Während des gesamten Zeitraums wird mit zwei Stationen gleichzeitig Sende- und Empfangsbetrieb in CW, SSB, PSK31 und RTTY durchgeführt. Vornehmlich stehen das 80-, 40-, 30- und 20m-Band auf der Agenda. Ziel soll sein, möglichst vielen Interessenten den Weg ins elektronische Logbuch zu ermöglichen. Am Vormittag des 20. August 2012 werden die letzten Funkverbindungen getätigt, bevor die Funkstation im Anschluss gereinigt und übergeben wird. Am späten Nachmittag geht es dann wieder auf die Heimreise. Unter anderem vergibt DFØMF auch in diesem Jahr wieder als Jokerstation 6 Punkte für das seit 2011 bestehende "Leuchtfeuer-Diplom" des DARC-Ortsverbandes Emden (I06).

Des weiteren wird unser OVV Peter Segieth (DL2RPS) erneut das Feuerschiff "Fehmarnbelt" unter dem Rufzeichen DLØFFF aktivieren. Peter hatte in den vergangenen Jahren häufig von diesem schönen Feuerschiff aus gefunkt und dabei oft - von wechselnden Standorten aus - am ILLW teilgenommen. Wo die "Fehmarnbelt" in 2012 vor Anker liegen wird, ist noch nicht ganz klar - wahrscheinlich aber in der Hansestadt Lübeck. Peter wird wahrscheinlich in diesem Jahr von Siegfried Schüller (DF9WB) und Gerd Lahode (DL8UE) begleitet. „Siggi“ und Gerd wären dann das erste Mal aktiv beim ILLW mit dabei. Alle drei Funkamateure werden vornehmlich in SSB und CW die internationale Referenznummer DE0018 bzw. FED-141 für mindestens 48 Stunden aktivieren.


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16. Mai 2012 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend - 1. Teil auf 144 MHz


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Alljährlich findet der Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend in drei Teilen statt … zuerst beginnt er im Frühjahr auf dem 2m-Band, gefolgt vom 70cm-Band und schließlich im Herbst auf dem 80m-Band. Früher waren an allen drei Teilen noch sehr große Aktivitäten zu verzeichnen - viele rheinland-pfälzische Stationen aus einem Großteil der Ortsverbände aus K waren zu hören und zu arbeiten. Doch seit einigen Jahren nahm auch hier das Interesse spürbar ab - eine Entwicklung, die unschön und scheinbar nicht aufzuhalten ist. Zumindest aber beim ersten Teil in 2012 auf dem 2m-Band war die Zahl der teilnehmenden Stationen vom Vernehmen her ungefähr gleich, vielleicht etwas geringer als im Vorjahr - trotz des windig, kühlen und teils nassen Wetters in der Region. In der Vulkaneifel war es wie so oft zu dieser Jahreszeit sehr „durchwachsen“ … den ganzen Tag gab es schon kräftige Regenschauer mit einigen sonnigen Aufheiterungen, gegen 18:00 Uhr wurde der Himmel dann bedrohlich dunkler. Lokal gab es wieder Regen - keine guten Voraussetzungen für einen Portabelbetrieb. Dennoch waren wieder einige „Unentwegte“ und Grüppchen vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) in der Gegend (und anderswo) unterwegs, um an exponierten hohen Stellen ihre Funkstationen zu entfalten: Hans-Peter (DG6PY) vom Feldberg/Taunus funkte mit DLØVEK, die „Mittwochsrunde“ im OV Vulkaneifel (K34) war mit DKØMWR aktiv, Renè (DL7WR) mit technischen Problemen verspätet „on air“, Rolf (DK9WI) mit DFØDA vom Eselsberg aus qrv. Die Ausbreitungsbedingungen waren auf 144 MHz nicht schlecht, und so konnten auch mit kleineren Antennen große Reichweiten überbrückt werden. Allen Beteiligten hat es auch dieses Mal Spaß gemacht - wir sind gespannt, wie der 2. Teil auf dem 70cm-Band am Pfingstsamstag verlaufen wird.


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15. Mai 2012 - RLP-Aktivitätsabende – DK9WI kommissarischer Auswerter


Auf der Distriktversammlung wurde es noch einmal deutlich gemacht: bedingt durch einen erheblichen Wasserschaden ist der Auswerter der Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende - Michael Steinsträßer (DD4MS) - in seiner Arbeit sehr eingeschränkt. Die Auswertung der Aktivitätswoche bzw. der Aktivitätsabende verzögert sich. Nun hat sich OM Rolf Haferkamp (DK9WI) vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) bereit erklärt, die Auswertungen der Distriktaktivitäten kommissarisch von Michael zu übernehmen, bis er wieder in der Lage ist, seine Arbeit aufzunehmen.


[rlp-rundspruch]



05. Mai 2012 - Mastrenovierung auf dem Eselsberg - Teil 3


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Nachdem sich in der Zwischenzeit dankenswerterweise Erwin Gerhards (DF3WI) und Rolf Haferkamp (DK9WI) erfolgreich um die Reparatur des Rotors gekümmert hatten, konnten am heutigen Samstag, dem 05. Mai 2012, die (hoffentlich) letzten Abschlussarbeiten am Mast erledigt werden. Bei wieder einmal widrigsten Wetterbedingungen trafen sich gegen 14:00 Uhr einige Funkamateure - mit von der Partie waren: Erwin (DF3WI), Siggi (DF9WB), Robert (DJ3KJ), Rolf (DK9WI) und Gerd (DL8UE). Als erstes stand wie immer das Absenken des Mastes um 90 Grad an. Der reparierte Rotor wurde gegen den übergangsweise angebrachten, jedoch defekten Antrieb ausgetauscht. Zusätzlich wurden noch diverse Abschmierarbeiten an der Konstruktion durchgeführt. Nach insgesamt drei Stunden war dann alles erledigt. Der Rotor funktionierte wieder und der Mast war in seiner vollen Höhe ausgefahren. Somit gingen drei arbeitsreiche Samstagnachmittage zu Ende. Vielen Dank noch einmal an alle Beteiligte für den gezeigten Einsatz und die geleistete Arbeit! Wochenenden könnte man bei den Witterungslagen auch gemütlicher zuhause verbringen. Umso höher ist das Engagement ein- und wertzuschätzen! Wir hoffen, dass wir nun erst einmal von weiteren Arbeitseinsätzen an der Mastanlage verschont bleiben.


[dl1wh]



28. April 2012 - Mastrenovierung auf dem Eselsberg - Teil 2


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Nachdem eine Woche zuvor schon Arbeiten am Portabelstandort des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) erledigt werden mussten, galt es am Samstag, dem 28.04.2012, diese mit der Montage der zwischenzeitlich durch Rolf Haferkamp (DK9WI) vorkonfektionierten Antennenkabel vom Typ Flex 10 abzuschließen. Doch das wäre zu einfach gewesen und es kam (mal wieder) anders als geplant …

Gegen 14:00 Uhr trafen sich Erwin (DF3WI), Siggi (DF9WB), Dieter (DK5PZ), Rolf (DK9WI) und Gerd (DL8UE) an der VHF-/UHF-Mastanlage auf dem Eselsberg bei Dockweiler. Die Wetterbedingungen waren dieses Mal ganz brauchbar, und somit wurde der Mast erst einmal um 90 Grad abgesenkt. Danach konnten die Anschlusskabel für die VHF-Antennen recht zügig montiert werden. Weitergehende Abspannarbeiten zwischen der 2mal 2-fach gestockten Vierergruppe von 11-Element-Antennen für das 2m-Band von Tonna sollten für mehr Stabilität gegen die negativen Auswirkungen bei Wind sorgen. Nachdem dann alles noch einmal überprüft wurde, die Messung des Stehwellenverhältnisses der Antennengruppe nun deutlich bessere - wenn nicht gar hervorragende Werte ergab - wurde der Mast wieder aufgerichtet. Der anschließende Test des Rotors bestätigte jedoch schon die Befürchtungen des vergangenen Wochenendes: ein einwandfreies Arbeiten war nicht mehr festzustellen! Also musste der Mast erneut abgesenkt werden, um an den Rotor zu gelangen. Dieser schien einen internen mechanischen Defekt aufzuweisen, der möglicherweise in der vergangenen Woche beim Versuch, die Antenne in der Horizontalen zu drehen, eingetreten war. Also wurde der Rotor von der Mastanlage demontiert und ein baugleicher, jedoch defekter übergangsweise zur Stabilität des Gebildes angebaut. Anschließend wurde der Mast wieder in die Vertikale aufgerichtet. Schnell waren einige Stunden vorüber, sodass ein erneuter Termin gewählt werden musste, um die Antennenanlage endgültig instand zu setzen. Die Wahl fiel auf den darauffolgenden Samstag - gleiche Stelle, gleiche Uhrzeit.


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21. April 2012 - Mastrenovierung auf dem Eselsberg - Teil 1


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Nachdem im vergangenen Jahr viel Arbeit in die VHF-/ UHF-Mastanlage am Portabelstandort des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) auf dem Eselsberg bei Dockweiler gesteckt wurde, zeigten sich schon wieder Unregelmäßigkeiten an den Antennen. Somit wurde zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr der erste Wartungstermin fällig. Siegfried Schüller (DF9WB) berichtete am vergangenen OV-Abend, dass die 2m-Gruppenantenne weit außerhalb der vorgesehenen Resonanzfrequenz lag. Im Arbeitsbereich von 144-145MHz war demnach das SWR deutlich zu hoch, sodass Funkbetrieb unmöglich ist. Um dem Fehler auf den Grund zu gehen, verabredete man sich am Samstag, den 21.04.2012, gegen 14:00 Uhr an der Mastanlage. Folgende OM's waren anwesend: Erwin (DF3WI), Siegfried (DF9WB), Haagen (DG4PB), Robert (DJ3KJ), Dieter (DK5PZ), Rolf (DK9WI), Volker (DL1WH), Stefan (DL7SDI), Gerd (DL8UE) und Hermann-Josef (SWL). Die Wetterverhältnisse waren mal wieder sehr widrig ... Regen- und Graupelschauer, sowie ein unangenehmer Wind, wechselten sich zeitweise mit kurzen Sonnenscheinphasen ab und machten das Arbeiten nicht gerade einfach. Zuerst musste der Mast heruntergekurbelt und abgekippt werden. Anschließend unterzog man die Antennen und Kabel sowie den Balun einer Sichtkontrolle. Rolf brachte dankenswerterweise ein Antennenmeßgerät mit, mit dem dann einige Messungen hinsichtlich Resonanzen und SWR-Verhältnisse anstanden. Die Antennen schienen alle OK zu sein, Übeltäter sind wohl wie so oft bei solchen Problemen Kabel und Stecker. Besonders an solchen Antennenmimiken, denn auf dem Eselsberg geht ständig Wind - mal mehr, mal weniger. Ganz zu schweigen von Nässe und Temperaturschwankungen. Somit wirken auch ständig Bildphysikalische Kräfte am Mast. Letztendlich entschloss man sich, die vier Anschlusskabel zum Balun komplett zu erneuern, obwohl augenscheinlich nur zwei defekt waren. Dies geschieht allerdings erst in der kommenden Woche, denn bis dahin hat Volker das Material (Kabel Flex 10) besorgt und mit Hilfe von Rolf konfektioniert. Die Hauptkabel sind erst vor ein paar Jahren ausgetauscht worden und somit noch in Ordnung. Abschließend wurde der Mast wieder aufgerichtet und gesichert sowie alle Kabel im Schaltkasten verstaut. Gegen 16:00 Uhr beendeten wir auf Grund der Wetterlage den relativ kurzen Arbeitseinsatz.

Trotzdem - oder gerade auch deswegen: Dank an dieser Stelle allen Helfern für ihren Einsatz! Freizeit zu opfern an einem Samstagnachmittag bei üblen Wetterbedingungen - und das z. T. noch bei sehr weiten Anfahrtswegen, verdient Respekt und Anerkennung auf ganzer Linie! Besonderen Dank an Haagen für die Bereitstellung der "mobilen Arbeitsplattform" und an Robert - der ebenfalls mit Messmitteln ausgestattet - als Gast jederzeit herzlich Willkommen ist!


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14.-15. April 2012 - Teilnahme am „Titanic Memorial Weekend“


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Zum 100ten Mal jährte sich der dramatische Untergang des einstmals größten, als unsinkbar geltenden Passagierschiffs der Welt - der HMS „Titanic“. In der Nacht vom 14. - 15.04.1912 rammte der damalige Stolz der britischen Reederei „White Star Line“ ca. 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland einen Eisberg und versank in den eiskalten Fluten. Dabei kamen ungefähr 1.500 Menschen ums Leben, ca. 700 konnten - nicht zuletzt durch das Absetzen von Notfunksprüchen mittels Funkwellen - gerettet werden. In Erinnerung an dieses Unglück, was hinsichtlich der Opferzahl als die größte Katastrophe der Seefahrt bezeichnet wird, waren im Vorfeld, besonders aber auch am besagten Wochenende, weltweit viele Amateurfunk-Sonderstationen in allen Betriebsarten sende- und empfangsbereit. Dabei waren diese entweder an historischen Orten und Plätzen aufgebaut, oder sie erinnerten an bedeutende Persönlichkeiten, die direkt oder indirekt etwas mit dieser Katastrophe zu tun hatten. So war u.a. im ehemaligen Verwaltungsgebäude der „White Star Line“ oder am ehemaligen Liegeplatz der „Titanic“ im Hafen von Southampton eine Funkstation aktiv. Andererseits wurden aber auch z.B. die beiden Funker John George „Jack“ Phillips und Harold Bride der HMS „Titanic“ mit Stationen bedacht.

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Volker Schnitzius (DL1WH) vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) nahm sich an diesen beiden Tagen nichts weiter vor und verbrachte viel Zeit an der Funkstation in Daun. Mit der Gerätschaft Kenwood TS-830S, den serienmäßigen 100 Watt Sendeleistung an einer in knapp 10m Höhe aufgehängten Windom FD-4 Antenne, wurde ausschließlich auf dem 80m-, 40m- und 30m-Band Funkbetrieb in den Sendearten Telegrafie (CW) und Sprechfunk-Einseitenband (LSB) gemacht. Mein Hauptaugenmerk richtete ich dabei auf die vielen Sonderstationen. In den Tagen zuvor recherchierte ich im Internet, welche Rufzeichen zur Anwendung kommen werden. Dabei stellte ich schnell fest, dass die ursprünglich kleine Aufstellung immer länger wurde … Um nicht ganz den Überblick zu verlieren, achtete ich nur auf europäische „Special-Event-Stations (SES)“. Schlussendlich galt es, rund 24 Sonderstationen zu erreichen und ins Logbuch zu bekommen. An beiden Aktivitätstagen sollte sich jedoch herausstellen, dass noch bis dato unangekündigte Stationen dazu kamen, andere dafür aber gar nicht aktiv wurden.

Eine große Hilfe war mir wie immer das mitlaufende dx-Cluster auf meinem Smartphone, denn dort wurden viele Rufzeichen ständig gemeldet und man konnte so schnell den ein- oder anderen Haken hinter die Liste machen. Zudem war es damit recht einfach, in Abwesenheitszeiten über die Suchfunktion nachzuschauen, welche Stationen denn überhaupt schon gemeldet wurden und somit zumindest Sende- und Empfangsbetrieb machten. Nichts desto trotz war der ständige eigene Suchempfang unerlässlich und auch von sehr großem Erfolg gekrönt! Es ist immer besser, eine neu auftretende Station selbst zu finden und sie dann zu arbeiten, solange sie noch nicht von vielen Funkamateuren gleichzeitig gerufen wird oder gar im dx-Cluster selbst erscheint. Mit der oben aufgeführten Sendemimik war ich auf dem 40m-Band allerdings kaum zu schlagen. Schon seit Jahren fällt mir auf, dass die Antenne wohl in Vorzugsrichtung „Großbritannien“ hängt. Sei das pile-up noch so „dick“, die „Gegner“ mit noch so Bildviel Leistung am Start: ich wurde und werde immer gehört! Selbst dann, wenn die Sonderstationen äußerst leise waren - ich kam immer durch - zumindest auf der Insel … Dafür hatte ich zeitweise Probleme, an Stationen im nahegelegenen Belgien oder den Niederlanden zu kommen. Dennoch fanden auch diese Rufzeichen nach einigen Stunden, auf einem anderen Band oder am Sonntag den Weg in mein Logbuch. Allgemein konnte man feststellen, dass die pile-up’s gewaltig waren - und das ist z.T. noch untertrieben! Die üblich schlechten Begleiterscheinungen waren natürlich auch stets präsent: nicht zuhören, nur rufen, dazwischenrufen, stören, pöbeln usw. - es wird sich niemals ändern! Am Sonntag gegen 15:00 Uhr Ortszeit hatte ich dann genug vom Funken und es wurde Zeit für eine Abrechnung: von allen europäischen Sonderstationen habe ich nur eine einzige nicht erreicht (GI1ØØMGY)! Dies lag zum einen an den schlechteren Ausbreitungsbedingungen nach Nordirland, zum anderen aber auch an der etwas „merkwürdigen Arbeitsweise“ der Operator. Wenn so viele hundert Amateurfunkstationen einen anrufen, dann sollte man ab einem gewissen Zeitpunkt zumindest in den „Split-Verkehr“ übergehen und / oder nach Zahlen im Rufzeichen aufrufen, wenn man es nicht mehr anders gehandelt bekommt. Mehrfach wurde das auch freundlich von vielen Seiten der Station mitgeteilt, aber man verblieb im alten „Schema“ - und so war oft ein heilloses Chaos auf den Frequenzen zu hören. Das soll an dieser Stelle kein „Gemecker“ sein, sondern es schildert nur die Situation.

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Vier der recherchierten Sonderstationen waren gar nicht aktiv, zumindest habe ich sie nicht gefunden / gearbeitet bzw. wurden sie auch nicht im dx-cluster gemeldet (GBØMGY, GB2MGY, M1ØØT und OO1ØØMGY). Etwas zweifelhaft war auch das Auftreten von GB5CQD, der zwar auf dem 40m-Band in CW zweimal kurz gemeldet wurde, jedoch auf der Frequenz von mir und anderen Stationen nicht gehört wurde. Dennoch konnte ich folgende Rufzeichen z.T. mehrfach in meinem Logbuch verewigen:

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Deutschland: DM1ØØMGY - Spanien: EH3MGY - Irland: EI1MGY, EI1ØØT - England: GBØTI, GBØWSL, GB1HMGY, GB1WSL, GB2ICE, GB4MGY, GB4T, GB1ØØMGY, GB1ØØMPA, GB1ØØMUC, GB1ØØMWT, GB1ØØWSL, GR1ØØMGY - Wales: GBØHLT, GB1OOC, GB1ØØGGM - Nordirland: GI2012MGY - Belgien: ON1ØØTT, OR1ØØMGY, OT1ØØMGY - Niederlande: PC1ØØT, PA1ØØMGY, PH1ØØMGY - Schweden: SK1ØØMGY - Frankreich: TM5MGY

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Dieses „hochfrequente Event“ hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht, obwohl viele Begleitumstände einem hier und da etwas die Lust verderben konnte. Abschließend bleibt nur noch zu hoffen, dass in einigen wenigen Monaten „die Ernte eingefahren“ werden kann - soll heißen - dass die z.T. wunderschön gestalteten QSL-Karten der Sonderstationen, versehen mit dem eigenen Rufzeichen und den Verbindungsdaten, den langen Weg über die QSL-Büros bis hin zum mir nach Daun finden werden!


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25. März 2012 - OV Vulkaneifel bei Distriktversammlung in Pirmasens stark vertreten


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Die Distriktversammlung des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.), Distrikt Rheinland-Pfalz (K), eine satzungsgemäße Zusammenkunft der Vorsitzenden und Vertreter der landesweiten Ortsverbände, fand am 25. März 2012 im pfälzischen Pirmasens statt. Am Abend zuvor trafen sich die wegen längerer Anfahrtstrecken früher angereisten Delegierten zu vorgerückter Stunde im innerstädtischen Brauhaus zu ersten gemeinsamen Gesprächen. Ein angenehmer Brauch für diejenigen, welche allzu frühe Anreisezeiten zu Versammlungsorten scheuen, die an den Randzonen des Bundeslandes liegen. Am besagten Wochenende fand zudem auch noch die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit statt, was das frühe Aufstehen meist noch schwieriger gestaltet. Trotzdem sind diesem Angebot der von Haagen Barschdorf (DG4PB) vororganisierten Begegnung relativ wenige aus der Ferne, und wenn dann doch - fast ausschließlich aus der Eifelregion gefolgt. Anwesend waren der stellv. Distriktvorsitzende Haagen Barschdorf (DG4PB) aus Ulmen, Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) aus Daun, Hans-Jürgen Barthen (DL5DI) aus Kruft sowie Marcel Cziba (DK7UP) aus Mayen. Hinzu kamen noch der Ortsverbandsvorsitzende vom OV Pirmasens (K12) Jörg Will (DL5IAH) und eine Handvoll Funkamateure aus dem gleichen Ortsverband. Zu späterer Stunde gesellte sich dann auch noch der Distriktvorsitzende Hartmut Schäffner (DF3UX) dazu. Neben persönlichen Gesprächen (man kennt sich ja) wurde bei und nach dem leckeren Abendessen in vielerlei Richtungen rege "gefachgesimpelt".

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Am darauf folgenden Sonntagmorgen trafen bis zum Versammlungsbeginn um 10:00 Uhr insgesamt 32 von 55 möglichen Ortsverbandsvorsitzenden im Ratssaal der Stadt Pirmasens ein. Auch der OVV des OV Vulkaneifel (K34), Peter Segieth (DL2RPS), hat es sich nicht nehmen lassen, trotz verletzungsbedingter Erkrankung anwesend zu sein. Während den Versammlungspausen betrieb Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) mit einem Info-Stand Personalwerbung für Teile der Bundeswehr, die sich für fernmelde-technische Spezialdienste in Rheinland-Pfalz vorzugsweise auch um junge Funkamateure als "Brötchennehmer" bemüht. Der Oberbürgermeister hatte den Sitzungssaal des Stadtrates zur Verfügung gestellt und ließ scherzend in seiner Begrüßungsrede die Option des Sitzplatztausches nach Nennung der Sitzplatzverteilung der städtischen Fraktionen offen. Nach einer beeindruckenden Vorstellung der Kommunalgeschichte in Vergangenheit und Gegenwart, nahm die Distriktversammlung im Anschluss ihren doch eher geschäftsmäßigen Verlauf. Zu Gast war auch der saarländische Distriktvorsitzende Eugen Düpré (DK8VR), der auf Anfrage glaubhaft versuchte, etwas Licht in die aktuelle und zugleich kontroverse "Ex-Geschäftsführersituation" und den Stand zur Satzungsänderung des DARC e.V. zu bringen. Interessante Referentenbeiträge füllten den Zeitrahmen. Wie Christoph Bothe (DL4YCZ) aus seinem Technikreferat berichtete, ist wohl das Thema PLC-Störungen etwas in den Hintergrund getreten - gab es doch im vergangenen Jahr in Deutschland nur eine PLC-Störmeldung ... offensichtlich haben jedoch die Meldungen über EMV-Störungen durch Plasma-TV-Geräte in exorbitantem Umfang zugenommen! Während die meisten Herstellervertretungen in Deutschland großzügige Entstör-Maßnahmen anbieten, ist der Anbieter "Samsung" mit dem größten Stör-Meldungsaufkommen völlig untätig und etwas "einsichtsresistent". Die Bundesnetzagentur hat demzufolge bereits mehrere Samsung-Plasma-Fernseher zum Leidwesen der Endkunden still gelegt. Auch die LED-Lichttechnik bereitet zunehmend Sorgen ... Störungen auf hochfrequenten Ausbreitungswegen sind die Folge unzureichender oder fehlender Normen. Hier sind Reaktionen der Politik gefordert.

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Ein ausgiebiger Diskussionsrahmen ergab sich aus der Frage nach dem Sinn oder Unsinn von amateurfunkorientierten Notfunkeinrichtungen und dem Nutzungsunwillen der zuständigen Behörden und Einrichtungen. Ein heftiges hin und her der Meinungen war die Folge. Unterschiedliche föderale Gesetzgebungen und Verordnungen der Bundesländer sowie scheinbar ausreichend vorhandene, analoge wie auch zukünftig digitale Funk- und Fernmeldeeinrichtungen der BOS-Dienste, erzeugen gedämpftes Interesse an der DARC-satzungskonformen Bereitschaft der Funkamateure, sich in Abstimmung mit den Behörden einzubringen. Trotzdem gibt es in mehreren Bundesländern Staatsverträge o.ä., in denen die Mitwirkung von Funkamateuren im Schadensfall vorgesehen ist. Meist konzentrieren sich die Aktivitäten jedoch lediglich im regionalen Raum. Haupthinderungsgründe sind nach Meinung des Distriktvorsitzenden die fehlende Gesamtstruktur in Deutschland sowie die uneingeschränkte Einsatzfähigkeit im Alarmierungsfall, wofür es verschiedenste Gründe gibt. Trotzdem sollten die Notfunkbeauftragten der Ortsverbände behutsam mit den lokalen Entscheidungsträgern umgehen, und die sachkompetenten sowie technischen Vorzüge und Möglichkeiten der Funkamateure vor Ort weiterhin vorbringen.

Viele Themengebiete und Anfragen wurden in den folgenden Vorgängen bis zum Ende der Veranstaltung gegen 15:00 Uhr behandelt. Die nächste Distriktversammlung findet am 17.03.2013 im Einzugsbereich des OV Hunsrück (K28) statt. Auch für 2014 gibt es schon einen Versammlungsort: Mainz am Rhein.


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09.-11. März 2012 - Erneute Aktivierung der Clubstation des Europarates


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Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) und Volker Schnitzius (DL1WH) waren auf Einladung des „Council of Europe Radio Amateur Club“ (CERAC) zum zweiten Mal Gast an der Clubstation des Europarates in Strasbourg. Schon in 2008 erhielt die Amateurfunkgruppe der Bundeswehr am Standort Daun (AfuGrpBWStO Daun) die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit den dortigen französischen Funkamateuren die gut ausgestattete Funkstation im Europaratsgebäude für mehrere Tage zu betreiben. Seinerzeit war eine etwas größere Abordnung vor Ort in Strasbourg, denn neben einem touristischen Teil galt es zudem, als erste offizielle Abordnung der Bundeswehr die Tätigkeiten des Amateurfunkdienstes zu vertreten. Im Anschluss wurden unter dem offiziellen Rufzeichen TP2CE mehr als 2.600 Funkverbindungen mit über 60 Ländern der Erde getätigt - siehe hier - .

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Der Europarat wurde am 5. Mai 1949 gegründet und ist eine europäische und internationale Organisation sowie ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen. Seine Aufgabe besteht darin, einen engeren Zusammenschluss unter seinen momentan 47 Mitgliedsstaaten zu verwirklichen. Dies wird u. a. in der allgemeinen Zusammenarbeit der Mitglieder zur Förderung von wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt verwirklicht. Als Medium dient hier neben den bekannten Verbreitungswegen wie Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet auch der Amateurfunkdienst. Gerade hier kann der europäische Gedanke, der u. a. Einheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Freiheit usw. beinhaltet, auf fruchtbaren Boden fallen. Der Amateurfunkdienst ist ein internationaler, völkerverbindender Funkdienst, den Menschen ohne Hinblick auf Unterschiede wie Herkunft und Rasse, Hautfarbe, sozialer Stand sowie politischer oder religiöser Weltanschauung nutzen.

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Es gilt schon als eine besondere Auszeichnung und ist nicht selbstverständlich, die Möglichkeit zu erhalten, ein zweites Mal Gast an der Clubstation des Europarates sein zu dürfen. Denn auch hier muss eine Gleichbehandlung stattfinden, und somit steht man in „Konkurrenz“ mit einigen 100.000 Funkamateuren aus den nahezu 50 Mitgliedsstaaten und darüber hinaus. Dennoch kam Anfang des Jahres die Einladung zu einer neuerlichen gemeinsamen Funkaktivität, der beide spontan zusagten. Im Jahre 2012 begeht Europa ein Jubiläum: 40 Jahre Europäische Jugendzentren. Grund genug, dieses Ereignis auch über den Weg des Amateurfunks zu verbreiten. Nachdem im Vorhinein die Aktion in Funkerkreisen weltweit bekannt gemacht wurde, war auch dieses Mal die Sache von Erfolg gekrönt. So konnten in zwei Tagen mit dem Rufzeichen TP8CE nahezu 2.500 Funkverbindungen unter schwierigen atmosphärischen Bedingungen weltweit getätigt, und somit der europäische Gedanke erneuert und das freundschaftliche Miteinander der Völkergemeinschaft gestärkt werden.

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Zurück bleiben neben vielen schönen Erinnerungen auch mehrere Gastgeschenke im Europarat. Unter anderem konnte dieses Jahr eine Wandplakette des Kommandeurs des Fernmeldeaufklärungsabschnittes 931, Herr OTL Daniels, überreicht werden. Diese fand einen repräsentativen Platz in einer Glasvitrine neben den schon in 2008 überreichten Erinnerungsgaben des Landrates des Landkreises Vulkaneifel, Herrn Onnertz sowie des Stadtbürgermeisters der Stadt Daun, Herrn Jensen. Wir danken auch an dieser Stelle noch einmal dem gesamten Team des CERAC für das rundum gelungene Wochenende und freuen uns auf ein Wiedersehen, vielleicht in naher Zukunft auch hier in der Vulkaneifel … Francois, Christian, Joel und Sergiy - merci beaucoup!


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29. Februar 2012 - „Zukunftspreis Heimat 2011“ - OV Vulkaneifel war mit im Rennen


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„Ideenreichtum und Engagement sind gefragt, um die Region weiterzuentwickeln und stark zu machen für die Zukunft“, so die Aussage der Organisatoren der Volksbank RheinAhrEifel eG zur vierten Runde um den „Zukunftspreis Heimat“. Nicht weniger als 128 Bewerbungen aus vielen gesellschaftlichen Ebenen der Region - im Einzugsbereich der genannten Volksbank zwischen Rhein, Ahr und Eifel - haben ihre Projektbeiträge eingesandt. Das Füllhorn des Innovationswettbewerbes war beachtlich mit wertvollen Beiträgen gefüllt. Die gesteckten Ziele der Bewerber sollten der Attraktivitätssteigerung mit positiven Auswirkungen für die Region und die Menschen, die darin leben und arbeiten, dienen.

Bereits 2010 hatte sich der Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit in diesen Wettbewerb eingebracht. Seinerzeit ging es darum, wie der OV - mit seinen Mitteln und Möglichkeiten - im Rahmen einer Unterstützung im Notfunkbereich durch regionale Amateurfunkstellen und Amateurfunkeinrichtungen bei möglichen Großschadenslagen positiv einwirken kann. Das Kernthema der Bewerbung für 2011 bezog sich auf die vielfältigen Möglichkeiten der Funkamateure, bewusst oder auch unbewusst die Region im Rahmen der üblichen Funkverkehre und darüber hinaus mit Sonderaktivitäten bekannt zu machen. Unter anderem wird eine Delegation Dauner Funkamateure in den kommenden Wochen Gast an der Funkstation des Europarates in Strasbourg sein, um dort im Rahmen eines europäischen Bild Projektes Funkunterstützungsarbeit zu leisten. Viele 100.000 Funkkontakte zu Funkamateuren im In- und Ausland sind gute Referenzen für die Region und unterstreichen auf besondere Weise die Wertigkeit unserer Mitglieder als „Funkbotschafter der Vulkaneifel“. Den touristischen Vorzügen der Region mit ihren geologischen Besonderheiten, den anschaulichen Landschaftsformen sowie der Gastfreundschaft ihrer Menschen sind viele Funkkontakte gewidmet. Sie sind durchaus dazu geeignet, Lust auf vulkanische Exkursionen, Kurzbesuche und Urlaube in der Region zu erzeugen. Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) hat seit nunmehr zwölf Jahren weltweit die so genannte „Vulkaneifel-Trophy“ ausgeschrieben, nach deren Statuten es gilt, gezielt Amateurfunkstationen in der Region Eifel zu kontaktieren. Diese hat sich mittlerweile zu einer der begehrtesten Amateurfunk-Trophäen Deutschlands entwickelt. Die „Vulkaneifel-Trophy“ verzeichnet eine beachtlich hohe Akzeptanz im europäischen Ausland und darüber hinaus. Wie im Amateurfunk üblich, so wird jede Funkverbindung mit einer QSL-Karte bestätigt, die meist wechselnde und landschaftsbezogene Motive der Vulkaneifel mit nachhaltiger Wirkung beim Betrachter erzeugen. Zu diesen und noch weiteren, hier ungenannten beispielhaften Möglichkeiten, stehen traditionell die Mitglieder des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. - Ortsverband Vulkaneifel.

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Am 29. Februar 2012 fand die feierliche Verleihung des „Zukunftspreises Heimat“ im Rahmen eines Festaktes durch die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Eveline Lemke, im Großen Festsaal des Kurhauses in Bad Neuenahr statt. Leider konnte in diesem Jahr eine Abordnung unseres Ortsverbandes kurzfristig aus widrigen, persönlichen Gründen nicht an der Preisverleihung teilnehmen. Es wäre vermessen zu denken, dass wir uns bei der Vielfalt der Bewerber Hoffnung auf einen der vorderen Plätze und den damit verbundenen Preisgeldern gemacht hätten. Viel mehr freut es uns, ein Teil der Besonderheiten, die unsere Region auszeichnen, zu sein. Das soll den engagierten Funkamateuren aus dem DARC OV K34 in Zukunft auch Ansporn sein, ihren vor Jahren eingeschlagenen Weg der Symbiose Amateurfunk und Region Vulkaneifel konsequent weiter zu gehen. In Anerkennung der Teilnahme am Innovationswettbewerb hat der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel eG dem Ortsverband Vulkaneifel eine deutliche Spende zukommen lassen. Unser Dank gilt an dieser Stelle der Volksbank RheinAhrEifel eG für die willkommene Zuwendung!


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25. Februar 2012 - Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34)


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Alljährlich steht ein wichtiger Termin in den Veranstaltungskalendern aller Vereine und Verbände - die Jahreshauptversammlung. Nicht anders beim Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. - Ortsverband Vulkaneifel (K34). Diese war heuer auf Samstag, den 25. Februar 2012 terminiert. Gegen 14:00 Uhr waren noch nicht viele Teilnehmer im Peters Bistro in Ulmen eingetroffen. Das schöne Wetter hielt offensichtlich viele davon ab, sich mit „trockener Vereinspolitik“ zu beschäftigen. Dennoch kamen nach und nach noch Mitglieder zum Versammlungsort, sodass der stellv. OVV des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34), Volker Schnitzius (DL1WH), um 14:30 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung eröffnen und letztendlich 10 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen konnte. Das waren immerhin knapp ein Drittel aller Mitglieder, somit war man auch beschlussfähig. Der Ortsverbandsvorsitzende Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) konnte aufgrund einer gesundheitlichen Rehabilitationsmaßnahme nicht vor Ort sein und ließ sich entschuldigen. Da in diesem Jahr keine Wahlen stattfanden, wurde die Liste mit den Tagungsordnungspunkten zügig abgearbeitet. Hierbei gaben die einzelnen Referenten jeweils ihren Bericht ab, sodass die Teilnehmer der Versammlung auf den aktuellen Stand ihres Ortsverbandes gebracht wurden. Nachdem auch die Kassenprüfer nichts einzuwenden hatten, wurde der Vorstand einstimmig für das Geschäftsjahr 2011 entlastet. Im Anschluss wurden noch offene Punkte und Fragen geklärt, sodass die Versammlung gegen 16:15 Uhr beendet war.


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12. Februar 2012 - 35 Jahre Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Auf den Tag genau vor 35 Jahren, am 12.02.1977, gründete sich im Hotel-Restaurant "Hages" in Ulmen der Ortsverband Vulkaneifel (K34). Grund genug, um in einer kleinen Feierstunde den Tag würdig und in Erinnerung zu begehen. Deshalb erging im Vorfeld eine Einladung an alle Mitglieder, sich am Sonntag, dem 12.02.2012, bei Kaffee und Kuchen in Schalkenmehren im Café "Maarblick" zwanglos zu treffen. So konnte der Vorstand gegen 14:30 Uhr erfreulicherweise insgesamt 19 Teilnehmer begrüßen. Nachdem alle durch eine warme Tasse Kaffee und ein- oder zwei Stücke Kuchen vorerst gesättigt waren, richtete OVV Peter Segieth (DL2RPS) das Wort an die versammelten Mitglieder mit Begleitungen. Er bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen, für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren innerhalb des OV's und sprach gleichzeitig die Hoffnung aus, dass das harmonische Zusammenleben auch in Zukunft durch regelmäßige Aktivitäten gestärkt wird. Sogleich gab er das Wort an Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) weiter, der als einziges Gründungsmitglied des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) anwesend war.

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Dieter reflektierte in einem etwas längeren, improvisierten Vortrag, wie es überhaupt zur Gründung dieses OV gekommen war. Zur damaligen Zeit war die Eifel noch ein ziemlich weißer Fleck was Ortsverbände betraf ... zwischen der Hauptachse Koblenz (K05) im Osten und Trier (K10) im Südwesten befand sich noch keine lokale Gruppierung. Im Norden gab es zwar den OV Ahrweiler (K01), im Nordosten den OV Andernach (K20), im Südosten und Süden der OV Hunsrück (K28) und im Nordwesten der OV Südeifel (K31) - alle Ortsverbände befanden sich jedoch entfernungsmäßig recht weit weg, waren z. T. sogar durch natürliche Hindernisse wie der Mosel nur sehr schwer erreichbar. Damalige Strassen- und Witterungsverhältnisse kamen noch erschwerend hinzu, zudem war die Mobilität noch nicht so weit vorangeschritten wie in der heutigen Zeit. Eine Neugründung war für die lokal angesiedelten Funkamateure die zwangsläufige Folge, um ein Clubleben mit regelmäßigen Veranstaltungen wie OV-Abenden zu gewährleisten. Dies geschah dann am 12. Februar 1977. Damals waren 15 Funkamateure anwesend, die den Ortsverband Vulkaneifel aus der Taufe hoben. Ein ungewöhnlicher Name, denn es war eher üblich, die Namen der Städte zu vergeben und nicht die von Landstrichen oder Regionen.Bild Dieter berichtete dann weiter über den Fortgang des OV Vulkaneifel sowie die Neugründungen weiterer Ortsverbände in der Region bis in die heutige Zeit. So kamen nach einigen Jahren der OV Obere Kyll (K36), Cochem (K45), Mayen (K47), Wittlich bzw. Mittelmosel (K48) und später Bitburg (K51) dazu, sodass die flächenmäßige Abdeckung in der gesamten Eifel bis zum heutigen Tage recht gut ist. Abschließend verband Dieter seinen Ausblick in die Zukunft damit, dass er hoffe, noch den 50. Gründungstag des Ortsverbandes Vulkaneifel miterleben zu dürfen - was wir ihm und uns alle wünschen.

Unter Applaus endeten die lebhaften Schilderungen von DK5PZ, denen die Anwesenden gespannt und aufmerksam gelauscht hatten. Im Anschluss gab es noch viel zu klönen, sodass sich die Gruppe erst kurz nach 17:00 Uhr endgültig auflöste und sich jeder wieder auf den Heimweg begab. So endete ein zwangloses Treffen noch vor dem Sonnenuntergang in der Vulkaneifel.


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05. Februar 2012 - Winterwanderung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34)


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Trotz klirrend kalter Temperaturen von um die -14° Celsius trafen sich am Sonntag, dem 05.02.2012, gegen 11:00 Uhr vormittags einige mutige und unentwegte Mitglieder mit samt Begleitung zur diesjährigen Winterwanderung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34). Eigentlich war es ja viel zu kalt, aber die Sonne schien schon lange vom blauen Himmel und so hofften die insgesamt 10 Teilnehmer, dass ihnen auf der Wanderung nicht allzu kalt werden würde … Nachdem man die Fahrzeuge auf dem kleinen Parkplatz an der Ortseinfahrt von Bermel-Fensterseifen (der Ort heißt wirklich so …) abgestellt hatte, ging es nach kurzer Wartezeit auf die insgesamt 10km lange Strecke - dem „Traumpfad Hochbermeler“. Dieser Premium Wanderweg ist erst vor wenigen Jahren entstanden, in seiner Schwierigkeit entspricht er der mittleren Kategorie und bekommt wegen seines Erlebniswertes und der schönen Landschaft eine recht hohe Punktwertung in einschlägigen Wanderführern. Aufgrund der Witterungslage war sein Schwierigkeitsgrad jedoch etwas höher, konditionell verlangte er von jedem Teilnehmer etwas mehr ab, dennoch hatten alle viel Spaß auf der Strecke.

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Los ging’s im Ortsteil Fensterseifen, einem idyllisch gelegenen kleinen Eifelörtchen. Von hier aus ging es dick eingepackt auf schmalen Pfaden und Wegen durch die z. T. verschneite Landschaft bergauf und bergab. Auf freier Fläche „wärmte“ die Sonne etwas die kühlen Köpfe, doch oft ging es durch Wälder und kleine Täler - dort war es dann wieder bitterkalt. Nachdem wir das Thürelzer Bachtal erreicht hatten, wurde eine kleine Rast eingelegt. Hier wurden mitgebrachte warme Getränke sowie ein wenig Proviant verzehrt. Gestärkt ging es im Anschluss ins Kimpelbachtal und es folgte - vorbei an einer alten Köhlerhütte - ein ca. vier Kilometer langer stetiger und beschwerlicher Anstieg zum Vulkan Hochbermel. Kurz unterhalb des Gipfels angekommen, eröffnete sich von einer kleinen Aussichtsplattform an der Abbruchkante eines ehemaligen Basaltsteinbruchs ein schöner Blick über die klare Winterlandschaft der Vulkaneifel bis hin zur „Hohen Acht“. Nach kurzer Verweil ging es dann in einer Schleife wieder bergab Richtung Ausgangspunkt in Fensterseifen. Kurz nach 14:30 Uhr erreichten wir wieder unsere Fahrzeuge. Schnell wurden die Motoren und die Innenraumheizungen angeworfen, um auf dem Weg zum Centerparc Heilbachsee wieder einigermaßen aufzutauen. Dort angekommen ging es zum Kaffeetrinken und Klönen - gegen 16:00 Uhr waren dann aber wieder alle soweit zuhause.


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09. - 11. März 2012 - Erneute Aktivierung des Europarates - Vorankündigung


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Nach der großartigen und erfolgreichen Funkaktion in 2008 mit den französischen Funkamateuren des Europarates in Strasbourg, bekamen die Mitglieder der Amateurfunkgruppe der Bundeswehr am Standort Daun (AfuGrpBWStO Daun) erneut eine Einladung, vom 09.03. - 11.03.2012 an einer gemeinsamen Funkaktivität aus dem Europaratsgebäude in der französischen Stadt im Elsass teilzunehmen. Da aus Sicherheitsgründen nur noch zwei Besucher an solchen Aktionen teilnehmen dürfen, wird die AfuGrpBWStO Daun dort durch ihren Leiter sowie stellv. Leiter vertreten sein. Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) und Volker Schnitzius (DL1WH) vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) werden in gewohnt professioneller Manier das Team des Europarates nach Kräften unterstützen. Als Rufzeichen kommt dieses Mal TP8CE zur Anwendung, welches in dem genannten Zeitraum permanent auf den Kurzwellenbändern in Morsetelegrafie, Sprechfunk im Einseitenbandbetrieb sowie möglicherweise auch etwas in den verschiedenen Digi-Modes präsent sein wird. QSL-Karten gehen wie immer zuverlässig über das Büro an Christian (F5LGF).


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