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Der Ortsverband Vulkaneifel im Jahr 2018


31. Dezember 2018 - Sonderstation „DK2ØØMARX“ beendet Funkbetrieb


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Nach genau einem Jahr beendete die Sonderstation des Karl-Marx-Jahres 2018 - „DK2ØØMARX“ - den Funkbetrieb und schließt mit einem mehr als respektablen Ergebnis endgültig das Logbuch. Was einst in der Silvesternacht 2017/2018 begann, endete nach 365 Tagen ebenfalls in der Silvesternacht mit einem „großen Abfunken“ des Rufzeichens, bei dem noch einmal einige Hundert Funkverbindungen (QSO‘s) auf den unteren Bändern gelangen. Insgesamt wurde „DK2ØØMARX“ im Jahre 2018 an 238 Tagen durch acht Funkamateure des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) aktiviert. Am Ende stehen 17.219 QSO‘s mit 127 DXCC-Entities zu Buche, die größtenteils auf der Kurzwelle geführt wurden. Der Löwenanteil entfiel dabei auf die Betriebsart Telegrafie (Morse) mit rund 68%, gefolgt von Sprechfunk-Einseitenband (SSB) mit ca. 20% sowie den digitalen Betriebsarten mit 10%. Gerade hier wurde darauf Wert gelegt, viele unterschiedliche Modes zu bedienen, was auch eindrucksvoll gelang.

Was bleibt übrig? Nun, zuerst einmal viel Licht - soll heißen: den Hauptbeteiligten hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Sonderrufzeichen „in die Luft zu bringen“ und es vor allen Dingen ausdauernd dort zu halten! Die vielen Kontakte gingen oft über ein schnelles „59“ hinaus, und es konnten z.T. auch tiefgründige Verbindungen hergestellt werden. Mit Sicherheit hat die große Anzahl der QSO‘s auch zur stetigen Bandbelebung beigetragen. Schließlich wurden im Schnitt pro Aktivitätstag 72 Verbindungen aufgebaut - das schaffen die meisten Funkamateure nicht in einem Jahr … Wir konnten so vielen Interessierten zu einem neuen Präfix sowie dem Sonder-DOK „2ØØKM“ verhelfen. Es gab aber auch etwas Schatten … z.B. die Erkenntnis, dass man auf „Absichtserklärungen“ und „feste Zusagen“ heutzutage nicht mehr allzu viel geben sollte, auch und gerade von Funkamateuren. Das jedoch dürfte eine Zeiterscheinung sein, die man mittlerweile auch auf andere Bereiche deckungsgleich übertragen kann. Auch schienen einige nicht so ganz den Sinn der Aktion verstanden zu haben … Karl Marx steht eben nicht nur für den Marxismus oder besser gesagt das, was Menschen aus seinen theoretischen Vorstellungen in der Praxis gemacht haben. Er war einer der großen deutschen Philosophen, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft - und aus diesem Grunde wurde die Sonderstation zu seinem 200. Geburtstag initiiert.

An dieser Stelle Dank sagen muss man letztendlich drei Funkamateuren, die knapp 99% aller Funkverbindungen über das Jahr gesehen abgewickelt haben. Allen voran Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), der insgesamt 64,55% aller QSO’s machte! Gefolgt von Volker Schnitzius (DL1WH) mit 28,10% und Siegfried Schüller (DF9WB) mit 6,32%. Zudem arbeitete der Rufzeicheninhaber Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) die bis jetzt eingegangenen Direkt-QSL-Karten bzw. SWL-Berichte ab. Abschließende Arbeiten werden nun zeitnah erledigt. Dabei werden alle Logbücher final bei Clublog, EQSL sowie ins DCL hochgeladen, einige Statistiken sowie Aktualisierungen auf QRZ.com erstellt und alle QSL-Karten für den Büro-Versand vorbereitet und fertiggestellt. Einen genauen Bericht zur Aktivität finden Sie hier.


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07. Dezember 2018 - Letzter OV-Abend im Jahre 2018


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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, erkennbar natürlich am letzten OV-Abend des Jahres im „Peters Restaurant“ in Ulmen. In diesem Jahr kamen 15 Mitglieder und Angehörige des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zusammen, um diesen traditionell vorweihnachtlich geprägten Abend in harmonischer Stimmung miteinander zu verbringen. Mit dazu beigetragen hat unser Mitglied Johannes Herschbach (DB3WU), der mit seiner „Quetsch“ für die musikalische Umrahmung sorgte - vielen Dank an dieser Stelle noch einmal dafür! Neben dem leckeren Essen und ein paar guten Getränken standen die Gespräche im Vordergrund. Erst am späten Abend löste sich die Gruppe wieder auf und jeder trat den Heimweg an. Bedanken möchte sich der Ortsverband schlussendlich noch einmal bei unserem Wirt Peter Lackes mitsamt seinem Team für die, auch in 2018 entgegengebrachte Gastlichkeit in seinen Räumlichkeiten! Der Vorstand - sowie die Radaktion der Homepage - wünschen allen Lesern dieser Zeilen schöne Weihnachtstage und für 2019 alles erdenklich Gute, vor allen Dingen Gesundheit, Glück, Erfolg und persönliche Zufriedenheit.


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10. November 2018 - Jahresabschlussveranstaltung des OV Vulkaneifel (K34)


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Die diesjährige Jahresabschlussveranstaltung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am heutigen Samstag, dem 10. November 2018, ab 14:30 Uhr in Cochem an der Mosel statt. Sie führte uns wegen des Hauptpro grammpunktes wieder einmal für eine gewisse Zeit „unter Tage“. Ziel war der ehemalige Bundesbankbunker - offiziell „Lagerstätte Cochem-Cond“ genannt, der zwischen 1962 und 1964 gebaut wurde und bis 1988 im aktiven Dienst stand. Diese - seinerzeit streng geheime Untertageanlage - diente der Deutschen Bundesbank zur Aufbewahrung einer sogenannten Notstandswährung. Offiziell war es ein Schulungsheim für Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank, in dem man in den 1960er- und 70er-Jahren zuerst die Ausbildung der Beamten des mittleren und gehobenen Dienstes durchführte. Nachdem jedoch diese Ausbildung an anderer Stelle zentralisiert wurde, änderte man die Funktion der beiden Gebäude in ein Erholungsheim um. Fortan konnten hier Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank mit ihren Familien entspannte Urlaubstage verbringen. Das alles diente jedoch nur einem Zweck - der perfekten Tarnung für die eigentliche Aufgabe dieser Anlage: die Lagerung von bis zu 15 Milliarden Mark! Selbst in der unmittelbaren Nachbarschaft war dies völlig unbekannt.

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Da wir eine Führung gebucht hatten, war pünktliches Erscheinen oberstes Gebot. Somit trafen die meisten der 15 Mitglieder mit samt Familienangehörigen pünktlich ein, um in gespannter Erwartung der Besichtigung entgegen zu sehen. Am Eingang wurden wir dann durch Herrn Tischer herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einführung in die Materie betraten wir das Bauwerk über einen der beiden Haupteingänge. Der Bunker mit einer Gesamtfläche von 1.500m² liegt zum Teil bis zu 30m unter der Erde. Zutritt hatten seinerzeit eingeschränkt nur der „Leiter des Schulungsheims“ sowie im vollem Umfang einige wenige Mitarbeiter der Bundesbank Frankfurt, die dort über das Jahr gesehen routinemäßig alle drei Monate stichprobenartige Kontrollen durchführten. Einen Schlüssel zum Betreten des eigentlichen Bunkers war niemals vor Ort, sodass auch sonst niemand Fremdes in die Anlage gelangen konnte. Sie war durch zahlreiche Sensoren abgesichert. Selbst im Alarmfall war nur eine eingeschränkte Kontrolle möglich. Im Krisen- und Verteidigungsfall wäre der Bunker Zufluchtsort für ca. 80-100 Zivilisten gewesen, die dort ungefähr zwei Wochen hätten ausharren können.

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Der Grund für die Lagerung einer Notstandswährung in dieser hohen Geldsumme war die begründete Angst davor, eine während des Kalten Krieges von außen - sprich durch den damaligen Ostblock - herbeigeführte Hyperinflation (Geldentwertung) durch das in Umlaufbringen großer Mengen von Falschgeld - und der damit einhergehenden massiven landesweiten Wirtschaftskrise - zu verhindern. Beim Erkennen solcher Indizien wäre die bestehende D-Mark wohl unmittelbar außer Kraft gesetzt und die Notstandswährung - die sogenannte „BBk II“ - u.a. von Cochem aus in Umlauf gebracht worden. Damit wäre die D-Mark, aber auch das Falschgeld, wertlos gewesen. Dies war eine Schutzmaßnahme zur Vermeidung einer wirtschaftlichen Krise. Denn schon damals wusste man, dass man damit Staaten „aus den Angeln heben“ kann. Diese Furcht scheint es bei dem Euro nicht mehr zu geben … außerdem drohen heutzutage bei einem weltweiten Wirtschaftssystem die Gefahren aus ganz anderen Richtungen, sodass das Bevorraten einer Notstandswährung nicht mehr sinnvoll ist.

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Noch vor dem Fall der Mauer - und dem nachfolgenden Zusammenbruch des Warschauer Paktes - wurde die Notstandswährung 1988, bis auf einige wenige Restexemplare, gewissenhaft und mit deutscher Gründlichkeit vernichtet. Im Anschluss stand der Bunker leer. 1994 verkaufte die Deutsche Bundesbank das Areal an die Volksbank Cochem. Diese errichtete in einem kleinen Teilbereich hochwassersichere Schließfächer für ihre Kunden, beließ den größten Teil der Anlage jedoch unangetastet. Das 8.700m² große Areal mit zwei oberirdischen - sogenannten „Tarn-Wohnhäusern“ - und der gesamten Bunkeranlage wurde schließlich im Jahre 2014 von einem Unternehmer-Ehepaar aus dem nahegelegenen Treis-Karden für eine Summe von unter einer halben Million Euro gekauft. Sie renovierten die beiden Gebäude und bauten sie geschichtsbewusst und denkmalgeschützt zu einem Hotel Garni mit 17 Zimmern um. Die Bunkeranlage wurde mit viel Liebe zum Detail instandgesetzt und in ein privates Museum umgewandelt. Seit 2016 ist es nun eine offizielle Dokumentationsstätte, die den Besuchern die Möglichkeit bietet, für eine gewisse Zeit in eine surreale Welt einzutauchen.

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Auch wir waren von der Stimmung gefangen und fühlten uns recht schnell in die Zeit des Kalten Krieges zurückversetzt. Mit dazu beigetragen haben die ausführlichen Erklärungen des Guide. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Herrn Tischer für die lebhafte Führung durch das Objekt. Nachdem wir nach ca. 90 Minuten wieder das Tageslicht erblicken durften, ging es anschließend zum ganz in der Nähe gelegenen Moselromantik-Hotel Thul, um bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen zu lassen. Gesprächsstoff waren dann immer noch die frischen Eindrücke dieser doch recht faszinierenden Welt des „Unterirdischen“, die wir in 2015 schon beim Besuch des ehemaligen Regierungsbunkers (Ausweichsitz der Verfassungsorgane) in Ahrweiler erfahren durften. Gegen 18:30 Uhr löste sich die Gruppe dann endgültig auf und alle machten sich wieder auf den Nachhauseweg. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an unseren stellv. Ortverbandsvorsitzenden Siegfried Schüller (DF9WB), der den Ausflug im Vorfeld organisierte.

Weitere Informationen über das Bauwerk gibt es hier, weitere Impressionen der Veranstaltung finden Sie in der Galerie.


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03. Oktober 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 (Teil 4)


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Immer wenn der vierte und letzte Teil der Rheinland-Pfalz Aktivitätsabende ansteht, dann brechen auch gleichzeitig die letzten drei Monate des jeweiligen Jahres an … es geht also in die dunkle Jahreszeit und es gilt, das bis jetzt Erreichte zu festigen oder gar noch auszubauen. Somit fanden an diesem Feiertag viele Funkamateure aus Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus den Weg auf das 80m-Amateurfunkband, um pünktlich um 16:00 UTC bei guten Ausbreitungsbedingungen mit dem Wettbewerb zu beginnen. Auch vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) waren zahlreiche Stationen aktiv, um sich gemeinsam in der OV-Wertung möglicherweise noch einen Platz nach vorne zu kämpfen. Vor dem letzten Teil führte der Ortsverband Donnersberg (K54) fast uneinholbar mit 740 Punkten, gefolgt vom Ortsverband Mainz (KØ7) mit 677 Punkten sowie dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit 648 Punkten, der in diesem Jahr allerdings mit „angezogener Handbremse“ agierte. Die Lücke von 29 Pünktchen galt es vielleicht aber doch noch zu schließen, wenn nicht gar zu unseren Gunsten zu übertreffen. Doch die Mainzer machten es uns an diesem Abend sehr schwer, waren doch sehr viele Stationen mit den DOK KØ7 aktiv. Allgemein war die Beteiligung - auch von Funkamateuren außerhalb des Distriktes Rheinland-Pfalz (K) - augenscheinlich recht gut. Der Bereich für Sprechfunk-Einseitenband (SSB) zwischen 3700 kHz und ca. 3770 kHz war dicht an dicht belegt. Aber auch im Bandsegment der Morsetelegrafie riefen zahlreiche Stationen gezielt nach diesem Wettbewerb. Von daher kam keine Langweile auf und die zwei Stunden vergingen wie im Fluge. Ob sich das Engagement aller Beteiligten ausgezahlt hat, wird sich nach der Auswertung zeigen. Vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) wurden gehört: Werner Hiester (DF4WA), Christian Reineke (DF4WO/p), Horst Faas (DF9PX), Siegfried Schüller (DF9WB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Volker Schnitzius (DK2ØØMARX) sowie Norbert Lehmann (DL1EEN).


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15. September 2018 - Sommerabschluss-Funkertreffen beim OV Konz (K25)


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Das Vereinsziel des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) ist unter anderem auch die Pflege der Freundschaften zwischen den Funkamateuren des In- und Auslandes. Dazu folgte der Vorsitzende des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34), Christian Reineke (DF4WO), der Einladung des Ortsverbandes Konz (K25) zum Sommerabschluss-Funkertreffen in Greimerath (Hochwald), zu dem auch Funkamateure aus dem benachbarten Luxemburg erwartet wurden. Schon am Freitag, dem 14.09.2018, hatten die Gastgeber einige Antennen auf dem Veranstaltungsgelände aufgebaut. Am folgenden Tag waren die Gäste dann gefordert, ihre Vergleichsstationen zu errichten. Auf dem 70cm-Amateurfunkband wurde u.a. auch mit ca. 10 Watt an einer logarithmisch-periodischen Antenne in rund fünf Meter Höhe über das Relais DBØDAU gearbeitet.

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Zunächst bildeten sich kleine Gruppen um die Stationen. Dabei blieb man unter sich - streng getrennt nach Deutschen und Luxemburgern. Erst am späten Nachmittag war das Eis gebrochen. Nun stand nicht mehr die Technik im Mittelpunkt des Geschehens, sondern das persönliche Kennenlernen. Die Stimmung war dabei sehr ausgelassen. Mit dabei waren Arsène Schröder (LX1RA) von der RL (Radio-Amateurs du Luxembourg) und Patrick Rendulic (LX3X) mit einer größeren Gruppe von sehr jungen Funkamateuren der LARU (Luxembourg Amateur Radio Union). Vielen Dank an dieser Stelle an die stellv. OVV des Ortsverbandes Konz (K25) sowie YL-Referentin des DARC-Distriktes Rheinland-Pfalz (K), Michelle Steffen (DL5MST), und ihren Ehemann und OVV Raoul Steffen (DL7RST) - sowie ihren Helfern vor Ort - die ihre Gäste auch mit Kaffee, Kuchen, heißen Würstchen und Salaten verwöhnten.


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07. - 09. September 2018 - Besuch der 63. UKW-Tagung in Weinheim


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Die Weinheimer UKW-Tagung versteht sich in ihrer Tradition als Treffpunkt für all diejenigen, die sich für Funktechnik und Elektronik interessieren. Sie findet jährlich seit 1956 statt. Funkamateure aus ganz Europa referieren auf diesem Forum über ihre Erfahrungen. Sie informieren über innovative Entwicklungen und teilen dabei ihr Know-How. Daneben gibt es einen Flohmarkt und verschiedene Stände. Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) ist durch einen gemeinsamen Stand der Distrikte Rheinland-Pfalz (K) und Baden (A) vertreten. Obwohl seit vielen Jahren auch im „Pflichtprogramm“ vom Ortsverband Vulkaneifel (K34), so wurden heuer nur drei Mitglieder gesichtet. Das lag wohl auch an der zeitgleich einberufenen Mitgliederversammlung, die viele nicht versäumen wollten. Zum Abschluss gab es einen unterhaltsamen Multi-Media Bericht von Emil Bergmann (DL8JJ) über die C8T-DXpedition des „Belgian Lions DX-Team“ vom 02.-15.05.2018 nach Mosambik. Dabei wurde die Erkenntnis gewonnen, dass sich der Digi-Mode FT8 mehr und mehr durchsetzt und dabei die klassischen Betriebsarten CW und SSB momentan etwas verdrängt. Zur Erheiterung der Zuhörer zeigte Emil ein Bild des vergleichsweise gemütlich arbeitenden FT8-Operators.


[df4wo]



18. - 19. August 2018 - Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34)


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Das diesjährige Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am Wochenende 18./19. August 2018 in den Räumlichkeiten des Ruder-Club Traben-Trarbach 1881 e.V. (RCTT) - dem sogenannten „Bootshaus“ - in Traben-Trarbach an der Mosel statt. Unsere beiden Mitglieder Anca (DH9JZ) und Norbert Lehmann (DL1EEN) hatten schon vor längerer Zeit die Idee dazu, da sie beide auch in diesem Club Mitglieder sind und die Location für geeignet hielten. Da sie freundlicherweise sowohl den Kontakt herstellten, als auch die Vorbereitungen und z.T. die Durchführung übernahmen, trugen sie damit entscheidend zum Gelingen des Sommerfestes bei, wofür ihnen an dieser Stelle schon einmal recht herzlich gedankt sei! Zusätzlich vorausgegangen war zwei Wochen vorher ein kleiner „Lokaltermin“ ... dabei trafen der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) und einige Mitglieder letzte Absprachen vor Ort, sodass final die formelle Einladung zum Sommerfest versandt werden konnte.

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Am Samstag, dem 18. August 2018, startete dann das Vergnügen ab 11:00 Uhr Ortszeit. Bei schönstem Sommerwetter präsentierte sich die Mosellandschaft von ihrer besten Seite. Gott sei Dank war es nicht mehr so heiß wie in den Wochen zuvor, aber dennoch heizte die Sonne - gerade auf der Terrasse - mächtig ein. Apropos Einheizen: Johannes Herschbach (DB3WU) hatte seine umfangreiche Musikanlage aufgebaut und sorgte mit seinem Akkordeon für die notwendige musikalische Untermalung. Aufgrund seines riesigen Repertoires waren Titel von J.S. Bach bis zu den Beatles zu hören. Recht schnell füllte sich das Areal mit zahlreichen Mitgliedern sowie deren Angehörigen. Da wir kulinarisch gesehen bei solchen Veranstaltungen seit einigen Jahren auf „Selbstverpflegung“ setzen, konnte auf dem OV-eigenen Grill das mitgebrachte Grillgut zubereitet werden. Aufgrund diverser Salatspenden mangelte es auch nicht an den nötigen Beilagen.Bild Am Nachmittag gab es zusätzlich noch Kaffee und Kuchen sowie frisch zubereitete Waffeln, danke Anca! Auch Siegfried hatte es sich nicht nehmen lassen, mit den ersten Pflaumen aus dem eigenen Garten einen Kuchen zu backen und diesen zu servieren. Die verbleibende Zeit konnte durch Fahrten auf der Mosel kurzweilig gestaltet werden. Norbert Lehmann stellte sein Motorboot „Skorpion“ zur Verfügung, und mit ihm am Steuer waren so immer vier Gäste zwischen Trarbacher Brücke und Enkircher Staustufe auf „kleiner Kreuzfahrt“ unterwegs - auch hierfür noch einmal besten Dank! Während den Fahrten war ausgiebiger Funkbetrieb möglich, der auch dankend angenommen wurde.

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Einige Gäste konnten aufgrund weiterer Verpflichtungen nur eine gewisse Zeit anwesend sein, andere blieben noch bis spät in den Abend bzw. übernachteten auf dem Gelände oder in nahegelegenen Herbergen. Der harte Kern fand mal wieder erst weit nach Mitternacht um ca. 02:30 Uhr den Weg in den Schlafsack. Am nächsten Morgen gab es - für die bis dahin immer noch vor Ort weilenden ca. 12 Mitglieder - ein zünftiges Frühstück u.a. mit Rührei und Speck. Sie ließen den Tag ruhig angehen und sorgten zu einem späteren Zeitpunkt dafür, dass das „Bootshaus“ wieder so verlassen wurde wie man es tags zuvor vorfand, nämlich in einem sauberen und aufgeräumten Zustand. Gegen 12:00 Uhr war dann das Sommerfest 2018 Geschichte und alle traten wieder den Heimweg in die nahegelegene Vulkaneifel an. Bedanken Bildmöchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich beim Ruder-Club Traben-Trarbach 1881 e.V. für das kurzzeitige Überlassen ihrer Heimstätte, bei Anca und Norbert Lehmann für die Organisation im Vorfeld, sowie bei den Vorstandsmitgliedern Erwin Gerhards (DF3WI) in der Funktion als Kassenwart und stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) für die Abwicklung des Sommerfestes vor Ort! Der Dank geht auch noch einmal an Johannes Herschbach für die musikalische Begleitung sowie an alle Mitglieder und Gäste, die den Weg an die Mittelmosel gefunden haben, um somit für eine rundum gelungene Veranstaltung zu sorgen.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


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03. August 2018 - Außerordentliche Mitgliederversammlung 2018


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Ereignisse der letzten Wochen und Monate haben es nötig werden lassen, dass in der über 40-jährigen Geschichte des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) aufgrund eines Minderheitenvotums die erste Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden musste. Der rechtzeitig ergangenen Einladung durch den Vorstand folgten an diesem Abend 18 Mitglieder. Außerdem waren vor Ort der Geschäftsführer des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.), Herr Jens Hergert (DK7JH), sowie der Distriktvorsitzende des Distriktes Rheinland Pfalz (K), Herr Hartmut Schäffner (DF3UX). Nachdem der stellv. Ortsverbandsvorsitzende Siegfried Schüller (DF9WB) kurz nach 19:30 Uhr die Außerordentliche Mitgliederversammlung eröffnet und alle Anwesenden begrüßt hatte, reflektierte der Ortsverbandsvorsitzende Christian Reineke (DF4WO) die Geschehnisse der letzten Monate bis hin zum aktuellen Sachstand. Die im Anschluss überwiegend sachlich geführte Diskussion, bei der aus verständlichen Gründen zuweilen auch recht emotional agiert wurde, Bildführte im Laufe des Abends - auch dank der erläuternden Einlassungen durch Herrn Hergert - zumindest beim Hauptthema zu einem für alle Anwesenden vorerst befriedigenden Ergebnis. Weitere Punkte der Tagesordnung konnten recht zügig abgearbeitet werden, sodass die Außerordentliche Mitgliederversammlung nach ca. zwei Stunden beendet werden konnte. Der Dank der Mitglieder geht an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich an den GF Herrn Jens Hergert (DK7JH) sowie den DV Hartmut Schäffner (DF3UX), die sich an dem klimatisch heißen Abend auf den langen Weg in die Vulkaneifel begeben hatten.


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21. Juli 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 - Teil 3


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Wie in all den vergangenen Jahren, so war auch heuer der Rheinland-Pfalz Aktivitätsabend auf dem 10m-Band von den Ausbreitungsbedingungen her in unserer Region sehr schwierig. Während die Stationen in der relativ dicht besiedelten Pfalz aufgrund der Bodenwellenausbreitung stark begünstigt sind, sitzen teilnehmende Stationen im Norden des Landes wegen dieses fehlenden Effektes sozusagen „auf dem Trockenen“. Im Zuge des weiter abnehmenden Sonnenfleckenzykluses Nr. 24 verstärkt sich diese Tatsache von Jahr zu Jahr. Sporadische Ausbreitungsanhebungen sind für einen so kurzen 2-Stundenzeitraum so gut wie ausgeschlossen. Da hilft auch kein großer Stationsaufwand … Norbert Lehmann (DL1EEN) bastelte sich am Nachmittag noch extra eine zusätzliche Antenne für die vertikale Polarisationsebene, Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf BildHaferkamp (DK9WI) arbeiteten portabel vom Eselsberg mit einer 4-Element-Monobander für 28MHz. Beide Stationen klagten über extrem hohes Rauschen und nur sehr leise zu hörende Teilnehmer, die zudem noch mit Prasseln durch niedergehende Gewitter in der Ferne überdeckt wurden. Des Weiteren nahm vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) noch Andreas Petersen (DO4APM), Christian Reinecke (DF4WO) sowie für 10 Minuten Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) an der Aktivität teil. Dem Vernehmen nach füllten sich die Logbücher nur sehr zäh, wobei am Ende der zweistündigen Veranstaltung selbst bei den gut ausgestatteten Stationen nicht mehr als 30 Rufzeichen zu finden waren. Vielleicht sollte man diesen Teil des Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabends ab dem kommenden Jahr aussetzen, bis der nächste Anstieg im Sonnenfleckenzyklus Nr. 25 deutlich zu erkennen ist.


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14. - 15. Juli 2018 - Teilnahme am WRTC 2018


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Die Weltmeisterschaft der Funkamateure, bekannt als „World Radiosport Team Championship“ (WRTC), fand heuer zum ersten Mal in Deutschland statt. Nach vier Jahren intensiver Vorbereitungen trafen sich vom 12. - 16. Juli 2018 genau 63 Funkteams sowie mehrere Hundert Helfer, Schiedsrichter, Auswerter und weitere Unterstützer aus 40 Nationen in der Lutherstadt Wittenberg sowie dem nahegelegenen Jessen. Die WRTC findet seit 1990 alle vier Jahre in einem anderen Land statt. Begonnen wurde seinerzeit in Seattle, Washington (USA), danach folgten in 1996 San Francisco, California (USA), 2000 in Ljubljana (SLO), 2002 in Helsinki (FIN), 2006 in Florianópolis (BRA), 2010 in Moscow-Domodedovo (RUS) und schließlich 2014 in New England (USA). Dabei kämpfen Funkamateure in 2er-Teams bei absolut gleichen Voraussetzungen feldmäßig um möglichst viele Punkte, die durch die Anzahl der Funkverbindungen und einem Berechnungsschlüssel zustande kommen.

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Der eigentliche Funkwettbewerb lief über 24 Stunden parallel zum Contest „IARU HF Championship“ und garantierte so für volle Funkbänder. Zusätzlich sorgte am Vorabend des Wettbewerbs die Bekanntgabe der Rufzeichenzuteilung für die internationalen Funkteams für eine sensationelle Überraschung … wegen der besonderen Bedeutung der WRTC 2018 für den Amateurfunk in Deutschland war es dem Veranstalter in Verbindung mit der Bundesnetzagentur tatsächlich gelungen, Rufzeichen aus dem altbekannten Rufzeichenblock „Y2-Y9“ zugeteilt zu bekommen! Dieser Block war früher der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) vorbehalten und fiel mit der Wiedervereinigung an die Bundesrepublik Deutschland. Seit nunmehr 28 Jahren wurden jedoch aus diesem Block keine Rufzeichen mehr ausgegeben. Die 63 Clubrufzeichen der Klasse A beginnen alle mit „Y8“ und sind vierstellig. Sie wurden - genauso wie die Funkstandorte - den Teams öffentlich zugelost. Am Ende des Wettbewerbs standen 262.746 Funkverbindungen in den Logbüchern der 63 Teams - eine stolze Leistung!

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Mit dazu beigetragen haben einige Funkamateure des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34), die zwischen Samstag, dem 14.07. - 12:00 UTC und Sonntag, dem 15.07. - 11:59 UTC fleißig Punkte vergaben. Dabei hat Volker Schnitzius (DL1WH) alle 63 Stationen im Laufe von nur wenigen Stunden von Daun aus via Kurzwellenfunk in der Betriebsart Morsetelegraphie und Sprechfunk-Einseitenband erreicht. „Die Sprungentfernung von hier aus in den Bereich der „neuen Bundesländer“ ist „historisch bedingt“ halt immer bestens … die Signale waren auf dem 80m-, 40m- sowie 20m-Band unglaublich kräftig und laut zu hören, sodass auch mit bescheidenen Bedingungen auf unserer Seite meist nur ein Anruf Bildgenügte, um gehört zu werden!“ Zudem war ein weiteres Mitglied des Ortsverbandes Vulkaneifel in Wittenberg vor Ort. Dieter Traxel (DK5PZ) hatte in enger Zusammenarbeit mit Christian Janßen (DL1MGB), dem Präsidenten der WRTC 2018 e.V., die WRTC-Siegerpreise vorbereitet und zeitnah zur Siegerehrung am 16. Juli 2018 in Wittenberg personifiziert zur Verfügung gestellt. Gewonnen hat übrigens das Team aus Litauen, Gedas Lucinskas (LY9A) und Mindis Jukna (LY4L). Platz 2 ging an die deutsche Mannschaft mit Manfred Wolf (DJ5MW) und Stefan von Baltz (DL1IAO) aus Baden-Württemberg. Die Drittplatzierten kommen aus den USA - Chris Hurlbut (KL9A) und Daniel Craig (N6MJ) - sie waren bis zu diesem Tag die aktuellen Weltmeister und konnten somit ihren Titel nicht verteidigen.


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07. - 08. Juli 2018 - VHF/UHF-Contest auf dem Eselsberg


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Nachdem im Vorfeld sowohl die Antennenanlage, als auch der Funk-Container (neuer Spanplattenboden sowie PVC-Belag) fit für die Sommersaison gemacht wurden, stand als erstes Highlight die Teilnahme am VHF-/UHF-Contest an. Allerdings war es in diesem Jahr etwas schwierig, aus verschiedensten Gründen ausreichend aktive Teilnehmer für die Veranstaltung zu gewinnen. Als stellv. OVV hatte Siegfried Schüller (DF9WB) in den Wochen zuvor mehrere Einladungen per Email mit der Bitte um Rückmeldung losgeschickt. Letztendlich fanden sich dann aber dennoch einige wenige „Motivierte“, die der Veranstaltung ihren Stempel aufdrücken wollten.

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Der Ablaufplan sah das Treffen der Aktiven ca. drei Stunden vor Contestbeginn an bekannter Stelle auf dem Eselsberg bei Dockweiler vor, damit genügend Zeit blieb, das OV-Zelt als trockenen und windgeschützten Aufenthaltsort - sowie im Anschluss die UKW-Station im Funkcontainer aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Gegen 15:30 Uhr fand die Einteilung der Funkcrews für den geplanten 2-Stundentakt vor, denn es sollte 24 Stunden rund um die Uhr an der Station gearbeitet werden. Eine halbe Stunde später begann dann auch schon der Contest bei schönem sommerlichem Wetter. Erfrischender Wind, der zum Teil stürmische Böen annahm, erleichterten die Bedingungen vor Ort.

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Trotz „stinknormalen Ausbreitungsbedingungen" ohne besonders auffallende Höhen oder Tiefen, kamen vom rund 630 Höhenmetern gelegenen Eselsberg recht gute Funkreichweiten auf 144 MHz zustande … Stationen aus Skandinavien, Großbritannien, Italien, Korsika, jede Menge aus Frankreich, Tschechien, der Slowakei und Slowenien fanden den Weg ins Logbuch, um nur einige Länder zu nennen. Die weiteste Verbindung von ca. 1.130 Kilometern kam am frühen Sonntagmorgen mit unserem OV-Mitglied Stefan Heck (LAØBY), der von seinem Hausberg - dem "Holmenkollen" oberhalb von Oslo - aus QRV war, zustande.

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Nachts war der Funkbetrieb wie gewohnt etwas „zähflüssig“, trotzdem waren Überraschungen bei den Funkverbindungen möglich. Am Sonntag war dann wie gewohnt um 16:00 Uhr Schluss. Direkt danach wurde alles wieder abgebaut und verpackt. Da an beiden Tagen Selbstverpflegung angesagt war, bestand der logistische Aufwand lediglich in OV-Zelt, Stromversorgung, Kühlschrank und OV-Grill. Durchschnittlich 390km pro UKW-Funkkontakt bei knapp 330 wertbaren QSO’s sind ein mehr als guter Durchschnitt. Ein optimal eingespieltes Operatorteam beim Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit Volleinbindung von Contest-Neueinsteigern sichert vielleicht unsere Wettbewerbs-Aktivitäten in der Zukunft.

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Die Contest-Arbeit ist nun Geschichte. Der Spaß am gemeinsamen Tun stand wie immer im Vordergrund. Das Wetter unterstützte bei einem fast wolkenfreien und sonnigen Himmel sowie optimalen Temperaturen die gute Laune aller Mitwirkenden. Die Endplatzierung steht dabei nicht im Vordergrund. „Hauptsache nicht Letzter“, naja ein Platz im Mittelfeld wäre schon schön, damit sich der Einsatz von Mensch und Material gelohnt hat. Unser Dank geht an Siegfried Schüller (DF9WB) für die gute Vorbereitungs- und Steuerarbeit, dem gesamten Team vor Ort sowie dem Contest-Nachauswerter. Nachfolgend noch ein paar Fotos vom Geschehen in unserer Galerie


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Juni 2018 - Funkcontainer „Fuchsbau“ erhält neue Fußboden


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Nachdem durch einem gemeinsamen Arbeitseinsatz am Antennenträger auf dem Eselsberg die Antennen für den - Anfang Juli 2018 anstehenden VHF-/UHF-Contest - fit gemacht wurden, war jetzt nur noch eine Baustelle an unserem Portabelstandort offen. Als wir genau vor einem Jahr im Juli 2017 den ehemaligen Metallcontainer, der über 50 Jahre zur Unterbringung der Technik für den Südwestfunk-Füllsender oberhalb von Dockweiler gedient hatte, übernommen und neben unserem Funkmast aufgebaut hatten, wurde bereits festgestellt, dass der alte PVC-Belag des Fußbodens sich vom Untergrund gelöst hatte und erneuerungsbedürftig war. Außerdem war im Türbereich ein Teil des Spanplattenbodens durchgefault und eingebrochen. Hier wurde kurzerhand provisorisch ein Stück Spanplatte draufgelegt und festgeschraubt. Somit war uns schon einmal fürs Erste geholfen, und der Juli-Contest sowie die ersten Funkaktivitäten konnten durchgeführt werden. Dieter Traxel (DK5PZ) hatte seinerzeit zur Erstausstattung des Funkraumes einen fast neuen, gepolsterten Drehstuhl (Chefsessel) spendiert. Diesen hatten über den frostigen Winter jedoch die Mäuse durch Annagen und Aushöhlen der Sitzpolster zum warmen Winterquartier umfunktioniert. Hierzu hatten sich die kleinen Nager an einer Stelle durch den geschädigten Boden Zugang verschafft um ihr neues Zuhause zu beziehen. Aber wie das mit Mietnomaden so ist, sie verschwinden wieder, ohne sich um den Schaden und den Dreck zu kümmern, den sie verursacht haben …

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Also waren die Funkamateure als Hausherren wieder gefragt. Stefan Dick (DL7SDI) hatte bereits im vergangenen Herbst zur Neuverlegung des Fußbodens drei Stück OSB-Spanplatten d=24 mm, die bei ihm nicht mehr benötigt wurden, zur Verfügung gestellt und zum „OV-Lager“ in die Garage bei Siegfried Schüller (DF9WB) geschafft. Nachdem der kalte Winter vorüber, die Temperaturen auf dem Eselsberg angenehmer und an unserer Antennenanlage schon wieder einige Funkaktivitäten in 2018 stattgefunden hatten, war es jetzt an der Zeit, die Bodensanierung durchzuführen. Die erforderlichen Materialien waren zwischenzeitlich für den Ortsverband Vulkaneifel (K34) kostenneutral „organisiert“ worden und lagen zur Verarbeitung bereit. In vier Arbeitseinsätzen im Juni (09.06. / 23.06. / 24.06. / 30.06.) sowie am 02. Juli 2018 ,wurde durch Siegfried Schüller (DF9WB) nach Feierabend der Teil des defekten Plattenbodens herausgetrennt, durch ein neues Teilstück ersetzt, und dann noch einmal die gesamte Bodenfläche mit einer Spanplattenlage überdeckt, bevor der neue Oberbelag aus zwei schmalen PVC-Bahnen zugeschnitten, flächig verklebt und verlegt wurde. Mit dem Anpassen der Fuß- und Eckleisten waren die Arbeiten final abgeschlossen.

Der „Fuchsbau“ hat jetzt wieder einen neuen Fußboden, der nun bei möglichst vielen Aktivitäten betreten und strapaziert werden darf. Es kann gefunkt werden. Den dazu notwendigen Schlüssel erhält man ebenfalls bei DF9WB. Nachfolgend einige Fotos vom Schadensbild und der Neuverlegung des Fußbodens.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


[df9wb]



16. Juni 2018 - Arbeitseinsatz auf dem Eselsberg


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Rolf Haferkamp (DK9WI) hatte bei der letzten Funkaktivität auf dem Eselsberg (RLP-Aktivitätsabend am 09. Mai 2018) an der gestockten 2m-Yagiantenne ein Stehwellenverhältnis (SWR) von nur 1:1,7 gemessen. Das ist nicht gerade optimal für den Funkbetrieb mit nachgeschalteter Endstufe, denn diese kann dann durch die Fehlanpassung abschalten. Zudem schwankte das gemessene Signal durch Windeinwirkung auf die Antennen, was auf Kontaktprobleme der Steckverbindungen an den Antennenkabeln hindeutete. Um die Antennenanlage für den geplanten VHF-Contest am 07.-08. Juli 2018 fit zu machen, war für den heutigen Samstag ein Arbeitseinsatz geplant. Dieser hat sich gelohnt und wurde mit Erfolg abgeschlossen. Das Stehwellenverhältnis der beiden gestockten Antennen für 144 MHz konnte von 1:1,7 auf 1:1,2 verbessert werden.

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Bereits eine Stunde vor dem eigentlichen Arbeitseinsatz um 11:00 Uhr hatte Jürgen Bruhn (DK6WJ) das kniehohe Gras im Arbeitsbereich der Antennenanlage und des nebenstehenden Funk-Containers mit seiner Motorsense abgemäht. Nachdem der gesamte Antennenmast heruntergekurbelt und umgelegt war, konnte der Fehler rasch an einer Steckverbindung direkt an der oberen Antenne lokalisiert werden. Durch neues Anlöten des N-Steckers an das Flex10-Antennenkabel wurde das Kontaktproblem schnell behoben. Da der Antennenmast schon mal umgelegt war, wurden sämtliche Stecker und Kabelbefestigungen nochmals überprüft und neu abgedichtet bzw. am Antennenrohr neu befestigt. Weiterhin wurden die durch den Wind leicht zueinander verdrehten Antennen neu ausgerichtet. Um ca. 15:00 Uhr war der Mast mit vereinten Kräften wieder komplett hochgekurbelt und ist jetzt für die geplante Teilnahme am VHF-Contest im Juli betriebsbereit.

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Als kleine Belohnung nach getaner Arbeit - und als Erfrischung gegen den Durst - hatte Siegfried Schüller (DF9WB) noch ein paar „Braunsche Röhren“ mitgebracht, die mit großem Wohlwollen entgegengenommen wurden. Da die Mittagpause zwangsläufig ausgefallen war, verabredete man sich im Anschluss noch zu einem verspäteten Imbiss in „Müller`s Grillstuw“ am Ortseingang von Dockweiler. Zu dem gemütlichen Beisammensein stieß rein zufällig auch unser ältestes OV-Mitglied - Paul Simon (DG6VS) - hinzu. Paul bedauerte sehr, seine früher gewohnten Aktivbeiträge aus Altersgründen nicht mehr erbringen zu können. Vielen Dank den Mitstreitern Erwin Gerhards (DF3WI), Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Norbert Lehmann (DL1EEN) und Andreas Peterson (DO4APM) für ihr Engagement und den geleisteten Arbeitseinsatz zu Gunsten einer leistungsfähigen Antennenanlage für unsere Funkwettbewerbe an einem exponierten Standort. Bitte den Termin für den VHF-Contest am 07.-08. Juli 2018 vormerken. Es werden noch aktive Contester für den 24h-Wettbewerb gesucht.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


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01. - 03. Juni 2018 - HAM-Radio in Friedrichshafen


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Zu einem erneut ungewöhnlichen Termin fand in diesem Jahr die 43. Internationale Amateurfunk-Ausstellung „HAM-Radio“ in Friedrichshafen am Bodensee statt. Normalerweise am letzten vollständigen Wochenende des Monats Juni gelegen, war der Termin in 2018 ganze vier Wochen früher. Das ließ im Vorfeld keine guten Erwartungen bezüglich der Besucherzahl aufkommen, obwohl es aufgrund des Feiertages Fronleichnam ein verlängertes Wochenende darstellte. Genau aus dem Grund reisten einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) recht früh, z.T. schon am Mittwochmorgen an, um dem drohenden Verkehrschaos auf Deutschlands Autobahnen aus dem Weg zu gehen. Wiederum verbrachten andere Mitglieder schon die ganze Woche vorher am Bodensee, der Rest machte sich individuell am Feiertag auf den Weg zur Messe. Insgesamt wurden gesichtet (z.T. mit familiärem Anhang): Joe (DA1KW), Jürgen (DD8PB), Werner (DF4WA), Siegfried (DF9WB), Hagen (DG4PB), Anca (DH9JZ), Dieter (DK5PZ), Rolf (DK9WI), Norbert (DL1EEN), Volker (DL1WH), Peter (DL2RPS) und Gerd (DL8UE). Das sind 30% aller OV-Mitglieder!

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Zur Messe selbst kann man sagen: es wird alles in allem weniger! Die Anzahl der kommerziellen Anbieter schrumpft von Jahr zu Jahr, dementsprechend kommen auch immer weniger Besucher - eine Spirale, die sich im Moment zwar noch langsam dreht, aber unaufhörlich und jedes Jahr für das Auge deutlich sichtbar. Die Gänge werden breiter, nicht 100%zig fachliche Aussteller so langsam mehr, in diesem Jahr erstmals sogar eine kleine Getränkebar mit vielen Tischen und Stühlen direkt in der Halle 1. Es fehlte halt der größte Aussteller WiMo, und diese Fläche ist nicht so einfach aufzufüllen. Es wurde viel Neues gezeigt, ein bunter Mix, der eigentlich keine Langeweile aufkommen ließ. Zudem gab es ja noch die vielen Verbände, Vereine und Interessengruppen, die mit ihren Ständen für Abwechslung sorgten. Der Flohmarkt - vor ein paar Jahren noch zweieinhalb Hallen groß - erreichte in diesem Jahr noch knapp eineinhalb Hallen, das Angebot war im Rahmen der letzten Jahre. Das umfangreiche, z.T. hochkarätige Vortragsprogramm rundete die Messe HAM-Radio ab.

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Parallel fand in einer kompletten Halle ab Samstag noch die seit 2014 neu aufgestellte „Maker Faire“ statt, die Messe der Bastler und Tüftler jeden Alters. Bauen, Basteln, Erfinden, Experimentieren und vor allem der Spaß am Selbermachen stehen hier im Mittelpunkt. Zahlreiche Aussteller präsentierten ihre Ideen, im Mittelpunkt stand dabei die stetig wachsende „Steam-Punk“-Szene mit ihren spektakulären Objekten. Die in den vergangenen Jahren so zahlreichen Aussteller der 3D-Drucktechnik fehlten dieses Mal fast gänzlich. Dennoch konnte ein Füllhorn interessanter Ideen bestaunt werden, die zahlreiche Besucher auch aus dem Bereich des Amateurfunks anzogen. Aufgrund der hochsommerlichen Wetterlage war der Außenbereich rund um die Gastronomien stetig gut besucht. Die Preise werden hier allerdings so langsam abenteuerlich … wo wir gerade dabei sind: auch die Eintrittspreise, vor allen Dingen die Gebühr fürs Parken, kennen seit Jahren nur eine Richtung - nach oben. Hier ist nach Meinung vieler Besucher die Grenze des Anständigen mittlerweile überschritten.

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Die Abende wurden in der Regel im Kreise bekannter und neu kennengelernter Funkamateure in gemütlicher und harmonischer Art und Weise verbracht. Bei leckeren regionalen Köstlichkeiten und ein paar Getränken fanden diese aufgrund der Wettersituation meist draußen statt. Das ist mithin ein Grund, warum viele zur Messe nach Friedrichshafen reisen. Funkamateure, die man in der Regel nur von der Stimme her über den Funk kennt, trifft man hier an Ort und Stelle. Es bleibt Zeit für Fachgespräche und sämtliche Themen, die ansonsten meist zu kurz kommen. Dabei steht der Erfahrungsaustausch an erster Stelle. So verflog die Zeit recht schnell und die Abende klangen nach den anstrengenden Messetagen aufgrund der allseitigen Müdigkeit auch nicht zu spät aus. Es war mal wieder eine gelungene Veranstaltung. Am Ende teilte die Messegesellschaft eine offizielle Besucherzahl von 15.460 mit. Im kommenden Jahr wird die HAM-Radio vom 21. - 23. Juni 2019 stattfinden. Das ist fast der alte angestammte Platz, den die Messe über zig Jahre hin belegte. Es bleibt abzuwarten, ob dies wieder ein paar Besucher mehr anlocken wird. Wir sehen uns in 2019.


[dl1wh]



19. Mai 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 - Teil 2


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UHF bedeutet kurze Reichweiten ... ich hatte das Distriktrufzeichen DFØRLP beantragt, um auch den Funkamateuren im Nordwesten von Rheinland-Pfalz die Möglichkeit zu geben, eventuell einen zusätzlichen Multiplikator zu erreichen. Von unseren sechs direkten Nachbar-Ortsverbänden konnte ich von meinem Standort - nahe dem Nürburgring aus - nur einen einzigen erreichen. Aus dem eigenen OV waren es drei Stationen und drei weitere kamen aus dem Distrikt Köln-Aachen (G). Dazu eine Handvoll QSOs mit Stationen im Westerwald, Taunus und Rheinhessen. Insgesamt gesehen war die Beteiligung sehr schwach. Die Möglichkeit, in der zweiten Stunde alle Stationen nochmals arbeiten zu dürfen scheiterte bei mir an der nachlassenden Batteriespannung. Mit reduzierter Leistung gelangen dann nur noch wenige Verbindungen. Gegen 21:30 Uhr war endgültig Schluss. Der Transceiver stellte mangels Energieversorgung den Betrieb gänzlich ein. Positives Randerlebnis: Einige Begleiterinnen der Rennsportfans am Nürburgring versammelten sich um meine Station und zeigten Interesse an unserem Hobby.


[df4wo]



09. Mai 2018 - Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018 - Teil 1


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Auch heuer nahmen wieder Stationen aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) am Auftakt der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende teil; aus bestimmten Gründen jedoch nicht so viele wie in den vergangenen Jahren. Bei schönem Frühlingswetter mit angenehmen Temperaturen bauten einige Teams und Einzelkämpfer am frühen Abend ihre Stationen auf den Anhöhen der Vulkaneifel auf, um ab 18:00 UTC rechtzeitig den zweistündigen (Funk-) Wettkampf starten zu können. Die Ausbreitungsbedingungen waren recht gut, die Zahl der teilnehmenden Stationen im Rahmen dessen, was sonst die Jahre so üblich war. Dabei ist es immer wieder schön zu beobachten, dass sich auch Funkamateure außerhalb des DARC-Distriktes Rheinland-Pfalz (K) an dieser Aktivität mit großer Freude beteiligen. Abschließend bleibt nur noch die Hoffnung zu äußern, dass alle Teilnehmer nach den gültigen Ausschreibungsbedingungen ihre Logbücher einreichen werden, sodass am Ende ein faires Ergebnis zustande kommen wird!


[dl1wh]



05. Mai 2018 - DK2ØØMARX - Aktivität und Zwischenstand


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Am heutigen 200. Geburtstag von Karl Marx war die Sonderstation „DK2ØØMARX“ sowohl auf Kurzwelle, als auch auf dem UKW-Band aktiv. Erstmals gesellte sich der Rufzeichenverantwortliche Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) zum „Kreis der Aktiven“ und funkte aus seinem Fahrzeug vom 561m hohen, oberhalb des Gemündener Maares gelegenen Mäuseberg. Direkt neben dem bekannten „Dronketurm“, der als Denkmal für Adolf Dronke - dem Gründungsvater und Vorsitzenden des 1888 gegründeten Eifelvereins - erbaut wurde, entfaltete er seine Funkstation. Neben etwas Funkbetrieb auf dem 2m-Band im stattfindenden Contest galt es, die zahlreichen Fragen der anwesenden Besucher erschöpfend zu beantworten.

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Den ganzen Nachmittag war das Rufzeichen aber auch auf der kurzen Welle aktiv. Volker Schnitzius (DL1WH) funkte an diesem Tag ausnahmsweise einmal fast ausschließlich in der Betriebsart Sprechfunk-Einseitenband und beglückte somit zahlreiche Funkamateure europaweit, die auf den Tag genau eine Funkverbindung mit diesem Rufzeichen haben wollten. Der Zwischenstand nach vier Monaten Funkbetrieb kann sich durchaus sehen lassen: knappe 8.800 QSO’s mit 111 DXCC-Entities! Dabei entfällt der größte Anteil auf Verbindungen in Telegrafie (67%), gefolgt von Sprechfunk (knapp 24%) und den digitalen Betriebsarten (9%). Bis dato waren sieben Funkamateure mit dem Sonderrufzeichen aktiv, wobei Peter Segieth (DL2RPS) mit großem Abstand (57%) die meisten Logeinträge machte, gefolgt von Volker Schnitzius (DL1WH) mit knapp 36%. Siegfried Schüller (DF9WB) trug bis jetzt immerhin rund 6% aller Funkverbindungen bei. Wir hoffen auf weitere rege Aktivitäten, damit das Sondercall stetig „on air“ ist.


[dl1wh]



04. Mai 2018 - 250. Vulkaneifel-Trophy ausgegeben


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Ein Jubiläum ganz besonderer Art konnte in diesem Monat begangen werden: die „Vulkaneifel-Trophy“ mit der Nummer *250* wurde an OM Andreas Petersen (DO4APM) vergeben. Das man einmal zu einem solch tollen Ergebnis gelangen würde, daran haben die beiden Macher Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) sowie Volker Schnitzius (DL1WH) vor knapp 18 Jahren noch nicht einmal im Traum gedacht … Seinerzeit lautete die Maxime: „Wenn wir irgendwann einmal 100 Trophy-Anträge positiv beschieden haben werden, dann ist unser Ziel erreicht!“ Im Jahr der Volljährigkeit dieser schönen Amateurfunkauszeichnung kann man dann aber doch mit Stolz auf die zweieinhalbfache Menge und somit der unglaublich positiven Gesamtentwicklung der „Vulkaneifel-Trophy“ zurückblicken!

Was im Jahre 2000 in einer ruhigen Minute einer gemeinsamen Nachtschicht ersonnen wurde, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der erfolgreichsten deutschen Amateurfunk-Trophy’s entwickelt, die mittlerweile in 19 verschiedenen Ländern dieser Erde zuhause ist: Portugal. Spanien, England, Schweiz, Österreich, Finnland, Belgien, Dänemark, Niederlande, Polen, Griechenland, Slowenien, Russland, Ukraine, Lettland, Südafrika, Israel, Kroatien und natürlich Deutschland. Insgesamt 39 der 250 „Vulkaneifel-Trophy’s“ gingen somit über die Jahre gesehen ins Ausland, was einer Quote von 15,6 Prozent entspricht. In Deutschland kamen aus 23 von 25 Distrikten des DARC sowie des VFDB Anträge zur Erlangung der Auszeichnung. Leider konnten bis zum heutigen Tag keine Trophy‘s in die Distrikte Ruhrgebiet (L) und Oberbayern (C) vergeben werden … vielleicht lässt sich aber noch diese Lücke in der Statistik innerhalb der nächsten Jahren schließen. Mit diesem kurzen Rückblick richten wir aber wieder unser Augenmerk gen Zukunft … man könnte jetzt sagen: „Auf die nächsten 250!“ Aber dazu haben wir leider nicht mehr genug Olivine, die diese schöne Amateurfunk-Auszeichnungen zentral schmücken … aber eine überschaubare Menge ist noch vorhanden - wer bekommt also die Nummer 251 …?!?


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15. April 2018 - DL2RPS legt Amt als Referent „Wettbewerbe und Diplome“ nieder


Mit sofortiger Wirkung hat unser Ortsverbandsmitglied Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) am heutigen Tag auf der Distriktversammlung des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) - Distrikt Rheinland-Pfalz (K) - in Hütschenhausen / OT Spesbach sein Amt als Referent für „Wettbewerbe und Diplome“ niedergelegt. DL2RPS war erst seit dem 14.10.2017 in dieser Funktion tätig. Von diesem Zeitpunkt an hatte er sich um die Aufarbeitung zahlreicher Aufgaben, speziell im Bereich „Diplome“, mit viel Arbeitseinsatz und Fleiß gekümmert, sodass zumindest ein aktueller Stand in Ansätzen erreicht werden konnte. Des Weiteren widmete er sich mit hohem Zeitaufwand der Auswertung der Rheinland-Pfalz-Aktivitätswoche 2018 sowie der Neugestaltung der Ausschreibungsbedingungen des Wettbewerbs „Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend 2018“. Bestimmte Umstände, die an dieser Stelle nicht näher beleuchtet werden sollen, führten letztendlich zum heutigen Schritt der sofortigen Amtsniederlegung. Zumindest an dieser Stelle geht der Dank an Klaus-Peter Segieth für seine bis dahin geleistete Arbeit!

Aus aktuellen Anlass bittet DL2RPS darauf zu achten, dass ab sofort von Anfragen im Rahmen seiner bisherigen Aufgaben abzusehen ist bzw. die bis jetzt gültigen Email-Adressen - gerade auch für Logbuch-Einreichungen der bekannten RLP-Wettbewerbe - nicht mehr verwendet werden können!


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12. März 2018 - Neues Mitglied im Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) begrüßt recht herzlich Horst Faas (DF9PX) als ein weiteres neues Mitglied in seinen Reihen! Horst ist für viele von uns ein alter Bekannter, war er doch schon einmal vor gut 30 Jahren Mitglied in diesem Ortsverband. Durch die Amateurfunk-AG am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Daun kam er in den 80er-Jahren zum Amateurfunkdienst. Zunächst als DD4PX (alte Klasse C), dann als DH2PAB (alte Klasse A) und schließlich unter seinem jetzigen Rufzeichen DF9PX war er in der Vergangenheit mehr oder minder aktiv auf den - bevorzugt - höheren Amateurfunkbändern (VHF/UHF/SHF) anzutreffen. Beruflich bedingt hat es ihn dann nach Bayern verschlagen, wo er jahrelang Mitglied bei OV München-Nord (C12) war. Dennoch riss die Verbindung in die alte Heimat Vulkaneifel nie ganz ab. So gehörte er zuletzt 2016 als Operator beim UKW-Contest auf dem Eselsberg mit zum erfolgreichen Team von „K34“. Da es ihn beruflich wieder weiter in den Norden getrieben hat, wechselte er nun die Ortsverbandszugehörigkeit und hat sich dabei für den alten OV Vulkaneifel entschieden. Lieber Horst - nochmals Herzlich Willkommen - wir hoffen das Du hier wieder eine schöne „Amateurfunk-Heimat“ finden wirst!


[df4wo]



03. März 2018 - Erfolgreiche Aufstockung des Amateurfunkzeugnisses


Nicholas Weiß (DO6NIC), jüngstes Mitglied im Ortsverband Vulkaneifel (K34), legte am 03. März 2018 bei der Prüfungs-Außenstelle der Bundesnetzagentur in Dortmund nach gebührender Vorbereitung erfolgreich die Prüfung für die Amateurfunk-Zeugnisklasse A ab. Fortan übt er das schöne Hobby unter den Rufzeichen DL6NIC aus. Der Ortsverband Vulkaneifel beglückwünscht Nicholas recht herzlich zu diesem Ereignis, wünscht ihm weiterhin viel Glück im Amateurfunkdienst und viel Spaß mit dem neuen Rufzeichen auf den Funkbändern!


[dl1wh]



17. Februar 2018 - JHV beim Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Die alljährliche Jahreshauptversammlung (JHV) des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand am Samstag, dem 17. Februar 2018, in unserem OV-Lokal „Peters Restaurant“ in Ulmen statt. Pünktlich um 14:30 Uhr begrüßte OVV Christian Reineke (DF4WO) vierzehn (14) Mitglieder und einen Gast im Veranstaltungsraum. In diesem Jahr standen turnusgemäß keine Wahlen auf dem Programm. Somit stand einem schnellen und reibungslosen Verlauf der Veranstaltung durch die Tagesordnung nichts entgegen, zumal zu erkennen war, dass einige Referenten nicht vor Ort waren und somit ihren Aktivitätsbericht nicht abgeben konnten. Nachdem sich unser OV-Mitglied Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) dankenswerterweise bereiterklärte, an diesem Nachmittag das Amt des Protokollführers zu übernehmen, konnte es direkt mit dem Tagesordnungspunkt (TOP) 1 losgehen. Die Liste der viel zu früh verstorbenen Mitglieder wird leider immer länger … eine Gedenkminute ließ uns alle in Erinnerung an die ehemaligen OV-Kollegen innehalten.

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Im Anschluss reflektierte der 1. Vorsitzende sehr ausführlich die Aktivitäten des Ortsverbandes aus dem Jahre 2017 (siehe Homepage „Archiv“). Dabei wurde jedem Anwesenden wieder vor Augen geführt, dass so ein „OV-Jahr“ reich an Aktivitäten jeglicher Couleur ist. Das Aktionsspektrum war - wie in den vergangenen Jahren auch - breit gefächert. Dies betonte auch der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) in seinem kurzen Bericht. Kassenwart Erwin Gerhards (DF3WI) konnte in seinem Report auf ein „ruhiges Geschäftsjahr“ zurückblicken. Danach gaben die anwesenden Referenten ihre Tätigkeitsberichte ab. Schlussendlich konnte der Vorstand für das vergangene Jahr 2017 einstimmig entlastet werden. Die Jahresplanung 2018 war schon im Vorfeld soweit abgeschlossen. Einige wenige Termine mussten noch eingepflegt, nicht alle konnten jedoch final genau bestimmt werden (z.B. der Vulkaneifel-Fieldday oder das Sommerfest). Die noch ausstehenden exakten Termine werden dann so schnell wie möglich kommuniziert. Da unter dem Punkt „Verschiedenes/Aussprache“ offensichtlich kein Redebedarf bestand, wurde die JHV gegen 16:30 Uhr geschlossen.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an das Team von „Peters Restaurant“ für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten außerhalb der regulären Öffnungszeiten, sowie das Bereitstellen der leckeren Kuchen!


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04. Februar 2018 - Teilnahme am UKW-Winter-Fieldday mit DK2ØØMARX


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Am ersten Wochenende im Februar findet traditionell der UKW-Winter-Fieldday statt. Das ist der erste UKW-Amateurfunk-Wettbewerb des Jahres und damit - je nach Wetterlage - eine ganz besondere Veranstaltung. So war es auch am Sonntag, dem 04.02.2018. Schon die Anfahrt zum Fieldday-Platz des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) auf dem Eselsberg in der Nähe von Dockweiler, war bei einer ca. 10-15 cm hohen Schneedecke, einer Temperatur von minus 5 Grad Celsius sowie windigem Wetter eine Herausforderung. Nach dem Siegfried Schüller (DF9WB) dieses gemeistert und das eingefrorene Türschloss zum Funkshack „Fuchsbau“ an der Antennenanlage aufgetaut hatte, wurde die Funkstation,Bild bestehend aus einem ICOM IC-910H, Schaltnetzteil und Notebook zur Logbuchführung aufgebaut. Die Sender-Ausgangsleistung war auf 15 Watt begrenzt und die Stromversorgung musste netzunabhängig erfolgen. Es können also bereits mit kleiner Ausrüstung große Erfolge erzielt werden. Deshalb reichte als Stromversorgung auch die Autobatterie vom Fahrzeug von DF9WB, an die ein Wechselrichter angeschlossen wurde, um alle Verbraucher (Funkgerät / Notebook / Rotorsteuerung) zu betreiben. Dem alleinigen Ziel, das Sonderrufzeichen DK2ØØMARX beim UKW-Winter-Fieldday in die Luft zu bringen, stand nun nichts mehr im Wege.

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Norbert Lehmann (DL1EEN) erschien mit seinem „Funkmobil“-Pickup, der zwar mit einer mobilen Kurzwellen- und UKW-Funkanlage ausgerüstet, die aber für den Wettbewerb nicht geeignet ist. So wurde er „Second Operator“ und es wurde fleißig auf dem 2m-Band in Sprechfunk-Einseitenband (SSB) gefunkt. Damit Licht in den „Fuchsbau“ gelangen konnte, ließen wir die Tür offenstehen. Somit war die Innentemperatur gleich der Außentemperatur. Der Funktisch war von einer gefrorenen Wasserfläche bedeckt … aber DK2ØØMARX war für zwei Stunden „on the air“. Das Sonderrufzeichen in alle Himmelsrichtungen und an Stationen aus Nah und Fern verteilt, da waren die äußerlichen Rahmenbedingungen fast vergessen.

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Die Kälte wurde zwischendurch mit heißem Tee bekämpft, auch eine britische Funkstation meldete sich zur verfrühten „Tea-Time“. Neben den üblichen Rapporten war in einigen Fällen auch Zeit für die Beantwortung von Fragen und vereinzelt auch Erklärungen zu unserem Sonderrufzeichen. Somit erreichten wir zwar keine besonders hohe Wertung im Wettbewerb, sondern einzig und allein das selbst gesteckte Ziel, auch im Winter-Fieldday an den Geburtstag von Karl Marx vor 200 Jahren zu erinnern. Am Ende der zweistündigen Aktivität standen immerhin 35 Funkverbindungen im Logbuch.

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Die meisten Gegenstationen machten unter ähnlichen Bedingungen Funkbetrieb wie wir … bei kalten Temperaturen mit Wind, Schnee und Eis … die es aber nicht vermochten, die Begeisterung für den Amateurfunk einzufrieren. Besucher gab es auch zu verzeichnen: Andreas Petersen (DO4APM) erschien während der Aktivität mit seiner Lebensgefährtin und zwei offensichtlich wintertüchtigen Hunden, und brach von dort mit diesen nach einem „Eyeball-QSO“ zu einer Wanderung in der näheren Umgebung auf. Er war für uns über ein Handfunkgerät für den Fall benötigter Unterstützung jederzeit erreichbar.


[dl1een]



01. Januar 2018 - Sonderrufzeichen anlässlich „200 Jahre Karl Marx“


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Das „Karl Marx-Jahr 2018“ wird - zentral ausgehend von der Stadt Trier und dem Bundesland Rheinland-Pfalz - mit zahlreichen Feierlichkeiten und weiteren Veranstaltungen bedacht. Anlass ist der 200. Geburtstag des „größten Sohnes“ der Stadt Trier. Als weltbekannter Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion, war er zusammen mit Friedrich Engels einer der einflussreichsten Theoretiker des Sozialismus und Wegbereiter einer weltumspannenden neuen Gesellschaftsordnung. Das Karl Marx-Jahr 2018 steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier.

Geplant ist die gesteuerte Aktivierung des Sonderrufzeichens „DK2ØØMARX“ in Verbindung mit dem Sonder-DOK „2ØØKM“über das ganze Jahr 2018. Das Rufzeichen wird ausschließlich durch Mitglieder des DARC e.V. und deren Ortsverbände im Raum Trier, der mittleren und westlichen Eifel und dem westl. Hunsrück, sowie dem OV Bad Kreuznach/Nahe aktiviert. Dieses waren die Wirkungsstätten des Karl Marx in Rheinland-Pfalz. Öffentlichkeitswirksame Außenauftritte in den benannten Regionen sowie verschiedenen Beteiligungen an Veranstaltungen werden die gesellschaftliche Einbindung der Funkamateure zum Thema unterstreichen. Besonderen Zuspruch erwarten wir aus den ehemaligen sozialistischen Staaten und Chinas in allen Funkbetriebsarten.

Seit Mitternacht ist das Sonderrufzeichen „DK2ØØMARX“ auf den Amateurfunkbändern aktiv. Charles Morrison (N1RR) aus Seekonk im Bundesstaat Massachusetts fand um 00:03 Uhr Ortszeit auf dem 40m-Band als erster den Weg in das Logbuch. Viele weitere werden folgen und am Ende mit einer schönen QSL-Karte bedacht werden. Alle aktuellen Informationen rund um „DK2ØØMARX“ findet man unter QRZ.com.


[dk5pz]



01. Januar 2018 - Worte zum neunen Jahr 2018


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All unseren OV-Mitgliederinnen und Mitgliedern sowie all Denjenigen, die sich um unsere Belange in der Vergangenheit mit Rat und Tat mehr oder auch weniger gekümmert haben, sei unser Dank gewiss! Mit eingeschlossen sind auch unsere Frauen sowie die standhaften oder gelegentlichen OV-Abend-Besucher, die unser Ortsverbandsleben immer wieder durch ihre Anwesenheit bereichern und zur Freude aller die teils speziellen Gemeinsamkeiten mit tragen. Nicht zu vergessen sind unsere Mitglieder außerhalb unseres lokalen Einzugsbereiches, sei es im Ausland oder sonst wo lebend, beruflich oder gesundheitlich verhindert sind oder waren - Letzteren gelten unsere Genesungswünsche im ganz Besonderen.

Trotz aller Unkenrufe ist der Amateurfunk nicht wirklich bedroht! Nach wie vor ist der Amateurfunkdienst - so wie niemals zuvor - reich an Betätigungsfeldern in allen Richtungen. Die Bedrohungen kommen von innen heraus, sie kommen von den Funkamateuren selbst. Die Gründe sind mannigfaltig und nach näherer Betrachtung meist so unsinnig wie ein „Kropf am Hals“, und schließlich von Gleichgültigkeit gesäumt. Amateurfunk lebt mit seinen Funkamateurinnen und Funkamateuren, die unsere traditionellen Daseinsberechtigungen mit verteidigen, argumentieren und mit persönlicher Hingabe mit Leben erfüllen und auch zeigen. Am besten können wir das gemeinsam an OV-Abenden angehen und hinaustragen! Deshalb ist es so wichtig, die Gemeinschaft (im speziellen unseres Ortsverbandes K34) weiterhin mit innovativen Ideen und Taten zu pflegen, voranzutreiben und den Mitgliederbestand auch für die Zukunft weitest gehend zu sichern. Ortsverbandsabende haben den Sinn, uns mit der Triebfeder gleicher Gesinnung „Aug in Aug“ zusammen zu führen und unseren Ideen Raum zu geben. Machen wir es 2018 einfach so!


[dk5pz]


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Ortsverband Vulkaneifel K 34 - Archiv 2016

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Der Ortsverband Vulkaneifel im Jahr 2016


18. Dezember 2017 - Gedanken zum Jahresende …


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In unserem Kulturkreis steht das Jahresende ganz im Zeichen der Adventszeit - der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Im Laufe der Zeit haben sich viele Gebräuche und Rituale rund um dieses Fest entwickelt. Ja, es ist sogar möglich, Weihnachten ohne jeden religiösen Bezug zu feiern … mit Elfen, Wichteln und dem Weihnachtsmann. Wer dem Weihnachtsstress entkommen will, tut gut daran, sich auf die grundlegende christliche Botschaft des Festes zu besinnen. Dann werden Geschenke oder ein ausgefeiltes Weihnachtsessen zweitrangig und die Gemeinschaft mit Familie und Freunden rückt in den Vordergrund. Rückbesinnung auf den Ursprung kann auch uns helfen, um unseren Amateurfunkclub für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Am Anfang der Amateurfunkvereine stand nicht der Wunsch nach amateurfunkspezifischen Dienstleistungen, sondern der Wille, die uns gewährten Privilegien zu bewahren und auszubauen, um einen weltweiten, völkerverbindenden und experimentellen Funkbetrieb zu ermöglichen. Das kann nur eine starke Gemeinschaft, die durch regelmäßige Treffen - auch ohne Amateurfunkbezug - die Basis für gegenseitiges Vertrauen und Respekt schafft.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich allen Mitgliedern des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) und ihren Familien, sowie allen Besuchern dieser Webseite eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Start in das Jahr 2018!


[df4wo]



19. November 2017 - Jahresabschlussveranstaltung OV Vulkaneifel (K34)


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Die Tage werden kürzer, dunkler, nasser und kühler - das Jahr 2017 neigt sich schon wieder dem Ende entgegen … um das dritte Wochenende im November herum ist immer der klassische Zeitpunkt für die traditionelle Jahresabschlussveranstaltung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34). An diesem Tag machen die Mitglieder immer noch einmal einen gemeinsamen Ausflug ins Umland. In diesem Jahr war das Ziel der Windsborn-Krater am Mosenberg - zwischen Manderscheid und Bettenfeld gelegen. Die durch Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) vorbereitete Tour sah einen kleinen Spaziergang in freier Natur sowie einen anschließenden gemütlichen Abschluss in einem Hotel in der Nähe vor.

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Gegen 14:00 Uhr trafen sich bei recht frischen Temperaturen 19 Mitglieder und Familienangehörige auf dem Wanderparkplatz „Am Mosenberg“ in der Nähe der Ortschaft Bettenfeld. Dort übernahm Andreas Petersen (DO4APM) die Gruppe und begann mit fundierten und interessanten Ausführungen zur vulkanischen und damit auch zur geologischen Vergangenheit der Umgebung. Immerhin ist der Windsborn Kratersee, der zur Mosenberg-Reihenvulkangruppe gehört, ein ganz besonderes geologisches Highlight: Bilder ist im Gegensatz zu den vielen Maaren in der Vulkaneifel der einzige Kratersee nördlich der Alpen, der ständig mit Regenwasser gefüllt ist! Der Schlackenkegelkrater entstand nach einer Explosion vor ca. 80.000 Jahren und hat einen Durchmesser von knapp 300 Metern. Der darin eingebettete Windsborn Kratersee liegt auf einer Höhe von 497 Metern über NN, hat eine Oberfläche von ungefähr 13.000 Quadratmetern und eine Tiefe zwischen 80 bis 150 Zentimetern. Aufgrund der Verlandung schrumpft er aber so langsam.

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Wir begannen mit einem gemütlichen Spaziergang entlang des Ufers. Wo immer mal kurz die Sonne mit ein paar wärmenden Strahlen durch kam, verweilten wir etwas und lauschten den interessanten Erklärungen von Andreas. Schnell war der See umrundet, und wir begannen mit dem kurzen Aufstieg zum Gipfel des Mosenbergs. Dort versammelten wir uns alle zum Gruppenbild unter dem Gipfelkreuz. Von da an ging es eine Schleife entlang des ehemaligen Kraterrandes wieder zurück zum Parkplatz. Im Anschluss fuhren wir mit den Fahrzeugen über Bettenfeld nach Meerfeld ans Meerfelder Maar. Dort war im „NaturPurHotel … Maarblick“ ein großer Tisch reserviert. Bei Kaffee, Tee und Kuchen wärmten wir uns auf und verlebten dort eine gemütliche Zeit bis zum frühen Abend, bevor die meisten Teilnehmer sich auf den Nachhauseweg machten. Eine kleine Gruppe nahm dort auch noch ihr BildAbendbrot ein, sodass für sie der Tag gegen 19:30 Uhr endete. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an die Vorbereiter und Durchführer, die ihre Sache sehr gut gemacht haben. Ob erste Kontaktaufnahme, Vorbesichtigung, Organisation - das alles sind Dinge, die am Veranstaltungstag nicht zu erkennen sind. Danke auch an Andreas - den zukünftigen neuen "Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Eifel“ - der mit seinen Erklärungen für die nötigen Hintergrundinformationen gesorgt hat.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


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01. November 2017 - Erneut Mitgliederzuwachs im Ortsverband Vulkaneifel (K34)


Gleich zwei Neuzugänge darf der Ortsverband Vulkaneifel (K34) im Monat November verzeichnen: Volker Weiß (DB6YC) aus Adenau sowie Nicholas Weiß (DO6NIC) aus Herschbroich vertreten im Rahmen der Gastmitgliedschaft nun fortan den DOK K34 auf den Funkbändern. Beide Funkamateure waren am Ortsverbandsabend erstmals anwesend und wurden durch die versammelten Mitglieder herzlich begrüßt. Wir hoffen und wünschen beiden, dass sie sich bei uns wohlfühlen und eine Heimstatt für das gemeinsame Hobby finden.


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21.-22. Oktober 2017 - Erneute Teilnahme am WAG-Contest


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Zum 4. Mal nahm eine kleine Gruppe des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) am 24-Stunden-Funkwettbewerb „Worked All Germany Contest“ (WAG) teil. Da wegen der guten HF- sowie Antennensituation meist das Funkshack vom stellv. Ortsverbandsvorsitzenden Siegfried Schüller (DF9WB) in Dockweiler in Anspruch genommen wird, galt es im Vorfeld nur noch einmal, die Antennenanlage zu überprüfen und fehlende bzw. defekte Elemente zu ergänzen bzw. zu reparieren. Diese Arbeiten wurden am Samstag der Vorwoche durch Rolf Haferkamp (DK9WI) sowie Siegfried erledigt. Am späten Nachmittag konnte dann vermeldet werden: die 2el-3-Band-Quad-Antenne für das 10m-, 15m- und 20m-Band - sowie die diversen Drahtantennen für die anderen Bänder sind überprüft und einsatzbereit - der Contest kann kommen. Am Freitag, dem 20.10.2017, bauten Siegfried und Rolf dann die Funkstation auf. Heuer kam zum Einsatz: ein TRX Elecraft K3S nebst Elecraft P3 Panadapter, eine ACOM- Endstufe sowie ein Antennenanpassgerät Typ AT2K von der Firma Palstar.

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Die in diesem Jahr recht dezimierte Gruppe bestand nur aus Siegfried Schüller (DF9WB), Rolf Haferkamp (DK9WI) und Peter Segieth (DL2RPS). Nahezu pünktlich um 15:00 UTC begannen wir mit dem Funkbetrieb auf der Kurzwelle. Zwei Funkamateure bildeten immer ein Team an der Station: einer führte die Funkverbindungen durch, der andere loggte die QSO’s im Logbuchprogramm. Da beide die Funkverbindung und damit das Rufzeichen der Gegenstation mithörten, wird somit die Fehlerquote minimiert. Außerdem führten wir ein mit Manpower geschriebenes handschriftliches Log. Die Ausbreitungsbedingungen am ersten Tag waren gerade auf den höheren Bändern sehr gut. Ab 20:00 Uhr Ortszeit ging allerdings dort so gut wie gar nichts mehr, sodass wir für die Nacht das 40m- sowie das 80m-Band favorisierten. Am Sonntagnachmittag kamen dann auf Grund von schwierigen Ausbreitungsbedingungen nur noch wenig Einträge in das Logbuch, bevor man um 15:00 Uhr mit einem vorläufigen Endergebnis von 790 QSO’s in den Betriebsarten Morsetelegrafie (CW) und Einseitenbandsprechfunk (SSB) schloss. Mit den damit erreichten ca. 268.000 Punkten liegen wir zwar deutlich hinter den Ergebnissen der Vorjahre, aber nach Aussage aller Beteiligten hat es „wieder einmal richtig Spaß gemacht“! Großen Dank wie immer an dieser Stelle an Siegfried, der erneut uneigennützig sein Funk-Shack samt Antennenanlage zur Verfügung stellte und die Crew kulinarisch verwöhnte. Dank auch an Rolf, der die Sendetechnik zur Verfügung stellte und Siegfried bei der Überprüfung der Antennenanlage behilflich war.


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16. Oktober 2017 - Ortsverband Vulkaneifel (K34) belegt landesweit den 2. Platz


Nachdem nun der abschließende Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend auf dem 80m-Band vom 03. Oktober 2017 ausgewertet - und das Ergebnis in die Endabrechnung aller vier Teile eingeflossen ist - steht fest: der Ortsverband Vulkaneifel (K34) belegt mal wieder einen Platz unter den ersten drei Gewinnern! In diesem Jahr reichte es zur Silbermedaille - herzlichen Dank und zugleich Glückwunsch all diejenigen, die mit ihrer Aktivität zu diesem schönen Ergebnis über das Jahr gesehen beigetragen haben! In sprichwörtlich letzter Minute konnten wir durch tolle Einzelergebnisse im abschließenden Teil auf dem 80m-Band einen Platz nach oben klettern und den bis dahin dort vertretenen Ortsverband Mainz (K07) auf den dritten Rang verdrängen. Verdienter Sieger ist in diesem Jahr der Ortsverband Landau (K14), der sich schon früh uneinholbar die Goldmedaille sicherte. Herzlichen Glückwunsch dazu!


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14. Oktober 2017 - Neuer Referent für „Wettbewerbe und Diplome“


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Im Rahmen des Regionalmeetings des DARC-Distriktes Rheinland-Pfalz (K) in Neuwied am Rhein, erhielt am heutigen Tag unser Ortsverbandsmitglied Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) aus der Hand des Distriktvorsitzenden Hartmut Schäffner (DF3UX) die Ernennungsurkunde zum Referenten für „Wettbewerbe und Diplome“ des Distriktes „K“. Der bisherige Referent Thorsten Meirich (DJ7ZZ) scheidet auf eigenen Wunsch aus diesem Amt nach Abschluss der Auswertung der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende sowie der Übergabe der „Dienstgeschäfte“ aus. Dies wird in den kommenden Tagen der Fall sein. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre! Nach Bekunden des neu berufenen Referenten wird die erste Aufgabenstellung und das damit verbundene Ziel sein, bereits die kommende Wettbewerbssaison 2018 mit frischen Ideen und einigen Veränderungen hinsichtlich der Ausschreibungsmodalitäten neu zu gestalten, um so zur allgemeinen Attraktivitätssteigerung rheinlandpfälzischer Distriktwettbewerbe beizutragen. Wünschen wir Peter Segieth (DL2RPS) einen guten Einstieg und eine glückliche Hand.


[dl1wh]



03. Oktober 2017 - RLP-Aktivitätsabend auf dem 80m-Band


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Seit einigen Jahren findet der abschließende Teil der RLP-Aktivitätsabende auf dem 80m-Band immer am Tag der Deutschen Einheit statt - so auch in 2017. Ob dieser Termin glücklich gewählt ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Zum einen haben viele Funkamateure an einem Feiertag Zeit zum Funken, zum anderen sind aber auch viele Interessierte familiär gebunden, zumal der Beginn des Wettbewerbs mit 15:00 UTC sehr früh gewählt ist. Dennoch ist dieser Teil sehr wichtig, weil meist erst hier die Entscheidung über die endgültige Platzierung - gerade auf den vorderen Plätzen - fällt. Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) belegte in der Zwischenabrechnung vor dem abschließenden 80m-Teil mit 652 Punkten Platz 3, mit ausreichend Vorsprung (190 Punkte) zum Viertplatzierten, dem Ortsverband Nierstein-Oppenheim (K33). Ein Podestplatz scheint also auch in diesem Jahr sicher zu sein. Allerdings bestand noch die Möglichkeit, einen Platz vorzurücken, denn mit nur 20 Punkten Rückstand auf den OV Mainz (K07) ist dieses Ziel in Schlagdistanz. Der in den vergangenen Jahren so häufig belegte 1. Platz ist in diesem Jahr allerdings außer Reichweite … diesen wird verdientermaßen wohl der Ortsverband Landau (K14) einnehmen.

Als Aktive am heutigen Abend aus unserem OV wurden gehört: Werner Hiester (DF4WA), Christian Reineke (DF4WO), Siegfried Schüller (DF9WB), Hagen Barschdorf (DG4PB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Norbert Lehmann (DL1EEN), Klaus-Peter Segieth (DL2RPS), Stefan Dick (DL7SDI) und Andreas Petersen (DO4APM). Wie sich die Teilnehmer des Ortsverbandes Vulkaneifel letztendlich geschlagen haben, wird sich in ein paar Wochen zeigen, denn dann werden die Endergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs bekanntgegeben.


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27. August 2017 - „Sommer-Event“ bei schwülen Temperaturen


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In diesem Jahr fand „nach Plan“ - im jährlichen Wechsel mit dem Sommerfest des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) - wieder ein sogenannter „Sommer-Event“ statt. Dieses Mal ging es, gut organisiert von unserem stellv. Ortsverbandsvorsitzenden Siegfried Schüller (DF9WB) und Volker Schnitzius (DL1WH) - der leider urlaubsbedingt selbst nicht teilnehmen konnte - über den Tag verteilt zu mehreren Zielen. Den Auftakt bildete ein Besuch des „Gartens der Schmetterlinge“ im Schlosspark von Sayn bei Bendorf - zwischen Koblenz und Neuwied gelegen. Vor dem dortigen Eingang trafen sich gegen 12:00 Uhr - bei tendenziell schwül-warmem Wetter - nach selbst organisierter PKW-Anfahrt 15 Ortsverbandsmitglieder und Angehörige.

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Der Schmetterlingspark wurde 1987 von Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gegründet. Untergebracht in zwei Glaspavillons, konnten wir über schön angelegte und mit Erläuterungstafeln versehene Wege zwischen tropischen Pflanzen eine Vielzahl exotischer Schmetterlinge aus Südamerika, Afrika uns Asien beobachten, die dort frei herum fliegen. Wenn man - wie dem Autor dieser Zeilen geschehen - Glück hat, so lässt sich einer der herum flatterndenBild Schönheiten auch einmal für eine kurze Rast auf einem der Besucher nieder. Aufpassen muss man, da einem gelegentlich kleine chinesische Wachteln, die dort u.a. als lebende Ungezieferbekämpfung dienen, zwischen den Füßen herumlaufen. Im 2. Pavillon kann man - teils in Schaukästen - die Entwicklungsstadien der Schmetterlinge vom Ei über die Raupe bis zur Puppe verfolgen. Obwohl das Klima in den Pavillons sich an diesem Tag nicht allzu sehr vom Außenklima unterschied, war es doch nach vielen „bunten“ Eindrücken eine gewisse Erleichterung, wieder an die „frische Luft“ zu kommen.

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Da bis zum geplanten Kaffeetrinken noch Zeit blieb, vertraten sich die meisten ein wenig die Füße bei einem Spaziergang durch den Schlosspark Sayn, oder besuchten das im Schloss untergebrachte Eisenkunstguss-Museum mit Exponaten der berühmten Sayner Hütte. Zum verabredeten Zeitpunkt trafen wir uns zum kurzen Spaziergang ins nahe gelegenen Burgcafe Kleudgen, wo sich die „ausgeschwitzten“ Kalorien vortrefflich in Form von Torten und Kaffee wieder auffüllen ließen. Leider zeigten sich im Anschluss - dem Wetter und / oder gesundheitlichen Problemen geschuldet - erste „Auflösungserscheinungen“ der Gruppe. So blieben für das weitere Programm nur noch fünf Teilnehmer übrig, die sich in zwei Fahrzeugen Richtung Mayen aufmachten.

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Von dort ging es durch das Tal der Nette zum Schloss Bürresheim. Dieses ist, neben zum Beispiel der berühmten Burg Eltz, ebenfalls niemals erobert oder verwüstet worden, und hat seit dem ersten Nachweis im 12. Jahrhundert Kriege und gesellschaftliche Umbrüche unbeschadet überstanden. Neben dem gemeinsamen Bergfried bestand die Anlage bis zum 15. Jhdt. aus zwei getrennten Teilen, der sog. Kölner und der Trierer Burg (nach der Zugehörigkeit zu den jeweiligen Bistümern). Erst im Verlauf der nächsten Jahrhunderte wuchsen die Teile sozusagen zusammen und befanden sich dann in einer Besitzerhand. Heute ist es im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz.

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Unsere kleine Gruppe nahm an einer der fortlaufend stattfindenden Führungen teil, die sehr lebendig und informativ gehalten war, gespickt mit einigen Anekdoten. Beeindruckend war die noch reichhaltig vorhandene Ausstattung mit nahezu unveränderter Inneneinrichtung, die beispielhaft den Lebensstil des rheinischen Adels zwischen dem 15. und 20. Jhdt. zeigt. Wir waren uns nach der Besichtigung einig, dass der Besuch sich eindeutig gelohnt hatte. So konnten wir zufrieden zum letzten Punkt der Tagesordnung, dem abschließenden Abendessen übergehen. Nach kurzer Fahrt vom Schloss Bürresheim Nette-aufwärts Bildzum Waldsee bei Rieden nahmen wir auf der Seeterrasse des Restaurants „Eifeler Seehütte“ Platz. Dort ließen wir uns die kulinarischen Köstlichkeiten schmecken und konnten letztlich gerade noch den sich heran schleichenden Mücken entfliehen. Zufrieden - und wohlgenährt mit kulturellen wie kulinarischen Highlights - machten wir uns dann am Abend auf die Heimreise zurück in die Tiefen der Vulkaneifel. Den Organisatoren gilt der herzliche Dank aller Teilnehmer. Für den Schreiber dieser Zeilen war es als „Newcomer“ eine willkommene Gelegenheit, einige der OV-Mitglieder näher kennen zu lernen. Es hat Spaß und Lust auf mehr gemacht.

Weitere Bilder des schönen Tages, gibt es in der Galerie.


[do4apm]



16. August 2017 - Silent Key - DF6WQ, Günther Trensch


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Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) trauert um sein langjähriges Mitglied OM Günther Trensch (DF6WQ), der uns in der Nacht zum Mittwoch, dem 16.08.2017, im Alter von 86 Jahren leider für immer verlassen hat.

Für Günther war sein Beruf (Grundschullehrer) gleichzeitig Berufung, der er auch über die übliche Tätigkeit hinaus einen großen Teil seiner freien Zeit widmete. Die darüber hinausgehende, knapp verbleibende Freizeit verbrachte er dann gerne mit seiner zweiten Leidenschaft - dem Amateurfunk - und hier überwiegend mit der Morsetelegrafie (CW). Besonders in der Arbeitsgemeinschaft Telegrafie (AGCW) mit der Mitgliedsnummer 1422, in der Diplom Interessen Gruppe (DIG) mit der Mitgliedsnummer 3882 sowie im Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule e.V. (AATiS e.V.) mit der RIA-Nummer 1184 war OM Günther gerne behilflich, entsprechende Punkte an Diplom-Interessenten zu verteilen.

Seit 1975 war OM Günther Mitglied des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.), anfangs im Ortsverband Koblenz (K05) und seit 1984 im Ortsverband Vulkaneifel (K34). Ebenso war er seit 1984 Mitglied der „Mittwochsrunde - DKØMWR“, die ihn bereits am vergangenen Mittwoch schmerzlich vermisste. Wir haben einen guten Freund verloren, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren. Günther du fehlst uns!


[df4wa]



22. Juli 2017 - RLP-Aktivitätsabend auf dem 10m-Band


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Wie gewohnt fand der 3. Teil der RLP-Aktivitätsabende unter reger Beteiligung unseres OV‘s statt. Siegfried Schüller (DF9WB), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Stefan Dick (DL7SDI) sowie Andreas Petersen (DO4APM) repräsentierten unter eigenem Rufzeichen den Ortsverband Vulkaneifel (K34). Unsere Referenten auf Distriktebene Hagen Barschdorf (DG4PB) sowie Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) vergaben den Sonder-DOK „DVK“. Außerdem stellten wir die Operatoren für zwei Distriktsonderrufzeichen: Peter Segieth (DL2RPS) aktivierte DAØRP und Christian Reineke (DF4WO) zeichnete für DFØRLP verantwortlich. Vor Beginn des Wettbewerbes waren die Bedingungen ordentlich. Es wurden Stationen u.a. von den britischen Inseln, aus Bulgarien sowie Italien mit starken Signalen aufgenommen. Auch das Wetter spielte mit. Die Windböen des Tages hatten sich bis zum frühen Abend gelegt.

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Bereits am Nachmittag begann DL2RPS an unserem Portabel-Standort auf dem Eselsberg mit dem Aufbau der Antennen. Als DF4WO gegen 19 Uhr Ortszeit dazu stieß, konnte er sich sozusagen „ins gemachte Nest“ setzen. Die Entscheidung, zwei Stationen in derart räumlicher Nähe zu betreiben, führte erwartungsgemäß zu gegenseitigen Beeinflussungen. Letztendlich bekam der erfahrenere Operator DL2RPS den Vortritt und DF4WO arbeitete fortan mit auf ca. 5 Watt reduzierter Leistung. Hier oben im Nordwesten von Rheinland-Pfalz stellte sich die Beteiligung aus dem Distrikt K als mäßig dar. Das persönliche „Highlight“ war die Station LZ18ØVL, die sich aktiv an unserem Lokalwettbewerb von Bulgarien aus beteiligte. Beim Abbau nach 22 Uhr Ortszeit war Eile angesagt, da sich am Horizont Blitze eines lokalen Gewitters zeigten, das schnell näher kam. Als endlich die Ausrüstung wieder sicher im Auto verstaut war, ging auch schon ein kräftiger Platzregen nieder.


[df4wo]



14. - 16. Juli 2017 - Besuch der 42. HAM-Radio in Friedrichshafen


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Meine Anreise an den Bodensee hatte sich am Mittwoch vor Messebeginn der HAM-Radio mit den Tücken von unendlichen Gewitterlagen und gefühlt „Alle LKW Europas fahren in meine Richtung!“ auseinanderzusetzen. Knapp neun Stunden Anreise bis zu meiner Unterkunft waren nur durch persönliche Gelassenheit zu ertragen. Die Geduld wurde aber durch eine außergewöhnlich gute Unterbringung mit Panoramablick in die Alpenlandschaft, und teilweisem Seeblick vom Westhang des etwa 7 Km vom Bodensee entfernt gelegenen Markdorf belohnt. Die großzügige Balkonterrasse war für den ebenfalls im selben Hause untergebrachten OV-Kollegen Siegfried Schüller (DF9WB) ein gemeinsamer Ort, um zu später Stunde vor der nächtlichen Lichterkulisse den Tag Revue passieren zu lassen. Besonders eindrucksvoll war das Beobachten des „Seehasen-Feuerwerks“ in Friedrichshafen am Samstagabend. Immerhin mehr als 15 km entfernt, aber bei klarer Nacht und ca. 25-sekündiger Tonverzögerung noch gut zu erkennen.

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Wie in den letzten Jahren üblich, so waren heuer wieder eine große Anzahl von Mitgliederinnen und Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) weiträumig versammelt: Jennifer & Joe Heinen (DA1JH, DA1KW) in Immenstaad, Hagen & Uschi Barschdorf (DG4PB, SWL) in Friedrichshafen, Werner Hiester (DF4WA), Siegfried Schüller (DF9WB) und Dieter Traxel (DK5PZ) in Markdorf, Rolf Haferkamp (DK9WI) in Stetten nahe Meersburg sowie Peter Segieth (DL2RPS) in Friedrichshafen. Heimat verbindet - somit war klar, dass wir uns weitgehend komplett nach Messeschluss irgendwo in der Region zum gemeinsamen Abendessen wiedergefunden haben.

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Die HAM-Radio 2017 in Friedrichshafen ist Geschichte. Seit 37 Jahren war ich durchgehend als gewerblicher Aussteller mit dabei, in diesem Jahr erstmals als ganz normaler Tourist und ohne weitere Verpflichtungen, so dachte ich zumindest … Hatte ich doch all die langen Jahre über nur die Aussteller zwischen meinem Stand und der Hallentoilette zu sehen bekommen, so war in diesem Jahr mein Tourismusdasein erfrischend anders! Noch nie hatte ich das FORUM oder die Flohmarkthallen gesehen bzw. betreten, hatte keinerlei Vorstellung über die immensen Ausmaße und Angebote. Gut dass ich meine elektrisch-selbststabilisierende Gehilfe - besser bekannt als „Segway“ - mit aufs Messegelände nehmen konnte. Sie hat mir einige Kilometer endlose Wege zwischen den Ständen zu Gunsten meiner geschundenen Füße erspart. Gefühlt waren mir zweieinhalb Tage Messebetrieb fast zu wenig, um intensiv hinzuschauen und all die interessanten und schönen Leckerbissen rund um Elektronik und Amateurfunk „abzufrühstücken“.

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Schlimmes war im Vorfeld der HAM-Radio in 2017 zu befürchten gewesen: inmitten der Schulferien in Deutschland und anderen EU-Ländern. Der französische Nationalfeiertag am Messefreitag mit dem sicherlich damit verbundenen deutlichen Schwund der Besucher aus Frankreich. Und zu alledem auch noch das „Seehasenfest“ in Friedrichshafen mit den daraus resultierenden Engpässen bei den Unterkunftsmöglichkeiten. Wenn man jedoch den offiziellen Besucherzahlen Glauben schenken darf, so fanden in diesem Jahr immerhin 17.110 Interessierte den Weg auf das Messegelände. Somit wäre gegenüber dem Vorjahr nur ein marginaler Rückgang von 120 Besuchern zu beklagen … Gefühlt waren der erste Messetag am Freitag wieder am besten besucht, auch am Samstag war ganz ordentlicher Betrieb. Der Sonntagmorgen - naja … Bildso lala … Nachdem das traditionelle HAM-Radio-Wochenende in der letzten Juni-Woche offensichtlich, und aus heutiger Sicht von der Messe Friedrichshafen auch in Zukunft nicht mehr gehalten werden kann, ist großer Unmut nicht nur beim ideellen Träger - dem Deutschen Amateur-Radio Club (DARC e.V.) - zu spüren. Auch die Besucher, der Handel sowie die Verbände des In- und Auslandes sind ihrer langfristigen Planbarkeit beraubt, sollte diese traditionelle Veranstaltung weiterhin als zeitliche “Verschiebe-Messe“ wie ein Lückenbüßer behandelt werden. Der 1. Vorsitzende Steffen Schöppe (DL7ATE) hatte bei der Eröffnungsveranstaltung erstaunt offen und bestimmt diesen Umgang mit der ältesten Messe am Standort Friedrichshafen kritisiert. Anwesende hatten die Rede bewusst als ein „Abwatschen“ der ebenfalls vor Ort befindlichen Vertreter der Messegesellschaft verstanden. Für 2018 steht das erste Juni-Wochenende als nächster Termin schon fest. Andere Alternativen von April bis Oktober - mit Ausnahmen Juni und Juli - waren keine vertretbare Option. Die Zukunft wird kräftemessend zeigen, wer hier am „längeren Hebel“ sitzt.

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Als neuer Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Distriktes Rheinland-Pfalz (K) habe ich selbstverständlich auch die Gelegenheit genutzt, mich z.T. intensiv im „DARC-Terrain“ mit den dort anwesenden Vorständen und Referenten anderer Distrikte informell auseinanderzusetzen. Ich bin in dieser Funktion zwar erst ein paar Tage, allerdings in der Amateurfunk-Szene kein Unbekannter, und somit fielen mir die Kontaktaufnahmen recht leicht. Ausgedehnte Diskussionen um den Mitgliedererhalt, die dauerhafte Mitgliedergewinnung sowie das Ausloten und Intensivieren neuer Ideen zur Motivierung und Stabilisierung „müder oder schlafender“ Ortsverbände bildeten ausreichend Zünd- und Gesprächsstoff. Hier muss um „kurz vor 12“ dringend etwas passieren. Für den Distrikt Rheinland-Pfalz (K) bin ich allerdings fest davon überzeugt, mit Unterstützung der OV-Vorstände den drohenden Verfall der bedeutendsten Zellen des DARC e.V. - den Ortsverbänden - langfristig Einhalt zu gebieten.

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Die Aktionsbühne im Messefoyer wurde für zahlreiche, kurzweilige Vorträge und Preiseverleihungen genutzt. Näheres dazu wird sicherlich in den einschlägigen Fachzeitschriften bzw. den elektronischen Medien der Funkamateure nachzulesen sein. Highlights waren u.a. die jeweils zweimal täglich stattfindenden „Verlosungsorgien“ zu Gunsten der WRTC 2018. Über 18.000 Lose waren bei der Tombola im Rennen und haben so manch einem Funkamateur zu einem Accessoire, einer wertvollen Stationsergänzung oder noch wertvolleren Stationsvollausstattung verholfen. Unser Peter (DL2RPS), der Loskäufer mit dem „goldenen Glückshändchen“ der vergangenen Jahre (Insider nennen ihn auch den „unheimlichen Abräumer“), hatte in diesem Jahr zwar nicht das ganz große Glück, immerhin sprangen aber noch zahlreiche Kleinpreise heraus. Es ist ihm sogar gelungen, gleich zweimal infolge gezogen zu werden. Eine Komplettstation „Flexradio mit allem Zubehör" im Wert von knapp 7.000 Euro war ihm jedoch leider verwehrt. DANKE an dieser Stelle auch noch einmal an all die großzügigen Sponsoren!!!

Die HAM-Radio ist aber auch traditionell ein Forum von Verbänden und Organisationen aller Neigungen, sowie ausländischer Vertretungen nationaler Amateur-Radio-Clubs. Kontaktpflege und Gespräche fallen hier nicht schwer, und so manche landestypische Köstlichkeit in Speis und Trank unterstützen die gemeinsamen Interessen an unserem wunderbaren und völkerverbindenden Hobby - dem AMATEURFUNK! Der Bodensee ist immer wieder eine Reise wert - auch in 2018!


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01. - 02. Juli 2017 - Beteiligung am VHF-/UHF-Contest auf dem Eselsberg


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Nachdem wir wenige Tage zuvor unseren neuen Funkcontainer am UKW-Standort auf dem Eselsberg installiert hatten, galt es nun, diesen am ersten Wochenende im Monat Juli „funktechnisch einzuweihen“ und damit am alljährlich stattfindenden 24-stündigen VHF-/UHF-Contest teilzunehmen. Am Samstagmorgen gegen 11:00 Uhr trafen sich bei recht trüben - aber doch warmen äußeren Bedingungen - einige Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zum Aufbau des 3m x 6m großen OV-Zeltes und der entsprechend zu nutzenden Technik. Auch dieses Mal wurden dankenswerter Weise die Gerätschaften wieder von Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) zur Verfügung gestellt. Als Transceiver kam heuer ein ICOM IC-910 sowie ein Endstufenverstärker der Marke BEKO HLV-2000 zum Einsatz. Die Logbuchführung erfolgte mittels Laptop und der Software „RCK-Log“. Zusätzlich als Backup wurde noch ein herkömmliches Papierlog geführt, was sich im Nachhinein immer bewährt hat. Die Stromversorgung wurden durch einen handlichen Inverter-Stromerzeuger der Firma Güde (ISG 1000) und durch ein Leistungsstarkes 2,8 kW Aggregat gewährleistet, die diesen Dienst über den gesamten Zeitraum problemlos meisterten. Zur Kühlung von Getränken und Grillgut stand ein Kühlschrank zur Verfügung, zur Zubereitung des Grillguts der modifizierte, gasbetriebene OV-Grill. Somit war die Logistik umfassend gewährleistet, der Contest konnte also wie vorgesehen beginnen. Da die Aufbauarbeiten dank des Aufbauteams schnell erledigt werden konnten, hatten wir beim ersten Regenschauer schon mal ein Dach über dem Kopf.

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Gegen 15:00 Uhr Ortszeit wurde jedoch zuerst der neue Container eingeweiht, und im Gedenken an unser leider viel zu früh verstorbenes OV-Mitglied Hans-Peter Fuchs (DG6PY) auf den Namen „Fuchsbau“ getauft. Der stellvertretende OVV Siegfried Schüller (DF9WB) hatte eine kleine Einweihungsrede parat, der die anwesenden Mitglieder Erwin Gerhards (DF3WI), Christian Reineke (DF4WO), Hagen Barschdorf (DG4PB), Michael Schneider (DHØMB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Norbert Lehmann (DL1EEN), Volker Schnitzius (DL1WH), Peter Segieth (DL2RPS), Stefan Dick (DL7SDI) sowie unserer Gast-OP Horst Faas (DF9PX) aufmerksam zuhörten. Somit ist Hans-Peter auch zukünftig auf dem Eselsberg präsent - genau an dem Ort, wo er zu Lebzeiten sehr viel Zeit mit aktivem und praktischem Funkbetrieb verbracht hatte.

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Peter Segieth (DL2RPS) stellte vorab einen „Schichtplan“ auf, in dem eine Besetzung der Station innerhalb der 24 Stunden durch Zweimann-Teams kontinuierlich gewährleistet wurde. Gearbeitet wurde in der Mehrmann-Kategorie auf dem 2m-Band unter dem Clubrufzeichen DFØDA. Als Operator fungierten zu unterschiedlichsten Zeiten: DF4WO, DF9PX, DF9WB, DHØMB, DK5PZ, DK9WI, DL1EEN und DL2RPS. Pünktlich um 14:00 UTC startete der Contest und mit DO9PDS/m hielt die erste Station Einzug ins Logbuch. Die neue Antennenkonstellation hielt was sie versprach. Der Öffnungswinkel der gestockten 2mal 11el-Yagiantenne ist nicht mehr so „spitz“ wie vorher. Das bewirkt ein „breiteres Hören“, welches beim Senden aber immer noch ein ausreichend starkes Signal produziert. Das Antennengebilde steht ruhig im Wind - für diesen und zukünftige Zwecke sind wir jetzt gut gerüstet. In den ersten vier Stunden konnten insgesamt 91 Rufzeichen geloggt werden. Nach einer Betriebszeit von 24 Stunden fand mit QSO-Nr. 305 Peter Schmidt (DJ3SN) um 13:59 Uhr als letzte Station den Weg ins Log. Insgesamt konnten 15 DXCC-Gebiete in 70 Großfeldern geloggt werden. Das ODX lag in diesem Jahr bei 893 km (OE5NNN/p). Das Gesamtergebnis liegt bei erreichten 105.170 Punkten. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Helfer für den Auf- und Abbau bzw. Transport der Gerätschaften.

Einige Bilder vom Contest befinden sich in der Galerie.


[dl2rps]



01. Juli 2017 - Aktivität mit Sonder-DOK „9ØNBR“ beendet


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Aus Anlass des 90-zigsten Geburtstages des Nürburgrings war die Clubstation „DLØNBR“ den ganzen Monat Juni über mit dem Sonder-DOK „9ØNBR“ auf den Amateurfunkbändern vertreten. Nahezu täglich wurde das Rufzeichen in CW, SSB oder FM aktiviert. Herausgekommen sind 578 Funkverbindungen mit 45 DXCC-Ländern, die das Ereignis „90 Jahre Nürburgring“ auch in die Amateurfunkwelt hinausgetragen haben. Festzustellen bleibt jedoch, dass ein Sonder-DOK nicht mehr die Anziehungskraft besitzt, wie das vielleicht einmal in früheren Zeiten war … mag sein, dass die inflationäre Verbreitung dieser speziellen Kennungen in den vergangenen Jahren mit ein Grund dafür sind. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Frequenzbänder in letzter Zeit voll von Sonderstationen sind, und somit ein leichtes Überangebot an interessanten Rufzeichen herrscht. Zumindest hatte der Operator von DLØNBR z.T. sehr lange „CQ-Rufphasen“ zu verzeichnen. Ohne Zugriff auf das DX-Cluster hätten deutlich weniger Stationen den Weg ins Logbuch gefunden. Alles in allem scheint man heute als deutsche Station nur noch mit speziellem Rufzeichen-Präfix, DLFF-Nummer oder unendlich viel Sendeleistung Gehör zu finden. Dennoch hat der praktische Funkbetrieb wie immer Spaß gemacht. Das Logbuch wurde zwischenzeitlich ins DCL hochgeladen. Alle QSL-Karten werden noch in diesem Monat der QSL-Vermittlung in Baunatal zugeführt. DLØNBR wird erst wieder zum 24-Stundenrennen im Jahr 2018 auf Sendung gehen.


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25. Juni 2017 - Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) nun Distriktreferent


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Am Rande des Vulkaneifel-Fieldday in Ulmen wurde unser OV-Mitglied Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) vom Distriktvorsitzenden Hartmut Schäffner (DF3UX) mit sofortiger Wirkung zum neuen Distriktreferenten für Öffentlichkeitsarbeit des Distriktes Rheinland-Pfalz ernannt. Dieses Amt ist in der Reihe der Referenten des Distriktes schon seit längerer Zeit vakant und wird nun durch Hans-Dieter mit neuem Leben erfüllt. Wir wünschen ihm in der Ausübung Bildstets eine glückliche Hand, sodass sein Wirken für uns alle zukünftig gewinnbringend und erfolgreich sein wird. Des Weiteren wurde bei derselben Veranstaltung ein ebenfalls bis dato vakantes Referat neu besetzt: YL Michele Steffen (DL5MST) aus dem OV Konz (K25) wurde als neue YL-Referentin ernannt. Als ihre Stellvertreterin wurde SWL Susi Schäffner (DE4SUS) aus Ramstein-Miesenbach in dieses Amt berufen. Auch ihnen wünschen wir bei der Ausübung des Amtes viel Freude und eine glückliche Hand.


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25. Juni 2017 - Vulkaneifel-Fieldday in Ulmen


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Auch in diesem Jahr fand - der mittlerweile schon traditionelle - Vulkaneifel-Fieldday an der Rothenbusch-Schutzhütte in der Nähe von Ulmen statt. Diese Veranstaltung, die heuer zum 12ten Male durchgeführt wurde, zeichnet sich durch ihre Unkompliziertheit aus. Zum Gelingen müssen keine großen Vorbereitungen getroffen werden. Das schön gelegene, und dank beispielhafter Ausschilderung gut zu erreichende Areal, ist geradezu prädestiniert für Antennenexperimente jeglicher Art. Alle Themen rund um den Amateurfunk können gezeigt und ausprobiert werden. Die Versorgung vor Ort findet in Eigenregie statt, sodass auch in dieser Hinsicht keine großartigen Planungen gemacht werden müssen. Dennoch gibt es rund um die Veranstaltung Einiges zu erledigen - dafür sei an dieser Stelle den Organisatoren der „Mittwochsrunde“ Dank gesagt.

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In den Wochen zuvor gab es in der Vulkaneifel eigentlich nur blauen Himmel mit Sonnenschein und z.T. recht heißen Temperaturen. Ausgerechnet am heutigen Tag war der Himmel grau in grau und es regnete sogar etwas - das nennt man wohl Pech. Der rechtzeitigen Einladung folgten trotzdem ab 10:00 Uhr viele Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) sowie Besucher aus Nah und Fern. Auf dem Gelände waren einige Kurzwellenstationen entfaltet, sodass man sich hier und da über portablen bzw. mobilen Einsatz informieren und fachsimpeln konnte. Es gibt immer Dinge zu erfahren, die man für den eigenen „Outdoor-Einsatz“ zukünftig selbst gut umsetzen kann. Dieser Antennen- und Familien-Fieldday bietet für jeden etwas - auch der „Anhang“ hatte Bildseinen Spaß inmitten des Geschehens. Am Rande der Veranstaltung wurde u.a. unser OV-Mitglied Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) vom Distriktvorsitzenden Hartmut Schäffner (DF3UX) mit sofortiger Wirkung zum neuen Distriktreferenten für Öffentlichkeitsarbeit des Distriktes Rheinland-Pfalz ernannt. Am späten Nachmitttag traten dann die meisten Besucher wieder den Heimweg an. Hoffen wir einmal, dass im Jahre 2018 die 13. Auflage des Vulkaneifel-Fieldday stattfinden wird, dann aber wieder bei etwas besseren Wetterbedingungen.


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24. Juni 2017 - Arbeiten am VHF-/UHF-Standort auf dem Eselsberg (Teil 3)


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An diesem Samstag trafen sich Erwin Gerhards (DF3WI), Siegfried Schüller (DF9WB) sowie Rolf Haferkamp (DK9WI) gegen 14:30 Uhr, um anstehende Arbeiten an und in unserem neuen Funkcontainer am VHF-/UHF-Standort auf dem Eselsberg durchzuführen. Zuerst wurde der Container von außen mit einem externen Stromaggregat verbunden. Im Anschluss überprüfte man die komplette interne Verkabelung samt Beleuchtung und Abluft und entfernte nicht mehr benötigte Komponenten. Zudem wurden die alten Antennenkabel an den Durchführungen entfernt und die beiden Zuleitungen zum Mast neu eingeführt. Nachdem die gesamte Mimik überprüft war, wurde der Container noch grundgereinigt. Gegen 17:30 Uhr waren diese Arbeiten erledigt, sodass die Einweihung dieses Profi-Funkshacks am kommenden Wochenende während des VHF-/UHF-Contestes stattfinden kann.


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10. Juni 2017 - RLP-Aktivitätsabend auf dem 70cm-Band


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Bei herrlichsten, sommerlichen Wetterbedingungen fand am Abend des 10. Juni 2017 der zweite Teil der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende, dieses Mal auf dem 70cm-Band statt. Nach den eher verhaltenen Teilnehmerzahlen des ersten Abends vor zwei Wochen, sowie der gleichzeitig im TV stattfindenden Live-Übertragung des Fußball-Länderspiels Deutschland - San Marino, waren die Hoffnungen auf eine große Anzahl von Funkverbindungen im Vorfeld eher gering. Dies sollte sich im Laufe des Abends auch so bestätigen. Aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) war hingegen wieder eine starke Beteiligung zu verzeichnen. Vier Gruppen bzw. Einzelkämpfer hatten mal wieder alle Mühen auf sich genommen, um das „Wir-Gefühl“ zu kräftigen: Siegfried Schüller (DF9WB), Rolf Haferkamp (DK9WI) sowie Volker Schnitzius (DL1WH mit DLØNBR) von der Aarlay bei Üdersdorf, Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) mit Sonderrufzeichen DL4ØMFR und Andreas Petersen (DO4APM) erneut vom Mäuseberg, Christian Reineke (DF4WO mit DFØRLP) vom Eselsberg bei Dockweiler sowie Vertreter der „Mittwochsrunde“ - dieses Mal mit DAØRP – wie immer auf dem Hochkelberg.

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Die Ausschreibungsbedingungen in 2017 gaben mal wieder eine zweistündige Aktivität vor. So lohnte sich wenigstens der Aufbau, denn in den letzten Jahren war schon nach 60 Minuten Schluss. Andererseits wäre bei der traditionell geringeren Teilnehmerzahl in diesem Frequenzbereich auch eine Stunde Aktivität vollkommen ausreichend - ein schwieriges Unterfangen - das letztendlich doch eher für eine 120 Minuten dauernde Funkaktivität spricht. Diese Zeit geht trotz der z.T. langen „resonanzlosen Ruferei“ recht schnell vorbei. Fazit: erneut mussten in letzter Minute Änderungen an der Funkmimik gemacht werden, es gingen wieder Teile der Funkausrüstung kaputt, es wurden wieder Kleinteile „verloren“ - halt ein ganz normaler Aktivitätsabend Rheinland-Pfalz. Erfreulicherweise waren ein paar mehr Distrikts-Sonderrufzeichen aus Rheinland-Pfalz zu arbeiten. Allerdings gibt es nach wie vor Überarbeitungsbedarf innerhalb der Ausschreibung, damit z.B. das Aktivieren von Sonderrufzeichen bzw. Sonder-DOK‘s mehr Sinn, und so die Teilnahme an der Veranstaltung allen Beteiligten noch mehr Spaß macht. Schlussendlich standen bei den meisten Teams „round about“ 30 Funkverbindungen im Logbuch. Wir hören uns zum 3. Teil der Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende auf dem 10m-Band am 22. Juli 2017 wieder.


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10. Juni 2017 - Arbeiten am VHF-/UHF-Standort auf dem Eselsberg (Teil 2)


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Nachdem am Vorabend alle notwendigen Vorarbeiten innerhalb kürzester Zeit erledigt werden konnten, stand schon wenige Stunden später der vorläufig letzte Arbeitsschritt an: das Verbringen des Containers aus der Lavagrube hin zu dem VHF-/UHF-Funkmast auf dem Eselsberg. Dazu trafen sich erneut sechs Mitglieder gegen 10:00 Uhr am Ort des Geschehens. Der eigentliche Transport und das Aufstellen des Containers erfolgt dann mit Hilfe eines Hub-Laders der Lavagrube der Firma Backes. Helfende Hände waren hier beim punktgenauen Aufsetzen des am Lastgeschirr hängenden Containers erforderlich. Dieser kam so exakt auf den Betonplatten an den vier Eckpunkten zu stehen. Da das Gelände in unmittelbarerBild Umgebung immer noch nicht ganz nivelliert war, wurde eine weitere Schaufel voll Basaltsplitt mittels Hub-Lader angeliefert. Dieser „Berg an Material“ galt es im Anschluss von Hand zu verteilen, damit so alle Unebenheiten ausgeglichen werden konnten. Diese Arbeiten dauerten gut zwei Stunden. Des Weiteren wurde der Container in einem ersten Anlauf innen gereinigt. Hier stehen noch einige Arbeiten an, die zu einem späteren Zeitpunkt erledigt werden müssen. Gegen 12:30 Uhr war dann der spontane Arbeitseinsatz Teil 2 am Eselsberg beendet. Nochmals an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Beteiligten!


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09. Juni 2017 - Arbeiten am VHF-/UHF-Standort auf dem Eselsberg (Teil 1)


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Einem glücklichen Umstand - sowie dem beherzten und schnellen Zugreifen von Erwin Gerhards (DF3WI) - ist es zu verdanken, dass der Ortsverband Vulkaneifel (K34) von nun an im Besitz eines professionellen Funkcontainers ist! Es handelt sich hierbei um einen Metall-Container, in dem ursprünglich die gesamte Technik eines Südwestfunk-Füllsenders für den Fernsehempfang im Bereich Dockweiler untergebracht war. Dieser stand bis letztes Jahr am Rande des Eselsberges neben einem Feldweg Richtung Dockweiler und wurde im Herbst 2016 dort zurückgebaut. Seitdem stand er auf dem Gelände in der Lavagrube der Firma Backes. In einem Gespräch mit Verantwortlichen konnte DF3WI diesen Container nun als Spende der Firma an den Ortsverband aushandeln - recht herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Firma „Backes Bau Stadtkyll“! Der Ortsverband Vulkaneifel wird ihn wieder seiner alten Funktion zuführen - er soll zukünftig als Funkraum neben dem VHF-/UHF-Funkmast auf dem Eselsberg dienen.

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Der Metall-Container mit einer Abmessung von ca. 2m Länge, 2m Breite und 2,2m Höhe hat eine massive, abschließbare Tür. An der gegenüberliegenden Wandseite befindet sich innen auf ganzer Länge eine festmontierte, ca. 60cm tiefe Tischplatte. Auf ihr kann man eine komplette Funkstation samt allen Dingen, die für einen Contest erforderlich sind, aufstellen und bequem bedienen. Zudem ist innen auf der Seite der Eingangswand eine Strom-Unterverteilung montiert. Der Container ist komplett elektrisch verkabelt, hat somit Licht und unter der Decke einen kräftigen Ventilator zur Entlüftung und Kühlung. Damit der Funk-Container nicht einfach so auf die unebene Wiese neben den Funkmast abgestellt wird, ist geplant, den Untergrund zu einer ebenen Fläche zu machen und diese mit Basaltsplitt in einer Höhe von ca. 20cm zu verdichten. Diese Arbeiten sollten kurzfristig erfolgen.

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Stellvertretender OVV Siegfried Schüller (DF9WB) rief zuvor in einer Rundmail kurzfristig zu einem Arbeitseinsatz auf. Diesem folgten am heutigen Abend 10 Mitglieder des Ortsverbandes, um die Aufstellfläche zu begradigen und den - mittels Hub-Lader aus der Lavagrube angelieferten Basaltsplitt - mit Schaufel und Harken zu verteilen. Nach dem Motto „Viele Hände ergeben ein schnelles Ende“ waren die fleißigen Helfer bei schönem Sommerwetter von 18:00 - 20:00 Uhr mit diesen Arbeiten beschäftigt. Dabei wurden noch vier Betonplatten an den Eckpunkten des noch zu platzierenden Containers verlegt, damit dieser dort zukünftig eine glatte Auflagefläche hat. Zum Abschluss gab es für alle Beteiligten diesen spontanen Arbeitseinsatz ein verdientes kühles Getränk und den Dank aller Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel!


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02. Juni 2017 - OV-Abend mit Vortrag über die „Die 7 Perlen der Nordsee“


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Um den regelmäßig stattfindenden OV-Abenden etwas „mehr Leben“ einzuhauchen, wird immer wieder versucht, diese durch Vorträge jeglicher Couleur aufzulockern. Sei es durch fachbezogene und amateurfunkrelevante Themen, oder wie in diesem Fall durch einen touristisch geprägten Bildervortrag über die Ostfriesischen Inseln - den sogenannten „7 Perlen der Nordsee“ - die der Autor dieses Artikels im Laufe der letzten Jahre in unregelmäßiger Reihenfolge ein- oder mehrfach besucht, und auch alle amateurfunkmäßig aktiviert hat. Bei der Vorstellung der Inseln sollte sich auch ein kleiner Lerneffekt einstellen … Es gibt die Westfriesischen-, die Ostfriesischen- und die Nordfriesischen Inseln - wo liegen diese eigentlich und welche Eilande gehören zur jeweiligen Inselgruppe? Wer kennt schon die Namen aller ostfriesischen Inseln - und in welcher Reihenfolge liegen sie von Ost nach West? Hierbei hilft ein kleiner Merksatz: „Welcher Seemann liegt bei Nacht im Bett?“ Die Anfangsbuchstaben geben die Reihenfolge wider:Bild Wangerooge - Spiekeroog - Langeoog - Baltrum - Norderney - Juist und Borkum. Bei dem knapp 80-minütigen Vortrag wurden vorwiegend Aufnahmen von der vielfältigen Natur der Inseln, den Bebauungen, den vorhandenen Seezeichen sowie Impressionen von den zurückliegenden Funkaktivitäten gezeigt. Untermalt mit etwas Hintergrundwissen über jede einzelne Insel wurde es ein kurzweiliger Ausflug an die Nordseeküste, der sich auch zum Ziel gesetzt hatte, etwas „Lust auf Meer“ zu machen, um vielleicht selbst einmal ein Friesisches Eiland - egal ob in West, Ost oder Nord - besuchen zu wollen.


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01. Juni 2017 - DLØNBR mit S-DOK „9ØNBR“ im Juni aktiv


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Am 01. Juli 1925 begann man seinerzeit mit dem Bau der „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ rund um die Nürburg in der Eifel. Schon nach knapp zwei Jahren Bauzeit war dann der „Nürburgring“ samt Gebäuden und Tribünen fertiggestellt (an dieser Stelle verkneife ich mir weitere Kommentare , wie lange so ein Mammut-Projekt heutzutage dauern würde …) Zu Höchstzeiten bauten zeitgleich nahezu 2.500 Arbeiter an der über acht Millionen Reichsmark teuren Strecke. Die offizielle Eröffnung fand am Samstag, dem 18. Juni 1927, mit dem „Eifelrennen“ für Motorräder bzw. einen Tag später mit dem für Automobile statt, das der legendäre Fahrer Rudolf Caracciola mit einem Mercedes-Benz Typ S gewann. Seitdem sind 90 Jahre vergangen und somit begeht man im Juni diesen Jahres dieses schöne Jubiläum.

Die insgesamt etwa 28km lange Streckenführung war in ihrer Urform bis 1982 in Betrieb. Zahlreiche Umbauten, Neuerungen und Streckenänderungen wurden im Anschluss realisiert. Im Zuge dessen verschwand die mittlerweile fast gänzlich in Vergessenheit geratene „Südschleife“ mit einer Länge von 7,747 km. Die dafür Anfang der 80er-Jahre neu erschaffene Grand-Prix-Strecke mit einer heutigen Länge von 5,148 km sollte für lange Zeit den Bestand hochklassiger Motorsportveranstaltungen, u.a. der Formel 1, am Nürburgring sichern. Noch bis vor wenigen Jahren wurden dort der „Große Preis von Deutschland“ sowie der „Große Preis von Luxembourg“ ausgetragen, zu denen jeweils immer deutlich über 100.000 Zuschauer kamen. Den größten Besucheransturm gab es während der „Schumacher-Ära“, wo der Puls des F1-Motorsports am Nürburgring schlug. Durch den fortschreitenden Weggang der Formel 1 aus Deutschland und Europa, hin zu den sogenannten „Retorten-Rennstrecken“ in den arabischen bzw. asiatischen Ländern, ist der Nürburgring leider nicht mehr im jährlichen Terminkalender der Königsklasse des Motorsports vertreten.

Der berühmte Gegenpart zur Südschleife - die „Nordschleife“ - brachte es bekanntermaßen zu Weltruhm … der 20,832 km lange Rundkurs ist die längste permanente Rennstrecke der Welt - und ganz nebenbei für Fahrer und Material der anspruchsvollste Kurs, den auch heute noch jedermann ganz persönlich erleben kann. Nicht ohne Grund testen die meisten Automobilfirmen der Welt hier u.a. ihre Prototypen - sogenannte „Erlkönige“ - bevor diese Fahrzeuge irgendwann einmal in Serienproduktion gehen. Der ehemalige Rennfahrer Sir Jackie Stewart gab der Nordschleife den Namen „Green Hell“ (Grüne Hölle) und machte sie damit unsterblich. Die größte Rennsportveranstaltung auf diesem Kurs ist das seit 1970 jährlich stattfindende „24-Stunden-Rennen“, dass neben den legendären „24-Stunden von Le Mans“ und den „“24-Stunden von Spa-Francorchamps“ das bekannteste und schwierigste Langstreckenrennen dieser Art weltweit ist, und regelmäßig weit über 200.000 Besucher in ihren Bann zieht.

Im Laufe der Zeit hat der Nürburgring viele Höhen und Tiefen erlebt. Von motorsportlichen Großveranstaltungen, über unzählige Marken- und sonstige Treffen bis hin zu großen und bekannten Musikfestivals - der Nürburgring war immer ein Anziehungspunkt. Leider aber auch für politischen Größenwahn. Fehlplanungen und Missstände, wodurch diese einzigartige Rennstrecke in den letzten Jahren in die Negativschlagzeilen - und leider auch in finanzielle Schieflage geriet. Der politische Versuch, aus dieser außergewöhnlichen Motorsportstätte, die sich durch ihre einzigartige geografische Lage, ihrer Geschichte und den Menschen - die mit und von ihr lebten - auszeichnete, zu einem an Gigantismus grenzenden „Disney-Park“ umzukrempeln, ging - wie nicht anders zu erwarten - gründlich schief und mündete 2012 in der Insolvenz. Im Anschluss stand der Nürburgring zum Verkauf, was auch letztendlich nach vielem Hin- und Her gelang. Im Moment ist es ruhig geworden um die Rennstrecke. Der äußerliche Zustand ist z.T. kein schöner … es ist traurig mit an zusehen, wie vor wenigen Jahren neu erbaute Gebäude, Hallen und infrastrukturelle Flächen leer stehen und „vergammeln“. Sinnbild hierfür ist die „schnellste Achterbahn der Welt“, die schon während ihres Baus niemals diesem Titel gerecht werden konnte. Nach einer Anhäufung von Pannen (und Unfällen) stand schnell fest, dass sie nach ihrer Fertigstellung nie den regulären Fahrbetrieb aufnehmen kann und darf, und somit wohl wieder abgerissen wird, wie so vieles andere auch …

Dennoch - 90 Jahre gilt es zu feiern! Die Amateurfunk-Clubstation des Nürburgring - DLØNBR - wird aus diesem Anlass vom 01. Juni bis zum 30. Juni 2017 den Sonder-DOK „9ØNBR“ vergeben. Es wird meist auf der Kurzwelle in den Betriebsarten CW und SSB gearbeitet. Aber auch auf UKW wird das Rufzeichen zu hören sein. Während des RLP-Aktivitätsabends auf 70cm besteht dazu u.a. die Gelegenheit. Jedes QSO wird mit einer neu gestalteten QSL-Karte über das QSL-Büro des DARC e.V. bestätigt werden. SWL-Berichte sind wie immer willkommen! Weitere Infos findet man auch unter QRZ.com sowie auf dieser Internetseite unter der Rubrik Clubstationen - DLØNBR.


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25.-28. Mai 2017 - DLØNBR anlässlich 24h-Rennen auf dem Nürburgring QRV


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Die 45. Auflage des legendären 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring fand in diesem Jahr am Christi Himmelfahrts-Wochenende bei außergewöhnlich hohen Temperaturen statt. Normalerweise kennen wir um diese Jahreszeit von der Nordschleife regenverhangenen und dunkelgrauen Himmel, der hin- und wieder aufreißt und aufgrund der kühlen Temperaturen Hagel oder gar leichten Schneefall entstehen lässt - doch heuer fand diese Veranstaltung bei nahezu perfektem blauem Himmel mit Temperaturen um die 30 Grad statt. Ein Umstand, den Mensch und Maschine so nicht erwartet hatten … über 200.000 Zuschauer, 160 Teams mit über 600 Fahrern trotzen jedoch diesem Faktor und erlebten wie immer ein spannendes Rennen der Superlative, dessen Ausgang sich kurz vor Rennende doch noch einmal durch einen kräftigen Regenschauer mehrfach veränderte. Die 24h auf dem Nürburgring sind für alle Beteiligten einfach das härteste Langstreckenrennen der Welt!

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Die Clubstation „DLØNBR“, die schon seit vielen Jahren diverse Großveranstaltungen am Nürburgring begleitet, war auch in 2017 auf den Kurzwellen-Bändern aktiv. Aus dem direkten Umfeld des Veranstaltungsgeländes konnten einige Hundert Funkverbindungen in den Betriebsarten CW und SSB getätigt werden. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr gezwungenermaßen im Bereich des Sprechfunks, da die Telegrafie-Bereiche wegen dem gleichzeitig stattfindenden „WPX-CW-Contest“ hoffnungslos überfüllt waren. Dennoch fanden viele schöne Funkverbindungen den Weg ins Logbuch, die aber aufgrund der zahlreichen Anrufer zum Teil sehr kurz ausfallen mussten. Jede Verbindung wird mit einer neugestalteten QSL-Karte über das Büro des Deutschen Amateur-Radio-Clubs in Baunatal bestätigt werden, sodass die Funkpartner eine schöne Erinnerung an den kurzen Funkkontakt haben werden.


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24. Mai 2017 - Die Saison beginnt: RLP-Aktivitätsabend auf 2m


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Nachdem der Ortsverband Vulkaneifel (K34) im vergangenen Jahr wieder einmal den Gesamtsieg in der Ortsverbandswertung des Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabends errungen hatte, stand die Frage im Raum, ob wir in diesem Jahr mit Ambitionen den Titel erneut verteidigen, oder nur einmal so „just for fun“ mitmachen wollen. Letzteres kam wohl für die meisten von uns nicht in Frage, also schauen wir mal, wie sich das Jahr so entwickelt … Am traditionell ersten Veranstaltungsabend waren auf jeden Fall wieder einige Teams und Einzelkämpfer von uns auf topografisch-exponierten Standorten sende- und empfangsbereit (QRV): Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) auf dem Eselsberg, Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) mit Sonderrufzeichen DL4ØMFR und Andreas Petersen (DO4APM) auf dem Mäuseberg, Volker Schnitzius (DL1WH) und René Weland (DL7WR) auf einer Anhöhe mit fantastischem Panorama vis-à-vis vom Pulvermaar, Christian Reineke (DF4WO) im „Vulcano-Tower“ auf der Steineberger Ley sowie Vertreter der „Mittwochsrunde“ um DKØMWR auf dem Hochkelberg.

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Bei herrlich frühlingshaftem Wetter machte der Funkbetrieb wieder allen Teilnehmern Spaß. Die allgemeine Beteiligung war allerdings in diesem Jahr erschreckend gering und lag damit bei Weitem nicht im Rahmen dessen, was sonst so die Jahre immer zu hören war. Natürlich fehlten auch mal wieder die Distrikt-Sonderrufzeichen; löbliche Ausnahme hier wie immer DKØRLP mit Operator DC8WPA - danke Rolf! Wieder einmal wurde auch der Sonder-DOK „DVK“ nicht gehört ... Schade, aber dieses Thema haben wir an dieser Stelle schon so oft vertieft … Trotzdem - die beiden Stunden vergingen recht schnell - die erste mal wieder etwas flotter als die zweite, aber das ist ja auch normal. Die Ausbreitungsbedingungen konnte man ebenfalls als durchaus normal für diese Jahreszeit betrachten. Am Ende waren die Logbücher schätzungsweise 40-50% weniger gefüllt als sonst. Voller Spannung blicken wir auf den zweiten Teil der Aktivitätsabende, der am 10.06.2017 wie immer auf dem 70cm-Band stattfinden wird.


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05. Mai 2017 - OV-Abend mit kleinem amateurfunkbezogenen Vortrag


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Einer „älteren Tradition“ folgend gab es am vergangenen OV-Abend mal wieder einen kleineren, amateurfunkbezogenen Vortrag. In der Funktion als QSL-Manager des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) und Autor dieses Beitrages wurde das Thema „Online QSL Request System“ behandelt. In einem ca. 15-minütigen, bebilderten Vortrag wurde das im praktischen Funkbetrieb immer populärer werdende „OQRS“ anhand des weltweit bekanntesten Systems von Michael Wells (G7VJR) - „CLUBLOG“ - vorgestellt. Hierbei wurde zuerst die allgemeine Entwicklung dieser - nicht mehr ganz so neuen - und einfachen Art der Anforderung von QSL-Karten angesprochen. Dabei wurde klar, dass OQRS sehr viele Vorteile gegenüber dem altbekannten und traditionellen QSL-Karten-Austausch besitzt. Diese Vorteile gilt es im täglichen Funkbetrieb zu nutzen, denn sie bringen auf beiderlei Seiten immense Arbeitserleichterungen, Zeitersparnisse und nicht zuletzt Kostenreduzierungen. In einer Schritt-für-Schritt Präsentation wurde gezeigt, wie man sich in der ersten Phase bei „CLUBLOG“ registriert, um dann z.B. eine QSL-Karte für eine getätigte Funkverbindung mit Hilfe weniger Mausklicks per InternetBild über das internationale QSL-Büro anzufordern. Zum Schluss gab es noch ein paar Verweise auf andere große Top-QSL-Manager (z.B. MØOXO oder MØURX), die ein eigenes System dieser modernen Art des Austauschs von Funkbestätigungskarten anbieten.

Am kommenden OV-Abend (02. Juni 2017) wird es neben dem offiziellen Teil einen erneuten Vortrag geben - dieses Mal zum Thema „Die 7 Perlen der Nordsee“. In der ca. 70-minütigen Präsentation geht es um einen Reisebericht über alle sieben ostfriesischen Inseln, die der Vortragende in den letzten Jahren besucht und amateurfunkmäßig auch aktiviert hat. Dabei stehen Aufnahmen der vielfältigen Natur der Inseln, der Bebauungen, der vorhandenen Seezeichen und Impressionen der Funkaktivität im Vordergrund. Untermalt mit Hintergrundwissen über jede einzelne Insel dürfte es ein kurzweiliger Ausflug an die Nordseeküste werden.


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03. April 2017 - Dank allen Helfern anlässlich der DV in Daun


Die Distriktversammlung Rheinland-Pfalz (K) 2017 ist Geschichte. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass es eine schöne Veranstaltung war: dem Vorbereitungsteam, den Helfern beim Auf -und Abbau, den helfenden Händen beim Empfang, an der Kasse und am Buffet, dem Funkeinweiser, dem Regie-Techniker, der Protokollführerin, dem Wahlleiter und den Wahlhelfern, der Fotografin und allen, die ich vergessen habe. Danke auch allen, die zum Fototermin mit dem Pressevertreter gekommen sind (Pokalübergabe) und so zum Bild eines lebhaften Vereins beigetragen haben. Dank auch an eure Familien, die wieder einmal einen wunderschönen Sonntag dem Amateurfunk geopfert haben - vy 73 !


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02. April 2017 - Distriktversammlung Rheinland-Pfalz (K) in Daun


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Im Rahmen der Feierlichkeiten des 40-jährigen Bestehens des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) fand die diesjährige Distriktversammlung des Deutschen Amateur-Radio Clubs (DARC e.V.) - Distrikt Rheinland-Pfalz - am Sonntag, dem 02. April 2017, bei herrlichstem Frühlingswetter im Gäste- und Veranstaltungszentrum „Forum“ in Daun statt. Vorausgegangen waren zahlreiche und verschiedenste Vorbereitungen, die mit dem Herrichten und Dekorieren des Veranstaltungssaales am Vortag ihren Höhepunkt fanden. Unterstützt durch den örtlichen Hausmeister und unter Beteiligung vieler OV-Mitglieder waren diese Arbeiten jedoch recht schnell abgeschlossen, sodass man gegen 18:30 Uhr nahtlos zum „Vorabendtreff“ für Frühangereiste im Lokal „Beim Heines“ übergehen konnte. Diese traditionelle und eigentlich recht schöne Einrichtung bei Distriktversammlungen scheint allerdings nicht mehr zeitgemäß oder gewünscht zu sein … trotz vorheriger Bekanntmachungen fanden sich keine Gäste von außerhalb ein, sodass wir gegen 20:30 Uhr den bis dahin dennoch schönen Abend beendeten.

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Am Sonntag waren alle Beteiligten des Ortsverbandes schon recht früh auf den Beinen. Um 08:00 Uhr waren die ersten Helfer im „Forum“, um letzte Handgriffe für die anstehende Versammlung zu tätigen, die pünktlich um 10:00 Uhr beginnen sollte. Gegen 09:00 Uhr trafen dann die ersten Delegierten und Abordnungen der einzelnen Ortsverbände am Veranstaltungsort ein. Aufgrund des gleichzeitig stattfindenden „Verkaufsoffenen Sonntags mit Automobil- und Geräteschau“ in Daun war die direkte Anfahrt mit dem PKW zum „Forum“ nicht möglich, sodass es einige „Verwirrungen“ gab … viele Menschen verlassen sich beim Autofahrten anscheinend ausschließlich nur noch auf ihr Navigationssystem. Da die Verkehrsführung im Bereich vom „Forum“ jedoch geändert war, wurde es für manche Besucher z.T. etwas knifflig … ein „Einweiser“ sorgte zumindest teilweise für Abhilfe und konnte so die meisten Teilnehmer schneller zum Veranstaltungsort lotsen. Zudem war auch eine Funkeinweisung eingerichtet und vorhanden, die eigenartigerweise so gut wie gar nicht in Anspruch genommen wurde - warum eigentlich nicht?!? Wir sind Funkamateure, haben die tollsten Antennen auf und die teuersten Geräte im Wagen verbaut, Funken aber wohl nicht mehr gerne damit …

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Nachdem dann alle Teilnehmer und Abordnungen den Weg schlussendlich doch gefunden hatten, konnte gegen 10:00 Uhr die Distriktversammlung Rheinland-Pfalz eröffnet werden. Nach begrüßenden und einleitenden Worten durch den ehemaligen OVV Stefan Dick (DL7SDI) sowie dem amtierenden OVV Christian Reinecke (DF4WO), folgten einige Begrüßungsworte durch Vertreter des öffentlichen Lebens. Der Landrat des Landkreises Vulkaneifel - gleichzeitig Schirmherr der Veranstaltung - Herr Heinz-Peter Thiel, gefolgt vom 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Daun, Herr Hartwig Noth, sowie der Stadtbürgermeister der Stadt Daun, Herr Martin Robrecht, begrüßten die Versammlung aufs Herzlichste und wünschten ihr einen guten Verlauf. Alle drei fanden in ihren kurzen Ansprachen u.a. verbindende Worte zum Thema „Funk“, was alle Anwesenden freundlich zur Kenntnis nahmen. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank für das Kommen und die längere Anwesenheit bei dieser Veranstaltung.

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Im Anschluss übernahm dann der Distriktvorsitzende Hartmut Schäffner (DF3UX) die Versammlung und eröffnete diese nach der Begrüßung mit der Feststellung der Anwesenheit der jeweils wahlberechtigten Abordnungen der Ortsverbände. Insgesamt fanden Vertreter von 31 Ortsverbänden aus Rheinland-Pfalz den Weg in die Vulkaneifel. Nach der Wahl der diesjährigen Protokollführerin (Anca Lehmann, DH9JZ, OV K34) fand das Gedenken an die leider viel zu früh verstorbenen YL’s und OM’s aus dem Distrikt K statt. Im Anschluss stand der Punkt Ehrungen auf der Agenda, bei dem u.a. unser Ortsverbandsmitglied Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) für 50-jährige Verbandstreue ausgezeichnet wurde. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass dem Ortsverband Landau (K14) aus Gründen herausragender OV-Gesamtleistungen die „Ehrenplakette 2017“ des Distriktes Rheinland-Pfalz zugesprochen wurde. Nach der Genehmigung des Protokolls der DV von 2016 folgte der Bericht des Vorstandes und der Referenten. Die Tätigkeitsberichte erfolgten in mehr oder minder komprimierter Form, sodass die Veranstaltung einen zügigen Verlauf nahm. Nach einer kurzen allgemeinen Aussprache konnte der Vorstand auf Antrag einstimmig durch die Versammlung entlastet werden. Vor der Mittagspause wurden dann noch die Preise für die Wettbewerbe der vier Aktivitätsabende in 2016 bzw. für die Aktivitätswoche in 2017 an anwesende Gewinner direkt oder an die jeweiligen OV-Vertreter übergeben. Diese Aufgabe übernahm Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), da der Referent für Conteste und Wettbewerbe entschuldigt fehlte. Von 12:15 Uhr bis 13:40 Uhr war dann Mittagspause, bei der die Teilnehmer u.a. ihre vorbestellten Essen im hübsch eigedeckten Nebenraum einnehmen konnten.

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Nach der Pause stand die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes an. Unter der Wahlleitung von Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) mit den Wahlhelfern Stefan Dick (DL7SDI) und Siegfried Schüller (DF9WB) wurde diese Prozedur routiniert und schnell durchgeführt. Da es für die Ämter Distriktvorsitzender, stellv. Distriktvorsitzender sowie stellv. Distriktvorsitzender und Kassenwart jeweils nur einen Vorschlag gab (allesamt die bisherigen Amtsinhaber), war es keine große Überraschung, dass diese alle wiedergewählt und somit in ihren Ämtern bestätigt wurden: DV Hartmut Schäffner (DF3UX), stellv. DV Hagen Barschdorf (DG4PB) und stellv. DV und Kassenwart Thomas Weber (DC2IQ) - Herzlichen Glückwunsch!. Die weiteren Tagesordnungspunkte waren recht schnell abgehandelt, da keine Anträge vorlagen und zum TOP „Verschiedenes“ dieses Mal nur wenige Beiträge kamen. Blieb noch die Festlegung von Zeitpunkt und Ort der nächsten Distriktversammlung in 2018. Nach unterschiedlichen Vorschlägen und einer kleineren Diskussion wurde hier der 15.04.2018 festgelegt. Sie findet an einem bis jetzt noch nicht festgelegten Platz im Bereich des Ortsverbandes Westpfalz (K39) statt, da dieser OV in 2018 das 40-jährige Bestehen feiert. Kurz vor 15:00 Uhr endete dann die diesjährige Distriktversammlung in Daun. Herzlichen Dank allen Teilnehmern und Helfern, die zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

Einige Bilder der Veranstaltung befinden sich in der Galerie.


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05. März 2017 - Ein etwas anderer „OV-Abend“ - 12.000 km entfernt


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Während meiner dritten Reise nach Taiwan (ehemals Formosa) hatte ich, Stefan Dick (DL7SDI), den Kontakt zum Taichung Amateur Radio Club (TARC) hergestellt und wurde nun zum lokalen „OV-Abend“ am 5. März 2017, um 19:30 Uhr in dessen Clubheim eingeladen. Meine Kollegin Hazel Hung und mein Kollege Ming-Yen aus der Firma hatten mich zu dem Besuch begleitet, da sie beide wissen wollten, was „Funkamateure so machen“. Die Mitglieder treffen sich hier jeweils am ersten Sonntag im Monat, um anstehende Aktivtäten gemeinsam zu besprechen. Unter anderem werden Teilnahmen an Contesten beraten und organisiert. Ganz oben jedoch steht die Geselligkeit und das Planen von gemeinsamen Unternehmungen und Ausflügen, die auch mal nichts mit Funkbetrieb zu tun haben. Gutes Essen gehört allerdings - wie überall in Taiwan - unbedingt mit dazu [Anm. der Red.: … irgendwie alles wie im OV Vulkaneifel K34 …]. Der TARC hat momentan genau 40 Mitglieder, von denen ca. 15 anwesend waren, um den „Déguó“ (den „Deutschen“) zu treffen.

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Anwesend war der President Calvin (BX4AG) mit Tochter Belle und Familie, der Vice President Steady (BX4AH), Award Manager Pang (BV4RA), Jason (BX4AM), Tsai (BX4AD) und einige andere. Der TARC hat einen kleinen, angemieteten Raum in einer Halle und präsentiert dort an den Wänden stolz die Teilnahmebescheinigungen und Diplome verschiedenster Conteste, sowie eine kleine Auswahl von bisher eingegangen QSL-Karten. Aber auch hier in Taiwan ist es schwierig geworden, junge interessierte Mitglieder für das Hobby Amateurfunk zu gewinnen. Der TARC geht deshalb - genau wie wir - den Weg der Öffentlichkeitsarbeit und präsentiert so den Amateurfunk nach außen. Das klappt momentan ganz gut, denn in der Ausbildung befinden sicher gerade drei Nachkömmlinge zwischen 11 und 17 Jahren. Leider war momentan keine Clubstation aufgebaut und betriebsbereit, sodass dieses Mal kein praktischer Funkbetrieb aus Taiwan möglich war.

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Stefan (DL7SDI) überreichte an diesem Abend im Namen des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) dem Präsidenten des TARC, Mr. Calvin Lin (BX4AG), ein Gastgeschenk in Form einer aus Glas gefertigten Tafel mit Foto, verbunden mit einem Gruß sowie einem Dank für die herzliche Gastfreundschaft. Das Geschenk wurde von Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) in seiner gewohnt geschmackvollen Art hergestellt und rief bei der Übergabe großes Entzücken sowie Begeisterung hervor. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Dieter für das Glasstück! Es hat den Geschmack der Taiwanesen genau getroffen. Die Übersetzung des Textes ins Chinesische wurde begeistert kommentiert und für sehr gelungen befunden. Im Gegenzug überreichte man mir den hiesigen Vereinswimpel des TARC - Amateurfunk verbindet!

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Der „OV-Abend“ nahm seinen Verlauf im Erfahrungsaustausch über Selbstbau, Morsekurse und vergangene Fielddays. Ebenso waren eingesetztes Equipment wie Antennen und getätigte Funkverbindungen „around the world“ Themen des Abends. Nach zwei erlebnisreichen Stunden mit vielen Gesprächen bei grünem Eistee und diversen taiwanesischen Spezialitäten, haben wir uns dann wieder verabschiedet. Der TARC konnte im Anschluss sein gewohntes Treffen fortsetzen, da noch Einiges an Interna zu besprechen war. Hazel und Ming-Yen waren auch begeistert, wurden umfassend informiert und erwägen nun tatsächlich, die Lizenz ebenfalls zu machen. Eins sehr schöner Abend mit vielen Eindrücken und Gesprächen nahm dann in Taichung bei einem dritten Abendessen in einer der zahlreichen Garküchen sein Ende. An dieser Stelle sage ich noch einmal Danke für einen schönen „OV-Abend“ in Taichung und kehre mit zahlreichen Eindrücken zurück. Beim nächsten Besuch in Taiwan werden wir unser Treffen wiederholen. Der TARC wird ab jetzt auf Signale aus der Vulkaneifel ganz besonders lauschen - go ahead!


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25. Februar 2017 - JHV Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit Neuwahlen


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Am Samstag, dem 25. Februar 2017, eröffnete der stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) um 14:50 Uhr die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34). Er konnte 17 anwesende und stimmberechtigte Mitglieder begrüßen und somit die Beschlussfähigkeit feststellen. Ortsverbandsvorsitzender Stefan Dick (DL7SDI) fehlte entschuldigt. Die Tagesordnungsliste war recht lang, da an diesem Tage auch noch turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt werden musste. Nach dem Gedenken an unsere leider viel zu früh verstorbenen ehemaligen Mitgliedern begann der Vorstand mit dem Rechenschaftsbericht. Hier war als äußerst positives Zeichen zu erkennen, dass im Berichtszeitraum der Ortsverband Vulkaneifel vier neue Mitglieder gewinnen konnte. Gott sei Dank blieben uns Austritte oder gar Todesfälle erspart, sodass wir nun mit 39 Mitgliedern wieder eine stattliche Größe erreicht haben. Zudem steht der OV auf einer gesunden finanziellen Basis. Im vergangen Jahr fanden recht viele Aktivitäten in jeglicher Richtung statt. Diese können größtenteils alle auf unserer Homepage im Archiv nachgelesen werden.

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Nachdem alle Beauftragte der einzelnen Ressorts (Finanzen, Relais mit Außenstandorten, Diplome, QSL-Tätigkeit, Internetauftritt, EMV, Notfunk sowie Kassenprüfer) ihre Berichte abgegeben hatten, konnte dem Vorstand guten Gewissens für das abgeschlossene „Geschäftsjahr“ Entlastung erteilt werden. Im Anschluss übernahm der vorab ins Amt des Wahlleiters berufene Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) das Geschehen und leitete die Neuwahl des Vorstandes ein und durch. Der amtierende OVV Stefan Dick (DL7SDI) hatte im Vorhinein bekanntgegeben, für eine erneute Wiederwahl aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung zu stehen. In den Wochen vor der JHV wurde deshalb intensiv nach einem Nachfolger gesucht. Die Bemühungen hatten Erfolg, ein Mitglied signalisierte seine Bereitschaft, das Amt für die kommenden zwei Jahre zu übernehmen. Somit wählte die Versammlung im Jubiläumsjahr des Ortsverbandes Vulkaneifel ein Gründungsmitglied zum neuen OVV - herzlichen Glückwunsch auch noch einmal an dieser Stelle an Christian Reineke (DF4WO). Stellvertretender OVV (Siegfried Schüller, DF9WB) sowie Kassenwart (Erwin Gerhards, DF3WI) verblieben nach der Wahl im Amt, genauso gab es bei den Beauftragten für die einzelnen Ressorts keine personellen Veränderungen. QSL-Manager ist weiterhin Volker Schnitzius (DL1WH).

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Abschließend wurden noch einige Mitglieder für langjährige Treue zum Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. ausgezeichnet. Für 25-jährige Mitgliedschaft im DARC erhielten Paul Simon (DG6VS) sowie Volker Schnitzius (DL1WH), für 40-jährige Mitgliedschaft Christian Reineke (DF4WO) aus der Hand des stellv. OVV Siegfried Schüller (DF9WB) die jeweilige Ehrennadel und Urkunde des DARC sowie eine Ehrenplakette des Ortsverbandes. Der Tagesordnungspunkt „Planung/Termine“ für das laufende Jahr war recht schnell abgehandelt. Hierbei ergaben sich im Prinzip keinerlei Veränderungen gegenüber dem zum Jahresanfang verteilten Plan, der auch auf dieser Homepage unter dem Rubrik „Veranstaltungen“ stets aktuell gehalten wird und abgerufen werden kann. Lediglich der Termin des diesjährigen Sommer-Events steht noch nicht ganz genau fest. Man ist sich aber einig darüber, dass er zwischen der 34. - 36. KW stattfinden soll. Außerdem ist der Termin des 12. Vulkaneifel-Fielddays noch nicht bestätigt. Dieser findet aber auf jeden Fall wieder im Sommer statt. Um 17.13 Uhr beendete der neue OVV Christian Reineke (DF4WO) die diesjährige Jahreshauptversammlung.


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12. Februar 2017 - 40 Jahre Ortsverband Vulkaneifel (K34)


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Auf den Tag genau vor 40 Jahren fand die Gründungsversammlung des Ortsverbandes Vulkaneifel mit dem DOK K34 im Hotel Hages in Ulmen statt. Grund genug, sich aus diesem Anlass zu treffen und das Jubiläum würdig zu begehen. Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), eines der Gründungsmitglieder, ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu organisieren und die diesbezüglichen Vorbereitungen zu treffen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür. Noch ein Tag zuvor war ein erneuter Wintereinbruch mit reichlich Schneefall und Glätte über die Eifel hinweggezogen, sodass an diesem Tag kein Treffen möglich gewesen wäre. Am Jubiläumstag war es jedoch trocken bei erträglichen Temperaturen, z.T. lugte sogar die Sonne durch die dichte Bewölkung hindurch. Zum ersten Programmpunkt fanden sich gegen 14:00 Uhr 16 Mitglieder und Familienangehörige imBild “Café Maarblick” in Schalkenmehren ein. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Tee nebst einem leckeren Stück Kuchen sollte die Grundlage für den anstehenden Nachmittag gelegt werden. Bei interessanten Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Trotz des enorm hohen Besucheransturms war der Service insoweit perfekt, dass sowohl die Bestellungen schnell aufgenommen wurden, als auch alles geschwind serviert wurde und die Abrechnung am Ende zügig erfolgte. Danke dem Team vom “Café Maarblick”.

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Gegen 15:00 Uhr brachen wir zu einem gemeinsamen Spaziergang rund um das Schalkenmehrener Maar auf. Der schöne “kleine Rundweg” ist geteert und war größtenteils auch vom Schnee geräumt, sodass man bei den Wetterbedingungen auch ohne “Winterausrüstung” recht gut den imposanten Vulkankrater genießen konnte. Das diffuse Licht bot einige reizvolle Motive, sodass die Auslöser der Kameras reichlich klickten. Zu einem ersten gemeinsamen Gruppenfoto stellten wir uns am Maarpavillon - einer Art offen gestalteter Hütte auf halber Strecke - auf. Nach knapp 45min waren wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Dort wurde kurz das weitere Vorgehen besprochen, um sich im Anschluss individuell auf den Weg Richtung Hotel “Berghof” in Daun/Gemünden zu machen, dem Ort der Abendveranstaltung.

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Nach und nach trudelten die Teilnehmer im “Berghof” ein. Dort konnten wir im Laufe der Zeit auch noch weitere Mitglieder begrüßen, sodass wir schlussendlich 19 Personen waren. Die ersten beiden Stunden waren gefüllt mit Gesprächen, die sich größtenteils rund um die Geschichte des Ortsverbandes drehten. Dann eröffnete OVV Stefan Dick (DL7SDI) den “offiziellen Teil” mit einer Ansprache an alle Anwesenden. Dabei ließ er anhand mitgebrachter Originaldokumente und Fotos aus den OV-Ordnern die damalige Gründungsversammlung sowie die folgenden Jahre Revue passieren. Im Anschluss übergab er das Wort an Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), der als Gründungsmitglied und 1. Ortsverbandsvorsitzender des damaligen jungen Ortsverbandes die Bildvierzig vergangen Jahre in gewohnt ausführlicher Manier den Zuhörern näher brachte. Anschließend gingen viele Dokumente und Fotos durch die Reihen - letztere sorgten z.T. für große Erheiterung. Viele Erinnerungen kamen hoch an die ein- oder andere Begebenheit - Personen inbegriffen. So verging die Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen recht unbeschwert. Die Menüauswahl war völlig ausreichend. Das Essen war ausgezeichnet und schmeckte allen Teilnehmern sichtlich gut. Danach wurden noch viele weitere Gespräche geführt, bis die ersten so langsam aufbrachen. Die letzten Teilnehmer verließen kurz vor 22:00 Uhr die Lokalität und machten sich auf den Heimweg - ein schöner Tag fand sein Ende.

Einige Bilder der Veranstaltung befinden sich in der Galerie.


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08. Januar 2017 - DBØDAU wieder mit dem EchoLink-System verbunden


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Das Relais DBØDAU war schon einmal ab dem Jahr 2010 an das weltweite EchoLink-System angebunden. Der damalige Relaisbetreuer Roman Mattes (DH8RM) steuerte die gesamte Mimik von zuhause aus. Nach seinem plötzlichen Tod im Jahre 2013 fiel diese Anbindung abrupt weg - das Projekt lag vorerst für lange Zeit auf Eis. Erst Mitte/Ende 2016 kam der Gedanke wieder auf, diese eigentlich sinnvolle Einrichtung zu reaktivieren. Vornehmlich kümmerte sich Jürgen Bruhn (DK6WJ) um diese Angelegenheit. Er kommentierte nun folgenden Sachstand:

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„Nach ersten Tests Anfang Dezember 2016 ist unser 70cm- FM-Relais DBØDAU seit dem 08. Januar 2017 wieder permanent an das weltweite EchoLink-System angebunden. Bereits in der Testphase hat sich die gewählte Konfiguration als zuverlässig und störungsfrei erwiesen. Es gab nur wenige „Hänger“ oder Ausfälle, die alle durch Anpassungen der Ablaufsteuerung vom Relais und dem EchoLink-Client sowie Pegelanpassungen minimiert und schließlich gänzlich behoben werden konnten. Die Anbindung des Relais erfolgt auf dem HF-Weg in Duplex auf 144 MHz und 438 MHz. Als Hardware kommt ein Handfunkgerät der Firma Baofeng „UV-5R plus“, eine 4 Element Yagiantenne, zwei NF-Potentialtrennstufen, eine PTT-Transistor-Schaltstufe sowie ein ACER-Netbook mit externer serieller COM-Schnittstelle zum Einsatz, das über einen Router mit den EchoLink-Servern per Internet verbunden ist.

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DBØDAU kann nicht nur über das EchoLink-System aus dem Internet erreicht werden, es ist auch möglich, direkt von der Funkseite aus über DBØDAU in das System einzusteigen. Somit können auch bei EchoLink nicht registrierte YL´s und OM´s die Funktionen von EchoLink nutzen. Siehe hierzu in das Handbuch. Die Kommandos sind als DTMF Steuersignale zu senden und werden vom Client ausgewertet. Folgende Funktionen sind für DB0DAU freigegeben:


„ * “ = Info „Status EchoLink“
„ ** “ = Info „Connectet mit DB0DAU“
„ 01 “ = „Connect Random Relais“ (wählt irgendein beliebiges Relais aus - weltweit -)

Relais können über die Direkteingabe der Node-Nummer verbunden werden z.B.
„ 439300 “ = Repeater DBØADB in Bamberg.

„ # “ = „Disconnect“ beendet die Verbindung zum entfernten Repeater
„ ## “ = „Disconnect“ beendet alle bestehenden EchoLink-Verbindungen bei DBØDAU

DBØDAU selbst wird mit der Node-Number „503175“ über alle weltweiten an EchoLink angeschlossenen Relais erreicht.

Hinweis:

Ein recht gut gemachtes Handbuch für EchoLink ist zum Download bereitgestellt. Hier wird nicht nur das System als solches beschrieben, sondern auch wie man sich als neuer Nutzer anmeldet und wie die Installation sowie die Grundeinstellungen des eigenen PC-Clients erfolgt. Die Datei findet man unter: www.bruhn-daun.de/EchoLink/Echolink.pdf

Alle zeitaktuell im EchoLink-System aktiven Relais mit ihren Node-Nummern findet man hier: www.echolink.org

Meinen Dank an den Relaisverantwortlichen Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) für die Beistellung und Freigabe der Ablaufsteuerung von DBØDAU.“

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01. Januar 2017 - Auf ein Neues!


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Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) wünscht allen Lesern dieses Internetauftritts ein gesundes, erfolgreiches, glückliches und friedvolles neues (Amateurfunk-) Jahr 2017! Für den OV beginnt das Jahr wieder einmal mit einem Mitgliederzuwachs. Seit dem 01. Januar begrüßen wir recht herzlich Herrn Andreas Petersen (DO4APM) aus Manderscheid in unseren Reihen! Andreas besuchte schon vor vielen Jahren als Interessierter am Amateurfunk einige OV-Abende, musste jedoch die Vulkaneifel aus beruflichen Gründen wieder verlassen. Die Verbindung zum Ortsverband riss aber all die Zeit von seiner Seite aus nicht ab; aktuelle Informationen bezog er stets über unsere Homepage. Nach seiner Wiederkehr in die Region und dem Ablegen der Amateurfunkprüfung trat er nun dem Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. bei. Wir wünschen ihm viel Spaß beim gemeinsamen Hobby und hoffen, dass er sich in unseren Reihen wohlfühlt! Nochmals Herzlich Willkommen!

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Nachdem wir im vergangen Jahr viel Zeit (und Arbeit) an und in Gemeinschaftsprojekten investiert haben, sollten in diesem Jahr wieder andere Dinge im Vordergrund stehen. 2017 ist das Lutherjahr - aber auch im Ortsverband Vulkaneifel steht ein Jubiläum an: schon gleich am 12. Februar wird der OV 40 Jahre alt. Ein Jubiläum, das es gebührend zu feiern gilt! Wenige Wochen später richtet der Ortsverband nach 15 Jahren erneut die Distriktversammlung des Distriktes Rheinland-Pfalz (K) im Dauner Forum aus. Für diesen Event wurde extra eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich für die Planung, Durchführung und Ausgestaltung verantwortlich zeigt. Im Laufe des weiteren Jahres finden noch zahlreiche Veranstaltungen statt, von denen sicherlich auf dieser Seite berichtet wird. Apropos „auf dieser Seite“:

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Im Frühjahr 2007 ging der Internetauftritt des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) in dieser Form erstmals online. Das ist bald 11 Jahre her - Kinder wie die Zeit vergeht! Damals wie heute ist es das Ziel der kleinen Redaktion, einen kleinen Einblick über alle größeren und nennenswerten Ereignisse innerhalb des Ortsverbandes zu geben. Somit können sich Außenstehende recht gut über das Clubleben informieren. Es ist aber auch für diejenigen Mitglieder gedacht, die nicht regelmäßig an den Ortsverbandsabenden teilnehmen können (oder wollen), weil sie vielleicht auch nicht in der Region leben. Dabei wird bewusst der technische Aspekt unseres Hobbies außen vor gelassen. Warum eigentlich? Hierbei liegt es nicht an mangelndem Interesse Bildan Technik seitens der Mitglieder oder der Redaktion. Vielmehr gibt es schon unzählige Seiten, die Amateurfunktechnik publizieren und erklären. Zu fast keinem Thema gibt es keine Fundstellen - warum sollten wir damit auch noch anfangen, zumal sich das Meiste oftmals wiederholt. Hierbei ist häufig zu beobachten, dass schamlos - oder aus Unkenntnis - eklatante Urheberrechtsverletzungen begangen werden. Sei es innerhalb des Textes durch Verwenden von ganzen Textpassagen von anderen Seiten bzw. aus der einschlägigen Literatur, oder durch das Verwenden von Fotos, Skizzen, Zeichnungen - hier speziell Schaltplänen - die in der Regel mit einem Copyright belegt sind und so nicht ohne Weiteres weiterverwendet werden dürfen. Alles in allem lohnt sich der Aufwand nicht, und somit bleiben wir auch weiterhin bei „unserer Richtung“ der Gestaltung der OV-Homepage.


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