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Der Ortsverband Vulkaneifel im Jahr 2021

24. Dezember 2021 - Gedanken zum Jahresende


Was zu Anfang des Jahres nur eine Befürchtung war, ist nun doch eingetroffen: Corona ist gekommen um zu bleiben. So werden wir uns erneut zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel „eingraben“ müssen. Dabei glaubten wir doch schon aus allem heraus zu sein. Wie gut, dass uns der Funk ermöglicht, mit unseren Freunden und der Welt in Kontakt zu bleiben! Immerhin haben wir in 2021 die Zeit genutzt und konnten uns im Sommer zu OV-Abenden, einer Jahreshauptversammlung und etlichen Funkaktivitäten treffen. Im kommenden Jahr wird die Situation wohl nicht einfacher. Welche Virusvarianten, welche Beschränkungen und welche Maßnahmen dann noch auf uns zukommen, wird sich zeigen. Doch es gibt Hoffnung, denn auf jeden Winter folgt ein Frühling. Das war schon immer so und kein Virus der Welt kann daran etwas ändern. Dann werden uns hoffentlich wieder die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des kommenden Jahres wie die Blumen befreien, sodass wir uns auch 2022 wieder in gewohnter Weise sehen und treffen können. Der Vorstand des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) wünscht allen Mitgliedern, Familienangehörigen und Freunden schöne Weihnachtstage und alles Gute für das neue Jahr 2022.


[df4wo / db6yc]



11. Dezember 2021 - Kleiner Jahresabschluss auf dem Eselsberg


K34-Abschluss-2021

Tagsüber wird es spät hell und früh dunkel, es ist unangenehm nasskalt draußen - und es sind nicht einmal mehr 14 Tage bis Weihnachten … normalerweise liegt der traditionelle Jahresabschluss des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zu diesem Zeitpunkt bereits schon mehrere Wochen zurück. In diesem Jahr - genau wie in 2020 - ist pandemiebedingt jedoch Vieles anders. Da in den vergangenen Monaten außerhalb des heimischen Shacks eh schon nicht viel stattfand, wollten einige Mitglieder wenigstens die gute alte Tradition eines Jahresabschlusses fortführen und überlegten sich eine Art „Notprogramm“. Rausgekommen war ein kurzes Stelldichein auf unserem VHF-/ UHF-Conteststandort Eselsberg, bei dem es für jeden Teilnehmer ein Glas Mosel-Glühwein, sowie bei Bedarf auch eine warme Bockwurst mit Brötchen und Senf geben sollte. Die Wetterbedingungen waren im Vorfeld nicht gerade als ideal zu bezeichnen … Tage zuvor schneite es immer wieder mäßig. In den Tälern schmolz der Schnee schnell wieder weg, doch auf dem Eselsberg mit seinen 637 Metern über NN bleibt er meist etwas länger liegen.

K34-Abschluss-2021

So erwartete uns ein schneebedecktes Areal bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Dennoch schreckte das neun Mitglieder und zwei Familienangehörige nicht davon ab, den Weg in Richtung Portabelmast mit „Fuchsbau“ anzutreten. Gut „eingepackt“ versammelte man sich ab 13 Uhr dort, um sich an dem zuvor vom Autor dieses Beitrags frisch zubereiteten Glühwein zu erwärmen. Das durch Siegfried Schüller (DF9WB) entfachte Feuerchen tat sein Übriges, sodass es den Anwesenden nicht allzu kalt wurde. Gegen den Hunger halfen die warmen Bockwürstchen, es mangelte also an nichts. In vielen Gesprächen wurde das zurückliegende Jahr reflektiert. Zeitweise war auch unser neues Mitglied Christian Seitner-Stadik (OE8SCQ) mittels EchoLink und Videotelefonie zugeschaltet. Schnell brach wieder die Dämmerung an. Die meisten verabschiedeten sich und waren gegen 16 Uhr wieder zu Hause. Nur Joe (DA1KW) und Jennifer Heinen (DA1JH) gönnten sich eine größere Auszeit und blieben in ihrem Camper über Nacht auf dem Areal. Bleibt die Hoffnung, dass wir im Herbst 2022 wieder einen richtigen Jahresabschluss durchführen können.

Einen kleinen Eindruck gewinnt man hier.


[dl1wh]



01. Dezember 2021 - OV Vulkaneifel (K34) wird durch Neuzugang noch internationaler


OE8SCQ

Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) hat schon seit einigen Jahren Mitglieder aus europäischen Ländern in seinen Reihen: Stefan (LAØBY), Gunther (ON6HG) und Leonardus (PE1HKJ). Als weiteren Neuzugang begrüßen die Mitglieder nun Dr. Christian Seitner-Stadik (OE8SCQ) aus Feldkirchen in Österreich. Der 48-jährige Kärntener ist seit über 30 Jahren lizenziert und macht stationären, als auch mobilen Funkbetrieb auf allen Bändern zwischen 160m und 23cm. Sein Spektrum ist in technischer Hinsicht aber noch deutlich breiter … besondere Interessen liegen im Selbstbau und der Reparatur von Geräten, dem Antennenbau, HAMNET und dem Programmieren (ARDUINO, ESP8266, ESP32, ...). In den letzten Jahren liegt ein weiterer Fokus auf dem Thema Satellit QO-100. Wir wünschen Christian alles Gute, allzeit guten Empfang und viel Freude bei unserem gemeinsamen, großartigen Hobby - Herzlich Willkommen beim OV Vulkaneifel!


[dl1wh]



05. November 2021 - OV-Abend mit informativem Vortrag


OV-Abend K34

Der alten Tradition folgend, mit kurzen Fachvorträgen oder kleineren Präsentationen „leichterer Art“ mehrmals im Jahr sonst eher gleich ablaufende OV-Abende etwas aufzulockern, sollte auch in Zeiten von Corona und gesetzlichen Auflagen bei Treffen nicht ganz gebrochen werden. Aus diesem Grund war es mal wieder an der Zeit, einen solchen Abend durchzuführen. Der Autor dieses Artikels nahm sich ein spannendes Kapitel im Bereich des Funkwesens vor, welches in der heutigen Zeit eher nicht mehr so recht im Fokus - auch von Funkamateuren - ist. Es ging um den „Agentenfunk auf Kurzwelle“, der zu Zeiten des Kalten Krieges in dem Wellenbereich zwischen 2 und 16 MHz täglich sehr präsent war und in den 90er-Jahren aufgrund des Zusammenbruchs des Warschauer Paktes deutlich an Relevanz und damit an Intensität verlor - mittlerweile aber wieder eine gewisse Bedeutung und Präsenz erlangt hat. Alle Informationen, die im Rahmen eines multimedialen PowerPoint-Vortrages der Zuhörerschaft vermittelt wurden, sind Erkenntnisse aus rein öffentlichen Quellen, die über Jahre zusammengetragen und in den richtigen Kontext gebracht wurden. Dabei wurde Wert darauf gelegt, nicht zu tief in die Materie einzusteigen, sondern durch plakative Beispiele, die gerade Funkamateure in der täglichen Ausübung ihres Hobbies in der Praxis gut nachvollziehen können, ein Interesse und Gespür für die Materie zu entwickeln.

OV-Abend K34

Gibt es heute noch Agentenfunk auf der kurzen Welle und wie relevant ist er? Wo und wie findet man Ausstrahlungen, woran erkennt man sie, wie sind sie aufgebaut und - kann man aus ihnen etwas herauslesen? Wer sind die Absender? Wie werden sie abgestrahlt, in welchen Betriebsarten findet Agentenfunk heutzutage statt? Dazu wurden zahlreiche original Aufnahmen eingespielt, um einen Eindruck zu vermitteln, wie sich sowas überhaupt anhört. Schlussendlich gab es noch einen visuellen Eindruck von Gerätschaften, die in der Vergangenheit in Ost und West bei Agenten zum Einsatz kamen. Nach knapp einer Stunde endete der Vortrag, der offensichtlich das Interesse der Anwesenden gefunden hatte. Bleibt noch zu erwähnen, dass an diesem OV-Abend unser Neumitglied Walter Struwe (DL9JP) für 50-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) ausgezeichnet wurde. Der stellvertretende OVV Volker Weiß (DB6YC) überreichte aus diesem Anlass eine eigens durch Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) entwickelte Ehrenplakette. Die Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) sagen Herzlichen Glückwunsch und wünschen DL9JP alles Gute und weiterhin viel Freude bei dieser schönen Freizeitbeschäftigung.


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03. Oktober 2021 - Teilnahme am RLP-Aktivitätsabend 2021 (Teil 4)


Contest K34

Der Abschluss der Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende fand traditionell am Tag der Deutschen Einheit auf dem 80m-Band statt. Die Wetterbedingungen waren schlecht - eigentlich gute Voraussetzungen - um zuhause im warmen Shack den Transceiver anzuwerfen und Funkbetrieb zu machen. Das Band war auch gut belegt, die Bedingungen waren ganz OK. Leider fanden im CW-Segment gleich zwei weitere Conteste (eine Aktivität mit vielen Stationen aus Tschechien [OK/OM] sowie der TRC-Contest) statt. Das trübte etwas die Freude, Morsetelegrafie zu machen. Dementsprechend waren auch nicht viele Stationen dort zu hören, die gezielt „CQ RLP“ riefen. Im Bereich des Sprechfunks war jedoch mehr Aktivität zu verzeichnen. Die üblichen Verdächtigen, aber auch eine ganze Menge Stationen außerhalb des Distriktes Rheinland-Pfalz (K), beteiligten sich aktiv am Geschehen. Apropos Beteiligung - aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) waren zu hören: Christian Reineke (DF4WO), Werner Rau (DF6WR), Siegfried Schüller (DF9WB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Jürgen Bruhn (DK6WJ), Rolf Haferkamp (DK9WI), Volker Schnitzius (DL1WH) und Hermann-Josef Weber (DO5HWU).

Die Zahl der aktiven Ortsverbände in Rheinland-Pfalz, die sich an diesem Wettbewerb einbringen, scheint aber merklich zurückzugehen … zumindest auf Kurzwelle wird die Anzahl der Multiplikatoren in der Auswertung immer geringer. Zudem ist nach wie vor das überwiegende Fehlen der Distriktsonderstationen zu bemängeln (Ausnahme DKØRLP und DLØK, die eigentlich immer dabei sind - danke dafür!). Stark vertreten waren (wie so oft) der Ortsverband Mainz (K07) und der Ortsverband Landau (K14). Mit einem belastbaren Endergebnis ist wohl erst Ende 2021, Anfang 2022 zu rechnen.


[dl1wh]



04. - 05. September 2021 - Contestbetrieb und gemütliches Beisammensein


Contest K34

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) wurde seitens einiger Mitglieder der Wunsch geäußert, dass man sich nach den langen Corona-Lockdown-Zeiten - und den zwischenzeitlich leider erneut ansteigenden Fallzahlen - in diesem Jahr zeitnah noch einmal zu einem „Freiluft-Event“ treffen sollte, bevor es möglicherweise in naher Zukunft nicht mehr möglich sein wird. Gesagt getan - OVV Christian Reineke (DF4WO) führte online eine Doodle-Umfrage durch, bei der sich viele Mitglieder für ein Treffen auf dem VHF-/UHF-Portabelstandort Eselsberg aussprachen. Der gewählte Termin lässt auch eine Teilnahme am IARU-Region-1 145MHz Contest zu, allerdings meldeten sich dazu nur zwei Interessenten an. Siegfried Schüller (DF9WB) und Jürgen Bruhn (DK6WJ) machten im Vorfeld rund um den Antennenmast „klar Schiff“ - sprich sie mähten das hüfthohe Areal, damit man es überhaupt gefahrlos betreten konnte.

Contest K34

Am Samstag, dem 04.09.2021, wurden dann die Aufbauarbeiten rund um den Funkcontainer „Fuchsbau“ durch fleißige Mitglieder erledigt. Nach der Mittagszeit trafen immer mehr K34’er, Familienangehörige und Gäste auf dem Eselsberg ein. Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und angenehm sommerlichen Temperaturen verbrachten alle einen wunderschönen Nachmittag mit vielen Gesprächen und angeregten Diskussionen. Auf dem Grill fanden die selbst mitgebrachten Köstlichkeiten schnell den richtigen Garpunkt. Kühle Getränke standen dank eines geräumigen Kühlschranks ebenfalls zur Verfügung. Am Contestgeschehen nahm größtenteils Horst Faas (DF9PX) aktiv teil. Die Bedingungen waren recht gut, sodass ein ODX von knapp 900km erreicht werden konnte. Die Veranstaltung ging bis in die späten Abend- und Nachtstunden, einige Personen übernachteten sogar in ihren Campingmobilen.

Contest K34

Am Sonntagvormittag fanden leider nur noch wenige Mitglieder den Weg auf den Eselsberg, sodass mit dem teilweisen Abbau schon um die Mittagszeit begonnen werden konnte. Ein letztes Mal kam der Grill zum Einsatz, um sich für den Rest des Tages zu stärken. Am Nachmittag wurde dann - durch die restlich verbliebenen Mitglieder - alles wieder abgebaut und das Areal im aufgeräumten Zustand verlassen. Der Dank gilt an dieser Stelle als erstes allen Helfern, die mit ihrer Vor- und Nachbereitung sowie der Organisation von so vielen kleinen Dingen zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. Danke auch allen Besuchern und Gästen, die - wenn z.T auch nur für wenige Stunden - das Treffen bereichert haben. Wie immer war man sich am Ende darüber einig, dass man solche Unternehmungen eigentlich öfter machen sollte.

Einen kleinen Eindruck vermitteln auch ein paar Fotos in der Galerie.


[dl1wh]



21. August 2021 - Teilnahme am RLP-Aktivitätsabend 2021 (Teil 3)


Minigolf Gillenfeld

Der DARC-Distrikt Rheinland-Pfalz (K) hatte für den 21. August 2021 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr UTC mit der „Sektion 10m-Band“ zur Teilnahme am 3. Teil der Aktivitätsabende Rheinland-Pfalz aufgerufen. Die Teilnahme war offen für alle lizenzierten Funkamateure im In- und Ausland mit dem Schwerpunkt Morsetelegrafie (CW) und Sprechfunk-Einseitenband (SSB), jedoch ohne Relaisbetrieb. Auch von unserem Ortsverband Vulkaneifel (K34) waren wieder einige Mitglieder von verschieden Standorten aus QRV. So war unser OVV Christian Reineke (DF4WO) erneut von seinen Portabelstandort oberhalb von Gefell aus mit dabei. Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) und Jürgen Bruhn (DK6WJ) waren von ihren Heimatstandorten aus aktiv und haben sporadisch am Wettbewerb teilgenommen und Punkte verteilt. Rolf Haferkamp (DK9WI) und Siegfried Schüller (DF9WB) trafen sich bereits eineinhalb Stunden vor Wettbewerbsbeginn auf dem Portabelstandort „Eselsberg“, um einen 4-Element-Beam für das 10m-Band auf einem Steckmast aufzubauen. Hierbei wurden die beiden von Stefan Dick (DL7SDI) unterstützt, der sich spontan von seinem Heimat-QTH in der Nähe des Nürburgrings zum Eselsberg aufgemacht hatte, um beim Aufbau zu helfen.

Bild

Eine viertel Stunde vor Wettbewerbsbeginn war die Amateurfunkanlage - bestehend aus einem Kenwood TS 440 und einer Endstufe mit ca. 750 W Sendeleistung - betriebsbereit und es konnten noch ein paar Test-Verbindungen (QSOs) geführt werden. Schwerpunkt der Antennenausrichtung war der Osten bis Südosten, von wo aus die meisten Aktivitäten von K-DOKs zu erwarten waren, die auch als Multiplikatoren zählen und zu einem guten Endergebnis beitragen sollten. Doch von den über 50 K-DOKs aus Rheinland-Pfalz waren nur ca. ein Drittel aktiv. Auch war festzustellen, dass kaum Funkamateure aus den angrenzenden Distrikten am Wettbewerb teilgenommen haben. Das ist wohl u.a. das Ergebnis der schleppenden und falschen Auswertungen der letzten RLP-Wettbewerbe in den Jahren 2020/2021. Nach den zwei Stunden Funkbetrieb standen für Rolf und Siegfried je 34 QSOs bei 19 Multiplikatoren = 646 Punkte im Logbuch. Christian hatte 16 QSOs mit 16 Multis = 256 Punkte im Logbuch. Gegen 21:00 Uhr war die gesamte KW-Station einschließlich Antenne wieder abgebaut und vor der einbrechenden Dunkelheit ging es auf den Heimweg.


[df9wb]



14. August 2021 - Jahreshauptversammlung Ortsverband Vulkaneifel (K34)


Minigolf Gillenfeld

Im Pandemiejahr 2021 sind viele Dinge anders als gewohnt … so auch der Termin der jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34). Normalerweise treffen sich die Mitglieder immer im Monat Februar oder März zu diesem wichtigen Ereignis. Dies konnte im Jahre 2021 so nicht stattfinden, da aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen eine Zusammenkunft von so vielen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten an einer Örtlichkeit nicht erlaubt, und aus logischen Erwägungen auch nicht angebracht war. Nach Abebben der 3. Welle der Corona-Pandemie wurde mit Hochdruck nach einem Termin gesucht, an dem möglichst viele Mitglieder an der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Vulkaneifel teilnehmen könnten. Dies verzögerte sich durch Einhaltung der gesetzlichen Fristen, sodass schlussendlich der 14. August 2021 durch den Vorstand angesetzt werden konnte.

Bei angenehm sommerlichem Wetter trafen sich 15 Mitglieder im „Golfstübchen“ auf dem Minigolfplatz in Gillenfeld. Die lokale Situation mit Sonnenterrasse und überdachten Plätzen für evtl. schlechteres Wetter ist in diesen Zeiten ideal und bescherte den Anwesenden die erste Jahreshauptversammlung in der Geschichte des Ortsverbandes unter freiem Himmel. Nach Begrüßung um 15:40 Uhr durch den OVV Christian Reineke (DF4WO) reflektierte der Vorstand die Aktivitäten des vergangenen Berichtszeitraums. Da im Vorfeld die Referenten bzw. Beauftragten ihre Berichte schon in schriftlicher Form zur Verfügung gestellt hatten, konnte auf ausführliche Stellungnahmen an diesem Tag ihrerseits verzichtet werden. In der Funktion als Wahlleiter übernahm Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) im Anschluss die Versammlung und sorgte für einen reibungslosen Ablauf der turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen. Ergebnis: OVV Christian Reineke (DF4WO) bzw. stellv. OVV Volker Weiß (DB6YC) wurden in ihren Funktionen bestätigt. Die Funktion des Kassenwartes wird zukünftig durch den 2. OVV im Nebenamt mit erledigt. Ohne explizite Wahl sagten alle Referenten bzw. Beauftragten zu, ihre Tätigkeiten in den nächsten zwei Jahren fortzuführen. Nach Abarbeiten der letzten Tagesordnungspunkte wurde die Jahreshauptversammlung um 17:18 Uhr geschlossen. Viele Mitglieder verbrachten noch eine gewisse Zeit auf der Freiterrasse und traten dann nacheinander die Heimreise an.


[dl1wh]



02. Juli 2021 - Erster realer OV-Abend nach dem „Corona-Lockdown“


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Endlich weg vom "on-the-air" hin zum "realen" Treffen - die Öffnung der Gastronomie Anfang Juni schien den Weg dorthin zu ermöglichen. Flugs war ein großer Raum im Vereinslokal „Pappelhof" reserviert, der aber nur mit tagesaktuellem „Corona-Test“ betreten werden durfte. Ausgenommen davon waren sogenannte Geimpfte und Genesene mit amtlichem Nachweis. Da die „Corona-Zahlen“ witterungsbedingt sturzflugartig nach unten fielen - viel stärker als es durch „Lockdown-Verfügungen“ oder Impfkampagnen je erreicht wurde, waren diese Bedingungen einigen nicht zu vermitteln. Andere hielten ein Treffen in geschlossenen Räumen mit Hinweis auf die -Infektionsgefahr für zu verfrüht. Drei Zusagen und zehn Absagen - so das ernüchternde Ergebnis einer Umfrage eine Woche vor dem avisierten Termin. Wenn es also nicht wieder „on-the-air" sein soll, wie wäre es dann mit „open-air"? Der „Pappelhof" konnte kein entsprechendes Angebot machen. So rückte die Terrasse der Minigolf Anlage in Gillenfeld ins Visier. Die hatten wir schon im Vorjahr für ein „Corona-konformes" Sommerfest genutzt. Durch ihre teilweise Überdachung bietet sie auch ausreichend Schutz vor kurzen Regenschauern. Angesichts der mit den sommerlichen Temperaturen einhergehenden Gewitterneigung ein unschätzbarer Vorteil. Am späten Nachmittag des folgenden Tages war „Plan B“ spruchreif und wurde vom OVV Christian Reinecke (DF4WO) publik gemacht. Für eine Veröffentlichung in den regionalen Printmedien war das natürlich zu spät. Das neue Angebot kam deutlich besser an. Zum Stichtag lagen sieben Anmeldungen und fünf Absagen vor.

Entgegen ersten Befürchtungen war der Freitagnachmittag trocken und sonnig. Bei erträglichen 21°C fanden sich schließlich insgesamt neun Mitglieder am Veranstaltungsort ein. In der langen Zeit seit dem letzten Treffen hatten sich große Mengen an „QSL-Karten“ angesammelt, die unser QSL-Manager Volker Schnitzius (DL1WH) aus dem prall gefüllten Koffer verteilen konnte. Allerdings durfte er annähernd genauso viele Karten zur Sortierung und Weiterleitung wieder mitnehmen. Eine offizielle Tagesordnung gab es nicht. Dazu hatte sich vereinsintern in den vergangen Monaten zu wenig bewegt. Dafür aber viele interessante Gespräche nicht nur über Themen aus der Welt des Amateurfunks. Unser OV-Kollege und Mitpächter des Areals, René Weland (DL7WR), lies es sich nicht nehmen, als Grillmeister tätig zu werden. Das kulinarische Angebot bot natürlich nicht die Auswahlmöglichkeiten eines Restaurants, dafür gab es Lagerfeuerromantik mit Steaks und Würstchen aus einer heimischen Metzgerei, die für ihre Qualität bekannt ist. Brötchen, Folienkartoffeln und Salat standen als Beilage zur Auswahl. Die Zeit verging wie im Flug. Mit einsetzender Dämmerung gingen dann die Temperaturen rasch zurück und die mitgebrachten warmen Jacken kamen zum Einsatz. Kurz bevor das letzte Dämmerungslicht verschwand, machten sich die ersten Teilnehmer sichtlich zufrieden auf den Heimweg. Während der ganzen Veranstaltung waren wir, wie in den Printmedien angekündigt, über das Relais „DBØDAU“ zu erreichen, konnten aber keine Kontaktaufnahme von weiteren OV-Mitgliedern feststellen. Die Anwesenden waren sich einig, dass man während der Sommermonate nicht nur vor dem Hintergrund der „Corona-Bedrohung“, häufiger OV-Abende unter freiem Himmel durchführen sollte. Auch die Jahreshauptversammlung könnte so organisiert werden. Vielen Dank an dieser Stelle allen Besuchern für ihr Kommen sowie der Familie Weland für die Bewirtung. Sofern durch die kurzfristige Treffpunktänderung Verwirrung entstanden ist, bitte ich um Verständnis. Besondere Zeiten erfordern meist auch besondere Maßnahmen.


[df4wo]



25. Juni 2021 - Neues Mitglied im Ortsverband Vulkaneifel (K34)


Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) begrüßt aufs Herzlichste sein neues Mitglied Walter Struwe (DL9JP), der aufgrund eines Umzugs in die Vulkaneifel vom DARC Ortsverband Leichlingen-Langenfeld (R25) zum DARC Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit heutigem Datum wechselt. Wir hoffen, dass er sich in dieser schönen Gegend schnell wohlfühlen und eine Heimstatt für das Hobby Amateurfunk finden wird.


[dl1wh]



22. Mai 2021 - Teilnahme am RLP-Aktivitätsabend 2021 (Teil 2)


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Die äußeren Bedingungen waren den ganzen Tag schon nicht vielversprechend … kühle einstellige Temperaturen, immer wieder starke Regenschauer und obendrein noch sehr stürmische Windböen fegten über Stunden über die Vulkaneifel hinweg. Im Laufe des Nachmittags ließ zumindest der Wind nach, Regenschauer und sogar ein ausgeprägtes Gewitter während des Wettbewerbs machten die Sache jedoch nicht einfacher. An manchen Stellen gingen sogar starke Hagelschauer nieder, gefolgt von kurzen sonnigen Abschnitten. Viele potentielle Teilnehmer dürften diese Wetterkapriolen davon abgehalten haben, auf eine Anhöhe zu fahren und Portabelbetrieb zu machen. Einige Unerschrockene - auch aus dem Ortsverband Vulkaneifel (K34) - zog es dennoch raus, um am zweiten Teil der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabende aktiv teilzunehmen: OVV Christian Reineke (DF4WO), Siegfried Schüller (DF9WB), Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) sowie Helmut Münch (DO6HHM). Naturgemäß ist die QSO-Rate auf dem 70cm-Band deutlich geringer als auf dem 2m-Band. Gerade hier oben im Nordwesten von Rheinland-Pfalz muss man schon Einiges an Gerätschaften auffahren, um mit den zahlreichen Stationen in der - von hier aus gesehen - südöstlich gelegenen Pfalz mithalten zu können. Da ist es nicht gerade von Vorteil, wenn die Antennenanlage (genauer gesagt der Rotor) auf dem Portabelstandort „Eselsberg“ den Dienst versagt, obwohl der noch beim ersten Teil vor zwei Wochen einwandfrei funktionierte. Insgesamt gesehen war es aus hiesiger Sicht ein Aktivitätsabend mit durchschnittlicher Beteiligung. Laut Ausschreibung durfte man in der zweiten Stunde alle vorher gearbeiteten Stationen der ersten Stunde noch einmal arbeiten. Diesem Umstand - und den spürbar ansteigenden Ausbreitungsbedingungen - war es zu verdanken, dass sich die Logbücher schlussendlich doch noch etwas mehr füllten. Übrigens: beim abschließenden Versuch, die Antennenanlage mittels Rotor auf dem Eselsberg noch einmal zu drehen, funktionierte dieses wieder einwandfrei – allerdings erst nach dem Wettbewerb … Murphy lässt grüßen!


[dl1wh]



08. Mai 2021 - Teilnahme am RLP-Aktivitätsabend 2021 (Teil 1)


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Kein Jahr ohne Diskussionen … erneut gab es im Vorfeld des diesjährigen Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabends Unklarheiten um die genaue Ausschreibung … die veröffentlichte Version in der aktuellen CQDL unterschied sich in zwei entscheidenden Punkten (Beginn und Ende der Aktivität sowie Teilnahmeklassen) zur - überhaupt bis dahin sehr schwer zu findenden Originalausschreibung im Internet! Da sich viele Teilnehmer jedoch immer an der Ausschreibung in der CQDL kurz informieren und orientieren, kam es während des Wettbewerbs dann auch zwangsläufig des Öfteren zu Nachfragen bezüglich dieser Diskrepanz, die wahrscheinlich durch einen Fehler im Drucksatz in den Text gerutscht war. Dumm gelaufen - aber letztendlich ist immer die Originalausschreibung maßgebend, und somit musste auch nicht in zwei QRP-Klassen mit maximal 5 Watt bzw. 20 Watt gearbeitet werden!

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Insgesamt schien die Beteiligung auf dem 2m-Amateurfunkband dennoch recht gut zu sein. Erschwerend kam hinzu, dass der gleichzeitig stattfindende Aktivitätswettbewerb Franken noch mehr potentielle QSO-Partner bescherte. Das Angebot an aktiven Stationen war demzufolge recht gut, die Ausbreitungsbedingungen waren ebenfalls als brauchbar bis gut zu bezeichnen. Vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) wurden von bekannten, exponierten Stellen in der Vulkaneifel folgende Mitglieder gehört: OVV Christian Reineke (DF4WO), Siegfried Schüller (DF9WB) mit Clubstation DLØFFF, Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), Andreas Petersen (DO4APM) sowie Helmut Münch (DO6HHM). Der Autor verteilte ein paar Pünktchen vom heimischen Schreibtisch aus mit seinem YAESU FT-817 mit 5 Watt Sendeleistung und aufgesteckter DIAMOND Duoband-Teleskopantenne RH-770. Auch mit dieser absolut minimalen Ausstattung gelangen überraschenderweise einige Funkverbindungen bis in die Pfalz!


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27. April 2021 - Amateurfunkprüfung erfolgreich abgelegt


Unser belgisches Mitglied Gunther Hespeels hat am 27. April 2021 - bei der in Belgien für Amateurfunkprüfungen zuständigen Behörde (BIPT) - seine Prüfung nach der CEPT Empfehlung T/R 61-02 (HAREC) abgelegt und erfolgreich bestanden. Als Rufzeichen wurde ihm kurze Zeit später ON6HG zugeteilt. Gunther beabsichtigt, daneben auch eine deutsche Rufzeichenzuteilung zu beantragen. Die Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) gratulieren recht herzlich zur bestandenen Amateurfunkprüfung und wünschen ihm einen guten Start in das aktive Amateurfunkleben sowie viel Spaß, Erfolg und Zufriedenheit bei diesem schönen Hobby!


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04. April 2021 - Memorial-Aktivitätstag 2021


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Auch in diesem besonderen (Corona) -Jahr fand der mittlerweile schon als traditionell zu bezeichnende Memorial-Aktivitätstag des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) statt. Schon zu früher Stunde versammelten sich allein neun Funkamateure in der sonntäglichen Kurzwellenrunde auf dem 80m-Amateurfunkband, um unter anderem den viel zu früh verstorbenen Mitgliedern des Ortsverbandes ein ehrendes Gedenken zu geben. Desweitern funkte der ein oder andere besonders aktiv zu späteren Zeiten auf den Funkbändern. Einzig und allein der Betrieb mit portablen oder mobilen Funkstationen wurde in diesem Jahr aufgrund der kühlen Temperaturen wohl nicht durchgeführt. Der Memorial-Aktivitätstag des Ortsverbandes Vulkaneifel findet seit 2015 in jedem Jahr am 04. April statt. Das Datum erinnert an unseren äußerst aktiven, bekannten und geschätzten OV-Kollegen und Freund Hans-Peter Fuchs (DG6PY), der am 04.04.2014 das Mikrophon für immer aus der Hand legen musste.


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01. April 2021 - DA21WARD: Startschuss beim OV Vulkaneifel (K34)


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Die Sonderstation des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) anlässlich des Weltamateurfunktages (World Amateur Radio Day) sendet heuer als erstes ihre Signale aus der Vulkaneifel in alle Welt! Als Mitglied des DARC-Team „SES“, welches ausschließlich Sonderstationen im Bereich des deutschen Amateurfunks aktiviert, geht der Autor des Beitrags am 01. April 2021 pünktlich ab 05:00 UTC mit dem Rufzeichen DA21WARD auf den Kurzwellenbändern auf Sendung. Die „Internationale Amateur Radio Union (IARU)“, die sich am 18. April 1925 gründete, hat den Weltamateurfunktag ins Leben gerufen. Speziell an diesem Tag soll viel praktischer Funkbetrieb auf den zugewiesenen Amateurfunkbändern durch Funkamateure rund um den Globus gemacht werden. Da die Beantragung eines solchen Sonderrufzeichens für einen Tag recht unwirtschaftlich wäre, werden diese in der Regel den ganzen Monat April und darüber hinaus aktiviert. DA21WARD wird bis in den Juni 2021 hinein von vielen Orten innerhalb von Deutschland aus auf allen Funkbändern und in fast allen Betriebsarten zu arbeiten sein. Andere Nationen sind ebenfalls mit einem speziellen Rufzeichen präsent. Nach einem Kontakt erhält man eine schöne Bestätigung mittels einer QSL-Karte über das jeweilige QSL-Büro.


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März 2021 - Jahreshauptversammlung OV Vulkaneifel 2021


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Während der Covid-19-Pandemiebekämpfung ist die Durchführung einer turnusmäßigen Jahreshauptversammlung nicht möglich. Das bedeutet aber nicht, dass der Ortsverband Vulkaneifel (K34) nun führungslos ist oder wird. Die Amtszeit des OV-Vorstandes läuft nämlich nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt aus, sondern endet erst durch Neuwahl. Solange satzungsmäßige Versammlungen und Wahlen nicht möglich sind, bleibt der bisherige Vorstand im Amt. Vor diesem Hintergrund hat der Gesetzgeber eine Versammlungsteilnahme auch online zugelassen. Seitens des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) ist man aber der Auffassung, dass der erforderliche technische und tatsächliche Aufwand - und die mit der elektronischen Stimmabgabe und deren Dokumentation verbundenen Kosten - die Durchführung von Online-Versammlungen derzeit grundsätzlich nicht rechtfertigten.

Der Vorstand kann auch die Briefwahl während der Pandemie zulassen. Auch das erscheint dem DARC e.V. wenig sinnvoll. Es stellt nämlich die Abkehr von einem Kernprinzip der Mitgliederversammlung dar: die Stimmberechtigten sollen sich dort einen persönlichen Eindruck von dem Gang der Versammlung verschaffen und nachfragen können, bevor sie ihre Stimme abgeben, statt sozusagen „ins Blaue hinein“ vorab abzustimmen. Wir werden also abwarten, ob sich die Situation in 2021 ähnlich entwickelt wie 2020, als zum Sommer hin die Durchführung von Versammlungen unter Einhaltung von Hygieneregeln wieder möglich wurde. Das wäre dann der richtige Zeitpunkt zur Einberufung einer Jahreshauptversammlung auch in unserem Ortsverband. Um schnell reagieren zu können, müssen wir gut vorbereitet sein. Deshalb sind Vorstand und Referenten aufgerufen, ihre Tätigkeitsberichte wie gewohnt zu verfassen, so dass diese im Vorfeld den Mitgliedern zur Verfügung stehen. Auch sollten Kassenprüfer und Wahlvorstand für den Tag X in den Startlöchern stehen.


[df4wo]



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